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Freie Rede

taz Panter Stiftung

Beschreibung

“Freie Rede” ist ein Podcast der taz Panter Stiftung, in dem Stimmen aus den internationalen Workshops und weiteren Projekten mit kritischen Journalistinnen aus Deutschland und weltweit zu hören sind. Beispielsweise waren Teilnehmer:innen der Osteuropa- und EU-Migrationsprojekte zu Gast bei den Podcasts dieser Reihe. Die Beiträge sind auf englisch oder in Originalsprache mit deutscher Übersetzung. Die taz Panter Stiftung engagiert sich seit 2008 für unabhängige Presse und kritischen Journalismus, legt einen besonderen Wert auf den Austausch und die Vernetzung über Grenzen hinweg, sowie auf die Förderung von Nachwuchsjournalist:innen. Weitere Podcasts, die von der taz Panter Stiftung unterstützt werden, sind “Klima Update”, der von der Ökologie- und Wirtschaftsredaktion der taz produziert wird, und “Katerfrühstück”, ein Podcast der taz Panter Stiftung von und für junge Menschen.

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Veröffentlichungshistorie

Episodenübersicht

Exilstimmen/Voces del exilio: Kuba - nach fünf Jahren Haft, im Exil in Miami

10.08.2026

Einführung in den Podcast

Der Podcast "Frayes Redes", unterstützt von der Fundación Tax Panther, setzt sich für die Freiheit der Presse und der Meinungsäußerung ein. In dieser Episode spricht der Journalist Mauricio Mendoza mit Luis Manuel Otero Alcántara, einem Künstler und Aktivisten, über seine Erfahrungen in Kuba, seine künstlerische Laufbahn und die Gründung des Movimiento San Isidro.

Hintergrund und Kindheit

Otero Alcántara beschreibt seine schwierige Kindheit in einem gewalttätigen Stadtteil von Havanna, wo er in einer armen Arbeiterfamilie aufwuchs. Trotz dieser Umstände verspürte er früh eine kreative Intuition, die ihn in die Welt der Kunst führte.

Der Weg zur Kunst

Sein Weg zur Kunst begann mit dem Arbeiten mit Holz und dem Erlernen von Techniken durch Mentoren. Kunst wurde für ihn ein Mittel, um aus der gewalttätigen Umgebung auszubrechen und seine Stimme zu finden.

Beziehungen zu Institutionen

Otero Alcántara schildert, wie sich seine Beziehung zu kulturellen Institutionen in Kuba im Laufe seiner Karriere veränderte. Zunächst akzeptiert, wurde er schließlich zum Ziel von Repression, als er sich für politische Themen einsetzte.

Gründung des Movimiento San Isidro

Der Movimiento San Isidro entstand, um Künstlern eine Plattform zu bieten, die unabhängig von staatlicher Kontrolle arbeiten wollten. Der Bewegung ging ein Manifest voraus, das ihre Absichten und Ziele klar definierte.

Repression und Widerstand

Die Episode beleuchtet die Repression, die Otero Alcántara und seine Mitstreiter erlebten, einschließlich Verhaftungen und staatlicher Gewalt. Die Gründung des Museums der Dissidenz und die anschließenden Protestaktionen führten zu einer intensiven Verfolgung durch den Staat.

Erfahrungen in der Haft

Otero Alcántara spricht über seine fünfjährige Haftstrafe, die er aufgrund seiner politischen Aktivitäten und Kunst erlitten hat. Er beschreibt die Bedingungen in den Gefängnissen sowie die Bedeutung seiner Sichtbarkeit für den Widerstand gegen das Regime.

Zukunftsvision für Kuba

Abschließend äußert Otero Alcántara seine Vision für ein freies und demokratisches Kuba, in dem die Menschenrechte gewahrt bleiben und die Stimmen der Bevölkerung gehört werden. Er betont die Notwendigkeit, gemeinsam an einer besseren Zukunft zu arbeiten.

Einführung in den Podcast

Der Podcast "Frayes Redes", unterstützt von der Fundación Tax Panther, setzt sich für die Freiheit der Presse und der Meinungsäußerung ein. In dieser Episode spricht der Journalist Mauricio Mendoza mit Luis Manuel Otero Alcántara, einem Künstler und Aktivisten, über seine Erfahrungen in Kuba, seine künstlerische Laufbahn und die Gründung des Movimiento San Isidro.

Hintergrund und Kindheit

Otero Alcántara beschreibt seine schwierige Kindheit in einem gewalttätigen Stadtteil von Havanna, wo er in einer armen Arbeiterfamilie aufwuchs. Trotz dieser Umstände verspürte er früh eine kreative Intuition, die ihn in die Welt der Kunst führte.

Der Weg zur Kunst

Sein Weg zur Kunst begann mit dem Arbeiten mit Holz und dem Erlernen von Techniken durch Mentoren. Kunst wurde für ihn ein Mittel, um aus der gewalttätigen Umgebung auszubrechen und seine Stimme zu finden.

Beziehungen zu Institutionen

Otero Alcántara schildert, wie sich seine Beziehung zu kulturellen Institutionen in Kuba im Laufe seiner Karriere veränderte. Zunächst akzeptiert, wurde er schließlich zum Ziel von Repression, als er sich für politische Themen einsetzte.

Gründung des Movimiento San Isidro

Der Movimiento San Isidro entstand, um Künstlern eine Plattform zu bieten, die unabhängig von staatlicher Kontrolle arbeiten wollten. Der Bewegung ging ein Manifest voraus, das ihre Absichten und Ziele klar definierte.

Repression und Widerstand

Die Episode beleuchtet die Repression, die Otero Alcántara und seine Mitstreiter erlebten, einschließlich Verhaftungen und staatlicher Gewalt. Die Gründung des Museums der Dissidenz und die anschließenden Protestaktionen führten zu einer intensiven Verfolgung durch den Staat.

Erfahrungen in der Haft

Otero Alcántara spricht über seine fünfjährige Haftstrafe, die er aufgrund seiner politischen Aktivitäten und Kunst erlitten hat. Er beschreibt die Bedingungen in den Gefängnissen sowie die Bedeutung seiner Sichtbarkeit für den Widerstand gegen das Regime.

Zukunftsvision für Kuba

Abschließend äußert Otero Alcántara seine Vision für ein freies und demokratisches Kuba, in dem die Menschenrechte gewahrt bleiben und die Stimmen der Bevölkerung gehört werden. Er betont die Notwendigkeit, gemeinsam an einer besseren Zukunft zu arbeiten.

Unser Fenster nach Belarus: Pässe, Exil und Widerstand – belarussische Stimmen im Gespräch

31.07.2026

Zugang zu Informationen in Belarus

Im Podcast wird die schwierige Situation in Belarus thematisiert, insbesondere der Zugang zu Informationen und die Herausforderungen, vor denen belarussische Exilanten stehen. Der Journalist Tigran Petrosian führt durch die Diskussion mit Gästen, die ihre Heimat aufgrund politischer Verfolgung verlassen mussten.

Identität und Dokumentationsproblematik

Die Gäste, darunter Journalisten und Aktivisten, sprechen über die untrennbare Verbindung zwischen Identität, Ausweisen und Freiheit. Viele haben abgelaufene oder ungültige Pässe, was ihre Lebensumstände im Exil erheblich erschwert. Maxim Znak, Jurist und Autor, erklärt die rechtlichen Schwierigkeiten und die Repressionen, die Belarusianen bei der Erneuerung ihrer Pässe erleben.

Berufliche Herausforderungen im Exil

Die Diskussion beleuchtet die beruflichen Herausforderungen der Gäste. Während Sergej in Berlin eine Fotoagentur gegründet hat, ist Aljona in Norwegen im Integrationsprogramm und Maxim arbeitet an literarischen Projekten. Trotz der Schwierigkeiten bleibt ihre Entschlossenheit, über Belarus zu berichten und die Kultur sichtbar zu halten.

Unterstützung der unabhängigen Medien

Ein zentrales Anliegen der Diskussion ist die Unterstützung unabhängiger Medien im Exil. Sergej hebt hervor, dass diese Medien für die Menschen in Belarus eine wichtige Informationsquelle sind, während die Repressionen gegen die Medien im Land zunehmen. Die Gäste betonen die Notwendigkeit, diesen Stimmen Gehör zu verschaffen und die belarussische Identität zu bewahren.

Blick in die Zukunft

Die Gäste teilen ihre Pläne für die Zukunft und das, was sie im kommenden Monat vorhaben. Sie betonen die Wichtigkeit des kontinuierlichen Austauschs und der Unterstützung unter Belarussen im Exil, um die Verbindung zur Heimat aufrechtzuerhalten.

Zugang zu Informationen in Belarus

Im Podcast wird die schwierige Situation in Belarus thematisiert, insbesondere der Zugang zu Informationen und die Herausforderungen, vor denen belarussische Exilanten stehen. Der Journalist Tigran Petrosian führt durch die Diskussion mit Gästen, die ihre Heimat aufgrund politischer Verfolgung verlassen mussten.

Identität und Dokumentationsproblematik

Die Gäste, darunter Journalisten und Aktivisten, sprechen über die untrennbare Verbindung zwischen Identität, Ausweisen und Freiheit. Viele haben abgelaufene oder ungültige Pässe, was ihre Lebensumstände im Exil erheblich erschwert. Maxim Znak, Jurist und Autor, erklärt die rechtlichen Schwierigkeiten und die Repressionen, die Belarusianen bei der Erneuerung ihrer Pässe erleben.

Berufliche Herausforderungen im Exil

Die Diskussion beleuchtet die beruflichen Herausforderungen der Gäste. Während Sergej in Berlin eine Fotoagentur gegründet hat, ist Aljona in Norwegen im Integrationsprogramm und Maxim arbeitet an literarischen Projekten. Trotz der Schwierigkeiten bleibt ihre Entschlossenheit, über Belarus zu berichten und die Kultur sichtbar zu halten.

Unterstützung der unabhängigen Medien

Ein zentrales Anliegen der Diskussion ist die Unterstützung unabhängiger Medien im Exil. Sergej hebt hervor, dass diese Medien für die Menschen in Belarus eine wichtige Informationsquelle sind, während die Repressionen gegen die Medien im Land zunehmen. Die Gäste betonen die Notwendigkeit, diesen Stimmen Gehör zu verschaffen und die belarussische Identität zu bewahren.

Blick in die Zukunft

Die Gäste teilen ihre Pläne für die Zukunft und das, was sie im kommenden Monat vorhaben. Sie betonen die Wichtigkeit des kontinuierlichen Austauschs und der Unterstützung unter Belarussen im Exil, um die Verbindung zur Heimat aufrechtzuerhalten.

Exilstimmen: Vernetzen, Brücken bauen, Öffentlichkeit schaffen (Live-Podcast)

30.07.2026

Einleitung und Hintergrund

Gemma Teresa Rilla, Journalistin mit Schwerpunkt Osteuropa und Leiterin der Taz-Panda-Stiftung, eröffnet den Workshop zum Thema Exil. Ziel ist es, Exiljournalistinnen, Aktivistinnen und Künstlerinnen aus verschiedenen osteuropäischen Ländern zu vernetzen und zu unterstützen.

Ziele und Aktivitäten des Projekts

Das Projekt verfolgt drei Hauptziele: den Austausch zwischen Exiljournalistinnen zu fördern, Brücken zu Redaktionen zu bauen und öffentliche Veranstaltungen zu organisieren, um ein breiteres Publikum zu erreichen. Die Stiftung plant regelmäßige Treffen, darunter auch internationale Workshops.

Vorstellung der Gäste

Die Gäste des Abends sind Oksana Bogatschova, Ksenia Lutskina und Eka Kevanishvili. Sie teilen ihre Erfahrungen als Exiljournalistinnen aus der Ukraine, Belarus und Georgien und berichten von den Herausforderungen, mit denen sie konfrontiert sind.

Schreiben unter Druck

Die Diskussion behandelt die Frage, wie man unter repressiven Bedingungen schreiben kann. Eka betont, dass trotz der schwierigen Umstände das Schreiben für sie eine Form des Widerstands und der Selbstverwirklichung ist.

Exil als Inspirationsquelle

Die Journalistinnen diskutieren, wie das Exil sowohl eine Herausforderung als auch eine Inspirationsquelle sein kann. Ksenia und Oksana reflektieren über ihre Erfahrungen und die Notwendigkeit, ihre Stimmen für die in ihrer Heimat Verbliebenen zu erheben.

Hoffnung und Rückkehr

Ein zentrales Thema ist die Hoffnung auf Rückkehr in die Heimat. Die Journalistinnen betonen, dass trotz der Schwierigkeiten die Hoffnung auf Freiheit und ein besseres Leben in der Heimat sie antreibt.

Abschluss und Ausblick

Der Abend endet mit einem Dank an die Teilnehmer und einem Aufruf zur Solidarität mit den inhaftierten Journalistinnen und der Unterstützung der unabhängigen Medien.

Einleitung und Hintergrund

Gemma Teresa Rilla, Journalistin mit Schwerpunkt Osteuropa und Leiterin der Taz-Panda-Stiftung, eröffnet den Workshop zum Thema Exil. Ziel ist es, Exiljournalistinnen, Aktivistinnen und Künstlerinnen aus verschiedenen osteuropäischen Ländern zu vernetzen und zu unterstützen.

Ziele und Aktivitäten des Projekts

Das Projekt verfolgt drei Hauptziele: den Austausch zwischen Exiljournalistinnen zu fördern, Brücken zu Redaktionen zu bauen und öffentliche Veranstaltungen zu organisieren, um ein breiteres Publikum zu erreichen. Die Stiftung plant regelmäßige Treffen, darunter auch internationale Workshops.

Vorstellung der Gäste

Die Gäste des Abends sind Oksana Bogatschova, Ksenia Lutskina und Eka Kevanishvili. Sie teilen ihre Erfahrungen als Exiljournalistinnen aus der Ukraine, Belarus und Georgien und berichten von den Herausforderungen, mit denen sie konfrontiert sind.

Schreiben unter Druck

Die Diskussion behandelt die Frage, wie man unter repressiven Bedingungen schreiben kann. Eka betont, dass trotz der schwierigen Umstände das Schreiben für sie eine Form des Widerstands und der Selbstverwirklichung ist.

Exil als Inspirationsquelle

Die Journalistinnen diskutieren, wie das Exil sowohl eine Herausforderung als auch eine Inspirationsquelle sein kann. Ksenia und Oksana reflektieren über ihre Erfahrungen und die Notwendigkeit, ihre Stimmen für die in ihrer Heimat Verbliebenen zu erheben.

Hoffnung und Rückkehr

Ein zentrales Thema ist die Hoffnung auf Rückkehr in die Heimat. Die Journalistinnen betonen, dass trotz der Schwierigkeiten die Hoffnung auf Freiheit und ein besseres Leben in der Heimat sie antreibt.

Abschluss und Ausblick

Der Abend endet mit einem Dank an die Teilnehmer und einem Aufruf zur Solidarität mit den inhaftierten Journalistinnen und der Unterstützung der unabhängigen Medien.