
Jazz Life Podcast
Anja Mohr & Lorenz Hargassner
Beschreibung
„Ein Leben ohne Jazz ist möglich – aber sinnlos.“
Anja Mohr – www.jazzpianoacademy.de
Lorenz Hargassner – www.cooljazzstyles.com
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Veröffentlichungshistorie
Episodenübersicht

Wie findest Du Deine musikalische Stimme, Martin Rössler? – Folge 18
Einführung in den Jazz und die persönliche Entwicklung
Im Jazz ist das Üben entscheidend für die Entwicklung des eigenen Stils. Die Gäste, Anja Mohr und Lorenz Hages, diskutieren, wie das Spiel mit verschiedenen Skalen, wie der Pentatonik, die musikalische Ausdrucksweise beeinflusst. Die Meinung, dass man das spielt, was man übt, wird hervorgehoben.
Vorstellung von Martin Rösler
Martin Rösler, ein evangelischer Pastor und Jazzpianist, teilt seine Erfahrungen im Jazz und spricht über seine Arbeit im Kirchenkreis Hamburg. Sein Hobby der Musik, insbesondere das Verjazzing von Gregorianik, verbindet seine kirchlichen und musikalischen Interessen.
Tradition und Innovation im Jazz
Die Diskussion dreht sich um die Bedeutung von Tradition im Jazz. Rösler betont, dass Jazz auf vergangenem Wissen aufbaut und dass es wichtig ist, diese Tradition zu aktualisieren. Er spricht über den Einfluss von traditionellen Melodien auf seine Improvisationen und die Balance zwischen persönlichem Ausdruck und Tradition.
Improvisation und Kreativität
Die Gäste reflektieren über den kreativen Prozess der Improvisation. Es wird hervorgehoben, dass sowohl Vorbereitung als auch Spontaneität wichtig sind. Ein gutes Solo kann sowohl durch Entwicklung als auch durch statische Energie überzeugen.
Spiritualität in der Musik
Ein wesentliches Thema ist die Verbindung von Musik und Spiritualität. Die Gäste diskutieren, wie Inspiration oft als unverfügbar erlebt wird und wie diese Erfahrungen als spirituell bezeichnet werden können. Die Notwendigkeit des Wartens auf musikalische Ideen wird als Teil des kreativen Prozesses hervorgehoben.
Die Rolle der Gemeinschaft und Unterstützung
Die Bedeutung einer unterstützenden Gemeinschaft wird betont, da Rückmeldungen von Gleichgesinnten helfen, das persönliche Wachstum und die musikalische Identität zu fördern. Rösler und die Moderatoren ermutigen dazu, die eigene musikalische Stimme zu finden und weiterzuentwickeln.
Schlussfolgerungen und persönliche Erkenntnisse
Zum Ende des Gesprächs teilen die Teilnehmer ihre wichtigsten Erkenntnisse, darunter die Bedeutung der Transformation in der Musik und die Notwendigkeit, die eigene künstlerische Exzellenz zu fördern. Die Diskussion schließt mit dem Gedanken, dass ein Leben ohne Jazz möglich, aber sinnlos ist.

Wie geht man mit musikalischem Leistungsdruck um, Ole Seimetz? – Folge 17
Leistungsdruck, Vergleich und Authentizität
Es wird ein gesellschaftliches Phänomen beschrieben, in dem Bewertung, Ranking und Wettbewerb allgegenwärtig sind. Besonders im Musizieren führt der ständige Vergleich zu Druck, während manche Musiker versuchen, ihrem eigenen Ausdruck treu zu bleiben. Die Diskussion betont, dass Koexistenz unterschiedlicher Zugänge zu Leistung und Freiheit möglich ist und dass individuelle Authentizität oft wichtiger klingt als bloße Technik.
Vielseitigkeit und berufliche Entwicklung
Im Gespräch wird Ole als Vielseitiger skizziert: Schlagzeug studieren, Studioarbeit, Tontechnik, eigene Produktionen sowie eine Ausbildung zum systemischen Berater. Die Verbindung von Musik, Beratung und Produktion wird als spannende Dreieckslandschaft beschrieben, in der äußere Erwartungen mit persönlichen Stärken abgewogen werden und neue Wege entstehen.
Fehler, Lernen und persönliche Entwicklung
Der Austausch betont, dass Fehler Inspirationsquellen sein können. Die Sichtweise verschiebt sich von perfekter Nachahmung zu authentischem Klang, der aus der eigenen Persönlichkeit kommt. Entscheidend ist, wann man Regeln bricht oder beibehält, und wie man sich durch Erfahrungen weiterentwickelt, ohne sich selbst zu verlieren oder unter Druck zu setzen.
Time, Groove und das Zusammenspiel
Es wird die Unterscheidung von Time und Groove diskutiert: Timing als messbare Größe und Groove als energetische Qualität. Methoden zum Üben reichen von Metronom bis zur Subdivision, wobei das Gefühl, im Moment zu bleiben, durch gemeinsame Energie in der Band entsteht. Die Auseinandersetzung mit anderen Musikern zeigt, wie Vielfalt zu neuen, kraftvollen Klangwelten führt.

Welchen Schatz findest Du im Jazz, Giorgi Kiknadze? – Folge 16
Zusammenarbeit, Offenheit und Jazz-Erfahrung
Aus dem Gespräch geht hervor, dass gemeinsame Improvisation und das Einbeziehen anderer eine Kunstform berührt. Es geht darum, eine Beziehung zu ermöglichen, ernsthaft abzutrainieren und sich auf Energie einzulassen, statt zu dominieren. Offenheit und Respekt sind zentrale Werte, damit auch Zuhörende den Zugang finden und Mitspielende sich gehört fühlen.
Musik als Ausdruck und Heilung
Die Musikerin beschreibt Musik als Mittel, Gefühle zu kanalisieren und Belastungen zu mindern. Beim Spielen entsteht Fokus, der Sorgen verschiebt und Raum für Neues schafft. Musik dient damit nicht nur der Unterhaltung, sondern wirkt als ventiliertes, bewegendes Erlebnis, das Verbindung, Trost und Selbstverständlichkeit im Ausdruck ermöglicht.
Harmonik, Unterricht und Legosteine
Die Analogie der Harmonik als Legoset erklärt anschaulich, wie Akkordfolgen und Turnarounds lernbar werden. Durch das Verstehen einzelner Bausteine lassen sich neue Stücke strukturieren, Muster erkennen und auf verschiedene Kontexte übertragen. Diese Herangehensweise fördert Tiefe statt bloßes Abspielen und unterstützt Lernende, flexibel und kreativ zu bleiben.
Entertainment, Globaler Blick und Schlussgedanke
Entertainment wird als integraler Bestandteil von Jazz gesehen, der Energie, Glanz und Zugänglichkeit schafft. Gleichzeitig betont das Gespräch, dass Jazz global ist und sich weiterentwickelt. Offenheit und Neugier bleiben zentrale Leitlinien, damit sich Jazz weiter entfaltet, Brücken baut und Menschen unabhängig von Stilvorlieben miteinander verbindet.