SÜDPOL - DER Wirtschaftspodcast
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Wirtschaftskammer Kärnten

Beschreibung

Willkommen bei Südpol – DER Wirtschaftspodcast!
Kärnten ist innovativ und voller Unternehmergeist. Hier erfahren Sie alles über die vielfältige und dynamische Business-Szene der AREA Süd, über die Erfolgsgeschichten und über die Herausforderungen der rund 40.000 Unternehmerinnen und Unternehmer, die Kärnten prägen. Wir sprechen mit Menschen, die anpacken, gestalten, Verantwortung übernehmen und Ideen für Kärntens Zukunft haben. Was den Lebens- und Wirtschaftsstandort Kärnten bewegt, erfahren Sie hier: nah dran und verständlich.
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Veröffentlichungshistorie

Episodenübersicht

EPU: Krank sein verboten? - mit EPU-Sprecherin Nicole M. Mayer

22.09.2026

Selbstständig und sozial abgesichert

Selbstständig sein bedeutet, eigene Entscheidungen zu treffen und Verantwortung zu tragen, jedoch stellt die Frage der sozialen Absicherung im Krankheitsfall eine große Herausforderung dar. Insbesondere für Ein-Personen-Unternehmen (EPU) in Kärnten, die rund 60% der Wirtschaft ausmachen, ist eine umfassende Absicherung essenziell.

Vielfalt der Ein-Personen-Unternehmen

Die rund 23.000 EPU in Kärnten sind eine heterogene Gruppe, die von Vollselbstständigen bis zu Hybriden reicht. Diese Vielfalt birgt unterschiedliche Ansprüche und Herausforderungen, die es zu berücksichtigen gilt.

Herausforderungen im Krankheitsfall

Für EPU ist der persönliche Ausfall oft gleichbedeutend mit einem Stillstand des Betriebs. Da keine Angestellten zur Verfügung stehen, können Einnahmen wegfallen, während die Kosten weiterhin bestehen. Hier wird die Bedeutung eines Notfallplans und eines starken Netzwerks deutlich.

Vorteile der Selbstständigkeit

Nicole Meier, EPU-Sprecherin, hebt hervor, dass die Freiheit und Flexibilität der Selbstständigkeit Vorteile mit sich bringen, jedoch auch die gesamte Verantwortung bei der Einzelperson liegt. Netzwerke sind entscheidend, um Unterstützung zu erhalten.

Soziale Absicherung und Unterstützung

Selbstständige in Österreich sind grundsätzlich sozial abgesichert, jedoch sind viele EPU nicht ausreichend über ihre Rechte und Möglichkeiten informiert. Die Wirtschaftskammer und die SVS bieten Unterstützung und Programme an, um EPU im Krankheitsfall zu helfen.

Wichtige Tipps für EPU

Ein persönlicher Vorsorgecheck ist entscheidend, um individuelle Bedürfnisse zu erkennen und einen Notfallplan aufzustellen. Nicole empfiehlt, proaktiv zu handeln und sich über die verfügbaren Hilfsangebote zu informieren.

Fazit

Die eigene Gesundheit und soziale Absicherung sind für Ein-Personen-Unternehmen nicht nur eine persönliche Angelegenheit, sondern auch ein zentraler Aspekt der unternehmerischen Verantwortung. Es ist wichtig, sich rechtzeitig um Vorsorge und Unterstützung zu kümmern.

Selbstständig und sozial abgesichert

Selbstständig sein bedeutet, eigene Entscheidungen zu treffen und Verantwortung zu tragen, jedoch stellt die Frage der sozialen Absicherung im Krankheitsfall eine große Herausforderung dar. Insbesondere für Ein-Personen-Unternehmen (EPU) in Kärnten, die rund 60% der Wirtschaft ausmachen, ist eine umfassende Absicherung essenziell.

Vielfalt der Ein-Personen-Unternehmen

Die rund 23.000 EPU in Kärnten sind eine heterogene Gruppe, die von Vollselbstständigen bis zu Hybriden reicht. Diese Vielfalt birgt unterschiedliche Ansprüche und Herausforderungen, die es zu berücksichtigen gilt.

Herausforderungen im Krankheitsfall

Für EPU ist der persönliche Ausfall oft gleichbedeutend mit einem Stillstand des Betriebs. Da keine Angestellten zur Verfügung stehen, können Einnahmen wegfallen, während die Kosten weiterhin bestehen. Hier wird die Bedeutung eines Notfallplans und eines starken Netzwerks deutlich.

Vorteile der Selbstständigkeit

Nicole Meier, EPU-Sprecherin, hebt hervor, dass die Freiheit und Flexibilität der Selbstständigkeit Vorteile mit sich bringen, jedoch auch die gesamte Verantwortung bei der Einzelperson liegt. Netzwerke sind entscheidend, um Unterstützung zu erhalten.

Soziale Absicherung und Unterstützung

Selbstständige in Österreich sind grundsätzlich sozial abgesichert, jedoch sind viele EPU nicht ausreichend über ihre Rechte und Möglichkeiten informiert. Die Wirtschaftskammer und die SVS bieten Unterstützung und Programme an, um EPU im Krankheitsfall zu helfen.

Wichtige Tipps für EPU

Ein persönlicher Vorsorgecheck ist entscheidend, um individuelle Bedürfnisse zu erkennen und einen Notfallplan aufzustellen. Nicole empfiehlt, proaktiv zu handeln und sich über die verfügbaren Hilfsangebote zu informieren.

Fazit

Die eigene Gesundheit und soziale Absicherung sind für Ein-Personen-Unternehmen nicht nur eine persönliche Angelegenheit, sondern auch ein zentraler Aspekt der unternehmerischen Verantwortung. Es ist wichtig, sich rechtzeitig um Vorsorge und Unterstützung zu kümmern.

Betriebsanlagen: Gewerbe angemeldet - aber auch alles genehmigt? - mit Betriebsanlagen-Experten Rainer Kulter und Julia Zwipp

08.09.2026

Betriebsanlagengenehmigung: Ein oft übersehenes Thema

Die Genehmigung für Betriebsanlagen ist für viele Unternehmen, von Werkstätten bis Gastronomiebetrieben, ein wichtiges, aber oft unbesprochenes Thema. In der Diskussion mit Julia Zwipp und Rainer Kulter wird klar, dass viele Unternehmer unsicher sind, wann eine Genehmigung erforderlich ist und welche Auflagen sie erfüllen müssen.

Die Rolle des Gründerservices

Julia Zwipp hebt hervor, dass das Gründerservice der Wirtschaftskammer Kärnten eine wichtige Anlaufstelle für Unternehmer ist. Sie bieten rechtliche und organisatorische Unterstützung, um Unsicherheiten zu klären und den richtigen Weg aufzuzeigen.

Fehlerquellen und rechtliche Fragen

Rainer Kulter warnt davor, sich erst spät mit dem Thema Genehmigungen zu beschäftigen. Häufig treten Probleme auf, wenn Anlagen bereits stehen oder der Betrieb läuft, ohne dass die erforderlichen Genehmigungen vorliegen. Dies kann zu kostspieligen Nacharbeiten führen.

Zusammenarbeit zwischen Wirtschaftskammer und Ingenieurbüros

Die enge Kooperation zwischen der Wirtschaftskammer und Ingenieurbüros ist entscheidend. Während die Wirtschaftskammer eine erste Orientierung bietet, kümmern sich Ingenieure um die technische Ausarbeitung und die Erstellung der notwendigen Einreichunterlagen.

Praktische Tipps für Gründer

Julia und Rainer geben wertvolle Ratschläge für angehende Unternehmer: Frühe Information, Standortprüfung und die Nutzung von Beratungsangeboten sind essenziell, um Zeit und Kosten zu sparen.

Betriebsanlagengenehmigung: Ein oft übersehenes Thema

Die Genehmigung für Betriebsanlagen ist für viele Unternehmen, von Werkstätten bis Gastronomiebetrieben, ein wichtiges, aber oft unbesprochenes Thema. In der Diskussion mit Julia Zwipp und Rainer Kulter wird klar, dass viele Unternehmer unsicher sind, wann eine Genehmigung erforderlich ist und welche Auflagen sie erfüllen müssen.

Die Rolle des Gründerservices

Julia Zwipp hebt hervor, dass das Gründerservice der Wirtschaftskammer Kärnten eine wichtige Anlaufstelle für Unternehmer ist. Sie bieten rechtliche und organisatorische Unterstützung, um Unsicherheiten zu klären und den richtigen Weg aufzuzeigen.

Fehlerquellen und rechtliche Fragen

Rainer Kulter warnt davor, sich erst spät mit dem Thema Genehmigungen zu beschäftigen. Häufig treten Probleme auf, wenn Anlagen bereits stehen oder der Betrieb läuft, ohne dass die erforderlichen Genehmigungen vorliegen. Dies kann zu kostspieligen Nacharbeiten führen.

Zusammenarbeit zwischen Wirtschaftskammer und Ingenieurbüros

Die enge Kooperation zwischen der Wirtschaftskammer und Ingenieurbüros ist entscheidend. Während die Wirtschaftskammer eine erste Orientierung bietet, kümmern sich Ingenieure um die technische Ausarbeitung und die Erstellung der notwendigen Einreichunterlagen.

Praktische Tipps für Gründer

Julia und Rainer geben wertvolle Ratschläge für angehende Unternehmer: Frühe Information, Standortprüfung und die Nutzung von Beratungsangeboten sind essenziell, um Zeit und Kosten zu sparen.

China: Freund, Rivale oder beides? - mit Wirtschaftsdelegierten Christian Fuchssteiner

25.08.2026

Chinas Rolle in der globalen Wirtschaft

China ist für viele Unternehmen unverzichtbar, dank seiner riesigen Industrieproduktion, milliardenschweren Infrastrukturprojekten und eines enormen Binnenmarktes. Doch die chinesische Wirtschaft sieht sich aktuellen Herausforderungen gegenüber, darunter Probleme im Immobilienmarkt und eine schwache Konsumstimmung, die das Wachstum bremsen.

Einblicke in die Wirtschaft vor Ort

Christian Fuchssteiner, Wirtschaftsdelegator der Wirtschaftskammer Österreich in Shanghai, bietet wertvolle Einblicke in die Dynamik Chinas. Er beschreibt das Land als extrem schnelllebig, was es für ausländische Unternehmen herausfordernd macht. Die kulturelle Faszination und die Komplexität der Geschäftswelt in China sind prägende Aspekte seiner Erfahrung.

Wirtschaftliche Herausforderungen und Chancen

Obwohl China weiterhin mit 4,5 bis 5 Prozent wächst, gibt es strukturelle Probleme, insbesondere im Immobiliensektor, der als wichtiger Wachstumsmotor gilt. Fuchssteiner betont, dass viele österreichische Unternehmen in China investiert sind, vor allem in der wohlhabenden Region Shanghai und dem Yangtze River Delta.

Abhängigkeit von China

Die Abhängigkeit Europas von China, insbesondere in Bezug auf kritische Rohstoffe, ist ein wachsendes Thema. Fuchssteiner warnt, dass diese Abhängigkeit politisch ausgenutzt werden könnte. Er empfiehlt eine Diversifizierung der Lieferketten und strategisches Denken, um unabhängiger von China zu werden.

Intellectual Property und Markteintritt

Der Schutz geistigen Eigentums ist entscheidend für ausländische Unternehmen, die in China tätig werden wollen. Fuchssteiner hebt hervor, dass eine sorgfältige Planung und der rechtliche Schutz von Technologien erforderlich sind, um Technologieübertragungen zu vermeiden.

Erfolgsfaktoren für Unternehmen

Für österreichische Firmen in China ist es wichtig, den lokalen Markt zu verstehen und die richtige Strategie zu entwickeln. Fuchssteiner weist darauf hin, dass viele Unternehmen erfolgreich sind, wenn sie sich lokal etablieren und in Marketing investieren. Der Export nach China wird zunehmend schwieriger, was die Notwendigkeit einer lokalen Präsenz betont.

Politische Beziehung zwischen Europa und China

Die politischen Beziehungen zwischen Österreich und China sind stabil und friktionsfrei, während die Beziehung zur EU komplexer ist. China verfolgt eine Strategie, die oft kleine Nationalstaaten bevorzugt, was die Interaktion mit der EU erschwert.

Chinas Rolle in der globalen Wirtschaft

China ist für viele Unternehmen unverzichtbar, dank seiner riesigen Industrieproduktion, milliardenschweren Infrastrukturprojekten und eines enormen Binnenmarktes. Doch die chinesische Wirtschaft sieht sich aktuellen Herausforderungen gegenüber, darunter Probleme im Immobilienmarkt und eine schwache Konsumstimmung, die das Wachstum bremsen.

Einblicke in die Wirtschaft vor Ort

Christian Fuchssteiner, Wirtschaftsdelegator der Wirtschaftskammer Österreich in Shanghai, bietet wertvolle Einblicke in die Dynamik Chinas. Er beschreibt das Land als extrem schnelllebig, was es für ausländische Unternehmen herausfordernd macht. Die kulturelle Faszination und die Komplexität der Geschäftswelt in China sind prägende Aspekte seiner Erfahrung.

Wirtschaftliche Herausforderungen und Chancen

Obwohl China weiterhin mit 4,5 bis 5 Prozent wächst, gibt es strukturelle Probleme, insbesondere im Immobiliensektor, der als wichtiger Wachstumsmotor gilt. Fuchssteiner betont, dass viele österreichische Unternehmen in China investiert sind, vor allem in der wohlhabenden Region Shanghai und dem Yangtze River Delta.

Abhängigkeit von China

Die Abhängigkeit Europas von China, insbesondere in Bezug auf kritische Rohstoffe, ist ein wachsendes Thema. Fuchssteiner warnt, dass diese Abhängigkeit politisch ausgenutzt werden könnte. Er empfiehlt eine Diversifizierung der Lieferketten und strategisches Denken, um unabhängiger von China zu werden.

Intellectual Property und Markteintritt

Der Schutz geistigen Eigentums ist entscheidend für ausländische Unternehmen, die in China tätig werden wollen. Fuchssteiner hebt hervor, dass eine sorgfältige Planung und der rechtliche Schutz von Technologien erforderlich sind, um Technologieübertragungen zu vermeiden.

Erfolgsfaktoren für Unternehmen

Für österreichische Firmen in China ist es wichtig, den lokalen Markt zu verstehen und die richtige Strategie zu entwickeln. Fuchssteiner weist darauf hin, dass viele Unternehmen erfolgreich sind, wenn sie sich lokal etablieren und in Marketing investieren. Der Export nach China wird zunehmend schwieriger, was die Notwendigkeit einer lokalen Präsenz betont.

Politische Beziehung zwischen Europa und China

Die politischen Beziehungen zwischen Österreich und China sind stabil und friktionsfrei, während die Beziehung zur EU komplexer ist. China verfolgt eine Strategie, die oft kleine Nationalstaaten bevorzugt, was die Interaktion mit der EU erschwert.