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Körber-Stiftung

Beschreibung

Werden Femizide milder bestraft als andere Tötungsdelikte? Revolutioniert ein neu entdeckter Antikörper die HIV-Therapie? Bringen Drogenverbote eigentlich etwas?

Mit dem Deutschen Studienpreis zeichnen wir jedes Jahr herausragende Promovierte und ihre Arbeiten aus, in denen sie Fragen wie diesen nachgehen. Im Gespräch mit Host Liz Remter von ByteFM sprechen junge Forscher:innen über ihre Arbeit, berichten, was sie antreibt, wie ihr Wissen die Gesellschaft besser macht – und wie Musik sie dabei begleitet. Dieser Podcast ist ihre Bühne.

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Veröffentlichungshistorie

Episodenübersicht

Drogenpolitik: Warum scheitern Verbote?

26.05.2026

Historische Perspektive auf Drogen

Die Folge beleuchtet, wie sich unser heutiges Drogenverständnis historisch entwickelt hat: Aus Medikamenten wurden Substanzen, die kriminalisiert und reguliert wurden. Es geht um die Ambivalenz von Heilung und Drohung, sowie um die Frage, wie unterschiedliche Deutungen Drogen in Recht, Medizin und Kultur beeinflussen.

Aufarbeitung der Prohibition und ihre Folgen

Der Blick reicht von der frühen US-Prohibition über Opiumkommissionen bis zur Kriminalisierung verschiedener Substanzen. Es wird deutlich, wie Moralvorstellungen, Religion, Rassismus und politische Machtstrukturen die Drogenpolitik prägen und warum Drogen oft als politisches Werkzeug genutzt wurden, um Gruppen zu kontrollieren oder Gegner zu markieren.

War on Drugs und globale Dynamiken

Der War on Drugs wird als langfristig problematisches Vorhaben beschrieben: teuer, ineffektiv und internationalisiert. Politische Interessen mischen sich mit Sicherheitsmaßnahmen, während Betroffene selten im Mittelpunkt stehen. Am Beispiel von Dengelungen, Behördenstrukturen und internationalen Konventionen wird sichtbar, wie schwierig globale Drogenpolitik zu lenken ist und wie Propaganda politische Unterstützung erzeugt.

Wege aus der Prohibition und zeitlose Beobachtung

Als mögliche Richtung wird Legalisierung statt reiner Entkriminalisierung diskutiert: regulatorische Modelle, evidenzbasierte Ansätze und der Fokus auf Hilfe statt Strafe. Die Folge betont, dass liberale Gesellschaften Drogen nicht durch Verbote lösen, sondern durch nachhaltige, faktenbasierte Strategien, die Leid mindern und faire Strukturen schaffen könnten.

Historische Perspektive auf Drogen

Die Folge beleuchtet, wie sich unser heutiges Drogenverständnis historisch entwickelt hat: Aus Medikamenten wurden Substanzen, die kriminalisiert und reguliert wurden. Es geht um die Ambivalenz von Heilung und Drohung, sowie um die Frage, wie unterschiedliche Deutungen Drogen in Recht, Medizin und Kultur beeinflussen.

Aufarbeitung der Prohibition und ihre Folgen

Der Blick reicht von der frühen US-Prohibition über Opiumkommissionen bis zur Kriminalisierung verschiedener Substanzen. Es wird deutlich, wie Moralvorstellungen, Religion, Rassismus und politische Machtstrukturen die Drogenpolitik prägen und warum Drogen oft als politisches Werkzeug genutzt wurden, um Gruppen zu kontrollieren oder Gegner zu markieren.

War on Drugs und globale Dynamiken

Der War on Drugs wird als langfristig problematisches Vorhaben beschrieben: teuer, ineffektiv und internationalisiert. Politische Interessen mischen sich mit Sicherheitsmaßnahmen, während Betroffene selten im Mittelpunkt stehen. Am Beispiel von Dengelungen, Behördenstrukturen und internationalen Konventionen wird sichtbar, wie schwierig globale Drogenpolitik zu lenken ist und wie Propaganda politische Unterstützung erzeugt.

Wege aus der Prohibition und zeitlose Beobachtung

Als mögliche Richtung wird Legalisierung statt reiner Entkriminalisierung diskutiert: regulatorische Modelle, evidenzbasierte Ansätze und der Fokus auf Hilfe statt Strafe. Die Folge betont, dass liberale Gesellschaften Drogen nicht durch Verbote lösen, sondern durch nachhaltige, faktenbasierte Strategien, die Leid mindern und faire Strukturen schaffen könnten.

Lebenszeichen: Welche Rolle spielen Medien in Notfällen?

12.05.2026

Medien und Lebenszeichen

In der Diskussion wird gezeigt, wie Lebenszeichen in Katastrophen den Blick auf Überlebende lenken. Eine Forschung zu diesem Thema beleuchtet, dass Signale nicht nur Rettung bedeuten, sondern auch von konkreten Bedingungen und Ungleichheiten abhängen. Medien werden als zentrale Vermittler betrachtet, deren Rolle in Krisen sowohl informierend als auch verantwortungsvoll ist, wobei Sichtbarkeit oft über Leben oder Tod entscheidet.

Krisenhafte Zeichen in Film und Praxis

Anhand historischer Situationen wie Filmen und realen Rettungseinsätzen wird untersucht, wie Zeichen im Notfall entstehen und interpretiert werden. Es geht um den Übergang von Zeichen, die Figuren hören, zu Signalen, die das Publikum wahrnimmt. Die Filmmusik kann Morsecode und Signsignale in die Erzählung tragen und so die Wahrnehmung von Lebenszeichen beeinflussen.

Vielfalt, Ungleichheit und Biopolitik

Lebenszeichen zeigen sich unterschiedlich je nach Medium, Zeit und Machtstrukturen. Postkarten, Safety Checks und digitale Plattformen verdeutlichen, wer sich melden darf und wer nicht. Lebenszeichen können Rettung ermöglichen, aber auch zur Ausgrenzung oder Überwachung genutzt werden. Die Beobachtung spricht von einer biopolitischen Dimension, in der Zeichen Leben kontrollieren oder priorisieren.

Löcher, Erdtakten und eine kulturelle Gegenwart

Aus dem Konzept des Anthropozän wird ein Gegenentwurf zum Holozän diskutiert, der Löcher und Durchdringungen der Erde als Symptom einer gegenwärtigen Krisenlage begreift. Die Erdfälle, das Steigerlied und medienethische Fragen verbinden sich zu einer Perspektive, die Medien als Teil einer sensibleren, verantwortungsvolleren Auseinandersetzung mit der Natur betrachtet.

Medien und Lebenszeichen

In der Diskussion wird gezeigt, wie Lebenszeichen in Katastrophen den Blick auf Überlebende lenken. Eine Forschung zu diesem Thema beleuchtet, dass Signale nicht nur Rettung bedeuten, sondern auch von konkreten Bedingungen und Ungleichheiten abhängen. Medien werden als zentrale Vermittler betrachtet, deren Rolle in Krisen sowohl informierend als auch verantwortungsvoll ist, wobei Sichtbarkeit oft über Leben oder Tod entscheidet.

Krisenhafte Zeichen in Film und Praxis

Anhand historischer Situationen wie Filmen und realen Rettungseinsätzen wird untersucht, wie Zeichen im Notfall entstehen und interpretiert werden. Es geht um den Übergang von Zeichen, die Figuren hören, zu Signalen, die das Publikum wahrnimmt. Die Filmmusik kann Morsecode und Signsignale in die Erzählung tragen und so die Wahrnehmung von Lebenszeichen beeinflussen.

Vielfalt, Ungleichheit und Biopolitik

Lebenszeichen zeigen sich unterschiedlich je nach Medium, Zeit und Machtstrukturen. Postkarten, Safety Checks und digitale Plattformen verdeutlichen, wer sich melden darf und wer nicht. Lebenszeichen können Rettung ermöglichen, aber auch zur Ausgrenzung oder Überwachung genutzt werden. Die Beobachtung spricht von einer biopolitischen Dimension, in der Zeichen Leben kontrollieren oder priorisieren.

Löcher, Erdtakten und eine kulturelle Gegenwart

Aus dem Konzept des Anthropozän wird ein Gegenentwurf zum Holozän diskutiert, der Löcher und Durchdringungen der Erde als Symptom einer gegenwärtigen Krisenlage begreift. Die Erdfälle, das Steigerlied und medienethische Fragen verbinden sich zu einer Perspektive, die Medien als Teil einer sensibleren, verantwortungsvolleren Auseinandersetzung mit der Natur betrachtet.

Erbgut: Lassen sich Gendefekte gezielt korrigieren?

28.04.2026

Gendefekte verstehen

Ein Gendefekt ist eine Fehlinformation im Erbgut, die zu falschen Proteinen führen kann. Dadurch spiegeln sich Fehler im Code der DNA in krankhaften Zuständen wider. Mutationen können spontan entstehen oder vererbt werden; beide Wege tragen zur Bandbreite genetischer Erkrankungen bei. Häufig wird heute vor allem die Symptomatik behandelt, statt die zugrunde liegende Ursache zu korrigieren, doch der Wunsch besteht, Gene direkt zu beeinflussen, um Krankheiten an der Quelle zu adressieren.

Fortschritte und Grenzen der Genschere

CRISPR-Cas9 dient als Werkzeug, das DNA an einer gezielten Stelle schneidet. Die Schwierigkeit liegt darin, Schnittstellen nicht nur zu schneiden, sondern sinnvoll zu reparieren, sodass Funktionsstörungen dauerhaft behoben werden. Zellen reagieren unterschiedlich auf Schnitte: Manche reparieren fehlerhaft, andere alarmieren den Zelltod. Das Verständnis dieser Prozesse ist essenziell, um sichere, präzise Eingriffe zu ermöglichen.

Ethik und Verantwortlichkeit

Mit neuen Techniken wächst die Spannung zwischen Hoffnung auf Heilung und ethischen Bedenken am Eingriff ins Erbgut. Es gilt, Belange von Patientinnen und Patienten mit einzubeziehen, Transparenz zu schaffen und gesetzliche Rahmenbedingungen zu berücksichtigen. Offenheit gegenüber Debatten und klare Verantwortlichkeiten helfen, Forschung verantwortungsvoll weiterzuentwickeln und Bedenken zu adressieren.

Weg zur nächsten Generation der Genomeditierung

Zukünftige Ansätze zielen darauf ab, nicht nur zu schneiden, sondern direkt zu korrigieren. Rekombinasen könnten als alternative Werkzeuge dienen, indem sie präzise Sequenzen erkennen, austauschen oder drehen. Durch gerichtete Evolution werden Enzyme auf spezifische Zielsequenzen trainiert, um eine breite Palette von Gendefekten adressierbar zu machen und potenziell neue Therapien zu ermöglichen.

Gendefekte verstehen

Ein Gendefekt ist eine Fehlinformation im Erbgut, die zu falschen Proteinen führen kann. Dadurch spiegeln sich Fehler im Code der DNA in krankhaften Zuständen wider. Mutationen können spontan entstehen oder vererbt werden; beide Wege tragen zur Bandbreite genetischer Erkrankungen bei. Häufig wird heute vor allem die Symptomatik behandelt, statt die zugrunde liegende Ursache zu korrigieren, doch der Wunsch besteht, Gene direkt zu beeinflussen, um Krankheiten an der Quelle zu adressieren.

Fortschritte und Grenzen der Genschere

CRISPR-Cas9 dient als Werkzeug, das DNA an einer gezielten Stelle schneidet. Die Schwierigkeit liegt darin, Schnittstellen nicht nur zu schneiden, sondern sinnvoll zu reparieren, sodass Funktionsstörungen dauerhaft behoben werden. Zellen reagieren unterschiedlich auf Schnitte: Manche reparieren fehlerhaft, andere alarmieren den Zelltod. Das Verständnis dieser Prozesse ist essenziell, um sichere, präzise Eingriffe zu ermöglichen.

Ethik und Verantwortlichkeit

Mit neuen Techniken wächst die Spannung zwischen Hoffnung auf Heilung und ethischen Bedenken am Eingriff ins Erbgut. Es gilt, Belange von Patientinnen und Patienten mit einzubeziehen, Transparenz zu schaffen und gesetzliche Rahmenbedingungen zu berücksichtigen. Offenheit gegenüber Debatten und klare Verantwortlichkeiten helfen, Forschung verantwortungsvoll weiterzuentwickeln und Bedenken zu adressieren.

Weg zur nächsten Generation der Genomeditierung

Zukünftige Ansätze zielen darauf ab, nicht nur zu schneiden, sondern direkt zu korrigieren. Rekombinasen könnten als alternative Werkzeuge dienen, indem sie präzise Sequenzen erkennen, austauschen oder drehen. Durch gerichtete Evolution werden Enzyme auf spezifische Zielsequenzen trainiert, um eine breite Palette von Gendefekten adressierbar zu machen und potenziell neue Therapien zu ermöglichen.