Willkommen beim offiziellen Podcast des Papenmeier RehaTechnik Stammtischs! In diesem monatlichen Format, moderiert von IT-Trainer Karl-Matthias Schäfer, tauchen wir tief in die Welt der digitalen Barrierefreiheit ein. Unser Podcast bietet einen wertvollen Wissensaustausch für blinde und sehbehinderte Menschen sowie alle Interessierten an assistiver Technologie.
Der Stammtisch findet jeden dritten Mittwoch im Monat statt und folgt einem strukturierten Themenwechsel: In geraden Monaten widmen wir uns intensiv der Windows-Welt mit JAWS und anderen Screenreadern. Hier erhalten Sie praktische Tipps zur effizienten Nutzung verschiedener Screenreader, Produktivitätsstrategien für den Windows-Alltag sowie hilfreiche Troubleshooting-Ansätze. In ungeraden Monaten stehen "Apfelthemen" im Mittelpunkt - hier dreht sich alles um die optimale Nutzung von Apple-Geräten für blinde und sehbehinderte Menschen, von VoiceOver-Tricks bis hin zu nützlichen Apps und Einstellungen.
Als offenes Format lädt der Stammtisch zum aktiven Mitmachen ein. Die Aufzeichnungen werden sowohl als Podcast als auch auf YouTube veröffentlicht, sodass Sie die informativen Diskussionen und den wertvollen Erfahrungsaustausch jederzeit nachhören können. Egal, ob Sie selbst betroffen sind, als Angehöriger oder Betreuer Unterstützung suchen oder sich beruflich mit digitaler Barrierefreiheit beschäftigen - dieser Podcast bietet praktisches Wissen und hilfreiche Einblicke für alle, die sich für digitale Inklusion interessieren.

Papenmeier Reha Stammtisch
Papenmeier RehaTechnik
Beschreibung
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Veröffentlichungshistorie
Episodenübersicht

Papenmeier Reha Stammtisch vom 16.09.2026
17.09.2026
Begrüßung, iOS 27 im Überblick & aktuelle Fehler (00:00:09) iOS 27 ist mit rund 250 neuen Funktionen ein großes Update. Matthias geht nur auf die für VoiceOver relevanten Neuerungen ein und weist auf zwei aktuelle Fehler hin: eine schwer auslesbare Anrufliste und einen Umgehungstrick beim Wechsel zwischen Verlauf und Lesezeichen in Safari. Außerdem erklärt er den Hintergrund, warum die neue, tiefgreifend überarbeitete Sprachassistenz wegen eines laufenden Streits zwischen der EU und Apple in Europa noch nicht verfügbar ist. Spotlight-Suche, Mail und Safari (00:07:28) Die Spotlight-Suche wird komplett neu indexiert und liefert deutlich genauere Ergebnisse; im Mail-Programm gibt es dafür einen neuen Filter-Button. In Safari lässt sich das Kontextmenü individuell anpassen, Webseiten können auf Änderungen überwacht werden, und Tabs lassen sich thematisch nach Kategorien sortieren. Reader für Bedienungshilfen, Videountertitel und Kurzbefehle (00:13:00) Der Reader für Bedienungshilfen bereitet Artikel, PDFs und Webseiten auf und liest sie vor – ideal bei unübersichtlichem Layout oder viel Werbung. Für hörsehbehinderte Menschen gibt es jetzt automatische Videountertitel, die sich auch über eine Braillezeile lesen lassen. Bei Kurzbefehlen entfällt das mühsame manuelle Programmieren: Man beschreibt dem iPhone einfach, was passieren soll, und Apple Intelligence erstellt den Kurzbefehl automatisch. Lupe, Präsentationsmodus und neue Textnavigation (00:20:48) Die Lupe-App lässt sich jetzt per Sprache steuern. Wer Präsentationen hält, kann die VoiceOver-Fokusmarkierung für Sehende ein- und ausblenden. Die neue Textnavigation erlaubt es, beim Lesen zwischen zeilen-, absatz- oder elementweiser Ausgabe zu wechseln – gerade in Word-Dokumenten und PDFs eine deutliche Erleichterung gegenüber vorherigen iOS-Versionen. Bildbeschreibungen und der Action-Button live erlebt (00:28:38) Das Herzstück des Abends: Matthias lässt sich live App-Symbole, ganze Bildschirme und Fotos beschreiben und zeigt den Unterschied zwischen allgemeiner Beschreibung und gezielter Frage an ein Bild – demonstriert unter anderem an einem Flucht- und Rettungsplan und einer Hotelrechnung, die er detailliert vorlesen lässt. Über den Action-Button oder Rückseiten-Klopfen lassen sich diese Funktionen jederzeit griffbereit einrichten. Voraussetzung ist mindestens ein iPhone 15 Pro mit LiDAR-Scanner und Apple-Intelligence-Unterstützung. Fragen und Praxistipps rund um Bedienungshilfen und Braillezeile (00:51:49) Aus der großen Fragerunde: Warum VoiceOver bei Videoaufnahmen manchmal mit aufgezeichnet wird, wie man Funktionen sinnvoll auf Action-Button und Rückseiten-Klopfen verteilt, wie der Zugriff auf Apps über eine Braillezeile funktioniert, warum bestimmte Zahlen plötzlich falsch vorgelesen werden – und der Unterschied zwischen der neuen Bildbeschreibung und der schon länger bestehenden, deutlich seltener nützlichen Bildschirmerkennung. Update-Verwirrung, Apple Watch, Mac/iPad und ein Banking-Bug (01:33:14) Warum beim Update kurzzeitig „iOS 26.7" statt „27" angezeigt wurde (ein inzwischen behobener Anzeigefehler), was watchOS 27 für Sehbehinderte bringt (wenig), wo die neue Siri bereits läuft (auf dem Mac, nur auf Englisch) und wo noch nicht (Apple Watch, iPad) – und ein Bug beim Fotografieren von Rechnungen im Online-Banking, der bei manchen Teilnehmenden durch ein App-Update bereits behoben war. Kaufberatung, Zubehör und Ausblick (01:46:26) Lohnt sich ein neues iPhone, und wenn ja welches? Matthias rät eher zur aktuellen 17er- als zur teureren 18er-Reihe, sofern man nicht auf die verbesserte Kühlung angewiesen ist. Dazu Tipps zu Bluetooth-Tastaturen (Favorit: das Apple Magic Keyboard), zu Braille-Tastaturen, zum Akku- und Ladeverhalten und zu magnetischen MagSafe-Powerbanks. Zum Schluss der Ausblick: Im Oktober ist beim Reha-Stammtisch Vispero zu Gast (JAWS, ZoomText, Fusion), im November Dolphin, im Januar geht es um Sicherheit am iPhone. Kontakt Fragen zu den Themen dieser Folge oder Wünsche für künftige Stammtische gerne an Karl Matthias Schäfer, Papenmeier RehaTechnik: k.schaefer@papenmeier.de Der Reha-Stammtisch findet immer am dritten Mittwoch im Monat statt, im Wechsel zwischen Apple- und Windows-Themen.

Papenmeier Reha Stammtisch vom 17.06.2026
18.06.2026
Beim Reha-Stammtisch vom 17. Juni 2026 steht ein Thema im Mittelpunkt, das die SightCity-Vorträge wenige Wochen zuvor schon ausgelöst haben: KI in Screenreadern. Die Nachfragen waren so groß, dass Karl Matthias Schäfer das Thema nochmal aufgreift und diesmal ganz praktisch zeigt, was geht. KI in Screenreadern: der Überblick Drei Screenreader sind derzeit relevant, wenn man über KI-Funktionen spricht. Der Narrator von Microsoft hat die engste Anbindung an Copilot, weil beides aus demselben Haus kommt. Wer im Microsoft-Ökosystem arbeitet, also Windows, Office, Edge, Teams, bekommt damit inzwischen einen echten Mehrwert: Formeln in Excel erklärt bekommen, Fragen zu Tabelleninhalten stellen, Texte zusammenfassen lassen. Das ist seit ein paar Wochen breiter ausgerollt und funktioniert für viele Nutzende bereits ohne zusätzliche Konfiguration. NVDA ist als quelloffener Screenreader schnell, schlanker als JAWS und braucht weniger Systemressourcen. Für KI-Funktionen greift NVDA auf externe Dienste zurück, darunter eine Tandem-Funktion namens NVDA Remote, die auch Fernsupport ermöglicht. JAWS ist das mächtigste System, aber auch das komplexeste. Karl Matthias vergleicht JAWS gerne mit einem alten Hotel, das im Laufe der Jahre immer weiter angebaut wurde: Man weiß irgendwann nicht mehr, wo was ist. Seit 2025 gibt es mit dem FS Companion, inzwischen Whisperer Companion genannt, eine KI, die genau dieses Problem löst: Man fragt auf Deutsch, was eine Tastenkombination macht oder wie man etwas einstellt, und bekommt eine verständliche Antwort. Das große Problem: KI an Arbeitsplätzen gesperrt Karl Matthias schildert aus der täglichen Praxis: Er kommt an Arbeitsplätze, installiert JAWS 2026, erklärt die neuen KI-Funktionen und muss dann sagen, dass diese Funktionen hier nicht genutzt werden können. Der Grund: JAWS-KI kommuniziert mit US-amerikanischen Servern, und das untersagen viele Arbeitgeber aus Datenschutzgründen. Einzige Ausnahme: Der FS Companion ist auch über die normale Webseite fs-companion.ai erreichbar und damit auch dort nutzbar, wo die Integration in JAWS gesperrt ist. Live-Demo: nicht-barrierefreie Webseite nutzbar machen Das Herzstück des Abends ist eine Live-Demo mit einem echten Pizzabringdienst. Die Webseite ist für Screenreader praktisch unlesbar, die Speisekarte liegt als eingebettetes PDF vor, das JAWS nicht öffnen kann. Karl Matthias zeigt zwei Wege: Erstens die Webseitenzusammenfassung von JAWS, aufgerufen mit JAWS-Taste, Umschalttaste und E. Nach ein paar Sekunden liefert die KI eine strukturierte Zusammenfassung, was auf der Seite steht, welche Rubriken die Speisekarte hat und wie man weiterkommt. Zweitens den direkten Dialog mit der KI: „Welche Pizzen gibt es?", „Lies mir die Salate vor", „Was kostet die Pizza Hawaii?" Die KI antwortet freundlich, geduldig und mehrfach, ohne genervt zu werden. Was man dabei nicht vergessen darf: Kopf eingeschaltet lassen. Wenn die KI sagt, eine Pizza kostet 350 Euro, stimmt da irgendwas nicht. Auch eine Erweiterung des Ansatzes kommt zur Sprache: Man kann die Speisekarte auch vorher herunterladen und der KI dann Fragen dazu stellen. Das funktioniert auch, wenn man später im Restaurant sitzt und noch einmal nachlesen will, was man bestellt hat. Copilot in Word und Outlook live Karl Matthias zeigt auch Copilot in Word, aufgerufen mit Alt-C. Er lässt live eine Einladung zum nächsten Reha-Stammtisch erstellen, die Copilot in wenigen Sekunden formuliert. In Outlook kann Copilot E-Mails zusammenfassen, auf Ton und Inhalt prüfen und Antwortvorschläge machen. Die Tastenkombination für das Copilot-Menü in den Office-Programmen ist Alt-C, für den Bereich Webseitenzusammenfassung in JAWS ist es JAWS-Taste plus Umschalttaste plus E. KI muss barrierefrei sein: Resolution des Verbandstags Karl Matthias berichtet, dass er in der Folgewoche auf dem Verbandstag des Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverbandes ist, wo es schwerpunktmäßig um KI und digitale Barrierefreiheit gehen wird. Eine Resolution soll verabschiedet werden, die festhält, dass KI barrierefrei sein muss. Er kündigt an, beim nächsten Stammtisch darüber zu berichten. Fragen aus der Community Aus der Runde kommen noch weitere Fragen: Ist die KI-Suche von Google mit JAWS oder NVDA nutzbar? Antwort: Die Google-Seite ist grundsätzlich bedienbar, aber das Hin-und-her-Navigieren zwischen Frage und Antwortbereich ist umständlich. Empfehlung: Lieber direkt eine KI wie Gemini oder Perplexity nutzen, statt über die Google-Suchseite zu gehen. Zum Zoom-Tipp des Abends: Mit einem Zwei-Finger-Doppeltipp kann man auf dem iPhone in Zoom den Stummschalter ein- und ausschalten. Beim ersten Mal geht der Lautsprecher kurz aus, das ist normal; danach funktioniert es problemlos. Braillezeile am iPhone entsperren: Mit neueren Braillezeilen geht das, mit älteren Modellen derzeit noch nicht. Die Bildschirmeingabe funktioniert als Alternative. Nächste Termine Juli: Apple-Edition mit einem Gast von BeMyEyes. August: Sommerpause. September: Windows-Edition mit einem Gast von Freedom Scientific zu JAWS, Fusion und ZoomText. Themenvorschläge und Anmeldungen an k.schaefer@papenmeier.de.

Papenmeier Reha Stammtisch vom 20.05.2026
17.06.2026
Beim Reha-Stammtisch vom 20. Mai 2026, genau eine Woche vor der SightCity, dreht sich fast alles um die Apple Watch. Karl Matthias Schäfer hat sich auf Wunsch der Community vorbereitet und führt durch alles, was man als blinde oder sehbehinderte Person zur Apple Watch wissen sollte.Apple-News zum EinstiegIn dieser Woche ist Global Accessibility Awareness Day, und Apple hat aus diesem Anlass schon einen Tag früher Neuigkeiten zu iOS 27 veröffentlicht. Im Mittelpunkt steht die Zusammenarbeit von VoiceOver und Apple Intelligence, die künftig deutlich enger wird. Das iPhone soll sich fast vollständig per Sprache steuern lassen, bis hin zu Befehlen wie „klicke hier drauf" oder „öffne dieses Element". Apple betont dabei ausdrücklich, dass die Verarbeitung auf dem Gerät stattfindet und keine Daten das Gerät verlassen, wenn man das nicht möchte.Außerdem wird der Reader aus iOS 26 weiterentwickelt, der es ermöglicht, Texte aus beliebigen Apps zu extrahieren und für unterschiedliche Bedürfnisse anzupassen – mehr Kontrast, andere Farben, Vergrößerung. Auch hier kommen KI-Funktionen hinzu. Karl Matthias plant, wieder am Beta-Test teilzunehmen und die Community voraussichtlich ab Juli mit ersten Eindrücken zu versorgen.ScribeMe: PreiserhöhungEine weniger erfreuliche Nachricht: ScribeMe, derzeit die führende App für Live-Bildbeschreibung, erhöht die Preise. Wer die App intensiv nutzt, sollte die neuen Konditionen prüfen.Günter Hanke: SightCity-App kurz vor der MesseGünter Hanke gibt einen ausführlichen Überblick über die SightCity-App, die kurz vor der Messe noch ein Update bekommen hat. Die App erlaubt es, Veranstaltungen zu suchen, zu filtern, in Favoriten zu speichern und zu planen. Ein Tipp aus der Runde: Besser zuerst suchen, dann entscheiden, statt alles gleichzeitig zu markieren, damit man nicht durcheinanderkommt, was man schon hinzugefügt hat.Christian Stahlberg (Podcaster des Sideviews-Podcasts) hat einen Tag zuvor eine Folge veröffentlicht, in der er 70 von 156 Ausstellern empfiehlt, die seiner Meinung nach einen Besuch lohnen. Auch der BRAILLEX Flow+ von Papenmeier ist bei der SightCity dabei und wird noch bis Montag in die App-Daten eingepflegt. Karl Matthias hält zwei Vorträge dazu, Mittwoch und Freitag.Raphael Sobotta ist Leiter der Messeguides und erreichbar für alle, die Begleitservice-Fragen haben. Der Messeguide-Service endet täglich rechtzeitig, damit die Guides, von denen viele aus der Region Heidelberg und Heilbronn anreisen, noch mit dem Bus zurückfahren können.Live Voice: Übersetzung bei der SightCityEine Teilnehmerin fragt, wie die Live Voice-Übersetzung bei englischsprachigen Vorträgen in Zoom funktioniert. Die Antwort: Man wählt sich zunächst in die Zoom-App ein und aktiviert dort zusätzlich Live Voice, wenn eine Übersetzung in eine andere Sprache gewünscht wird. Beide sind parallel aktiv. Die Zugangsdaten für die Livestreams sind auf sightcity.net/gut-vorbereitet zu finden.Apple Watch: Modelle und VariantenKarl Matthias erklärt die aktuelle Modellstruktur:Die Apple Watch SE ist die günstigste Variante, aber spürbar langsamer und mit weniger Sensoren ausgestattet. Wer VoiceOver dauerhaft aktiv hat, merkt die Einschränkung. Empfehlung: lieber in die normale Series investieren.Die Apple Watch 11 (aktuelle Series) bietet den vollen Funktionsumfang ohne Einschränkung und ist die Empfehlung für die meisten.Die Apple Watch Ultra ist größer, robuster und eigentlich für Extremsport gemacht – hat sich aber als Massenprodukt entwickelt, weil viele den größeren Bildschirm schätzen. Karl Matthias nutzt sie selbst.Jede Apple Watch gibt es mit und ohne eSIM. Ohne eSIM ist sie an das iPhone gebunden – das iPhone kann in der Tasche bleiben, muss aber erreichbar sein. Mit eSIM und eigenem Mobilfunkvertrag funktioniert die Watch auch ohne iPhone in der Nähe.Apple Watch: Bedienung mit VoiceOverDie Bedienung mit VoiceOver funktioniert auf der Apple Watch analog zum iPhone: wischen, doppeltippen, Rotor-Funktionen. Die Digital Crown (die Krone an der Seite) übernimmt je nach Kontext verschiedene Aufgaben: drücken geht zum Zifferblatt oder zum Home-Bildschirm, drehen scrollt durch Listen, gedrückt halten öffnet Siri. Die Krone und die Seitentaste können je nach Händigkeit und Tragerichtung der Uhr individuell konfiguriert werden.Apple Watch: Zifferblätter und AppsMan kann mehrere Zifferblätter anlegen und je nach Situation wechseln. Karl Matthias hat rund 45 verschiedene Zifferblätter, darunter eines für Reisen (mit DB Navigator, ÖPNV Navigator und ähnlichen Apps) und eines für das Homeoffice. WhatsApp funktioniert auf der Watch gut für kleine Chats und Privataustausch, für große Gruppen ist es weniger geeignet.Weitere Apps, die gut funktionieren: Sprachmemos und Diktier-Apps für schnelle Gedanken, Musik-App, Podcast-Apps. Das Mikrofon der Apple Watch ist überraschend gut, auch zum Telefonieren – kurze Gespräche gehen damit zuverlässig.Apple Watch: Navigation und KompassDer integrierte Kompass ist besonders nützlich auf großen Plätzen ohne taktile Leitelemente. Man muss sich zunächst gewöhnen, aber er hilft bei der Orientierung zuverlässig. Wegpunkte lassen sich in der Kompass-App speichern, was bei Ausflügen im Wald oder auf unbekannten Wegen den Rückweg erleichtert. Auch die Gleisänderungs-Anzeige über DB Navigator funktioniert auf der Watch.Apple Watch: BezahlenMit zweimal Drücken der Seitentaste wird die Zahlungsfunktion aktiviert. Der Bildschirm geht dabei automatisch an, egal ob der Bildschirmvorhang eingeschaltet ist. Das Bezahlen klappt zuverlässig auch ohne dass der Verkäufer die Karte sehen muss.Apple Watch: Gesundheit und SportDie Apple Watch erkennt selbstständig, ob man trainiert oder sich bewegt, und schlägt vor, ein Training zu starten. Sie unterscheidet dabei zwischen verschiedenen Sportarten, zum Beispiel ob man auf einem Crosstrainer steht oder draußen läuft. Schlaf-Tracking, Atemübungen und Meditationen lassen sich einstellen, müssen aber nicht genutzt werden. Der Tauchcomputer ist der Apple Watch Ultra vorbehalten; die übrigen Sportfunktionen sind in allen Modellen enthalten, die SE hat aber weniger Sensoren.Apple Watch & HörgeräteEine Frage aus der Community: Lassen sich Hörgeräte mit der Apple Watch verbinden? Die Antwort hängt vom Modell ab. Manche Hörgeräte haben nur einen Bluetooth-Kanal und können sich damit immer nur mit einem Gerät gleichzeitig verbinden. Teurere Modelle unterstützen mehrere Bluetooth-Verbindungen gleichzeitig und erlauben damit die Nutzung an iPhone und Apple Watch parallel. Eine WhatsApp-Gruppe zu diesem Thema existiert bereits in der Community.Exkurs Windows: NVDA 2026.1Am Rande: NVDA 2026.1 ist erschienen, kurz danach schon Version 2026.1.1. Das Thema bleibt für die nächste Windows-Edition vorgemerkt. Auch Total Commander wird kurz erwähnt als barrierefreie Alternative zum Windows Explorer, die seit Jahren zuverlässig funktioniert.Handout, Nächste Termine und AusblickWer das Handout zur Apple Watch möchte, das Karl Matthias auch für seinen Vortrag auf der SightCity vorbereitet hat, kann es per Mail anfordern: k.schaefer@papenmeier.deIn der kommenden Woche findet die SightCity statt. Der nächste Stammtisch ist in vier Wochen, dann wieder als Windows-Edition. Als Themenidee für einen späteren Apple-Stammtisch wurde Kurzbefehle vorgeschlagen – ein Thema, für das sich jemand aus der Runde als Gast anbieten könnte.