
Social Entrepreneurship
Social Business Hub Styria
Beschreibung
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Veröffentlichungshistorie
Episodenübersicht

102 - Welche Zukunft braucht Landwirtschaft? (3/4)
Kooperation in der Landwirtschaft
In der Diskussion mit Karin Magometschnig vom Verein der steirischen Biomodellregionen wird die Bedeutung von Kooperation und Direktvermarktung für die Landwirtschaft hervorgehoben. Ziel ist es, die Wertschöpfung in der Region zu halten und faire Preise für Erzeugerbetriebe zu sichern, um die Abhängigkeit vom Großhandel zu reduzieren.
Direktvermarktung als Schlüssel
Direktvermarktung wird als Schlüssel zum Erfolg beschrieben. Durch den direkten Einkauf bei Betrieben kann ein größerer Teil der Wertschöpfung beim Betrieb bleiben. Ein Dialog zwischen Erzeugern und Konsumenten ist entscheidend, um faire Preise zu ermitteln und die Abhängigkeit vom Großhandel zu verringern.
Bewusstsein für regionale Produkte
Ein zentrales Anliegen ist die Aufklärung der Konsumenten über die Herkunft von Lebensmitteln. Viele Produkte stammen nicht aus der Region, was durch Initiativen wie das bäuerliche Versorgungsnetzwerk angegangen wird, um regionale Lebensmittel in Gastronomie und Großküchen zu integrieren.
Herausforderungen für Erzeugerbetriebe
Die Schließung von über zehn Betrieben pro Woche verdeutlicht die Herausforderungen, mit denen Landwirte konfrontiert sind. Um die Existenzgrundlage der Bauern zu sichern, müssen zwei Drittel der Wertschöpfung beim Betrieb verbleiben, was im aktuellen Großhandelssystem oft nicht der Fall ist.
Neue Geschäftsmodelle und Kooperationen
Die Entwicklung neuer Geschäftsmodelle und die Kooperation mit anderen Wirtschaftssektoren werden als notwendig erachtet, um die Landwirtschaft zukunftssicher zu machen. Beispiele hierfür sind „Green Care“ und „Urlaub am Bauernhof“, die zusätzliche Einkommensquellen schaffen können. Ein intersektoraler Austausch soll gefördert werden, um Synergien zu nutzen.

101 - Welche Zukunft braucht Landwirtschaft? (2/4)
Einführung in die nachhaltige Nahversorgung
Im Podcast wird über zukunftsfähige Geschäftsmodelle in der Landwirtschaft gesprochen, insbesondere über die Initiative zur nachhaltigen Nahversorgung, die von Karin Magomedznik vom Verein der steirischen Biomodellregionen vorgestellt wird. Der Fokus liegt auf der Verbindung von Biolandwirten mit Konsumenten durch innovative logistische Lösungen.
Das Projekt am Grottenhof
Das Projekt begann am Grottenhof in Graz, wo ein 100% Bio-Laden etabliert wurde, der es über 100 Bio-Betrieben ermöglicht, ihre Produkte direkt anzubieten. Es wird betont, dass die Sichtbarkeit der regionalen Produkte und die Herausforderungen bei deren Distribution zentrale Themen sind.
Logistische Drehscheibe
Eine organisierte Drehscheibe für die Direktvermarktung ist entscheidend, um die Lebensmittel effizient von den Produzenten zu den Konsumenten zu bringen. Das Projekt zielt darauf ab, durch Kooperationen die Logistik zu optimieren und die Vielfalt regionaler Produkte zu fördern.
Kombination von Online- und stationärem Handel
Das Projekt gilt als Testlabor, das stationären und Online-Handel kombiniert, um den Einkauf für Konsumenten zu erleichtern. Die Idee ist, verschiedene Abhol- und Bringpunkte einzurichten, um die regionale Lebensmittelversorgung zu verbessern.
Kooperation als Schlüssel zum Erfolg
Die Zusammenarbeit zwischen Betrieben und technischen Firmen wird als essenziell erachtet, um die Herausforderungen in der Logistik zu meistern und eine nachhaltige Nahversorgung zu gewährleisten. Es wird betont, dass Innovation und Kooperation für die Zukunft der Lebensmittelversorgung entscheidend sind.
Ausblick und nächste Schritte
Das Projekt strebt an, ein faires und effizientes System für alle Beteiligten zu schaffen. Die Zukunft der nachhaltigen Nahversorgung wird weiter diskutiert, um neue Kooperationen und Potenziale zu entdecken.

100 - Welche Zukunft braucht Landwirtschaft? (1/4)
Einführung in Social Entrepreneurship
Kirsten Tangermann und Rude Wetzel-Piwart vom Social Business Hub Styria diskutieren, wie unternehmerische Lösungen gesellschaftliche Herausforderungen angehen können. Der Podcast betont die Bedeutung von Innovation und Kooperation für eine nachhaltige Zukunft.
Der Verein der steirischen Biomodellregionen
Karin Magomedznik erklärt die Gründung des Vereins im Jahr 2022 durch den Verband Bio Austria Steiermark, der über 2000 Biobetriebe vertritt. Der Verein zielt darauf ab, die Verbindung zwischen Bioproduzenten und Konsumenten zu stärken und nachhaltige, regionale Lebensmittelversorgung zu fördern.
Herausforderungen im aktuellen System
Diskutiert werden die Herausforderungen, die im derzeitigen System bestehen, sowie die Notwendigkeit, veraltete Strukturen aufzubrechen. Der Verein will die Direktvermarktung ausbauen, um die Wertschöpfung bei Biobetrieben zu erhöhen.
Die Vision der Biomodellregionen
Die Vision des Vereins umfasst die Schaffung von Nahversorgern in jedem Ort, um die Ernährungssouveränität zu gewährleisten. In Zeiten von Krisen, wie Dürreperioden, ist es wichtig, lokale Lebensmittelverfügbarkeit zu sichern.
Zusammenarbeit und Projekte
Ein Beispiel für die erfolgreiche Umsetzung ist ein Biogeschäft in Graz, das über 100 Biobetriebe vernetzt. Solche Initiativen stärken die Beziehungen zwischen Produzenten und Konsumenten und fördern ein Bewusstsein für regionale Produkte.
Ausblick auf künftige Themen
In zukünftigen Episoden wird erörtert, wie die Vision einer zukunftsfähigen Landwirtschaft in die Praxis umgesetzt werden kann. Der Podcast ermutigt die Zuhörer, sich über die Webseite des Social Business Hub Styria zu informieren und aktiv an der Diskussion teilzunehmen.