hinten links außen
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Elke Breitenbach und Klaus Lederer

Beschreibung

"hinten links außen" ist der Podcast der linken Abgeordneten und ehemaligen Berliner Senator:innen Elke Breitenbach und Klaus Lederer.
Mit spannenden Gäst:innen diskutieren sie immer abwechselnd aktuelle Herausforderungen, politische Entwickungen und Themen, die normalerweise zu kurz kommen. "hinten links außen" gibt es auf YouTube und überall, wo es Podcasts gibt.

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Veröffentlichungshistorie

Episodenübersicht

Bedrohte Demokratie. Sachsen-Anhalt vor der Wahl.

13.05.2026

Krise der Demokratie und aktuelle Dynamik

Es wird eine tiefgreifende Krise der Demokratie beschrieben, die über Sachsen-Anhalt hinausreicht. Die AfD nutzt Schwächen der politischen Kommunikation und das Unbehagen in ländlichen Regionen. Einstellungsuntersuchungen zeigen problematische Vorurteile, während Unsicherheit und Frustration gegenüber politischen Institutionen zunehmen. Demokratische Prozesse erscheinen oft widersprüchlich, während etablierte Parteien Schwierigkeiten haben, verbindende Antworten auf zentrale Herausforderungen zu finden.

Rollen von Debattenführung, Einlaufkurven und Verantwortlichkeiten

Es wird betont, dass Notwendigkeiten nicht allein durch bessere Kommunikation lösbar sind. Vielmehr braucht es klare Haltungen gegenüber rassistischen Erzählungen, eigenständige Debattenwege und eine stärkere Fokussierung auf faktenbasierte Auseinandersetzung. Die AfD-Erzählung wird zwar bemerkt, doch das Verfolgen ihrer Narrative durch demokratische Parteien wird als schädlich eingeschätzt, weil es Wählerinnen zusätzlich an extreme Positionen bindet.

Zivilgesellschaft als zentraler Stabilisator

Vereine, Initiativen und Bündnisse spielen eine entscheidende Rolle, um Räume der Begegnung zu schaffen und demokratische Kultur zu stärken. Beispiele zeigen lokale Solidarität, Unterstützung für Geflüchtete und die Organisation von zivilgesellschaftlichen Aktionen. Breite Netzwerke, die Kirchen, Wohlfahrtsverbände und Aktivistinnen verbinden, werden als essenziell angesehen, um Diskriminierung entgegenzuwirken und demokratische Teilhabe sichtbar zu machen.

Wege zur Stärkung der Demokratie und konkrete Perspektiven

Vorschläge fokussieren auf eine bessere Gestaltung des Aushandlungsprozesses, stärkere sachliche Debatten und robuste Schutzmechanismen demokratischer Institutionen. Kooperationen verschiedenster Akteurinnen sollen demokratischen Widerstand gegen Rechtsruck unterstützen, während Maßnahmen im Bildung- und Strukturbereich umgesetzt werden, um Lebensqualität, Mobilität und Chancengerechtigkeit zu verbessern.

Krise der Demokratie und aktuelle Dynamik

Es wird eine tiefgreifende Krise der Demokratie beschrieben, die über Sachsen-Anhalt hinausreicht. Die AfD nutzt Schwächen der politischen Kommunikation und das Unbehagen in ländlichen Regionen. Einstellungsuntersuchungen zeigen problematische Vorurteile, während Unsicherheit und Frustration gegenüber politischen Institutionen zunehmen. Demokratische Prozesse erscheinen oft widersprüchlich, während etablierte Parteien Schwierigkeiten haben, verbindende Antworten auf zentrale Herausforderungen zu finden.

Rollen von Debattenführung, Einlaufkurven und Verantwortlichkeiten

Es wird betont, dass Notwendigkeiten nicht allein durch bessere Kommunikation lösbar sind. Vielmehr braucht es klare Haltungen gegenüber rassistischen Erzählungen, eigenständige Debattenwege und eine stärkere Fokussierung auf faktenbasierte Auseinandersetzung. Die AfD-Erzählung wird zwar bemerkt, doch das Verfolgen ihrer Narrative durch demokratische Parteien wird als schädlich eingeschätzt, weil es Wählerinnen zusätzlich an extreme Positionen bindet.

Zivilgesellschaft als zentraler Stabilisator

Vereine, Initiativen und Bündnisse spielen eine entscheidende Rolle, um Räume der Begegnung zu schaffen und demokratische Kultur zu stärken. Beispiele zeigen lokale Solidarität, Unterstützung für Geflüchtete und die Organisation von zivilgesellschaftlichen Aktionen. Breite Netzwerke, die Kirchen, Wohlfahrtsverbände und Aktivistinnen verbinden, werden als essenziell angesehen, um Diskriminierung entgegenzuwirken und demokratische Teilhabe sichtbar zu machen.

Wege zur Stärkung der Demokratie und konkrete Perspektiven

Vorschläge fokussieren auf eine bessere Gestaltung des Aushandlungsprozesses, stärkere sachliche Debatten und robuste Schutzmechanismen demokratischer Institutionen. Kooperationen verschiedenster Akteurinnen sollen demokratischen Widerstand gegen Rechtsruck unterstützen, während Maßnahmen im Bildung- und Strukturbereich umgesetzt werden, um Lebensqualität, Mobilität und Chancengerechtigkeit zu verbessern.

Queer und prekär - Sexuelle Gesundheit

22.04.2026

Überblick der Organisation und Schwerpunkte

Der Podcast stellt die Schwulenberatung Berlin als Träger vor, der ein breites, differenziertes Angebot für die queere Community bietet. Abteilung 3 umfasst unter anderem Wohnformen, betreute Wohngemeinschaften, Eingliederungshilfe sowie psychosoziale, psychologische und medizinische Unterstützungsangebote. Schwerpunkte liegen auf sexueller Gesundheit, Coming-out-Beratung und dem Aufbau langlebiger sozialer Strukturen jenseits klassischer Schwulenpolitik.

Schwule Gesundheit, Prävention und Versorgung

Der Gesprächspartner erläutert das HIV-/AIDS-Versorgungssystem in Berlin, erklärt 95-95-95 als Ziel und betont, wie Schutz durch Therapie funktioniert. PrEP-Debatten, Zugang zu Therapien und Präventionsangebote werden als zentrale Bausteine dargestellt. Herausforderungen bleiben politische Entscheidungsträger, Finanzierung und Koordination der Gesundheitswege, um Infektionen zu verhindern und Diskriminierung abzubauen.

Geflüchtete, Sprache und niederschwellige Zugänge

Es wird beschrieben, wie queere Geflüchtete strukturell berücksichtigt werden, inklusive queerer Erstaufnahmeunterkünfte, Sprachmittlung und kultursensible Versorgung. Praxisbeispiele wie Checkpoint Berlin zeigen, wie PrEP, HIV-Beratung und soziale Hilfen vernetzt werden können. Niedrigschwellige Angebote, Harm-Reduction-Ansätze und individuelle Beratung ermöglichen einen besseren Zugang zu Gesundheitsleistungen.

Zukunft, politische Rahmenbedingungen und Zusammenarbeit

Die Gesprächspartner betonen die Bedeutung eines solidarischen Netzes von Trägern, Politik und Zivilgesellschaft. Angesprochen werden Kürzungen, Förderperioden und die Notwendigkeit, gemeinsam gegen Diskriminierung und Stigmatisierung vorzugehen. Trotz Rückschlägen wird Resilienz betont, begleitet von konkreten Wünschen an Bündnispartnerinnen, um Strukturen stabil zu halten und positive Veränderungen zu ermöglichen.

Überblick der Organisation und Schwerpunkte

Der Podcast stellt die Schwulenberatung Berlin als Träger vor, der ein breites, differenziertes Angebot für die queere Community bietet. Abteilung 3 umfasst unter anderem Wohnformen, betreute Wohngemeinschaften, Eingliederungshilfe sowie psychosoziale, psychologische und medizinische Unterstützungsangebote. Schwerpunkte liegen auf sexueller Gesundheit, Coming-out-Beratung und dem Aufbau langlebiger sozialer Strukturen jenseits klassischer Schwulenpolitik.

Schwule Gesundheit, Prävention und Versorgung

Der Gesprächspartner erläutert das HIV-/AIDS-Versorgungssystem in Berlin, erklärt 95-95-95 als Ziel und betont, wie Schutz durch Therapie funktioniert. PrEP-Debatten, Zugang zu Therapien und Präventionsangebote werden als zentrale Bausteine dargestellt. Herausforderungen bleiben politische Entscheidungsträger, Finanzierung und Koordination der Gesundheitswege, um Infektionen zu verhindern und Diskriminierung abzubauen.

Geflüchtete, Sprache und niederschwellige Zugänge

Es wird beschrieben, wie queere Geflüchtete strukturell berücksichtigt werden, inklusive queerer Erstaufnahmeunterkünfte, Sprachmittlung und kultursensible Versorgung. Praxisbeispiele wie Checkpoint Berlin zeigen, wie PrEP, HIV-Beratung und soziale Hilfen vernetzt werden können. Niedrigschwellige Angebote, Harm-Reduction-Ansätze und individuelle Beratung ermöglichen einen besseren Zugang zu Gesundheitsleistungen.

Zukunft, politische Rahmenbedingungen und Zusammenarbeit

Die Gesprächspartner betonen die Bedeutung eines solidarischen Netzes von Trägern, Politik und Zivilgesellschaft. Angesprochen werden Kürzungen, Förderperioden und die Notwendigkeit, gemeinsam gegen Diskriminierung und Stigmatisierung vorzugehen. Trotz Rückschlägen wird Resilienz betont, begleitet von konkreten Wünschen an Bündnispartnerinnen, um Strukturen stabil zu halten und positive Veränderungen zu ermöglichen.

Höchstleistung ohne Lobby: Alleinerziehende Frauen

11.03.2026

Einführung in den Podcast

Im Podcast "Hinten links außen" diskutieren die Abgeordneten Erke Breitenbach und Klaus Lederer mit Gästen über soziale und queerpolitische Themen. In der Jubiläumsfolge wird die Situation alleinerziehender Frauen thematisiert.

Maxi Heber und ihre Erfahrungen

Maxi Heber, selbst alleinerziehend und politisch aktiv, teilt ihre Erfahrungen zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Sie betont die Bedeutung von Organisation und familiärer Unterstützung, um den Alltag zu bewältigen.

Netzwerke für Alleinerziehende

Maxi hat ein Netzwerk für Alleinerziehende gegründet, um den Austausch unter Betroffenen zu fördern. Sie beschreibt, wie wichtig solche Netzwerke sind, insbesondere für neue alleinerziehende Mütter, die oft isoliert sind.

Herausforderungen in der Gesellschaft

Die Herausforderungen für Alleinerziehende sind vielfältig: von finanziellen Schwierigkeiten bis hin zu Problemen mit der Kinderbetreuung. Maxi hebt hervor, dass 41 Prozent aller Alleinerziehenden armutsgefährdet sind und oft unter einem hohen Druck stehen.

Berufliche Perspektiven und Armutsrisiko

Die Diskussion beleuchtet das Armutsrisiko, das mit Alleinerziehenden verbunden ist, insbesondere in Bezug auf die Erwerbsarbeit. Maxi kritisiert den Vorwurf, dass Teilzeitarbeit als „Lifestyle-Teilzeit“ abgetan wird, und betont die realen Herausforderungen, die viele Frauen bewältigen müssen.

Politische Verantwortung und Lobbyarbeit

Maxi, die für das Abgeordnetenhaus kandidiert, sieht eine Notwendigkeit, die Perspektiven alleinerziehender Frauen in die politische Diskussion einzubringen. Sie fordert mehr Unterstützung und ein stärkeres Bewusstsein für die Belange dieser Frauen in der Gesellschaft.

Schlussfolgerung und Ausblick

Die Episode endet mit einem Appell zur Verbesserung der Lebensbedingungen für Alleinerziehende, insbesondere durch bessere Angebote in der Kinderbetreuung und eine stärkere Lobby für ihre Bedürfnisse. Maxi und die Hosts ermutigen die Zuhörer, sich aktiv an der Diskussion zu beteiligen.

Einführung in den Podcast

Im Podcast "Hinten links außen" diskutieren die Abgeordneten Erke Breitenbach und Klaus Lederer mit Gästen über soziale und queerpolitische Themen. In der Jubiläumsfolge wird die Situation alleinerziehender Frauen thematisiert.

Maxi Heber und ihre Erfahrungen

Maxi Heber, selbst alleinerziehend und politisch aktiv, teilt ihre Erfahrungen zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Sie betont die Bedeutung von Organisation und familiärer Unterstützung, um den Alltag zu bewältigen.

Netzwerke für Alleinerziehende

Maxi hat ein Netzwerk für Alleinerziehende gegründet, um den Austausch unter Betroffenen zu fördern. Sie beschreibt, wie wichtig solche Netzwerke sind, insbesondere für neue alleinerziehende Mütter, die oft isoliert sind.

Herausforderungen in der Gesellschaft

Die Herausforderungen für Alleinerziehende sind vielfältig: von finanziellen Schwierigkeiten bis hin zu Problemen mit der Kinderbetreuung. Maxi hebt hervor, dass 41 Prozent aller Alleinerziehenden armutsgefährdet sind und oft unter einem hohen Druck stehen.

Berufliche Perspektiven und Armutsrisiko

Die Diskussion beleuchtet das Armutsrisiko, das mit Alleinerziehenden verbunden ist, insbesondere in Bezug auf die Erwerbsarbeit. Maxi kritisiert den Vorwurf, dass Teilzeitarbeit als „Lifestyle-Teilzeit“ abgetan wird, und betont die realen Herausforderungen, die viele Frauen bewältigen müssen.

Politische Verantwortung und Lobbyarbeit

Maxi, die für das Abgeordnetenhaus kandidiert, sieht eine Notwendigkeit, die Perspektiven alleinerziehender Frauen in die politische Diskussion einzubringen. Sie fordert mehr Unterstützung und ein stärkeres Bewusstsein für die Belange dieser Frauen in der Gesellschaft.

Schlussfolgerung und Ausblick

Die Episode endet mit einem Appell zur Verbesserung der Lebensbedingungen für Alleinerziehende, insbesondere durch bessere Angebote in der Kinderbetreuung und eine stärkere Lobby für ihre Bedürfnisse. Maxi und die Hosts ermutigen die Zuhörer, sich aktiv an der Diskussion zu beteiligen.