Hoffen – Impulse für Glaube und Seelsorge
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Hoffen – Impulse für Glaube und Seelsorge

Offensive Junger Christen

Beschreibung

Hoffen – Impulse für Glaube und Seelsorge – ist ein Magazin der ökumenischen Kommunität Offensive Junger Christen, kurz OJC. Es ist das Nachfolgemodell des seit 1971 erscheinenden Brennpunkt Seelsorge.  Du kannst es als Printausgabe im Abo beziehen oder online lesen. 2x im Jahr. Kostenfrei.
Unser Anliegen ist es, dich zu ermutigen, deine Lebensgeschichte mit der Geschichte des lebendigen Gottes zu verbinden sowie deinen Glauben alltagsrelevant zu vertiefen und zu erneuern.

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Veröffentlichungshistorie

Episodenübersicht

Zufällig verbunden - Silas Wolfsberger

18.05.2026

Zufällige Freundeskreise und Zusammenhalt

Zunächst wirkt es wie Zufall, wie Freundschaften entstehen. Vier Kommilitoninnen und Kommilitonen begegnen sich in einer fremden Stadt, finden sich in einer Gruppe wieder und machen aus Zufälligkeit eine dauerhafte Verbindung. Aus unterschiedlichen politischen Ansichten formen sie eine eigene Gemeinschaft, deren Identität sich über Jahre hinweg festigt, ohne dass alle zugestimmt oder bewusst ausgewählt wurden.

Gruppenstruktur, Elitenwahrnehmung und Werte

Die Gruppe entwickelt einen prägnanten Namen und eine klare Binnenordnung, was von außen als elitär oder exklusiv wahrgenommen wird. Trotzdem bleibt der Austausch lebendig: Streitpunkte werden diskutiert, doch die grundsätzliche Offenheit gegenüber anderen Weltsichten bleibt bestehen. Die Mitglieder investieren viel in diese Besonderheit der Beziehung, während der Zugang für neue Mitglieder eine hohe Hürde darstellt.

Beziehung zu Glauben und Offenheit anderer Weltsichten

Der christliche Glaube dient dem Sprecher als persönlicher Kraftquell, während Freunde aus atheistischem Umfeld den Glauben geduldig ertragen. Eine gegenseitige Perspektivenerweiterung entsteht, weil die Freunde die eigene Weltsicht aushalten und respektieren. Trotz Unterschieden bleibt die Verbindung stabil, und die Gruppe bietet Raum, in dem sich unterschiedliche Überzeugungen nebeneinander behaupten können.

Zufällige Freundeskreise und Zusammenhalt

Zunächst wirkt es wie Zufall, wie Freundschaften entstehen. Vier Kommilitoninnen und Kommilitonen begegnen sich in einer fremden Stadt, finden sich in einer Gruppe wieder und machen aus Zufälligkeit eine dauerhafte Verbindung. Aus unterschiedlichen politischen Ansichten formen sie eine eigene Gemeinschaft, deren Identität sich über Jahre hinweg festigt, ohne dass alle zugestimmt oder bewusst ausgewählt wurden.

Gruppenstruktur, Elitenwahrnehmung und Werte

Die Gruppe entwickelt einen prägnanten Namen und eine klare Binnenordnung, was von außen als elitär oder exklusiv wahrgenommen wird. Trotzdem bleibt der Austausch lebendig: Streitpunkte werden diskutiert, doch die grundsätzliche Offenheit gegenüber anderen Weltsichten bleibt bestehen. Die Mitglieder investieren viel in diese Besonderheit der Beziehung, während der Zugang für neue Mitglieder eine hohe Hürde darstellt.

Beziehung zu Glauben und Offenheit anderer Weltsichten

Der christliche Glaube dient dem Sprecher als persönlicher Kraftquell, während Freunde aus atheistischem Umfeld den Glauben geduldig ertragen. Eine gegenseitige Perspektivenerweiterung entsteht, weil die Freunde die eigene Weltsicht aushalten und respektieren. Trotz Unterschieden bleibt die Verbindung stabil, und die Gruppe bietet Raum, in dem sich unterschiedliche Überzeugungen nebeneinander behaupten können.

Einander immer ähnlicher – Rebekka Havemann

11.05.2026

Bildbeschreibung und zentrale Figuren

Eine alte und eine jüngere Gestalt stehen nah beieinander; einer legt dem anderen die Hand auf die Schulter. Jesus ist durch ein Kreuz im Heiligenschein kennbar, Menas wird als sein Freund beschrieben. Auf der Ikone stehen griechische Bezeichnungen wie Soter und Vater Menas, die Retter bzw. Wächter bedeuten. Christus wird als lebendiges Wort dargestellt, Menas trägt eine einfache Schriftrolle, und eine Botschaft bleibt sichtbar, auch heute noch.

Beziehung und Botschaft der Freundschaft

Freundschaft wird als eine besondere Form der Liebe beschrieben, von Augenhöhe, Vertrauen und gegenseitigem Zuhören geprägt. Der Text stellt sich vor, sich als Freundin an Jesus zu erkennen zu geben, daneben eine enge Begleitung zu leisten und durch Nähe Werte zu teilen. Die Verbindung von zwei Freunden wird als Weg zu Verständigung und gemeinsamer Lebensgestaltung sichtbar.

Symbolik, Bedeutung und Ausblick

Die fehlenden Füße regen an, darüber nachzudenken, wer die Botschaft der Liebe in die Welt trägt. Die Ikone zeigt, wie gemeinsame Erfahrungen über Zeit hinweg Bindung schaffen. Die Erzählung lädt dazu ein, Liebe zu lernen, ohne Kosten zu scheuen, und die Freundschaft als Vorbild für Menschlichkeit und Glauben zu verstehen, der Gemeinschaft und Mitgefühl stärkt.

Bildbeschreibung und zentrale Figuren

Eine alte und eine jüngere Gestalt stehen nah beieinander; einer legt dem anderen die Hand auf die Schulter. Jesus ist durch ein Kreuz im Heiligenschein kennbar, Menas wird als sein Freund beschrieben. Auf der Ikone stehen griechische Bezeichnungen wie Soter und Vater Menas, die Retter bzw. Wächter bedeuten. Christus wird als lebendiges Wort dargestellt, Menas trägt eine einfache Schriftrolle, und eine Botschaft bleibt sichtbar, auch heute noch.

Beziehung und Botschaft der Freundschaft

Freundschaft wird als eine besondere Form der Liebe beschrieben, von Augenhöhe, Vertrauen und gegenseitigem Zuhören geprägt. Der Text stellt sich vor, sich als Freundin an Jesus zu erkennen zu geben, daneben eine enge Begleitung zu leisten und durch Nähe Werte zu teilen. Die Verbindung von zwei Freunden wird als Weg zu Verständigung und gemeinsamer Lebensgestaltung sichtbar.

Symbolik, Bedeutung und Ausblick

Die fehlenden Füße regen an, darüber nachzudenken, wer die Botschaft der Liebe in die Welt trägt. Die Ikone zeigt, wie gemeinsame Erfahrungen über Zeit hinweg Bindung schaffen. Die Erzählung lädt dazu ein, Liebe zu lernen, ohne Kosten zu scheuen, und die Freundschaft als Vorbild für Menschlichkeit und Glauben zu verstehen, der Gemeinschaft und Mitgefühl stärkt.

Auf Augenhöhe – Hanna Epting

04.05.2026

Augenhöhe als Beziehungsgeschehen

Auf Augenhöhe zu sein bedeutet, sich einander ebenbürtig, wohlwollend und anerkennend zu begegnen. Es geht nicht um Rang oder Hierarchie, sondern um gegenseitiges Sehen und Gesehenwerden. Freundschaft wird durch diese Art der Begegnung geprägt, in der Nähe und Respekt gleichermaßen vorhanden sind. Die Vorstellung von Augenhöhe wird als zentrale Metapher verstanden, die Nähe, Vertrauen und gemeinsame Orientierung beschreibt.

Herausforderungen der frühen Freundschaft

In der Kindheit entstehen Freundschaften nicht automatisch; sie brauchen Gelegenheiten, Mut und Zutrauen. Der Alltag im Kindergarten und in der Schule ist oft von klaren Hierarchien, Unsicherheit und harten Erfahrungen geprägt. Strategien zum Überleben reichen von Anpassung bis Zurückhaltung, während Verletzlichkeit oft verborgen bleibt. Dennoch entstehen aus diesen Erfahrungen brauchbare Sozialkompetenzen, die später helfen, Stimmungen wahrzunehmen und Beziehungen zu gestalten.

Wachstum durch Sehnsucht und Raum

Mit zunehmendem Alter wächst die Sehnsucht nach Zugehörigkeit. Die Suche nach passenden Freundinnen und Freunden kann einsam machen, besonders wenn Gruppen früh feststehen. Das Beobachten, Wer sich wie einbindet, wird zu einer wiederkehrenden Aufgabe. Gleichzeitig lernen Betroffene, Räume für andere zu öffnen und sich selbst zurückzunehmen, um Verbindung zu ermöglichen, ohne Verletzlichkeit vollständig zu verstecken.

Ein innerer Raum und Begegnung mit Gott

Es wird von einem inneren Freundschaftsraum gesprochen, der geöffnet werden kann, damit andere hineinblicken. Die Einladung, sich verletzlich zu zeigen, wird als Teil einer tieferen Beziehung verstanden. In dieser Perspektive wird Augenhöhe auch als spirituelle Haltung gesehen, in der sich Nähe zu Gott und zu anderen als miteinander gewachsene Beziehung zeigt, jenseits von Leistung oder Selbstbeherrschung.

Augenhöhe als Beziehungsgeschehen

Auf Augenhöhe zu sein bedeutet, sich einander ebenbürtig, wohlwollend und anerkennend zu begegnen. Es geht nicht um Rang oder Hierarchie, sondern um gegenseitiges Sehen und Gesehenwerden. Freundschaft wird durch diese Art der Begegnung geprägt, in der Nähe und Respekt gleichermaßen vorhanden sind. Die Vorstellung von Augenhöhe wird als zentrale Metapher verstanden, die Nähe, Vertrauen und gemeinsame Orientierung beschreibt.

Herausforderungen der frühen Freundschaft

In der Kindheit entstehen Freundschaften nicht automatisch; sie brauchen Gelegenheiten, Mut und Zutrauen. Der Alltag im Kindergarten und in der Schule ist oft von klaren Hierarchien, Unsicherheit und harten Erfahrungen geprägt. Strategien zum Überleben reichen von Anpassung bis Zurückhaltung, während Verletzlichkeit oft verborgen bleibt. Dennoch entstehen aus diesen Erfahrungen brauchbare Sozialkompetenzen, die später helfen, Stimmungen wahrzunehmen und Beziehungen zu gestalten.

Wachstum durch Sehnsucht und Raum

Mit zunehmendem Alter wächst die Sehnsucht nach Zugehörigkeit. Die Suche nach passenden Freundinnen und Freunden kann einsam machen, besonders wenn Gruppen früh feststehen. Das Beobachten, Wer sich wie einbindet, wird zu einer wiederkehrenden Aufgabe. Gleichzeitig lernen Betroffene, Räume für andere zu öffnen und sich selbst zurückzunehmen, um Verbindung zu ermöglichen, ohne Verletzlichkeit vollständig zu verstecken.

Ein innerer Raum und Begegnung mit Gott

Es wird von einem inneren Freundschaftsraum gesprochen, der geöffnet werden kann, damit andere hineinblicken. Die Einladung, sich verletzlich zu zeigen, wird als Teil einer tieferen Beziehung verstanden. In dieser Perspektive wird Augenhöhe auch als spirituelle Haltung gesehen, in der sich Nähe zu Gott und zu anderen als miteinander gewachsene Beziehung zeigt, jenseits von Leistung oder Selbstbeherrschung.