
KiKK off – za kulturo
IG KiKK
Beschreibung
Aus urheberrechtlichen Gründen wurde die im Radio gespielte Musik für den Podcast nachträglich entfernt.
Die IG KiKK ist die Interessensvertretung der freien Kulturinitiativen in Kärnten/Koroška. Ihre Aufgabe liegt in der Verbesserung der Arbeitsbedingungen für freie und autonome Kulturarbeit. Mehr Infos unter www.igkikk.at
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Kulturno-politična radijska oddaja. Vsako prvo nedeljo v mesecu IG KiKK pol ure predstavlja koristne informacije o temah kulturne politike, kulturnega dela in kulturne teorije. Program z aktualnimi kulturnopolitičnimi novicami, poročili o delu IG KiKK ter o pomembnih kulturno-političnih dogodkih na Koroškem | Kärnten. Vrsta nasvetov in terminov kulturnih ustvarjalcev in ustvarjalk. Vse to lahko poslušate v nemškem in slovenskem jeziku, kar je pomemben prispevek k razumevanju dvojezičnosti in interkulturnega dialoga na Koroškem.
Zaradi avtorskih pravic, je glasba, ki je bila predvajana na radiu, za podcast naknadno odsranjena.
IG KiKK je Interesne skupnosti kulturnih iniciativ na Koroškem | Kärnten. Glavna naloga IG KiKK je izboljšava delovnih pogojev za „svobodno“, sodobno in avtonomno kulturno delovanje.Več informacij pod: www.igkikk.at
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Veröffentlichungshistorie
Episodenübersicht

KiKK OFF – za kulturo #51 – Awareness- und Gewaltschutzkonzepte / Koncepti za ozaveščanje in zaščito pred nasiljem
Schaffung sicherer Räume
Der Workshop, organisiert von der IG KIK in Zusammenarbeit mit verschiedenen Institutionen, beleuchtet die Notwendigkeit ständiger Bemühungen zur Schaffung sicherer Räume, insbesondere in der Kultur. Gewaltschutz und Awareness sind entscheidend, um Orte zu schaffen, an denen sich Menschen sicher und ernst genommen fühlen.
Awareness- und Schutzkonzepte
Vereine stehen oft vor der Herausforderung, geeignete Schutz- und Awareness-Konzepte zu entwickeln. Diese Konzepte unterscheiden sich in ihrem Umfang: Awareness-Konzepte sind meist auf einmalige Veranstaltungen ausgerichtet, während Schutzkonzepte für langfristige Angebote, insbesondere im Umgang mit Kindern und Jugendlichen, erforderlich sind. Die Notwendigkeit klarer Verhaltenskodizes und eines effektiven Beschwerdemanagements wird hervorgehoben.
Partizipation und Verantwortung
Partizipation ist ein zentraler Aspekt effektiver Schutzkonzepte. Die Einbindung aller Beteiligten fördert ein sicheres Umfeld, in dem Gewalt verringert wird. Verantwortliche in Vereinen müssen bereit sein, sich in diesen Prozessen weiterzubilden und Verantwortung zu übernehmen.
Kinderschutz und aktuelle Entwicklungen
Der Kinderschutz hat durch Skandale wie den im SOS-Kinderdorf an Bedeutung gewonnen. In Kärnten wird an einer umfassenden Reform des Kinder- und Jugendhilfegesetzes gearbeitet, um Schutzkonzepte zu stärken und die Qualität der Fachkräfte zu verbessern.
Awareness-Ansätze in der Praxis
Awareness-Konzepte, die oft aus der queer-feministischen Bewegung hervorgehen, sind essenziell für Veranstaltungen. Sie fördern die Sicherheit und das Wohlbefinden von Teilnehmenden und müssen an die spezifischen Gegebenheiten des jeweiligen Vereins angepasst werden.
Fazit
Die kontinuierliche Reflexion und Weiterentwicklung von Schutz- und Awareness-Konzepten sind entscheidend, um sichere und einladende Umgebungen zu schaffen. Die Verantwortung liegt bei den Vereinen und ihren Mitgliedern, die in diesen entscheidenden Prozessen aktiv und verantwortungsbewusst handeln müssen.

KiKK OFF – za kulturo #50 – Kunst- und Kulturstrategie Kärnten/Koroška 2030 / Strategija za umetnost in kulturo Koroške 2030
Teil 1: Prozess und Aufbau der Strategie
Eine mehrphasige Entwicklung fasst eine Kunst- und Kulturstrategie zusammen: Bestandsaufnahme, Kick-Off, Zukunftsforen und vertiefende Werkstätten führten zu einer finalen Struktur mit Zielen und Maßnahmen. Die Veröffentlichung erfolgte nach einem breiten partizipativen Prozess, der viele Stimmen aus der Kulturszene einbindet. Die Strategie umfasst zahlreiche Aufgaben, die sich auf Vernetzung, Erhalt von Kultur, Räume, Tourismus, Unterstützung und Zugänge konzentrieren, und formt so eine ganzheitliche Vision.
Teil 2: Inhalte und Schwerpunkte
Auf sechs zentrale Felder verteilen sich 24 Ziele und 67 Maßnahmen: Kooperation, Erbe, analoge und digitale Räume, Kunst und Tourismus sowie Zugänge und Unterstützung. Die Ergebnisse betonen Interdisziplinarität, Mehrsprachigkeit und regionale Zusammenarbeit im Dreiländereck. Ein Fokus liegt darauf, Räume sichtbar zu machen, eine gemeinsame Plattform zu nutzen und die Sichtbarkeit der Kultur über regionale Grenzen hinaus zu stärken.
Teil 3: Partizipation, Sprachraum und Perspektiven
Der Prozess bindet zahlreiche Akteurinnen ein, darunter Kulturschaffende, Verbände und politische Vertreterinnen. Zweisprachigkeit wird als Vorteil gesehen; Übersetzungen und zweisprachige Veröffentlichungen sichern die Teilhabe. Beteiligte betonen die Wertschätzung von Freier Szene, faire Bezahlung und rechtliche Beratung. Die Einbindung verschiedener Perspektiven wird als wesentlicher Erfolgsfaktor beschrieben, um die Kultur ganzheitlich zu begreifen und nach außen zu tragen.
Teil 4: Umsetzung, Perspektiven und Ausblick
Die Strategie setzt auf eine schrittweise Umsetzung mit Priorisierung der Maßnahmen und regelmäßiger Evaluierung. Maßnahmen wie der Index of Spaces, Rechtsberatung für die Szene und EU-Informationsveranstaltungen wurden bereits realisiert oder fest eingeplant. Kooperationen mit Tourismusorganisationen und regionalen Verwaltungen sollen Räume, Ressourcen und Sichtbarkeit verbessern, während fortlaufende Anpassungen und eine zukünftige Bewertung die Entwicklung begleiten.

KiKK OFF – za kulturo #49 – Demokratisierung durch Kultur / Demokratizacija skozi kulturo
Rolle von Kultur in demokratischer Gesellschaft und Polarisierung
Kultur kann Mitgestaltung ermöglichen, Vielfalt ins Programm bringen und Menschen niedrigschwellig mit politischen und gesellschaftlichen Themen in Berührung bringen. Gleichzeitig kann Kultur auch als Instrument herangezogen werden, um antidemokratische Ziele zu verfolgen. Die extreme Rechte versteht dies und versucht, kulturelle Narrative zu nutzen, um Wertewandel zu beeinflussen und politische Agenda kulturell zu verankern.
Demokratisierung durch Kultur - Chancen und Risiken
Demokratisierung durch Kultur zeigt sich, wenn kulturelle Angebote Begegnung, Diskurs und Partizipation fördern. Wichtige Aspekte sind die Ansprache unterschiedlicher Gruppen, die Öffnung von Subkulturen und die Nutzung vielfältiger Formate wie Literatur, Kunst oder Spielkultur. Zugleich wird sichtbar, wie Sprache, Begriffe und Mediennarrative genutzt werden, um rechtsextreme Inhalte zu normalisieren oder zu verschleiern.
Dialog, Spaltung und die Rolle der Kulturarbeit
Der Umgang mit Friktionen in Netzwerken erfordert Dialog statt Verhärtung. Projekte wie gemeinsame Publikationen und Diskussionsreihen zeigen, wie sich unterschiedliche Haltungen aushalten und weiter diskutieren lassen. Kultur fungiert als Ort, an dem demokratische Werte sichtbar verhandelt werden, doch eine übermäßige Politisierung kann den Raum für Kultur schmälern und rechtsextreme Taktiken in die kulturelle Landschaft tragen.
Kontext, Verantwortung und Perspektiven der freien Kulturszene
Die freie Kulturszene kann demokratisierende Impulse liefern, besonders dort, wo politische Debatten in andere Räume verlagert werden. Abwägungen betonen die Bedeutung von offener Diskussion, Diversität und langfristiger Beteiligung. Gleichzeitig bleibt Wachsamkeit nötig gegenüber Instrumentalisierung und Spaltungstendenzen, damit Kultur kritisch bleibt, Freiheit schützt und demokratisches Selbstverständnis stärkt.