
Unerhört vielfältig - Kreis Unna Podcast
Kreis Unna
Beschreibung
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Veröffentlichungshistorie
Episodenübersicht

Folge 46 – Mädchen- und Frauengesundheit
Einführung und Gäste
Leonie Joost begrüßt Onisha Dauda und Dr. Sabine Heilmann im Podcast. Onisha arbeitet in der Schwangerschaftskonfliktberatungsstelle, während Dr. Heilmann als Frauenärztin tätig ist. Die Themen der Episode sind Verhütung und der erste Frauenarztbesuch.
Verhütungsberatung
Onisha Dauda stellt die Verhütungsberatung der Schwangerschaftskonfliktberatungsstelle vor. Es wird über verschiedene Verhütungsmittel sowie deren Eignung für individuelle Lebenssituationen gesprochen. Die Bedeutung der Aufklärung wird betont, da mangelnde Informationen zu ungewollten Schwangerschaften führen können.
Erster Frauenarztbesuch
Dr. Heilmann erklärt, was beim ersten Besuch bei einer Frauenärztin zu erwarten ist. Sie ermutigt junge Frauen, sich nicht nur auf das Internet zu verlassen, sondern auch professionelle Beratung in Anspruch zu nehmen. Die Möglichkeit, eine Vertrauensperson mitzunehmen, wird hervorgehoben.
Aufklärung und Mythen
Die Diskussion geht auch auf verbreitete Mythen über Verhütung und Sexualität ein. Dr. Heilmann und Onisha betonen die Wichtigkeit, fundierte Informationen zu erhalten und dass nicht alle Verhütungsmethoden für jede Frau geeignet sind.
Beratungsangebote und Kontakt
Die Schwangerschaftskonfliktberatungsstelle bietet kostenfreie und niederschwellige Beratungen an, bei denen Frauen Unterstützung zu Verhütung und Schwangerschaft erhalten können. Kontaktinformationen werden bereitgestellt, um die Inanspruchnahme der Dienste zu erleichtern.

Folge 45 – Berufsorientierung
Einführung in die Berufsorientierung
Der Podcast thematisiert die Herausforderungen der Berufsorientierung für Schüler, insbesondere die Entscheidung zwischen Ausbildung und Studium und die Option, Influencer zu werden. Max Rolke, Pressesprecher der Kreisverwaltung Unna, begrüßt zwei Gäste, die Experten auf diesem Gebiet sind.
Vorstellung der Gäste
Madeline John von der kommunalen Koordinierungsstelle Übergangsschule Beruf (KOKO) und Alex Hartmann von der Agentur für Arbeit stellen sich vor und erläutern ihre Rollen in der Berufsorientierung. Sie betonen die Bedeutung eines Netzwerks, das Schüler unterstützt, bevor sie ihren Schulabschluss machen.
Der richtige Zeitpunkt für Berufsorientierung
Die Experten diskutieren den idealen Zeitpunkt für Schüler, sich über ihre berufliche Zukunft Gedanken zu machen, und erklären, dass es nie zu spät ist, Unterstützung zu suchen, um einen Ausbildungsplatz zu finden.
Berufsfindung und Tests
Die Unterstützung durch Berufsberater umfasst Berufswahltests und individuelle Gespräche, um Schülern bei der Identifizierung ihrer Interessen und Stärken zu helfen. Die Bedeutung von Praktika und praktischen Erfahrungen wird hervorgehoben, um die richtigen Entscheidungen zu treffen.
Einfluss von sozialen Medien
Die Diskussion über Influencer als Beruf zeigt, dass diese Karrierechancen unrealistisch und unsicher sind. Die Experten raten dazu, eine solide berufliche Basis durch eine Ausbildung zu schaffen, bevor man sich auf unsichere Wege begibt.
Der Wert von Ausbildung und Studium
Die Vorteile einer Ausbildung werden betont, da sie praktische Erfahrungen bietet und eine solide Grundlage für die berufliche Laufbahn schafft. Es wird darauf hingewiesen, dass eine Ausbildung nicht weniger wertvoll ist als ein Studium, besonders in Anbetracht des Fachkräftemangels in vielen Branchen.
Praktische Schritte zur Berufsorientierung
Die Experten erläutern, wie Schüler Unterstützung bei der Suche nach Ausbildungsplätzen erhalten können, welche Rolle Noten spielen und wie wichtig es ist, sich aktiv um Praktika und Erfahrungen zu bemühen.
Fazit und Aufruf zur Aktion
Der Podcast schließt mit einem Aufruf an Schüler und Eltern, sich aktiv mit der Berufsorientierung auseinanderzusetzen und die angebotenen Ressourcen zu nutzen, um die besten Entscheidungen für die Zukunft zu treffen.

Folge 44 - Selbsthilfegruppe „Depression“: Angehörige berichtet
Aufbau und Angebote der KISS
Die KISS (Kontakt- und Informationsstelle für Selbsthilfegruppen) unterstützt vor allem junge Betroffene im Kreis Unna. Das Angebot richtet sich an 18- bis 35-Jährige, um den Austausch unter Gleichaltrigen zu erleichtern. Ziel ist es, über Selbsthilfegruppen zu informieren, zu vermitteln und Gruppen bei der Gründung sowie bei organisatorischen Belangen zu beraten. Eine zentrale Botschaft ist, dass es sich um eigenständige Gruppen handelt, nicht um Therapeuten vor Ort.
Der Gruppenalltag der jungen Selbsthilfegruppe
In der Gruppe in Kamen treffen sich etwa 10 bis 12 Teilnehmende wöchentlich, meist am gleichen Termin. Die Sitzordnung soll Verlässlichkeit schaffen, jeder soll zu Wort kommen können. Der Ablauf umfasst eine Blitzlichtrunde, eine Positivrunde und eine vorher festgelegte Themenschwerle. Themen reichen von Ängsten bis Alleinsein. Die Gruppe bietet Halt, Struktur und soziale Kontakte, ohne therapeutische Behandlung zu ersetzen.
Zugang, Organisation und Finanzierung
Interessierte melden sich bei der KISS, woraufhin sie auf Warteliste gesetzt werden können. Neue Gruppen werden von der KISS begleitet, nicht automatisch gegründet. Die Gruppen arbeiten meist als nicht eingetragener Verein (n.e.V.) mit Vorstand und Kassenwart; Räume und Aktivitäten können über Fördermittel bezahlt werden. Teilnahme an Treffen ist kostenfrei, Finanzierung dient der Gruppenarbeit und konkreten Angeboten wie Ausflügen.
Grenzen, Rolle der KISS und Selbsthilfe
Selbsthilfegruppen ersetzen keine Therapie und haben keine medizinische Diagnostik vor Ort. Die Gruppe dient dem Austausch, der Unterstützung und dem gemeinsamen Umgang mit Depressionen. Die KISS bietet Orientierung, Beratung und Begleitung bei der Gründung oder Vermittlung neuer Mitglieder, betont aber, dass die Gruppen eigenständig funktionieren und persönliche Entscheidungen sowie Kontinuität der Teilnahme erfordern.