Wort zum Sonntag
Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)
Beschreibung
Podmon Kategorien
Upgrade dein Konto, um kontextuelle Kategorien zu sehen!
Veröffentlichungshistorie
Episodenübersicht
Wort zum Sonntag vom 05.09.2026
Ein ungewöhnliches Casting
Die Szene beginnt wie in einer Castingshow, in der männliche Kandidaten von einer Jury begutachtet werden. Die Teilnehmer sind verwirrt, da sie nicht wissen, worum es geht, und wurden nicht selbst eingeladen. Am Ende scheitern alle Kandidaten, trotz ihrer beeindruckenden Qualitäten.
Die biblische Parallele
Die Erzählung wird in den Kontext des alten Israel versetzt, wo der Prophet Samuel im Auftrag Gottes einen neuen König sucht. Er betrachtet nacheinander die Söhne einer Familie, doch keiner von ihnen wird ausgewählt. Schließlich wird der jüngste Sohn David, der als Schafhirte arbeitet, gewählt, was alle überrascht.
Wahrnehmung und Werte
Die Geschichte betont, dass Menschen oft nur das Äußere wahrnehmen, während Gott das Herz sieht. In einer zunehmend visuell geprägten Welt wird der äußere Eindruck überbewertet. Das Sprichwort "Es ist nicht alles Gold, was glänzt" erinnert daran, dass äußere Erscheinungen täuschen können und man hinter die Fassade schauen sollte.
Die Bedeutung von David
Die Erzählung von David ermutigt dazu, nicht nur auf das Sichtbare zu achten. Auch wenn das Streben nach dem Unsichtbaren herausfordernd ist, ist es wichtig, die inneren Werte zu erkennen. Dies gibt Anlass zur Reflexion und einen positiven Ausblick für die Zuhörer.
Wort zum Sonntag vom 29.08.2026
Wort zum Sonntag vom 22.08.2026
Reflexion über das Leben
Der Sänger Udo Lindenberg thematisiert in einem seiner Lieder den Traum, mit dem Tod zu sprechen. Seine Antwort auf die Frage, ob er etwas anders machen würde, ist, dass er alles wieder genauso tun würde. Diese Haltung der Versöhnung mit dem Leben ist bemerkenswert.
Memento Mori und die Auseinandersetzung mit dem Tod
Das Konzept des Memento Mori, das an die Vergänglichkeit des Lebens erinnert, wird angesprochen. In der Antike lehrten Philosophen, sich des Todes bewusst zu sein, was heute oft als unangenehm empfunden wird. Viele Menschen blenden den Tod aus, während frühere Generationen möglicherweise aus Angst vor dem Tod anders handelten.
Der Druck der Selbstverwirklichung
In der modernen Gesellschaft verspüren viele den Druck, das Maximum aus ihrem Leben herauszuholen. Diese getriebene Lebensweise stellt die Frage, ob man am Ende sagen kann, dass man sein Leben zufriedenstellend gelebt hat. Memento Mori kann helfen, die eigene Zeit wertzuschätzen und zu reflektieren, was im Leben wirklich wichtig ist.
Ein Weckruf zu einem erfüllten Leben
Die Auseinandersetzung mit der eigenen Sterblichkeit wird als Weckruf verstanden, um ein authentisches Leben zu führen. Es erfordert möglicherweise eine Veränderung der Gewohnheiten oder das Enttäuschen von Erwartungen anderer, aber das Ziel ist es, am Ende des Lebens sagen zu können, dass man stolz auf den eigenen Weg ist.