Digitale Wissensbissen - gelungene Software-Projekte, wirksame KI, zukunftsfähige Architekturen
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Digitale Wissensbissen - gelungene Software-Projekte, wirksame KI, zukunftsfähige Architekturen

Johannes Stiehler

Beschreibung

Welche Technologie kann meinen Geschäftsprozessen auf die Sprünge helfen? Ist generative KI schon reif für den Unternehmenseinsatz? Wie kommt meine Applikation in die "Cloud" und was habe ich davon? Diese und weitere Fragen am Schnittpunkt von Business und Tech beantworten wir im Podcast "Digitale Wissensbissen"! 

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Veröffentlichungshistorie

Episodenübersicht

Erst die Inhalte, dann die KI: Warum 90 % eures Datenbestands nicht KI-reif sind

27.08.2026

Die Herausforderung der KI-Implementierung

Die Einführung von KI in Unternehmen zeigt, dass nur etwa 5% der KI-Projekte einen messbaren Nutzen bringen. Die Forscher betonen, dass das Problem nicht die Qualität der KI-Modelle ist, sondern die Art, wie Unternehmen diese einbinden. Gartner prognostiziert, dass bis Ende 2025 30% der KI-Projekte nach dem Proof-of-Concept eingestellt werden, wobei schlechte Datenqualität als Hauptursache genannt wird.

Datenqualität als Schlüssel

Der Großteil der Unternehmensdaten (90%) liegt unstrukturiert vor, was die Nutzung durch KI-Modelle erschwert. Oft sind Daten in Form von PDFs, Scans oder E-Mails verstreut und nicht klar strukturiert. Dies führt zu Verwirrung und ineffizienten Abläufen, da Mitarbeiter oft nicht wissen, welche Version von Dokumenten gültig ist.

Die Rolle der Dokumentenstruktur

Für eine erfolgreiche KI-Implementierung ist es entscheidend, die Dokumentenqualität zu maximieren. Dazu gehört das Aufbereiten von unstrukturierten Daten, das Zusammenführen relevanter Informationen und die Kennzeichnung finaler Versionen von Dokumenten. Eine gut strukturierte Datenbasis erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass KI-Modelle korrekte Antworten liefern.

Kollaboration und kontinuierliche Pflege

Die Aufbereitung und Pflege von Daten ist ein fortlaufender Prozess, der organisatorisch verankert sein muss. Eine einmalige Bereinigung reicht nicht aus, da Unternehmensdaten ständig aktualisiert werden. Der Fokus sollte darauf liegen, die Datenqualität kontinuierlich zu verbessern, um langfristig erfolgreiche KI-Anwendungen zu gewährleisten.

Die Notwendigkeit von Expertenwissen

Unternehmen sollten auf spezialisierte Partner setzen, um die Herausforderungen bei der Datenaufbereitung und KI-Implementierung zu bewältigen. Externe Berater haben oft das notwendige Wissen und die Erfahrung, um komplexe Datenprobleme zu lösen, was die Erfolgschancen von KI-Projekten erheblich erhöht.

Fazit

Der Schlüssel zu erfolgreichen KI-Projekten liegt nicht in der Technologie selbst, sondern in der Qualität der Daten, die den KI-Modellen zugrunde liegen. Wer zuerst in die Datenqualität investiert, kann langfristig von einer effektiven KI-Nutzung profitieren und die Effizienz seiner Unternehmensprozesse steigern.

Die Herausforderung der KI-Implementierung

Die Einführung von KI in Unternehmen zeigt, dass nur etwa 5% der KI-Projekte einen messbaren Nutzen bringen. Die Forscher betonen, dass das Problem nicht die Qualität der KI-Modelle ist, sondern die Art, wie Unternehmen diese einbinden. Gartner prognostiziert, dass bis Ende 2025 30% der KI-Projekte nach dem Proof-of-Concept eingestellt werden, wobei schlechte Datenqualität als Hauptursache genannt wird.

Datenqualität als Schlüssel

Der Großteil der Unternehmensdaten (90%) liegt unstrukturiert vor, was die Nutzung durch KI-Modelle erschwert. Oft sind Daten in Form von PDFs, Scans oder E-Mails verstreut und nicht klar strukturiert. Dies führt zu Verwirrung und ineffizienten Abläufen, da Mitarbeiter oft nicht wissen, welche Version von Dokumenten gültig ist.

Die Rolle der Dokumentenstruktur

Für eine erfolgreiche KI-Implementierung ist es entscheidend, die Dokumentenqualität zu maximieren. Dazu gehört das Aufbereiten von unstrukturierten Daten, das Zusammenführen relevanter Informationen und die Kennzeichnung finaler Versionen von Dokumenten. Eine gut strukturierte Datenbasis erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass KI-Modelle korrekte Antworten liefern.

Kollaboration und kontinuierliche Pflege

Die Aufbereitung und Pflege von Daten ist ein fortlaufender Prozess, der organisatorisch verankert sein muss. Eine einmalige Bereinigung reicht nicht aus, da Unternehmensdaten ständig aktualisiert werden. Der Fokus sollte darauf liegen, die Datenqualität kontinuierlich zu verbessern, um langfristig erfolgreiche KI-Anwendungen zu gewährleisten.

Die Notwendigkeit von Expertenwissen

Unternehmen sollten auf spezialisierte Partner setzen, um die Herausforderungen bei der Datenaufbereitung und KI-Implementierung zu bewältigen. Externe Berater haben oft das notwendige Wissen und die Erfahrung, um komplexe Datenprobleme zu lösen, was die Erfolgschancen von KI-Projekten erheblich erhöht.

Fazit

Der Schlüssel zu erfolgreichen KI-Projekten liegt nicht in der Technologie selbst, sondern in der Qualität der Daten, die den KI-Modellen zugrunde liegen. Wer zuerst in die Datenqualität investiert, kann langfristig von einer effektiven KI-Nutzung profitieren und die Effizienz seiner Unternehmensprozesse steigern.

260 Chicken McNuggets: Wo KI-Pilotprojekte an die Wand fahren

27.07.2026
Eine KI-Demo kann dich in zehn Minuten überzeugen und dir trotzdem am Montagmorgen um die Ohren fliegen. Genau diese Lücke zwischen Applaus und Alltag nehmen wir auseinander, weil sie in KI-Projekten immer wieder Millionen kostet: Klarna rudert nach großem KI-Versprechen zurück und stellt wieder Menschen ein, McDonalds beendet den KI-Drive-Through-Test trotz guter Trefferquote, und Studien zeigen ernüchternd, wie selten Pilotprojekte echten ROI liefern.  Wir erklären, warum Demos fast zwangsläufig den Idealfall zeigen: saubere Daten, geübte Fragen, bekannte Use Cases. Der Produktivbetrieb sieht anders aus, denn dort entscheiden die letzten 15%: Sonderfälle, Dialekte, echte Datenqualität, Verantwortung, Halluzinationen, Eskalation bei Unsicherheit. Und wir sprechen über die unsichtbaren, aber entscheidenden Baustellen einer KI-Implementierung: Datenintegration, APIs, Rollen- und Rechtemanagement, Compliance, Monitoring und Betriebsprozesse.  Damit du nicht nur Beeindruckendes kaufst, sondern Belastbares, geben wir dir konkrete Prüffragen und Demo-Regeln mit: auf eigenen Daten testen, neue Daten mitbringen, Fehlerfälle aktiv verlangen und klären, was das System tut, wenn es etwas nicht weiß. Außerdem zeigen wir, was erfolgreiche Teams anders machen: für den Dauerbetrieb planen, für die schwierigen Fälle optimieren und echte Schmerzpunkte im Prozess auswählen, oft im Backoffice statt im Marketing-Schaufenster.  Wenn dir das hilft, abonnier den Podcast, teile die Folge mit deinem Team und lass eine Bewertung da. Welche Demo hast du gesehen, die im Alltag gescheitert ist?Erwähnte Fälle & Quellen•Klarna kehrt von „AI-first" zurück zu Menschen („lower quality“; ein Jahr zuvor: Assistent „does the work of 700 human agents”) + IBM-CEO-Studie (nur 1 von 4 Projekten bringt den ROI, 16 % unternehmensweit skaliert, 64 % investieren aus Angst vorm Abgehängtwerden) — Fortune, Mai 2025: https://fortune.com/2025/05/09/klarna-ai-humans-return-on-investment/•Klarna-Einstellungsstopp („We stopped hiring about a year ago. We were 4,500, now we’re 3,500" — laut Klarna-Sprecher vereinfacht, Schlüsselrollen wurden nachbesetzt) — TechCrunch, Dez. 2024: https://techcrunch.com/2024/12/14/klarnas-ceo-says-it-stopped-hiring-thanks-to-ai-but-still-advertises-many-open-positions/•McDonald’s beendet den KI-Drive-thru (~85 % Trefferquote, virale Fehler; „260 Chicken McNuggets" laut Fortune) — ACS Information Age, Juni 2024: https://ia.acs.org.au/article/2024/mcdonald-s-bins-ai-drive-thru-after-errors-go-viral.html•30 % der GenAI-Projekte nach dem Proof of Concept beerdigt; Einführung 5–20 Mio. USD — Gartner, Juli 2024: https://www.gartner.com/en/newsroom/press-releases/2024-07-29-gartner-predicts-30-percent-of-generative-ai-projects-will-be-abandoned-after-proof-of-concept-by-end-of-2025•95 % der Piloten ohne messbare P&L-Wirkung („nicht das Modell, sondern die Lücke"; spezialisierte Partner ~67 % vs. Eigenbau ~1/3; größter ROI im Back-Office) — MIT NANDA, State of AI in Business 2025 (via Fortune), Aug. 2025: https://fortune.com/2025/08/18/mit-report-95-percent-generative-ai-pilots-at-companies-failing-cfo/

Je schlauer die KI, desto subtiler die Halluzinationen

09.07.2026

Einführung in das Thema Halluzinationen bei KI

Der Podcast untersucht die Problematik von Halluzinationen in Künstlicher Intelligenz (KI), die zu gravierenden Fehlern in Berichten und juristischen Dokumenten führen können, wie ein Beispiel von Deloitte zeigt, das einen Teil seiner Honorare zurückzahlen musste.

Die Natur von Halluzinationen

Halluzinationen entstehen, wenn KI-Modelle plausible, aber falsche Informationen generieren. Diese Modelle sind nicht kaputt, sondern arbeiten nach dem Prinzip, statistisch wahrscheinliche Sätze zu produzieren, ohne den Unterschied zwischen Wahrheit und Fiktion zu erkennen.

Die Gefahren von Halluzinationen

Halluzinationen sind besonders gefährlich, wenn KI-Outputs als Tatsachen behandelt werden. Fehler können schwerwiegende rechtliche und reputationsschädigende Folgen haben, wie die Fälle von Anwälten und Unternehmen zeigen.

Umgang mit Halluzinationen

Es wird empfohlen, KI nicht als Orakel zu nutzen, sondern sie als Transformator von bestehenden Inhalten einzusetzen. Dies reduziert das Risiko von Halluzinationen erheblich.

Praktische Ansätze zur Minimierung von Fehlern

Um Halluzinationen zu minimieren, sollten Unternehmen sauberes Input-Material bereitstellen, eine Belegpflicht für KI-Aussagen einführen und sicherstellen, dass das Modell auch „nicht wissen“ sagen kann. Zudem sollten Menschen an kritischen Stellen zur Validierung der Outputs eingesetzt werden.

Fazit und Ausblick

Halluzinationen sind eine inhärente Eigenschaft von KI-Modellen und werden nicht verschwinden. Der Schlüssel liegt darin, KI richtig zu nutzen und die eigenen Prozesse entsprechend anzupassen, um die Vorteile der Technologie zu maximieren.

Einführung in das Thema Halluzinationen bei KI

Der Podcast untersucht die Problematik von Halluzinationen in Künstlicher Intelligenz (KI), die zu gravierenden Fehlern in Berichten und juristischen Dokumenten führen können, wie ein Beispiel von Deloitte zeigt, das einen Teil seiner Honorare zurückzahlen musste.

Die Natur von Halluzinationen

Halluzinationen entstehen, wenn KI-Modelle plausible, aber falsche Informationen generieren. Diese Modelle sind nicht kaputt, sondern arbeiten nach dem Prinzip, statistisch wahrscheinliche Sätze zu produzieren, ohne den Unterschied zwischen Wahrheit und Fiktion zu erkennen.

Die Gefahren von Halluzinationen

Halluzinationen sind besonders gefährlich, wenn KI-Outputs als Tatsachen behandelt werden. Fehler können schwerwiegende rechtliche und reputationsschädigende Folgen haben, wie die Fälle von Anwälten und Unternehmen zeigen.

Umgang mit Halluzinationen

Es wird empfohlen, KI nicht als Orakel zu nutzen, sondern sie als Transformator von bestehenden Inhalten einzusetzen. Dies reduziert das Risiko von Halluzinationen erheblich.

Praktische Ansätze zur Minimierung von Fehlern

Um Halluzinationen zu minimieren, sollten Unternehmen sauberes Input-Material bereitstellen, eine Belegpflicht für KI-Aussagen einführen und sicherstellen, dass das Modell auch „nicht wissen“ sagen kann. Zudem sollten Menschen an kritischen Stellen zur Validierung der Outputs eingesetzt werden.

Fazit und Ausblick

Halluzinationen sind eine inhärente Eigenschaft von KI-Modellen und werden nicht verschwinden. Der Schlüssel liegt darin, KI richtig zu nutzen und die eigenen Prozesse entsprechend anzupassen, um die Vorteile der Technologie zu maximieren.