
Kommunen stärken - Ein Podcast der Transferraum-Initiative „Handlungskompetenz der Kommunen stärken“
Transferraum-Initiative „Handlungskompetenz der Kommunen stärken“
Beschreibung
Die Staffel 2 “Mitmersen” mit Gesprächen und Perspektiven aus Weißenfels entsteht laufend als Live-Podcast im Rahmen einer Gesprächsreihe des Werkstattprojektes “Transfer durch Kokreation” in der Merse54 in der Merseburger Straße 54 in Weißenfels.
Die Staffel 3 “Stadtgespräch” ist eine Gesprächsreihe aus Aue-Bad Schlema, in der Menschen aus Politik, Wirtschaft, Zivilgesellschaft und Bürgerschaft gemeinsam über die Zukunft ihrer Stadt diskutieren – entstanden in Kooperation zwischen dem Kompetenzzentrum für Gemeinwesenarbeit und Engagement (KGE) und dem Projekt „Stadtentwicklung bis 2030“ der Universität Leipzig.
Mehr Informationen unter www.kommunenstaerken.de, https://www.kommunenstaerken.de/kokreation, https://www.kommunenstaerken.de/stadtentwicklung und https://kge-erz.de
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Veröffentlichungshistorie
Episodenübersicht

Mehr als Training – Sport, Ehrenamt und Gemeinschaft
Sport in Weißenfels
Der Podcast thematisiert den einzigartigen Sport in Weißenfels und die Gemeinschaft rund um die Sportvereine. Die Moderatoren Hendrik und sein Gast Ralf Günther, Vorstand des SV Grün-Weiß-Langendorf, diskutieren die vielseitigen Angebote des Vereins und die Bedeutung von Sport für die Gemeinschaft.
Engagement und Vereinsstruktur
Ralf Günther erzählt von seiner langjährigen Vereinszugehörigkeit und dem Engagement im Sportverein. Der SV Grün-Weiß-Langendorf, ein Breitensportverein mit einer Vielzahl von Abteilungen, legt Wert auf die Entwicklung von Gemeinschaft und die Einbindung aller Altersgruppen vom Kindergarten bis zu Senioren.
Die Bedeutung von Ehrenamt
Die Ehrenamtlichen im Verein, rund 150 Personen, spielen eine entscheidende Rolle. Sie sorgen für den reibungslosen Ablauf und die Organisation von Veranstaltungen und Trainings. Der Verein fördert die Ausbildung der Übungsleiter und bietet eine attraktive Umgebung für Engagement.
Auszeichnung und Anerkennung
Der SV Grün-Weiß-Langendorf wurde mit dem "Stern des Sports" ausgezeichnet, was die Anerkennung ihres Engagements für die Gemeinschaft und den Sport unterstreicht. Ralf beschreibt die emotionalen Momente der Preisverleihung und hebt die Wichtigkeit der Unterstützung von Politik und Sponsoren hervor.
Sportstadt Weißenfels
Weißenfels wird als Sportstadt beschrieben, die sowohl Breitensport als auch professionelle Sportvereine umfasst. Ralf betont die Zusammenarbeit zwischen den Vereinen und die Förderung von Gemeinschaft über die Vereinsgrenzen hinweg.

STADTgespräch: Arbeiten und Leben in Aue-Bad Schlema – Wer kommt, wer bleibt, wer packt an?
Demografie und zukünftige Chancen
Die Diskussion verortet Aue-Bad Schlema als alternde Stadt mit strukturellen Herausforderungen, darunter schrumpfende Bevölkerung, sinkende Geburtenzahlen und ein höheres Durchschnittsalter. Verschiedene Akteure betonen, dass Zukunftsfähigkeit vor allem durch territoriale Attraktivität, gute Arbeitsplätze und verlässliche Infrastrukturen gestützt wird. Der Fokus liegt darauf, junge Familien und Fachkräfte zu halten oder zurückzuholen, ohne dabei die regionale Identität zu vernachlässigen.
Wirtschaft, Fachkräftesicherung und Standort Aue-Bad Schlema
Podium und Bürgerschaft diskutieren Intensivmaßnahmen zur Fachkräftesicherung: Sichtbarkeit der Region, Messen, Ausbildungsangebote und Welcome Center. Es geht um die Verbindung von Unternehmen, Bildungseinrichtungen und Vereinen, um Zuwanderung zu ermöglichen, Nachwuchs zu fördern und Arbeitsplätze zu sichern. Die Herausforderung besteht darin, Attraktivität und Lebensqualität sichtbar zu machen und gleichzeitig globalen Marktveränderungen gerecht zu werden.
Gemeinschaft, Sichtbarkeit und Initiativen
Es werden Initiativen wie Regionalmanagement, Kampagnen, Potenzialakademie und Mentorenprogramme hervorgehoben. Open-Data-Ansätze und lokale Netzwerke sollen das Image verbessern, regionale Erfolgsbeispiele verdeutlichen und Potenziale von Jugendlichen, Studierenden sowie Rückkehrern sichtbar machen. Ehrenamt, Vereine und das Welcome Center spielen zentrale Rollen, um Neuzuziehende zu integrieren und vorhandene Strukturen zu stärken.
Ausblick, Politik und Zusammenarbeit
Der Gesprächsrahmen verweist auf kommende Wahlen und die Notwendigkeit einer stärkeren Zusammenarbeit zwischen Kommunen, Wirtschaft und Zivilgesellschaft. Ein offener Austausch soll zu konkreten Schritten wie Standortmarketing, leistbarem Wohnraum, besseren Verkehrsanbindungen und einer positiven Außendarstellung führen. Die Teilnehmenden betonen, dass Mut, Kooperation und langfristige Strategien nötig sind, um Aue-Bad Schlema zukunftsfähig zu gestalten.

Mitmersen – Gemeinsam Gärtnern
Ziel des Gartenprojekts und zentrale Idee
Auf dem Gelände eines Kirchengeländes entsteht ein integratives Gartenprojekt, das Menschen mit und ohne Migrationsgeschichte zusammenbringt. Es bietet einen niederschwelligen Rahmen, um gemeinsam zu gärtnern, Erfahrungen auszutauschen und Vertrauen durch echte Begegnungen zu gewinnen. Der Garten dient als Raum, in dem Teilnehmende zusammenarbeiten, lachen und Probleme lösen, ohne erzwungene Vorgaben. Ziel ist es, Alltagintegration sichtbar zu machen und Begegnung zu ermöglichen.
Vielfalt der Teilnehmenden und Bedeutung der Sprache
Die Gruppe umfasst Jugendliche, Familien, Seniorinnen und Senioren sowie Zugezogene aus verschiedenen Ländern. Sprachenvielfalt ist eine zentrale Ressource; der Leiter spricht mehrere Sprachen, wodurch Brücken gebaut werden. Die Muttersprache wird als Schlüssel zum Vertrauen beschrieben, wodurch sich Teilnehmende gesehen und verstanden fühlen. Kommunikation erfolgt oft mehrsprachig oder nonverbal, wobei Übersetzung und Unterstützung durch den Projektleiter helfen.
Abläufe, Aktivitäten und Zusammenarbeit
Der Garten ist täglich offen, mit festen Terminen wie Bi- wöchentliches Gärtnern an bestimmten Tagen. Es gibt Projekte wie Gartenarbeiten, Baumpflanzungen, Holz-Workshops und kreative Angebote wie Graffiti oder Musik. Gemeinsame Planung erfolgt mit Teilnehmenden, wobei Ideen gesammelt und umgesetzt werden. Unterstützung kommt von Netzwerken, Bibliotheken, der Stadtverwaltung sowie externen Partnern; Materialien und Räume werden gemeinsam genutzt.
Wirkung, Perspektive und Symbolik der Brücke
Durch gemeinsames Tun entsteht eine lebendige, vielfältige Gemeinschaft, in der Sprache oft eine untergeordnete Rolle spielt, sobald ein gemeinsames Ziel verfolgt wird. Die Brücke der Neustadt wird als Symbol für Verbindung zwischen Kulturen, Generationen und Lebensgeschichten gesehen. Der Garten dient als Ort des Lernens, des Austauschs und der gegenseitigen Unterstützung, in dem neue Impulse entstehen und Teilnehmende sich gegenseitig stärken.