Mona mittendrin
Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)
Beschreibung
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Veröffentlichungshistorie
Episodenübersicht
Mona mittendrin vom 03.06.2026
Pflege‑ und Entlastungsdienste als Teil familiärer Alltagsorganisation
Der Bericht zeigt, wie Familien Hilfe durch Entlastungsdienste erhalten. Regula betreut Hanna im Alltag, holt sie von der Schule ab, kocht und lernt mit ihr. Die Unterstützung verschafft den Angehörigen Freiräume, ermöglicht konzentriertes Arbeiten und sorgt dafür, dass Eltern Zeit für weitere Kinder haben. Die Zusammenarbeit mit professionellen Unterstützern wird als wichtiger Baustein einer stabilen Familie beschrieben.
Belastung, Nähe und Grenzen im Care-Alltag
Herausforderungen entstehen durch die intensive Betreuung, emotionale Belastungen und die Notwendigkeit, Grenzen zu wahren. Eltern berichten von Zukunftsangst, dem Wunsch nach mehr Angeboten zur Entlastung und dem Balanceakt zwischen Pflege, Beruf und eigenem Wohl. Die betreuten Personen gewinnen an Selbstständigkeit, doch der Alltag bleibt geprägt von Anpassungen und ständiger Präsenz.
Vielfalt der Lebenssituationen und die Bedeutung sozialer Kontakte
Der Film zeigt verschiedene Familien, in denen Betreuungsarbeit von Angehörigen geleistet wird. Monika, Rudi, Marianne oder Hanna verdeutlichen, wie soziale Kontakte, Nachbarschaft und professionelle Unterstützung Lebensqualität sichern. Einsamkeit wird als gesundheitliches Risiko sichtbar, während regelmäßige Begegnungen und Unterstützung das Wohlbefinden stärken.
Gesellschaftliche Rahmenbedingungen und Perspektiven
Es wird deutlich, dass Care-Arbeit oft unbezahlte Arbeit bleibt und finanzielle Entlastung sowie flexible Modelle nötig sind. Die Geschichten verdeutlichen, wie Institutionen, Familien und Gemeinschaften zusammenwirken müssen, damit niemand auf der Strecke bleibt. Der Blick richtet sich auf langfristige Lösungen, die Familien stärken und Betreuende entlasten, ohne den Alltag zu überfordern.
Mona mittendrin vom 02.04.2026
Einblick in die Kinderpsychiatrie
Der Podcast bietet einen eindrucksvollen Einblick in die Diagnostisch-Therapeutische Tagesklinik (DTK) für Kinder, wo junge Patienten im Alter von vier bis zehn Jahren behandelt werden. Die Klinik hilft Kindern, die in ihrem Alltag Schwierigkeiten haben, sei es in der Schule oder im familiären Umfeld. Das Ziel ist es, den Kindern und ihren Familien Stabilität und Unterstützung zu bieten, um emotionale Herausforderungen besser bewältigen zu können.
Emotionale Herausforderungen und Therapieansätze
Die Kinder lernen, mit ihren Emotionen umzugehen, insbesondere mit Wut und Überforderung. Die Therapeuten begleiten die Kinder in einem geschützten Rahmen, um ihnen neue Verhaltensweisen und Strategien zu vermitteln. Hierbei kommt häufig auch tiergestützte Therapie zum Einsatz, um Vertrauen aufzubauen und die emotionale Entwicklung zu fördern.
Die Rolle der Eltern
Die Eltern der Kinder werden in den Therapieprozess einbezogen, um sicherzustellen, dass die gesamte Familie von der Unterstützung profitiert. Der Podcast verdeutlicht, wie wichtig es ist, auch den sozialen Kontext der Kinder zu berücksichtigen, um nachhaltige Lösungen zu finden.
Gesellschaftliche Veränderungen und steigende Belastungen
Eine Expertin erläutert, dass die Zahl der Kinder mit psychischen Problemen seit der Pandemie gestiegen ist, was auf verschiedene gesellschaftliche Belastungsfaktoren zurückzuführen ist. Die Notwendigkeit von Therapieplätzen ist höher denn je, und es wird betont, dass Kinder eine Investition in die Zukunft darstellen.
Persönliche Geschichten und Fortschritte
Im Verlauf des Podcasts werden persönliche Geschichten von Kindern wie Jamiro und Aurel erzählt, die in der DTK behandelt werden. Ihre Fortschritte und Herausforderungen werden eindrucksvoll dargestellt, und es wird gezeigt, wie wichtig es ist, Geduld und Unterstützung während des Therapieprozesses zu haben.