
Komm, wir gehen in Führung!
Janine Grube
Beschreibung
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Veröffentlichungshistorie
Episodenübersicht

#19 … und lesen Biografien neu
Einführung in das Thema
Janine, Psychologin mit feministischer Perspektive, begrüßt die Hörer und thematisiert die Bedeutung psychologischen Wissens in der Führung. Sie spricht über den intersektional-feministischen Ansatz, der darauf abzielt, bestehende Strukturen zu verändern.
Der Begriff Arbeitslosigkeit
Janine reflektiert über den Begriff 'arbeitslos' und wie dieser oft negativ wahrgenommen wird. Sie teilt persönliche Erfahrungen und hebt hervor, dass auch Zeiten ohne bezahlte Arbeit produktiv sein können, zum Beispiel durch Weiterbildung oder ehrenamtliche Tätigkeiten.
Sprache und Stigmatisierung
Die Verwendung des Begriffs 'Erwerbsarbeitslos' wird vorgeschlagen, um die Scham zu reduzieren und die Bedeutung aller Arten von Arbeit anzuerkennen. Janine betont, wie wichtig es ist, die Sprache zu ändern, um das Stigma rund um Arbeitslosigkeit abzubauen.
Führungsperspektiven
Im Kontext von Führung betont Janine, dass Führungskräfte durch ihre Entscheidungen und Gespräche Einfluss auf die Wahrnehmung von Arbeitsbiografien haben. Sie ermutigt dazu, bei Bewerbungen und in Gesprächen offen über Auszeiten zu sprechen und die eigenen Erfahrungen wertzuschätzen.
Schlussfolgerung
Janine schließt mit der Aufforderung, die eigene Sichtweise auf Arbeitslosigkeit zu überdenken und ermutigt dazu, sich aktiv mit dem Thema auseinanderzusetzen. Sie bedankt sich bei den Hörern und bietet an, über den Newsletter und den Blog weitere Informationen zu teilen.

#18 ... und geben Feedback
Einführung und Gästin
In dieser Episode von "Kommen wir gehen in Führung" begrüßt Janine ihre Kollegin und Freundin Mona Kloninger, um über das wichtige Thema Feedback zu sprechen. Beide haben Wirtschaftspsychologie studiert und sind systemische Coachinnen, die regelmäßig über wirtschaftspsychologische Themen diskutieren.
Mona Kloningers beruflicher Werdegang
Mona beschreibt ihren Werdegang als systemische Beraterin und Coach, wo sie sich auf Themen wie Gelassenheit, Kreativität und Stressbewältigung konzentriert. Sie betont, wie wichtig es ist, Menschen zu unterstützen, damit sie besser mit sich selbst umgehen können.
Die Bedeutung von Feedback
Im Gespräch reflektiert Mona über ihre Erfahrungen mit Feedback, beginnend von ihrer Ausbildung bis hin zu ihrer Selbstständigkeit. Sie hebt hervor, wie regelmäßiges Feedback ihr Vertrauen in ihre Fähigkeiten stärkte und wie wichtig es für die persönliche und berufliche Entwicklung ist.
Prägende Feedback-Erlebnisse
Mona teilt ein prägendes Erlebnis aus ihrer Selbstständigkeit, wo sie in einem Netzwerk kollegiales und unterstützendes Feedback erhält. Janine ergänzt mit ihrer eigenen Erfahrung, die zeigt, wie wichtig Bestätigung und das Vertrauen in die eigene Leistung sind.
Feedback-Techniken
Die beiden diskutieren verschiedene Feedback-Techniken, insbesondere das Sandwich-Modell, und die Schwierigkeiten, die damit verbunden sind. Sie betonen die Notwendigkeit, Kontext und Beziehungsebene im Feedbackprozess zu berücksichtigen.
Gutes Feedback geben
Janine und Mona erörtern, dass gutes Feedback auf Verständnis und einer offenen Haltung beruht. Sie schlagen vor, Fragen zu stellen, um ein echtes Gespräch auf Augenhöhe zu fördern und Missverständnisse zu vermeiden.
Abschluss und Verabschiedung
Die Episode endet mit einer Aufforderung an die Zuhörer, Feedback zu geben und sich mit Mona zu vernetzen, um mehr über ihre Arbeit zu erfahren. Janine bedankt sich bei Mona und den Zuhörern für ihre Aufmerksamkeit.

#17 ... und lernen, zu akzeptieren
Einführung in Akzeptanz
In dieser Episode wird das Thema Akzeptanz behandelt, insbesondere in beruflichen Kontexten. Die Gastgeberin Janine stellt klar, dass Akzeptanz nicht Resignation bedeutet, sondern eine aktive Haltung, um Herausforderungen anzunehmen.
Psychologische Definition und Modell
Die Definition von Akzeptanz wird erläutert, und es wird das Modell der Akzeptanz- und Commitment-Therapie (ACT) vorgestellt, das darauf abzielt, psychologische Flexibilität zu fördern. Dies hilft dabei, unangenehme Gedanken und Gefühle zu akzeptieren und bewusst zu handeln.
Training der Akzeptanz
Janine beschreibt, wie man Akzeptanz im Arbeitsalltag trainieren kann, indem man sich seiner Gefühle bewusst wird, kognitive Diffusion praktiziert und sich auf die Werte konzentriert, die einem wichtig sind. Dies ermöglicht es, Handlungsspielraum zu schaffen und Entscheidungen zu treffen, die den eigenen Werten entsprechen.
Umgang mit strukturellen Hürden
Ein wichtiger Punkt ist das Bewusstsein für strukturelle Hürden, insbesondere für Frauen, die oft unter widersprüchlichen Erwartungen leiden. Akzeptanz bedeutet hier, sich dieser Rahmenbedingungen bewusst zu sein und innere Kämpfe zu reduzieren.
Fragen zur Reflexion
Am Ende bietet Janine Fragen zur Selbstreflexion an, um Hörerinnen und Hörern zu helfen, ihre Werte zu identifizieren und Schritte in Richtung persönlicher Veränderung zu planen.