SWICA Talks
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Beschreibung

SWICA Talks ist unser neues Format, das internen und externen Gästen ein Plattform bietet, um aktuelle gesellschaftliche, medizinische und politische Themen rund um das Schweizer Gesundheitswesen kontrovers zu diskutieren. Moderiert von Nadja Zimmermann und Stephan Lendi.

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Veröffentlichungshistorie

Episodenübersicht

myMeno Insel: ganzheitliche Betreuung in der Menopause

11.06.2026
im Gespräch mit Stephan Lendi Hitzewallungen, Schlafstörungen, Stimmungsschwankungen, Libidoverlust; rund 1 Million Frauen in der Schweiz durchleben gerade ihre Wechseljahre. In dieser transformierenden Zeit wissen sie oft nicht, wo sie sich Hilfe holen können. Das neu gegründete Programm myMeno Insel setzt hier mit einer ganzheitlichen Betreuung an. Prof. Dr. med. Petra Stute, Leiterin des Menopausenzentrums im Inselspital Bern und Michaela Hausmann, Ärztin bei santé24, sprechen zusammen mit Moderator Stephan Lendi über das gemeinsame Pilotprojekt, ihr Ziel und wie wichtig es ist, körperliche, emotionale und soziale Aspekte der Frauen während der Menopause zu berücksichtigen. Universitätsklinik für Frauenheilkunde am Inselspital Bern: https://frauenheilkunde.insel.ch/de/unser-angebot/kinderwunsch-und-hormone/menopause Blogbeitrag SWICA-Newsroom Pilotprojekt myMeno Insel: https://www.swica.ch/de/ueber-swica/news/mymeno-insel Zukunft Gesundheitswesen: https://www.swica.ch/de/ueber-swica/portrait/sponsoring/zukunft-gesundheitswesen

Die Versorgung der Zukunft ist vernetzt: das Beispiel Trio+

29.04.2026

Hintergrund und Ziel von TrioPlus

In der Folge wird ein regionales Netzwerk beschrieben, das Gesundheitsversorgung durch enge Zusammenarbeit von Kliniken, Hausärzten und Versicherern verbessern soll. TrioPlus bündelt Akteure wie das Kantonsspital Winterthur, Medbase und SWICA, um Transparenz, Effizienz und Kosteneinsparungen in der Versorgung der Region zu erzielen. Der Fokus liegt darauf, Schnittstellen zu harmonisieren, Versorgung zu koordinieren und patientenzentrierte Ergebnisse zu optimieren.

Herausforderungen, Kultur und Zusammenarbeit

Es wird deutlich, dass Koordination über einzelne Einrichtungen hinaus nötig ist. Unterschiede in Kultur, Arbeitsweisen und Incentives können hinderlich sein. Der Diskurs betont die Bedeutung von Dialog, Bereitschaft zur Veränderung und einer gemeinsamen Vision. Ohne offene Zusammenarbeit aller Beteiligten bleiben Potenziale ungenutzt, weshalb kulturelle Annäherung und klare Rollenverteilungen zentral erscheinen.

Digitale Datenhoheit und der Nutzen des EGD

Das elektronische Gesundheitsdossier (EGD) soll Behandlern aktuelle Informationen liefern und Patienten Kontrolle über ihre Daten geben. Datenschutz bleibt eine zentrale Barriere, doch Datenschutz muss mit Nutzenargumenten für Patienten und Versorger abgewogen werden. Der Zugang zu Daten ermöglicht bessere Behandlungsqualität, effizientere Abläufe und weniger wiederholte Berichte, wobei die Einwilligung des Patienten weiterhin erforderlich bleibt.

Projekte, Finanzierung und Ausblick

Als Kernprojekte werden der medizinische Informationsfluss (E-Medikationsplan), eine gezielte Versorgung von Krebspatienten nach der Therapie und ein Diabetes-Disease-Management beschrieben. Die Initiativen beginnen klein und testen konkrete Nutzenaspekte, um schrittweise Wirkung zu zeigen. Zu den Stolpersteinen zählen Kultur, Anreizstrukturen und Transparenz; der langfristige Plan zielt auf eine gesundheitsregionale Vorreiterrolle mit größerem Nutzen für Patientinnen und Patienten.

Hintergrund und Ziel von TrioPlus

In der Folge wird ein regionales Netzwerk beschrieben, das Gesundheitsversorgung durch enge Zusammenarbeit von Kliniken, Hausärzten und Versicherern verbessern soll. TrioPlus bündelt Akteure wie das Kantonsspital Winterthur, Medbase und SWICA, um Transparenz, Effizienz und Kosteneinsparungen in der Versorgung der Region zu erzielen. Der Fokus liegt darauf, Schnittstellen zu harmonisieren, Versorgung zu koordinieren und patientenzentrierte Ergebnisse zu optimieren.

Herausforderungen, Kultur und Zusammenarbeit

Es wird deutlich, dass Koordination über einzelne Einrichtungen hinaus nötig ist. Unterschiede in Kultur, Arbeitsweisen und Incentives können hinderlich sein. Der Diskurs betont die Bedeutung von Dialog, Bereitschaft zur Veränderung und einer gemeinsamen Vision. Ohne offene Zusammenarbeit aller Beteiligten bleiben Potenziale ungenutzt, weshalb kulturelle Annäherung und klare Rollenverteilungen zentral erscheinen.

Digitale Datenhoheit und der Nutzen des EGD

Das elektronische Gesundheitsdossier (EGD) soll Behandlern aktuelle Informationen liefern und Patienten Kontrolle über ihre Daten geben. Datenschutz bleibt eine zentrale Barriere, doch Datenschutz muss mit Nutzenargumenten für Patienten und Versorger abgewogen werden. Der Zugang zu Daten ermöglicht bessere Behandlungsqualität, effizientere Abläufe und weniger wiederholte Berichte, wobei die Einwilligung des Patienten weiterhin erforderlich bleibt.

Projekte, Finanzierung und Ausblick

Als Kernprojekte werden der medizinische Informationsfluss (E-Medikationsplan), eine gezielte Versorgung von Krebspatienten nach der Therapie und ein Diabetes-Disease-Management beschrieben. Die Initiativen beginnen klein und testen konkrete Nutzenaspekte, um schrittweise Wirkung zu zeigen. Zu den Stolpersteinen zählen Kultur, Anreizstrukturen und Transparenz; der langfristige Plan zielt auf eine gesundheitsregionale Vorreiterrolle mit größerem Nutzen für Patientinnen und Patienten.

Ambulante Versorgung im Wandel: Chancen und Herausforderungen

29.04.2026

Hintergrund und Strukturreformen

Die Einführung einer einheitlichen Finanzierung soll Bewegung in das Schweizer Gesundheitssystem bringen. Ambulant vor stationär; Tardoc ersetzt das ältere Tarifsystem. Die Reformen zielen darauf ab, Kosten zu begrenzen, Leistungsformen zu modernisieren und Kompromisse zu ermöglichen, damit Mehrheiten gefunden werden. Die Umsetzung gilt als fortlaufender Prozess, der Flexibilität von Leistungserbringern, Versicherern und Gesetzgebung erfordert.

Rolle der Kantone und Spitäler

Die Kantone tragen mehrere Hüte zugleich: Spitalplaner, Betreiber und Tarifinstanzen. Koordination und Transparenz sind zentrale Forderungen, um Über- oder Unterversorgung zu verhindern. Zukünftig wird Spitalleistung neu gedacht: Fokus auf spezialisierte, ambulante oder zu Hause stattfindende Versorgung, statt Stückzahlen einzelner Standorte.

Telemedizin und integrierte Versorgung

Telemedizin wird als wichtiger Baustein gesehen, um Netzwerke zu stärken und sektorenübergreifend zu arbeiten. Modelle wie Hospital at Home, digitale Tools und vernetzte Versorgung ermöglichen eine bessere chronische Krankheitsbetreuung, Prävention und frühzeitige Interventionen. Die Tarife müssen Innovationen stärker belohnen, damit Telemedizin effektiver in die Praxis rückt.

Herausforderungen, Anreize und Ausblick

Wesentliche Hürden sind veraltete Tarifstrukturen, fragmentierte Akteurslandschaften und lange Gesetzgebungswege, die Innovationen bremsen. Sinnvolle Anreizsysteme, Interoperabilität, Ergebnisorientierung und eine patientenzentrierte Ausrichtung stehen im Fokus. Der Wandel soll nachhaltig sein, ohne Qualität zu opfern, und die Akteure zu kooperativen Lösungen motivieren.

Hintergrund und Strukturreformen

Die Einführung einer einheitlichen Finanzierung soll Bewegung in das Schweizer Gesundheitssystem bringen. Ambulant vor stationär; Tardoc ersetzt das ältere Tarifsystem. Die Reformen zielen darauf ab, Kosten zu begrenzen, Leistungsformen zu modernisieren und Kompromisse zu ermöglichen, damit Mehrheiten gefunden werden. Die Umsetzung gilt als fortlaufender Prozess, der Flexibilität von Leistungserbringern, Versicherern und Gesetzgebung erfordert.

Rolle der Kantone und Spitäler

Die Kantone tragen mehrere Hüte zugleich: Spitalplaner, Betreiber und Tarifinstanzen. Koordination und Transparenz sind zentrale Forderungen, um Über- oder Unterversorgung zu verhindern. Zukünftig wird Spitalleistung neu gedacht: Fokus auf spezialisierte, ambulante oder zu Hause stattfindende Versorgung, statt Stückzahlen einzelner Standorte.

Telemedizin und integrierte Versorgung

Telemedizin wird als wichtiger Baustein gesehen, um Netzwerke zu stärken und sektorenübergreifend zu arbeiten. Modelle wie Hospital at Home, digitale Tools und vernetzte Versorgung ermöglichen eine bessere chronische Krankheitsbetreuung, Prävention und frühzeitige Interventionen. Die Tarife müssen Innovationen stärker belohnen, damit Telemedizin effektiver in die Praxis rückt.

Herausforderungen, Anreize und Ausblick

Wesentliche Hürden sind veraltete Tarifstrukturen, fragmentierte Akteurslandschaften und lange Gesetzgebungswege, die Innovationen bremsen. Sinnvolle Anreizsysteme, Interoperabilität, Ergebnisorientierung und eine patientenzentrierte Ausrichtung stehen im Fokus. Der Wandel soll nachhaltig sein, ohne Qualität zu opfern, und die Akteure zu kooperativen Lösungen motivieren.