Lebensfragen - Ein Podcast der PROVITA Stiftung
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Lebensfragen - Ein Podcast der PROVITA Stiftung

Judith Khoury, Lea Steins, PROVITA Stiftung

Beschreibung

Der WERTvolle Podcast der PROVITA-Stiftung: lebensethische Fragen von Anfang bis Ende rund um den Wert und die Würde des Menschen – ehrlich, nah und mitten aus dem Leben. Wir verbinden christliche Ethik mit echten Stories und sprechen mit ExpertInnen aus dem Sozial- und Gesundheitswesen und mit Menschen, die Brüche im Leben erlebt haben. Lass dich inspirieren, wie man Krisen meistert, das Leben gestaltet und echte Nächstenliebe lebt. Ein Podcast, der bewegt, berührt und neue Perspektiven eröffnet.

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Veröffentlichungshistorie

Episodenübersicht

Pflegegrad, Pflegeberatung und Familienalltag – Wenn ein Kind besondere Unterstützung braucht

24.08.2026

Einführung und Gastvorstellung

Im Podcast Lebensfragen sprechen Lea und Judith mit Alexandra Skorupa, einer erfahrenen Kinderintensivkrankenschwester und Leiterin einer Pflegeberatungsstelle. Sie reflektieren ihre Arbeit in der Kinderintensivpflege und die Herausforderungen, mit denen Familien von Kindern mit besonderen Bedürfnissen konfrontiert sind.

Beratung für Familien

Alexandra erklärt, dass die Pflegeberatung viele Aspekte abdeckt. Familien kommen häufig mit dem Anliegen, Unterstützung für die Pflege ihres Kindes zu erhalten. Sie betont die Wichtigkeit, im Dialog zu bleiben und den Menschen im Vordergrund zu sehen, um individuelle Bedürfnisse zu berücksichtigen.

Hürden und Herausforderungen

Die größten Hürden für Eltern sind häufig gesellschaftliche Barrieren und die fehlende Inklusion. Alexandra beleuchtet, dass oft die Angst vor dem „Falschmachen“ bei interaktionellen Situationen mit Menschen mit Behinderung eine große Rolle spielt. Zudem sind bauliche und soziale Inklusionsmaßnahmen oft unzureichend.

Die Rolle der Familie

Eine zentrale Botschaft ist, dass die Familie als System eine große Rolle spielt. Es wird darauf hingewiesen, dass Eltern manchmal überfordert sind und Unterstützung benötigen, um die bestmögliche Pflege und Entwicklung für ihre Kinder zu gewährleisten.

Praktische Hinweise zur Beantragung von Pflegegraden

Alexandra erklärt den Prozess zur Beantragung eines Pflegegrades und betont, dass dies nicht so bürokratisch ist, wie viele denken. Sie ermutigt Familien, Hilfe zu suchen und die Unterstützung zu nutzen, die ihnen zusteht.

Unterstützung für Geschwisterkinder

Das Thema Geschwisterkinder wird angesprochen, die oft im Schatten ihrer Geschwister stehen. Alexandra hebt hervor, wie wichtig es ist, auch ihnen Beachtung und Unterstützung zu schenken, um ein ausgewogenes familiäres Umfeld zu schaffen.

Gesellschaftliche Verantwortung und Unterstützung

Abschließend ermutigt Alexandra die Zuhörer, respektvoll mit Menschen mit Behinderung umzugehen und auf Barrieren zu achten, wie zum Beispiel das Parken auf Behindertenparkplätzen. Sie hebt die Bedeutung von Empathie und Wertschätzung für pflegende Angehörige hervor.

Einführung und Gastvorstellung

Im Podcast Lebensfragen sprechen Lea und Judith mit Alexandra Skorupa, einer erfahrenen Kinderintensivkrankenschwester und Leiterin einer Pflegeberatungsstelle. Sie reflektieren ihre Arbeit in der Kinderintensivpflege und die Herausforderungen, mit denen Familien von Kindern mit besonderen Bedürfnissen konfrontiert sind.

Beratung für Familien

Alexandra erklärt, dass die Pflegeberatung viele Aspekte abdeckt. Familien kommen häufig mit dem Anliegen, Unterstützung für die Pflege ihres Kindes zu erhalten. Sie betont die Wichtigkeit, im Dialog zu bleiben und den Menschen im Vordergrund zu sehen, um individuelle Bedürfnisse zu berücksichtigen.

Hürden und Herausforderungen

Die größten Hürden für Eltern sind häufig gesellschaftliche Barrieren und die fehlende Inklusion. Alexandra beleuchtet, dass oft die Angst vor dem „Falschmachen“ bei interaktionellen Situationen mit Menschen mit Behinderung eine große Rolle spielt. Zudem sind bauliche und soziale Inklusionsmaßnahmen oft unzureichend.

Die Rolle der Familie

Eine zentrale Botschaft ist, dass die Familie als System eine große Rolle spielt. Es wird darauf hingewiesen, dass Eltern manchmal überfordert sind und Unterstützung benötigen, um die bestmögliche Pflege und Entwicklung für ihre Kinder zu gewährleisten.

Praktische Hinweise zur Beantragung von Pflegegraden

Alexandra erklärt den Prozess zur Beantragung eines Pflegegrades und betont, dass dies nicht so bürokratisch ist, wie viele denken. Sie ermutigt Familien, Hilfe zu suchen und die Unterstützung zu nutzen, die ihnen zusteht.

Unterstützung für Geschwisterkinder

Das Thema Geschwisterkinder wird angesprochen, die oft im Schatten ihrer Geschwister stehen. Alexandra hebt hervor, wie wichtig es ist, auch ihnen Beachtung und Unterstützung zu schenken, um ein ausgewogenes familiäres Umfeld zu schaffen.

Gesellschaftliche Verantwortung und Unterstützung

Abschließend ermutigt Alexandra die Zuhörer, respektvoll mit Menschen mit Behinderung umzugehen und auf Barrieren zu achten, wie zum Beispiel das Parken auf Behindertenparkplätzen. Sie hebt die Bedeutung von Empathie und Wertschätzung für pflegende Angehörige hervor.

Stille im Kreißsaal – Worüber niemand spricht

14.07.2026

Einführung in das Thema

In dieser Folge wird ein emotional aufgeladenes und oft tabuisiertes Thema angesprochen: Die Folgen von Schwangerschaftsabbrüchen im mittleren und späten Trimester, insbesondere wenn fetale Diagnosen vorliegen. Lea und Judith begrüßen die Hebamme Paulina, die ihre Erfahrungen und Einblicke in die Begleitung von Frauen in diesen schwierigen Situationen teilt.

Paulinas Weg zur Hebamme

Paulina beschreibt ihren unkonventionellen Weg zur Hebamme. Obwohl sie ursprünglich Kinderärztin werden wollte, fand sie durch Umwege und persönliche Erfahrungen ihren Platz im Beruf der Hebamme. Ihre eigene Schwangerschaft gibt ihr eine neue Perspektive auf das, was sie zuvor nur beruflich erlebt hat.

Die Realität von Spätabbrüchen

Paulina erklärt, dass Schwangerschaftsabbrüche nach der zwölften Woche, oft als Spätabbrüche bezeichnet, in Deutschland unter bestimmten medizinischen Indikationen durchgeführt werden können. Diese Abbrüche sind emotional komplex und oft von Scham behaftet, was zu einem Mangel an öffentlicher Diskussion führt.

Empathische Begleitung von Betroffenen

Paulina betont die Bedeutung der emotionalen Unterstützung für Frauen und Paare, die einen Spätabbruch durchleben. Sie spricht über die unterschiedlichen Reaktionen, die sie bei den Betroffenen erlebt hat, und die Wichtigkeit, die Trauer und den Abschied zu respektieren.

Die Herausforderungen der vorgeburtlichen Diagnostik

Das Thema vorgeburtliche Diagnostik wird kritisch beleuchtet. Paulina stellt fest, dass zwar viele Tests zur Verfügung stehen, jedoch oft fehlerhafte Diagnosen gestellt werden können, die zu emotional belastenden Entscheidungen führen. Sie plädiert für mehr Aufklärung und Sensibilität in der medizinischen Begleitung.

Gesellschaftliche Veränderungen und Akzeptanz

Paulina fordert eine Veränderung in der gesellschaftlichen Wahrnehmung von Behinderungen und Auffälligkeiten. Sie wünscht sich eine Kultur, die das Leben und die Vielfalt der Menschen unabhängig von ihrer Gesundheit schätzt und akzeptiert.

Schlussfolgerung

Die Diskussion zeigt die Spannungen zwischen Leben und Tod, Freude und Trauer auf. Paulina ermutigt, das Thema offen zu besprechen und die verschiedenen Perspektiven zu berücksichtigen. Die Episode schließt mit Dank und einem Aufruf zur Unterstützung des Podcasts.

Einführung in das Thema

In dieser Folge wird ein emotional aufgeladenes und oft tabuisiertes Thema angesprochen: Die Folgen von Schwangerschaftsabbrüchen im mittleren und späten Trimester, insbesondere wenn fetale Diagnosen vorliegen. Lea und Judith begrüßen die Hebamme Paulina, die ihre Erfahrungen und Einblicke in die Begleitung von Frauen in diesen schwierigen Situationen teilt.

Paulinas Weg zur Hebamme

Paulina beschreibt ihren unkonventionellen Weg zur Hebamme. Obwohl sie ursprünglich Kinderärztin werden wollte, fand sie durch Umwege und persönliche Erfahrungen ihren Platz im Beruf der Hebamme. Ihre eigene Schwangerschaft gibt ihr eine neue Perspektive auf das, was sie zuvor nur beruflich erlebt hat.

Die Realität von Spätabbrüchen

Paulina erklärt, dass Schwangerschaftsabbrüche nach der zwölften Woche, oft als Spätabbrüche bezeichnet, in Deutschland unter bestimmten medizinischen Indikationen durchgeführt werden können. Diese Abbrüche sind emotional komplex und oft von Scham behaftet, was zu einem Mangel an öffentlicher Diskussion führt.

Empathische Begleitung von Betroffenen

Paulina betont die Bedeutung der emotionalen Unterstützung für Frauen und Paare, die einen Spätabbruch durchleben. Sie spricht über die unterschiedlichen Reaktionen, die sie bei den Betroffenen erlebt hat, und die Wichtigkeit, die Trauer und den Abschied zu respektieren.

Die Herausforderungen der vorgeburtlichen Diagnostik

Das Thema vorgeburtliche Diagnostik wird kritisch beleuchtet. Paulina stellt fest, dass zwar viele Tests zur Verfügung stehen, jedoch oft fehlerhafte Diagnosen gestellt werden können, die zu emotional belastenden Entscheidungen führen. Sie plädiert für mehr Aufklärung und Sensibilität in der medizinischen Begleitung.

Gesellschaftliche Veränderungen und Akzeptanz

Paulina fordert eine Veränderung in der gesellschaftlichen Wahrnehmung von Behinderungen und Auffälligkeiten. Sie wünscht sich eine Kultur, die das Leben und die Vielfalt der Menschen unabhängig von ihrer Gesundheit schätzt und akzeptiert.

Schlussfolgerung

Die Diskussion zeigt die Spannungen zwischen Leben und Tod, Freude und Trauer auf. Paulina ermutigt, das Thema offen zu besprechen und die verschiedenen Perspektiven zu berücksichtigen. Die Episode schließt mit Dank und einem Aufruf zur Unterstützung des Podcasts.

Von der Kunst zur Last zu fallen – Ein barmherziger Blick auf unsere Begrenztheit

15.06.2026

Einführung in das Thema Verletzlichkeit

In diesem Podcast wird das Konzept der Verletzlichkeit des Menschen behandelt, besonders in einer Gesellschaft, die Stärke und Unabhängigkeit betont. Die Gastgeberinnen Lea und Judith diskutieren, wie Verletzlichkeit ein grundlegendes Merkmal des Menschseins ist und oft erst in schwierigen Lebenssituationen wahrgenommen wird.

Vorstellung der Gästin

Die Theologin und Ethikerin Friederike Meissner teilt ihre Erfahrungen als Gemeindepastorin und Krankenhausseelsorgerin und betont die Bedeutung von Beziehungen und den Umgang mit eigenen Grenzen.

Die Grundannahme der Verletzlichkeit

Meissner erläutert, dass die Verletzlichkeit nicht als Schwäche, sondern als Teil der menschlichen Existenz zu verstehen ist. Sie bezieht sich auf die Theologie und das biblische Menschenbild, welches die Beziehungsfähigkeit des Menschen betont.

Würde und Verletzlichkeit

Würde wird als inherent und nicht leistungsabhängig beschrieben. Meissner argumentiert, dass Würde in schwierigen Lebensphasen, wie Krankheit oder Sterben, besonders wichtig ist und betont, dass jeder Mensch Respekt und Achtung verdient.

Die Rolle der Ethikberatung

Die mobile Ethikberatung wird als Unterstützung in medizinischen und ethischen Fragen beschrieben, die den Menschen helfen soll, in vulnerablen Situationen eine informierte Entscheidung zu treffen. Meissner erklärt die vier bioethischen Prinzipien, die in der Beratung angewendet werden.

Selbstbestimmung und Abhängigkeit

Meissner spricht darüber, wie Selbstbestimmung nur in einem Kontext von Abhängigkeit von anderen möglich ist und dass wir als Menschen in einem Netzwerk von Beziehungen leben. Diese Erkenntnis hilft, die Angst vor Abhängigkeit zu verringern.

Gesellschaftliche Veränderungen für mehr Würde

Abschließend fordert Meissner einen liebevollen Blick auf die Unvollkommenheit des Lebens und die Akzeptanz der Verletzlichkeit, um eine Kultur zu schaffen, in der Menschen in Würde leben können.

Einführung in das Thema Verletzlichkeit

In diesem Podcast wird das Konzept der Verletzlichkeit des Menschen behandelt, besonders in einer Gesellschaft, die Stärke und Unabhängigkeit betont. Die Gastgeberinnen Lea und Judith diskutieren, wie Verletzlichkeit ein grundlegendes Merkmal des Menschseins ist und oft erst in schwierigen Lebenssituationen wahrgenommen wird.

Vorstellung der Gästin

Die Theologin und Ethikerin Friederike Meissner teilt ihre Erfahrungen als Gemeindepastorin und Krankenhausseelsorgerin und betont die Bedeutung von Beziehungen und den Umgang mit eigenen Grenzen.

Die Grundannahme der Verletzlichkeit

Meissner erläutert, dass die Verletzlichkeit nicht als Schwäche, sondern als Teil der menschlichen Existenz zu verstehen ist. Sie bezieht sich auf die Theologie und das biblische Menschenbild, welches die Beziehungsfähigkeit des Menschen betont.

Würde und Verletzlichkeit

Würde wird als inherent und nicht leistungsabhängig beschrieben. Meissner argumentiert, dass Würde in schwierigen Lebensphasen, wie Krankheit oder Sterben, besonders wichtig ist und betont, dass jeder Mensch Respekt und Achtung verdient.

Die Rolle der Ethikberatung

Die mobile Ethikberatung wird als Unterstützung in medizinischen und ethischen Fragen beschrieben, die den Menschen helfen soll, in vulnerablen Situationen eine informierte Entscheidung zu treffen. Meissner erklärt die vier bioethischen Prinzipien, die in der Beratung angewendet werden.

Selbstbestimmung und Abhängigkeit

Meissner spricht darüber, wie Selbstbestimmung nur in einem Kontext von Abhängigkeit von anderen möglich ist und dass wir als Menschen in einem Netzwerk von Beziehungen leben. Diese Erkenntnis hilft, die Angst vor Abhängigkeit zu verringern.

Gesellschaftliche Veränderungen für mehr Würde

Abschließend fordert Meissner einen liebevollen Blick auf die Unvollkommenheit des Lebens und die Akzeptanz der Verletzlichkeit, um eine Kultur zu schaffen, in der Menschen in Würde leben können.