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Beschreibung
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Veröffentlichungshistorie
Episodenübersicht
Exilstimmen/Voces del exilio: Kuba - nach fünf Jahren Haft, im Exil in Miami
Einführung in den Podcast
Der Podcast "Frayes Redes", unterstützt von der Fundación Tax Panther, setzt sich für die Freiheit der Presse und der Meinungsäußerung ein. In dieser Episode spricht der Journalist Mauricio Mendoza mit Luis Manuel Otero Alcántara, einem Künstler und Aktivisten, über seine Erfahrungen in Kuba, seine künstlerische Laufbahn und die Gründung des Movimiento San Isidro.
Hintergrund und Kindheit
Otero Alcántara beschreibt seine schwierige Kindheit in einem gewalttätigen Stadtteil von Havanna, wo er in einer armen Arbeiterfamilie aufwuchs. Trotz dieser Umstände verspürte er früh eine kreative Intuition, die ihn in die Welt der Kunst führte.
Der Weg zur Kunst
Sein Weg zur Kunst begann mit dem Arbeiten mit Holz und dem Erlernen von Techniken durch Mentoren. Kunst wurde für ihn ein Mittel, um aus der gewalttätigen Umgebung auszubrechen und seine Stimme zu finden.
Beziehungen zu Institutionen
Otero Alcántara schildert, wie sich seine Beziehung zu kulturellen Institutionen in Kuba im Laufe seiner Karriere veränderte. Zunächst akzeptiert, wurde er schließlich zum Ziel von Repression, als er sich für politische Themen einsetzte.
Gründung des Movimiento San Isidro
Der Movimiento San Isidro entstand, um Künstlern eine Plattform zu bieten, die unabhängig von staatlicher Kontrolle arbeiten wollten. Der Bewegung ging ein Manifest voraus, das ihre Absichten und Ziele klar definierte.
Repression und Widerstand
Die Episode beleuchtet die Repression, die Otero Alcántara und seine Mitstreiter erlebten, einschließlich Verhaftungen und staatlicher Gewalt. Die Gründung des Museums der Dissidenz und die anschließenden Protestaktionen führten zu einer intensiven Verfolgung durch den Staat.
Erfahrungen in der Haft
Otero Alcántara spricht über seine fünfjährige Haftstrafe, die er aufgrund seiner politischen Aktivitäten und Kunst erlitten hat. Er beschreibt die Bedingungen in den Gefängnissen sowie die Bedeutung seiner Sichtbarkeit für den Widerstand gegen das Regime.
Zukunftsvision für Kuba
Abschließend äußert Otero Alcántara seine Vision für ein freies und demokratisches Kuba, in dem die Menschenrechte gewahrt bleiben und die Stimmen der Bevölkerung gehört werden. Er betont die Notwendigkeit, gemeinsam an einer besseren Zukunft zu arbeiten.
Unser Fenster nach Belarus: Pässe, Exil und Widerstand – belarussische Stimmen im Gespräch
Zugang zu Informationen in Belarus
Im Podcast wird die schwierige Situation in Belarus thematisiert, insbesondere der Zugang zu Informationen und die Herausforderungen, vor denen belarussische Exilanten stehen. Der Journalist Tigran Petrosian führt durch die Diskussion mit Gästen, die ihre Heimat aufgrund politischer Verfolgung verlassen mussten.
Identität und Dokumentationsproblematik
Die Gäste, darunter Journalisten und Aktivisten, sprechen über die untrennbare Verbindung zwischen Identität, Ausweisen und Freiheit. Viele haben abgelaufene oder ungültige Pässe, was ihre Lebensumstände im Exil erheblich erschwert. Maxim Znak, Jurist und Autor, erklärt die rechtlichen Schwierigkeiten und die Repressionen, die Belarusianen bei der Erneuerung ihrer Pässe erleben.
Berufliche Herausforderungen im Exil
Die Diskussion beleuchtet die beruflichen Herausforderungen der Gäste. Während Sergej in Berlin eine Fotoagentur gegründet hat, ist Aljona in Norwegen im Integrationsprogramm und Maxim arbeitet an literarischen Projekten. Trotz der Schwierigkeiten bleibt ihre Entschlossenheit, über Belarus zu berichten und die Kultur sichtbar zu halten.
Unterstützung der unabhängigen Medien
Ein zentrales Anliegen der Diskussion ist die Unterstützung unabhängiger Medien im Exil. Sergej hebt hervor, dass diese Medien für die Menschen in Belarus eine wichtige Informationsquelle sind, während die Repressionen gegen die Medien im Land zunehmen. Die Gäste betonen die Notwendigkeit, diesen Stimmen Gehör zu verschaffen und die belarussische Identität zu bewahren.
Blick in die Zukunft
Die Gäste teilen ihre Pläne für die Zukunft und das, was sie im kommenden Monat vorhaben. Sie betonen die Wichtigkeit des kontinuierlichen Austauschs und der Unterstützung unter Belarussen im Exil, um die Verbindung zur Heimat aufrechtzuerhalten.
Exilstimmen: Vernetzen, Brücken bauen, Öffentlichkeit schaffen (Live-Podcast)
Einleitung und Hintergrund
Gemma Teresa Rilla, Journalistin mit Schwerpunkt Osteuropa und Leiterin der Taz-Panda-Stiftung, eröffnet den Workshop zum Thema Exil. Ziel ist es, Exiljournalistinnen, Aktivistinnen und Künstlerinnen aus verschiedenen osteuropäischen Ländern zu vernetzen und zu unterstützen.
Ziele und Aktivitäten des Projekts
Das Projekt verfolgt drei Hauptziele: den Austausch zwischen Exiljournalistinnen zu fördern, Brücken zu Redaktionen zu bauen und öffentliche Veranstaltungen zu organisieren, um ein breiteres Publikum zu erreichen. Die Stiftung plant regelmäßige Treffen, darunter auch internationale Workshops.
Vorstellung der Gäste
Die Gäste des Abends sind Oksana Bogatschova, Ksenia Lutskina und Eka Kevanishvili. Sie teilen ihre Erfahrungen als Exiljournalistinnen aus der Ukraine, Belarus und Georgien und berichten von den Herausforderungen, mit denen sie konfrontiert sind.
Schreiben unter Druck
Die Diskussion behandelt die Frage, wie man unter repressiven Bedingungen schreiben kann. Eka betont, dass trotz der schwierigen Umstände das Schreiben für sie eine Form des Widerstands und der Selbstverwirklichung ist.
Exil als Inspirationsquelle
Die Journalistinnen diskutieren, wie das Exil sowohl eine Herausforderung als auch eine Inspirationsquelle sein kann. Ksenia und Oksana reflektieren über ihre Erfahrungen und die Notwendigkeit, ihre Stimmen für die in ihrer Heimat Verbliebenen zu erheben.
Hoffnung und Rückkehr
Ein zentrales Thema ist die Hoffnung auf Rückkehr in die Heimat. Die Journalistinnen betonen, dass trotz der Schwierigkeiten die Hoffnung auf Freiheit und ein besseres Leben in der Heimat sie antreibt.
Abschluss und Ausblick
Der Abend endet mit einem Dank an die Teilnehmer und einem Aufruf zur Solidarität mit den inhaftierten Journalistinnen und der Unterstützung der unabhängigen Medien.