Recht gecheckt – Podcast zum Arbeitsrecht
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Recht gecheckt – Podcast zum Arbeitsrecht

evergabe.de-Academy

Beschreibung

Statt trockener Theorie sprechen wir über den wahren Fälle aus dem Arbeitsrecht. In "Recht gecheckt" sprechen die erfahrenen Rechtsanwälte Dr. Tina Lorenz und Karsten Matthieß über skurrile, spannende und lehrreiche Fälle aus ihrem Juristenalltag. Mit Witz und Charme entwirren sie komplexe Rechtsfragen und geben praktische Tipps.  

Recht gecheckt ist eine Podcastproduktion der evergabe.de-Academy in Kooperation mit der Kanzlei Battke Grünberg in Dresden. Neue Folgen erscheinen alle zwei Wochen überall, wo es Podcasts gibt.

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Veröffentlichungshistorie

Episodenübersicht

Freistellungsklausel unwirksam: Was muss HR tun?

28.09.2026

Einführung in die Thematik

Die Episode behandelt eine Entscheidung des Bundesarbeitsgerichts (BAG) zu Freistellungsklauseln in Arbeitsverträgen und die damit verbundenen Rechte und Pflichten von Arbeitnehmern und Arbeitgebern.

Recht auf Arbeit vs. Pflicht zur Arbeit

Der Podcast diskutiert die grundlegenden Unterschiede zwischen der Pflicht des Arbeitnehmers zu arbeiten und dem Recht, dies zu tun. Es wird darauf hingewiesen, dass bestimmte Berufsgruppen wie Piloten und Chirurgen auf ihre Arbeitszeit angewiesen sind, um ihre Qualifikation zu erhalten.

Freistellungsklauseln in Arbeitsverträgen

Es wird erläutert, dass Freistellungsklauseln in Arbeitsverträgen üblich sind, jedoch die pauschale Freistellung nach Kündigung des Arbeitsverhältnisses rechtlich problematisch sein kann. Die Entscheidung des BAG zeigt, dass der Arbeitgeber nicht ohne weiteres freistellen kann, einfach weil eine Kündigung ausgesprochen wurde.

Bundesarbeitsgerichtsentscheidung

In dem besprochenen Fall wurde eine Freistellungsklausel überprüft, und das BAG entschied, dass die pauschale Freistellung nicht wirksam ist, da sie die individuelle Kündigungssituation nicht berücksichtigt. Arbeitgeberinteressen müssen gegenüber den Interessen der Mitarbeiter abgewogen werden.

Praktische Implikationen für Arbeitgeber

Die Entscheidung hat Auswirkungen auf die Gestaltung von Arbeitsverträgen. Arbeitgeber müssen bei Freistellungen individuelle Umstände prüfen und dürfen nicht auf pauschale Klauseln setzen. Es wird empfohlen, die Verträge entsprechend anzupassen.

Schlussfolgerung

Die Episode schließt mit dem Hinweis, dass es wichtig ist, die Interessen beider Seiten zu berücksichtigen und dass in vielen Fällen die rechtliche Situation komplex ist. Die Diskussion unterstreicht die Notwendigkeit, rechtliche Fragen im Personalmanagement sorgfältig zu behandeln.

Einführung in die Thematik

Die Episode behandelt eine Entscheidung des Bundesarbeitsgerichts (BAG) zu Freistellungsklauseln in Arbeitsverträgen und die damit verbundenen Rechte und Pflichten von Arbeitnehmern und Arbeitgebern.

Recht auf Arbeit vs. Pflicht zur Arbeit

Der Podcast diskutiert die grundlegenden Unterschiede zwischen der Pflicht des Arbeitnehmers zu arbeiten und dem Recht, dies zu tun. Es wird darauf hingewiesen, dass bestimmte Berufsgruppen wie Piloten und Chirurgen auf ihre Arbeitszeit angewiesen sind, um ihre Qualifikation zu erhalten.

Freistellungsklauseln in Arbeitsverträgen

Es wird erläutert, dass Freistellungsklauseln in Arbeitsverträgen üblich sind, jedoch die pauschale Freistellung nach Kündigung des Arbeitsverhältnisses rechtlich problematisch sein kann. Die Entscheidung des BAG zeigt, dass der Arbeitgeber nicht ohne weiteres freistellen kann, einfach weil eine Kündigung ausgesprochen wurde.

Bundesarbeitsgerichtsentscheidung

In dem besprochenen Fall wurde eine Freistellungsklausel überprüft, und das BAG entschied, dass die pauschale Freistellung nicht wirksam ist, da sie die individuelle Kündigungssituation nicht berücksichtigt. Arbeitgeberinteressen müssen gegenüber den Interessen der Mitarbeiter abgewogen werden.

Praktische Implikationen für Arbeitgeber

Die Entscheidung hat Auswirkungen auf die Gestaltung von Arbeitsverträgen. Arbeitgeber müssen bei Freistellungen individuelle Umstände prüfen und dürfen nicht auf pauschale Klauseln setzen. Es wird empfohlen, die Verträge entsprechend anzupassen.

Schlussfolgerung

Die Episode schließt mit dem Hinweis, dass es wichtig ist, die Interessen beider Seiten zu berücksichtigen und dass in vielen Fällen die rechtliche Situation komplex ist. Die Diskussion unterstreicht die Notwendigkeit, rechtliche Fragen im Personalmanagement sorgfältig zu behandeln.

Trailer: Freistellungsklausel unwirksam: Was muss HR tun?

21.09.2026

Einführung in das Thema

Im Podcast diskutieren die Sprecher Tina und Carsten die bevorstehende Episode, die sich mit aktuellen Entscheidungen im Arbeitsrecht beschäftigt.

Fokus auf Freistellung

Ein zentrales Thema der nächsten Episode ist die Wirksamkeit von Freistellungsklauseln und die damit verbundenen Herausforderungen für die Personalabteilung (HR).

Erhältliche Informationen

Die neue Folge wird am 28. September veröffentlicht und ist auf allen gängigen Podcast-Plattformen verfügbar.

Einführung in das Thema

Im Podcast diskutieren die Sprecher Tina und Carsten die bevorstehende Episode, die sich mit aktuellen Entscheidungen im Arbeitsrecht beschäftigt.

Fokus auf Freistellung

Ein zentrales Thema der nächsten Episode ist die Wirksamkeit von Freistellungsklauseln und die damit verbundenen Herausforderungen für die Personalabteilung (HR).

Erhältliche Informationen

Die neue Folge wird am 28. September veröffentlicht und ist auf allen gängigen Podcast-Plattformen verfügbar.

Krankmeldung ab Tag 1: Was ändert sich für Arbeitgeber? (62)

14.09.2026

Änderungen bei der Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung

Im Podcast diskutieren Dr. Tina Lorenz und Carsten Mattis die geplanten gesetzlichen Änderungen zur Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung (AU). Ab dem ersten Krankheitstag soll eine ärztliche Bescheinigung erforderlich werden, was in der Vergangenheit zu einem Anstieg der Krankmeldungen führte, da viele Menschen bereits am ersten Tag einen Arzt aufsuchen.

Aktuelle Regelungen und Arbeitgeberpflichten

Derzeit gilt, dass Mitarbeiter spätestens am vierten Tag der Arbeitsunfähigkeit eine Bescheinigung vorlegen müssen. Arbeitgeber können jedoch in Einzelfällen auch frühere Nachweise verlangen. Die Podcast-Moderatoren reflektieren die Vor- und Nachteile dieser Regelung sowie die unterschiedlichen Reaktionen von Arbeitgebern.

Praktische Konsequenzen und Herausforderungen

Die Diskussion zeigt, dass die neue Regelung möglicherweise nicht den gewünschten Effekt auf die Krankheitsstatistiken haben wird. Arbeitgeber müssen sich auf mögliche Änderungen in ihren Verträgen und Betriebsvereinbarungen vorbereiten und überlegen, wie sie bestehende Regelungen anpassen können, um weiterhin effektiv mit Fehlzeiten umzugehen.

Änderungen bei der Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung

Im Podcast diskutieren Dr. Tina Lorenz und Carsten Mattis die geplanten gesetzlichen Änderungen zur Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung (AU). Ab dem ersten Krankheitstag soll eine ärztliche Bescheinigung erforderlich werden, was in der Vergangenheit zu einem Anstieg der Krankmeldungen führte, da viele Menschen bereits am ersten Tag einen Arzt aufsuchen.

Aktuelle Regelungen und Arbeitgeberpflichten

Derzeit gilt, dass Mitarbeiter spätestens am vierten Tag der Arbeitsunfähigkeit eine Bescheinigung vorlegen müssen. Arbeitgeber können jedoch in Einzelfällen auch frühere Nachweise verlangen. Die Podcast-Moderatoren reflektieren die Vor- und Nachteile dieser Regelung sowie die unterschiedlichen Reaktionen von Arbeitgebern.

Praktische Konsequenzen und Herausforderungen

Die Diskussion zeigt, dass die neue Regelung möglicherweise nicht den gewünschten Effekt auf die Krankheitsstatistiken haben wird. Arbeitgeber müssen sich auf mögliche Änderungen in ihren Verträgen und Betriebsvereinbarungen vorbereiten und überlegen, wie sie bestehende Regelungen anpassen können, um weiterhin effektiv mit Fehlzeiten umzugehen.