
Zeit für frischen Wind - der Podcast von und mit Daniela Rump
Daniela Rump
Beschreibung
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Veröffentlichungshistorie
Episodenübersicht

Staffel 2 Episode 8: "Landrat Bernd Lynack zu Gast"
Einführung und Schnellstart
Daniela Rump begrüßt Landrat Bernd Lünack und stellt ihn kurz vor. Es folgt ein Schnellstart, bei dem persönliche Vorlieben zu verschiedenen Themen abgefragt werden, was einen lockeren Einstieg in das Gespräch schafft.
Herausforderungen im Landkreis Hildesheim
Bernd Lünack thematisiert die Herausforderungen im Landkreis, insbesondere im Bereich Bildung. Er spricht von einem großen Projekt zur Neuordnung des Berufsschulwesens und dem Aufholbedarf an weiterführenden Schulen, der dringend angegangen werden muss.
Engagement und Hilfsbereitschaft der Bürger
Die Hilfsbereitschaft der Bürger wird durch das Beispiel des Weihnachtshochwassers 2023 hervorgehoben. Lünack betont das Engagement der Ehrenamtlichen und die Kreativität der Vereine, die in Krisenzeiten zusammenarbeiten.
Aufgaben und Rolle des Landrates
Der Landrat wird als Chef der Verwaltung beschrieben, der für zahlreiche Aufgaben verantwortlich ist, darunter Jugend- und Sozialverwaltung sowie Katastrophenschutz. Lünack erläutert die Bedeutung seiner Rolle und die enge Verbindung zur Bevölkerung.
Verwaltung und Digitalisierung
Lünack äußert sich kritisch zur langsamen Digitalisierung der Verwaltung und dem Wunsch nach schnelleren, bürgerfreundlicheren Verfahren. Er betont den Bedarf an einer effektiveren Bearbeitung von Anträgen.
Finanzielle Herausforderungen
Die finanzielle Situation des Landkreises wird als angespannt beschrieben. Lünack fordert eine Reform des Finanzausgleichs und eine bessere finanzielle Ausstattung für Kommunen, um soziale Leistungen aufrechterhalten zu können.
Bundessondervermögen und Investitionen
Das Bundessondervermögen wird als positiver Schritt gesehen, allerdings reicht die bereitgestellte Summe nicht aus, um die laufenden Kosten und Investitionen zu decken. Lünack betont die Notwendigkeit, Prioritäten zu setzen.
Kontaktmöglichkeiten für Bürger
Bernd Lünack gibt an, dass er über verschiedene Kanäle erreichbar ist, einschließlich des Kreishauses und sozialer Medien, um den Bürgern den Zugang zu Informationen zu erleichtern.

Staffel 2 Episode 7: "Geschäftsleiterin Silke Pollow von Arbeit und Dritte Welt e.V. zu Gast"
Einführung des Vereins
Silke Pollow, Geschäftsleiterin des Vereins Arbeit und Dritte Welt e.V., erläutert die vielfältigen Tätigkeiten des Vereins, der sich auf Entwicklungshilfe und die Schaffung von Arbeitsgelegenheiten für arbeitslose und schwerbehinderte Menschen konzentriert. Ziel ist die Aufbereitung und der Recycling von gespendeten Werkzeugen im Sinne der Nachhaltigkeit.
Projekte in Afrika
Aktuell arbeitet der Verein an Projekten in Malawi und Bondali, wo Einrichtungen wie Schulen und Physiotherapiepraxen mit gespendeten Alltagsgegenständen ausgestattet werden. Diese Spenden ermöglichen es, vor Ort Einkommen zu generieren und die Lebensumstände zu verbessern.
Engagement und Motivation der Mitarbeiter
Die Mitarbeiter des Vereins, die meist über das Jobcenter vermittelt werden, zeigen großen Einsatz. Die Arbeit bietet ihnen nicht nur ein Einkommen, sondern auch soziale Struktur und Wertschätzung, die für ihr Selbstwertgefühl wichtig sind.
Herausforderungen und Wünsche
Der Verein sieht sich Herausforderungen wie Renovierungsarbeiten und der Notwendigkeit einer stärkeren Akzeptanz in der Bevölkerung gegenüber. Silke Pollow wünscht sich mehr Bewusstsein und Verständnis für die Situation von Menschen, die nicht auf dem regulären Arbeitsmarkt tätig sein können.
Engagement von außen
Der Verein lädt Interessierte ein, sich zu engagieren, sei es durch Mitgliedschaften, Spenden oder ehrenamtliche Tätigkeiten. Es gibt auch Veranstaltungen wie ein Sommerfest, um die Arbeit des Vereins vorzustellen und das Gemeinschaftsgefühl zu stärken.

Staffel 2 Episode 6: " Jugendparlament des Landkreises Hildesheim und der Stadt Sarstedt zu Gast"
Entstehung, Struktur und Ziele des Jugendparlaments
Im Landkreis Hildesheim existiert ein Jugendparlament, das aus gewählten Jugendlichen und einem erweiterten Kreis von Unterstützenden besteht. Gegründet wurde es, um Jugendlichen eine Stimme zu geben und sie an politischen Prozessen teilhaben zu lassen. Das Gremium umfasst direkte Mitglieder, Stellvertreterinnen und Stellvertretungen sowie weitere Ansprechpartner aus Schule und Jugendforen; Offenheit gegenüber neuen Mitwirkenden wird betont, insbesondere in Saarstedt, wo eine Gründung ansteht.
Arbeitsweise und Themenfindung
Sitzungen finden regelmäßig statt, oft vierteljährlich, mit Arbeitsgruppen und Ausschussbeteiligung. Themen kommen aus den Reihen der Mitglieder, aus dem Bekanntenkreis oder von Schulen; auch direkte Anfragen werden berücksichtigt. Beispiele sind ÖPNV, Skateparks, Schülerbeförderung und Infrastruktur. Projekte werden geplant, umsetzungsorientiert diskutiert und mit Unterstützung der Politik geprüft, wie sich konkrete Ergebnisse erzielen lassen.
Atmosphäre, Debattenkultur und Balance mit Schule
Die Arbeitsweise zeichnet sich durch eine kollegiale, überparteiliche Debattenkultur aus. Konflikte werden respektvoll geklärt; Erfahrungen zeigen, dass Zusammenarbeit und Kompromisse zu befriedigenden Lösungen führen. Die Beteiligung erfolgt neben dem Gang in die Schule, wodurch eine Balance zwischen Schulalltag, Engagement und persönlichen Terminen gewahrt bleibt. Die Teilnehmenden schätzen den gemeinschaftlichen Austausch und die positive Arbeitsatmosphäre.
Ausblick und Bedürfnisse
Ein zentraler Fokus liegt auf besserem Nahverkehr und der Teilhabe von Kindern und Jugendlichen an demokratischen Prozessen. Es wird angestrebt, demokratische Strukturen stärker in Schulen zu verankern und auch Grundschulen früh einzubeziehen. Die Gründung in Saarstedt wird als Chance gesehen, lokale Mitwirkung zu ermöglichen und langfristig Politik mitgestalten zu lassen.