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GRÜNE in Brunsbüttel

Beschreibung

Einmal im Monat gibt es die Veranstaltung "Grün vor Ort" mit interessanten Gästen. Der Podcast entsteht dabei.

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Veröffentlichungshistorie

Episodenübersicht

Unser täglich Brot

11.06.2026

Unternehmensgeschichte

Die Bäckerei wurde 1997 von den Urgroßeltern in Schlesien gegründet und hat eine bewegte Geschichte durch Flucht und Neugründung in Deutschland. Der Betrieb wuchs über die Jahre, jedoch führte verändertes Konsumverhalten und Marktdruck zu finanziellen Schwierigkeiten, die 2003 in einer Insolvenz endeten. Die Familie stellte das Unternehmen erfolgreich neu auf und konzentriert sich nun auf den regionalen Verkauf, insbesondere auf Wochenmärkten.

Persönliche Geschichten der Bäcker

Die beiden Bäcker erzählen, wie sie in das Familienunternehmen kamen, trotz anfänglicher Widerstände. Der Einfluss der Familie, insbesondere der Großeltern, spielte eine wichtige Rolle. Der Wunsch, Bäcker zu werden, wurde durch persönliche Erlebnisse und die Leidenschaft für das Handwerk geprägt.

Ausbildung zum Brotsommelier

Die Bäcker absolvierten einen Brotsommelier-Kurs, der ihnen neue Perspektiven auf das Handwerk und die Qualität von Brot eröffnete. Der Kurs umfasste Sensorik, Kulturgeschichte des Brotes sowie betriebswirtschaftliche Aspekte.

Produktangebot und Traditionen

Die Bäckerei bietet eine Vielzahl an Brotsorten und Backwaren, darunter traditionelle Produkte wie das schlesische Rockenbrot und moderne Kreationen wie das Kalle Signature Brot. Die Bäcker legen großen Wert auf die Qualität und Regionalität ihrer Rohstoffe.

Verändertes Konsumverhalten

Das Konsumverhalten der Kunden hat sich stark gewandelt, wobei Brot als Grundnahrungsmittel an Bedeutung verloren hat. Der Trend geht hin zu mehr Außerhaus-Verzehr und bequemen Kaufoptionen, was die Bäcker vor neue Herausforderungen stellt.

Herausforderungen der Branche

Die Bäcker kämpfen mit Fachkräftemangel, steigenden Kosten und Bürokratie. Insbesondere die Suche nach qualifiziertem Personal stellt eine große Herausforderung dar. Zudem ist die Bürokratie zeitaufwendig und verhindert oft die Konzentration auf das Kerngeschäft.

Gesellschaftliches Engagement

Trotz der Herausforderungen engagiert sich die Bäckerei in der Region, unterstützt lokale Initiativen wie die Tafel und fördert soziale Projekte. Die Bäcker sind sich ihrer Verantwortung bewusst und tragen zur Gemeinschaft bei.

Schönheit des Handwerks

Die Bäcker schätzen die handwerkliche Arbeit und die Freude, die sie beim Backen empfinden. Die Sichtbarkeit und Haptik der Produkte, die sie schaffen, geben ihnen ein tiefes Gefühl der Erfüllung und Bestätigung ihrer Arbeit.

Unternehmensgeschichte

Die Bäckerei wurde 1997 von den Urgroßeltern in Schlesien gegründet und hat eine bewegte Geschichte durch Flucht und Neugründung in Deutschland. Der Betrieb wuchs über die Jahre, jedoch führte verändertes Konsumverhalten und Marktdruck zu finanziellen Schwierigkeiten, die 2003 in einer Insolvenz endeten. Die Familie stellte das Unternehmen erfolgreich neu auf und konzentriert sich nun auf den regionalen Verkauf, insbesondere auf Wochenmärkten.

Persönliche Geschichten der Bäcker

Die beiden Bäcker erzählen, wie sie in das Familienunternehmen kamen, trotz anfänglicher Widerstände. Der Einfluss der Familie, insbesondere der Großeltern, spielte eine wichtige Rolle. Der Wunsch, Bäcker zu werden, wurde durch persönliche Erlebnisse und die Leidenschaft für das Handwerk geprägt.

Ausbildung zum Brotsommelier

Die Bäcker absolvierten einen Brotsommelier-Kurs, der ihnen neue Perspektiven auf das Handwerk und die Qualität von Brot eröffnete. Der Kurs umfasste Sensorik, Kulturgeschichte des Brotes sowie betriebswirtschaftliche Aspekte.

Produktangebot und Traditionen

Die Bäckerei bietet eine Vielzahl an Brotsorten und Backwaren, darunter traditionelle Produkte wie das schlesische Rockenbrot und moderne Kreationen wie das Kalle Signature Brot. Die Bäcker legen großen Wert auf die Qualität und Regionalität ihrer Rohstoffe.

Verändertes Konsumverhalten

Das Konsumverhalten der Kunden hat sich stark gewandelt, wobei Brot als Grundnahrungsmittel an Bedeutung verloren hat. Der Trend geht hin zu mehr Außerhaus-Verzehr und bequemen Kaufoptionen, was die Bäcker vor neue Herausforderungen stellt.

Herausforderungen der Branche

Die Bäcker kämpfen mit Fachkräftemangel, steigenden Kosten und Bürokratie. Insbesondere die Suche nach qualifiziertem Personal stellt eine große Herausforderung dar. Zudem ist die Bürokratie zeitaufwendig und verhindert oft die Konzentration auf das Kerngeschäft.

Gesellschaftliches Engagement

Trotz der Herausforderungen engagiert sich die Bäckerei in der Region, unterstützt lokale Initiativen wie die Tafel und fördert soziale Projekte. Die Bäcker sind sich ihrer Verantwortung bewusst und tragen zur Gemeinschaft bei.

Schönheit des Handwerks

Die Bäcker schätzen die handwerkliche Arbeit und die Freude, die sie beim Backen empfinden. Die Sichtbarkeit und Haptik der Produkte, die sie schaffen, geben ihnen ein tiefes Gefühl der Erfüllung und Bestätigung ihrer Arbeit.

Alles BIO - wie soll das gehen?

12.05.2026

Gründung, Entwicklung und aktuelle Struktur

Die Gründerinnen starteten mit einem Bio-Unverpackt-Laden auf dem Wochenmarkt, betrieben mit hohem Einsatz und Kredit. Aus dem Wochenmarkt wuchs der Lieferdienst Biokiste, der heute 17 Mitarbeitende hat und kontinuierlich wächst. Seit dem Abgeben des Wochenmarkts konzentriert man sich auf Lieferung und Kistenservice, wobei saisonale Schwankungen und regionale Quellen die Arbeit beeinflussen.

Angebot, Individualisierung und Liefergebiet

Aus dem ursprünglichen Fertigpaket entwickelte sich ein flexibler Shop, in dem Kunden Kisten durch eigene Auswahl ersetzen können. Neben Privathaushalten beliefern Biokisten auch Firmen, öffentliche Einrichtungen und Schulstandorte. Regionale Partnerschaften mit Biobetrieben sichern frische Ware, während zwei Liefertouren Dithmarschen, Steinburg und umliegende Gebiete abdecken.

Ernährung, Bildung und Informationsarbeit

Der Ansatz betont frische, saisonale Produkte und regionale Lebensmittel. Die Nordic Diet wird als nordische Alternative zur Mittelmeerdiät beschrieben, mit Fokus auf Gemüse, Kartoffeln und gesunde Öle. Gleichzeitig wird Wissen über Lebensmittel vermittelt: wöchentliche Informationen zu Inhaltsstoffen, Anbau und Energiesparen im ökologischen Landbau stehen im Mittelpunkt.

Ausblick, Herausforderungen und neue Angebote

Es wird über zukünftige Freiräume und eine mögliche Ausweitung der Führungsstruktur gesprochen. Geplant sind neue Hofangebote wie Kräuterkurse und Yoga. Herausforderungen bleiben Marktstrukturen, Preisentwicklung und die Wirtschaftlichkeit kleiner Standorte, wobei Leidenschaft und Idealismus als Triebfeder betont werden.

Gründung, Entwicklung und aktuelle Struktur

Die Gründerinnen starteten mit einem Bio-Unverpackt-Laden auf dem Wochenmarkt, betrieben mit hohem Einsatz und Kredit. Aus dem Wochenmarkt wuchs der Lieferdienst Biokiste, der heute 17 Mitarbeitende hat und kontinuierlich wächst. Seit dem Abgeben des Wochenmarkts konzentriert man sich auf Lieferung und Kistenservice, wobei saisonale Schwankungen und regionale Quellen die Arbeit beeinflussen.

Angebot, Individualisierung und Liefergebiet

Aus dem ursprünglichen Fertigpaket entwickelte sich ein flexibler Shop, in dem Kunden Kisten durch eigene Auswahl ersetzen können. Neben Privathaushalten beliefern Biokisten auch Firmen, öffentliche Einrichtungen und Schulstandorte. Regionale Partnerschaften mit Biobetrieben sichern frische Ware, während zwei Liefertouren Dithmarschen, Steinburg und umliegende Gebiete abdecken.

Ernährung, Bildung und Informationsarbeit

Der Ansatz betont frische, saisonale Produkte und regionale Lebensmittel. Die Nordic Diet wird als nordische Alternative zur Mittelmeerdiät beschrieben, mit Fokus auf Gemüse, Kartoffeln und gesunde Öle. Gleichzeitig wird Wissen über Lebensmittel vermittelt: wöchentliche Informationen zu Inhaltsstoffen, Anbau und Energiesparen im ökologischen Landbau stehen im Mittelpunkt.

Ausblick, Herausforderungen und neue Angebote

Es wird über zukünftige Freiräume und eine mögliche Ausweitung der Führungsstruktur gesprochen. Geplant sind neue Hofangebote wie Kräuterkurse und Yoga. Herausforderungen bleiben Marktstrukturen, Preisentwicklung und die Wirtschaftlichkeit kleiner Standorte, wobei Leidenschaft und Idealismus als Triebfeder betont werden.

Obst aus Nachbars Garten

27.04.2026

Hofstruktur und Historie

Der Obsthof Wille ist ein Familienbetrieb in der dritten/vierten Generation. Er entstand durch den Wandel eines früheren Schröderhofs zum Willehof, getragen von Opa, Vater und der jetzigen Inhaberin. Auf zehn Hektar Obstfläche wachsen Apfelbäume, ergänzt durch Grünland und Beeren. Die Betriebsführung umfasst Hof, Lagerräume, Maschinenplätze und zwei Standorte für Produktion, Sortierung und Lagerung.

Arbeitsweise und Frühjahrseinsatz

Der Frühjahrsbereich zählt zu den arbeitsintensivsten Phasen: Schnitt, Pflanzenschutz gegen Schorf, Beurteilung von Knospen und Knospenentwicklung sowie Optimierung der Fruchtgröße. Ständige Kontrollen, Monitoring und Abwägungen zu Kosten und Nutzen bestimmen die Behandlungen. Die Bepflanzung erfolgt mit Mischung aus Äpfeln, Beeren, Kirschen, Zwetschgen und Aprikosen, wobei Sortenwahl und Ertrag sorgfältig geplant werden.

Lagerung, Sortenvielfalt und Vermarktung

Die Ernte wird in drei Kühlzellen gelagert; Luft wird kontrolliert, Sauerstoff reduziert und CO2 reguliert. Nicht alle Sorten lassen sich gleich lagern; Frühsorten sind weniger lagerfähig. Das Beutelsystem umfasst Elster, Welland und ähnliche Sorten, die gut lagerfähig bleiben. Der Vertrieb erfolgt vorwiegend direkt, ergänzt durch Großhandel und Schulapfelprogramme sowie Überlandtouren zu Dörfern und Schulen.

Herausforderungen und Perspektiven

Der Betrieb sieht sich klimatischen Veränderungen, Schädlingsdruck (Kirschessigfliege) und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen gegenüber. Bürokratiearbeiten, Fördermittel und Anträge beanspruchen Zeit. Es bestehen Wünsche nach stärkerer Digitalisierung und staatlicher Unterstützung. Trotz Risken bleibt der Fokus auf nachhaltigem Anbau, Qualität und direktem Kontakt zu Kundinnen und Kunden, um regionale Produkte erlebbar zu machen.

Hofstruktur und Historie

Der Obsthof Wille ist ein Familienbetrieb in der dritten/vierten Generation. Er entstand durch den Wandel eines früheren Schröderhofs zum Willehof, getragen von Opa, Vater und der jetzigen Inhaberin. Auf zehn Hektar Obstfläche wachsen Apfelbäume, ergänzt durch Grünland und Beeren. Die Betriebsführung umfasst Hof, Lagerräume, Maschinenplätze und zwei Standorte für Produktion, Sortierung und Lagerung.

Arbeitsweise und Frühjahrseinsatz

Der Frühjahrsbereich zählt zu den arbeitsintensivsten Phasen: Schnitt, Pflanzenschutz gegen Schorf, Beurteilung von Knospen und Knospenentwicklung sowie Optimierung der Fruchtgröße. Ständige Kontrollen, Monitoring und Abwägungen zu Kosten und Nutzen bestimmen die Behandlungen. Die Bepflanzung erfolgt mit Mischung aus Äpfeln, Beeren, Kirschen, Zwetschgen und Aprikosen, wobei Sortenwahl und Ertrag sorgfältig geplant werden.

Lagerung, Sortenvielfalt und Vermarktung

Die Ernte wird in drei Kühlzellen gelagert; Luft wird kontrolliert, Sauerstoff reduziert und CO2 reguliert. Nicht alle Sorten lassen sich gleich lagern; Frühsorten sind weniger lagerfähig. Das Beutelsystem umfasst Elster, Welland und ähnliche Sorten, die gut lagerfähig bleiben. Der Vertrieb erfolgt vorwiegend direkt, ergänzt durch Großhandel und Schulapfelprogramme sowie Überlandtouren zu Dörfern und Schulen.

Herausforderungen und Perspektiven

Der Betrieb sieht sich klimatischen Veränderungen, Schädlingsdruck (Kirschessigfliege) und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen gegenüber. Bürokratiearbeiten, Fördermittel und Anträge beanspruchen Zeit. Es bestehen Wünsche nach stärkerer Digitalisierung und staatlicher Unterstützung. Trotz Risken bleibt der Fokus auf nachhaltigem Anbau, Qualität und direktem Kontakt zu Kundinnen und Kunden, um regionale Produkte erlebbar zu machen.