Schwerpunkt Theater
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Die Deutsche Bühne

Beschreibung

„Schwerpunkt Theater” Der Podcast von Die Deutsche Bühne. Das Theatermagazin für alle Sparten.

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Veröffentlichungshistorie

Episodenübersicht

BONUS: Heft-Release DIE QUEERE BÜHNE 2026

07.07.2026

Einführung zur Live-Aufzeichnung

Die Episode beginnt mit einer Live-Aufzeichnung der Heft-Redaktion der Deutschen Bühne, featuring Schauspieler Sandro Schutalo als Dragqueen Miss Sarajevo und Regisseurin Milo Czotanowatschki. Die Inszenierung 'Miss Sarajevo' thematisiert Drag, Queersein und Migration und wurde erstmals im November 2025 in Mannheim uraufgeführt.

Begrüßung durch Christian Holzhauer

Christian Holzhauer, Intendant des Nationaltheaters Mannheim, eröffnet die Veranstaltung und beantwortet Fragen zur Queeren Bühne, einer Fachzeitschrift, die sich mit queeren Themen in der Theaterlandschaft auseinandersetzt. Er betont die Bedeutung der Queeren Bühne für die Sichtbarkeit von marginalisierten Stimmen.

Diskussion über die Queere Bühne

Ulrike Kolter und Martina Jakobi moderieren das Gespräch und thematisieren die Entwicklung der Queeren Bühne und die Relevanz queerer Themen im Theater. Die Redaktion spricht über den Umgang mit Sprache und Gendergerechtigkeit in ihren Publikationen.

Persönliche Erfahrungen von Sandro Schutalo

Sandro Schutalo teilt seine emotionalen Erfahrungen mit der Inszenierung 'Miss Sarajevo' und erklärt, wie sie ihm eine Verbindung zu seiner Herkunft und Community gibt. Er beschreibt die Herausforderung, migrantisch und queer zu sein, und die Bedeutung seines künstlerischen Ausdrucks.

Entwicklung der Dragfigur Miss Sarajevo

Schutalo und Czotanowatschki erläutern, wie die Dragfigur Miss Sarajevo entstand, und reflektieren über ihren kreativen Prozess und die Verbindung zu ihrer jugoslawischen Identität. Die beiden diskutieren die Wichtigkeit von Recherchereisen und authentischem Austausch mit lokalen Drag-Künstler:innen in Sarajevo.

Reaktionen und Engagement im Ensemble

Schutalo spricht über die positive Resonanz innerhalb des Ensembles des Nationaltheaters Mannheim und die Bedeutung von Offenheit und Dialog. Er betont, dass die Inszenierung 'Miss Sarajevo' dazu beigetragen hat, tiefere Gespräche über Identität, Queerness und Menschlichkeit zu führen.

Fragen und Antworten aus dem Publikum

Die Episode schließt mit Fragen aus dem Publikum, in denen persönliche Erfahrungen und gesellschaftliche Herausforderungen thematisiert werden. Schutalo und Czotanowatschki ermutigen zur Offenheit und zum Dialog über queere Themen.

Einführung zur Live-Aufzeichnung

Die Episode beginnt mit einer Live-Aufzeichnung der Heft-Redaktion der Deutschen Bühne, featuring Schauspieler Sandro Schutalo als Dragqueen Miss Sarajevo und Regisseurin Milo Czotanowatschki. Die Inszenierung 'Miss Sarajevo' thematisiert Drag, Queersein und Migration und wurde erstmals im November 2025 in Mannheim uraufgeführt.

Begrüßung durch Christian Holzhauer

Christian Holzhauer, Intendant des Nationaltheaters Mannheim, eröffnet die Veranstaltung und beantwortet Fragen zur Queeren Bühne, einer Fachzeitschrift, die sich mit queeren Themen in der Theaterlandschaft auseinandersetzt. Er betont die Bedeutung der Queeren Bühne für die Sichtbarkeit von marginalisierten Stimmen.

Diskussion über die Queere Bühne

Ulrike Kolter und Martina Jakobi moderieren das Gespräch und thematisieren die Entwicklung der Queeren Bühne und die Relevanz queerer Themen im Theater. Die Redaktion spricht über den Umgang mit Sprache und Gendergerechtigkeit in ihren Publikationen.

Persönliche Erfahrungen von Sandro Schutalo

Sandro Schutalo teilt seine emotionalen Erfahrungen mit der Inszenierung 'Miss Sarajevo' und erklärt, wie sie ihm eine Verbindung zu seiner Herkunft und Community gibt. Er beschreibt die Herausforderung, migrantisch und queer zu sein, und die Bedeutung seines künstlerischen Ausdrucks.

Entwicklung der Dragfigur Miss Sarajevo

Schutalo und Czotanowatschki erläutern, wie die Dragfigur Miss Sarajevo entstand, und reflektieren über ihren kreativen Prozess und die Verbindung zu ihrer jugoslawischen Identität. Die beiden diskutieren die Wichtigkeit von Recherchereisen und authentischem Austausch mit lokalen Drag-Künstler:innen in Sarajevo.

Reaktionen und Engagement im Ensemble

Schutalo spricht über die positive Resonanz innerhalb des Ensembles des Nationaltheaters Mannheim und die Bedeutung von Offenheit und Dialog. Er betont, dass die Inszenierung 'Miss Sarajevo' dazu beigetragen hat, tiefere Gespräche über Identität, Queerness und Menschlichkeit zu führen.

Fragen und Antworten aus dem Publikum

Die Episode schließt mit Fragen aus dem Publikum, in denen persönliche Erfahrungen und gesellschaftliche Herausforderungen thematisiert werden. Schutalo und Czotanowatschki ermutigen zur Offenheit und zum Dialog über queere Themen.

Folge 15: Junges Theater jetzt!

05.06.2026

Zustand und Rolle des Theater für Junges Publikum

Das Gespräch beleuchtet eine Sparte, die längst als eigenständig anerkannt ist, jedoch weiterhin vor der Aufgabe steht, Politik und Öffentlichkeit von ihrem Wert zu überzeugen. Es wird deutlich, dass Kinder- und Jugendtheater breiter wirken, mehr Formen nutzen und über Klassenzimmern hinaus Publikum erreichen kann. Gleichzeitig wird auf die Notwendigkeit hingewiesen, Ressourcen zu sichern, damit Diversität und ästhetische Entwicklung nicht zu kurz kommen.

Demokratische Werte und partizipatives Lernen

Ein zentrales Motiv ist die Einübung demokratischer Prozesse: gemeinsames Arbeiten, Zuhören, Rücksichtnahme und das Hören unterschiedlicher Stimmen. Theater wird als Raum beschrieben, in dem junge Menschen gesellschaftliche Kompetenzen entwickeln, nicht nur unterhalten, sondern auch Verantwortung übernehmen. Partizipation, etwa durch Jugendclubs oder Bürgerbühnen, wird als Weg gesehen, Theater als Spiegel der Gesellschaft zu erleben.

Herausforderungen: Finanzierung, Sichtbarkeit und Politik

Es wird darauf hingewiesen, dass ausreichende Etats, klare Wertschätzung und politische Unterstützung nötig sind. Kürzungen würden die Möglichkeiten einschränken, Projekte breiter zu gestalten und jüngere Zielgruppen nachhaltig zu erreichen. Die Experten betonen die Notwendigkeit, Räume, Personal und Infrastruktur zu sichern, damit künstlerische Qualität, Bildung und gesellschaftliche Teilhabe miteinander wachsen können.

Zukunftsperspektiven: Publikum, Räume und Ästhetik

Aus der Diskussion gehen Wünsche nach größeren Budgets, offeneren Zugängen und einer stärkeren Verknüpfung von Theaterpraxis mit Alltagsleben hervor. Das Publikum wird als Gesellschaft verstanden, die durch Theater adressiert und prägt wird. Als positive Tendenzen werden spartenübergreifende Kooperationen, neue Ästhetiken und mehr Distribution von Theatererlebnissen beschrieben, die das junge Publikum breiter und nachhaltiger erreichen könnten.

Zustand und Rolle des Theater für Junges Publikum

Das Gespräch beleuchtet eine Sparte, die längst als eigenständig anerkannt ist, jedoch weiterhin vor der Aufgabe steht, Politik und Öffentlichkeit von ihrem Wert zu überzeugen. Es wird deutlich, dass Kinder- und Jugendtheater breiter wirken, mehr Formen nutzen und über Klassenzimmern hinaus Publikum erreichen kann. Gleichzeitig wird auf die Notwendigkeit hingewiesen, Ressourcen zu sichern, damit Diversität und ästhetische Entwicklung nicht zu kurz kommen.

Demokratische Werte und partizipatives Lernen

Ein zentrales Motiv ist die Einübung demokratischer Prozesse: gemeinsames Arbeiten, Zuhören, Rücksichtnahme und das Hören unterschiedlicher Stimmen. Theater wird als Raum beschrieben, in dem junge Menschen gesellschaftliche Kompetenzen entwickeln, nicht nur unterhalten, sondern auch Verantwortung übernehmen. Partizipation, etwa durch Jugendclubs oder Bürgerbühnen, wird als Weg gesehen, Theater als Spiegel der Gesellschaft zu erleben.

Herausforderungen: Finanzierung, Sichtbarkeit und Politik

Es wird darauf hingewiesen, dass ausreichende Etats, klare Wertschätzung und politische Unterstützung nötig sind. Kürzungen würden die Möglichkeiten einschränken, Projekte breiter zu gestalten und jüngere Zielgruppen nachhaltig zu erreichen. Die Experten betonen die Notwendigkeit, Räume, Personal und Infrastruktur zu sichern, damit künstlerische Qualität, Bildung und gesellschaftliche Teilhabe miteinander wachsen können.

Zukunftsperspektiven: Publikum, Räume und Ästhetik

Aus der Diskussion gehen Wünsche nach größeren Budgets, offeneren Zugängen und einer stärkeren Verknüpfung von Theaterpraxis mit Alltagsleben hervor. Das Publikum wird als Gesellschaft verstanden, die durch Theater adressiert und prägt wird. Als positive Tendenzen werden spartenübergreifende Kooperationen, neue Ästhetiken und mehr Distribution von Theatererlebnissen beschrieben, die das junge Publikum breiter und nachhaltiger erreichen könnten.

BONUS: Hausbesuch am St. Pauli Theater Hamburg

27.05.2026

Historie und Charakter des Hauses

Das St. Pauli-Theater ist ein altes, privates Theater auf der Reeperbahn, das in ursprünglicher Bauweise erhalten blieb. Es zeichnet sich durch eine enge Atmosphäre, geringe Dimensionen und unmittelbare Begegnungen aus. Historisch entstanden aus Bürgerinitiative, blieb es lange unabhängig. Die Räume wirken wie eine lebendige Erinnerungsstätte, in der Klassiker, Musik oder Volksstücke neben neuen Formen auftreten, und das Publikum begegnet der Künstlergruppe hautnah.

Künstlerische Arbeitsweise und Ensemblekultur

Das Haus lebt von offener Zusammenarbeit, freier Probenzeit und einer familiären Atmosphäre. Regie und Ensemble arbeiten eng zusammen, Entscheidungen entstehen gemeinsam, ohne starre Hierarchien. Proben können mehr Zeit brauchen, doch die Erzählung bleibt im Zentrum. Die Produktionen verschmelzen mit dem Alltag des Hauses, Angebote wechseln, ohne aufwendige Formeln abzubilden. Es geht um authentische Dialoge, Präsenz der Schauspielerinnen und Schauspieler sowie um Mut zur Entdeckung.

Publikum, Umfeld und lokaler Bezug

Die Meile bleibt eine lebendige Theaterlandschaft: vor Ort spürt man den urbanen Rhythmus, das Umfeld, den Blick auf den Kiez. Das Publikum setzt sich aus Hamburgerinnen und Hamburgern sowie Regionalbesuchern zusammen, selten touristisch geprägt. Nähe zum FC St. Pauli und der Nachbarschaft prägt das Klima. Das Theater versteht sich als Teil der Stadt, verbindet Lokalstolz mit offenem Austausch und bleibt dennoch flexibel in der Programmgestaltung.

Wesen der Ensembles und zentrale Akteurinnen

Schlüsselrollen nehmen Thomas Collin, Ulrich Waller, Marlies Gerken und das Team hinter den Kulissen ein. Die Kulturarbeit wird durch eine enge Verbindung von künstlerischer Leitung, technischer Präzision und familiärem Geist getragen. Kooperationen mit Schulen, die Betreuung junger Talente und die Bereitschaft, Neues auszuprobieren, prägen die Identität. Das Ensemble bleibt eine Gemeinschaft, die sich gegenseitig inspiriert und zusammenhält.

Historie und Charakter des Hauses

Das St. Pauli-Theater ist ein altes, privates Theater auf der Reeperbahn, das in ursprünglicher Bauweise erhalten blieb. Es zeichnet sich durch eine enge Atmosphäre, geringe Dimensionen und unmittelbare Begegnungen aus. Historisch entstanden aus Bürgerinitiative, blieb es lange unabhängig. Die Räume wirken wie eine lebendige Erinnerungsstätte, in der Klassiker, Musik oder Volksstücke neben neuen Formen auftreten, und das Publikum begegnet der Künstlergruppe hautnah.

Künstlerische Arbeitsweise und Ensemblekultur

Das Haus lebt von offener Zusammenarbeit, freier Probenzeit und einer familiären Atmosphäre. Regie und Ensemble arbeiten eng zusammen, Entscheidungen entstehen gemeinsam, ohne starre Hierarchien. Proben können mehr Zeit brauchen, doch die Erzählung bleibt im Zentrum. Die Produktionen verschmelzen mit dem Alltag des Hauses, Angebote wechseln, ohne aufwendige Formeln abzubilden. Es geht um authentische Dialoge, Präsenz der Schauspielerinnen und Schauspieler sowie um Mut zur Entdeckung.

Publikum, Umfeld und lokaler Bezug

Die Meile bleibt eine lebendige Theaterlandschaft: vor Ort spürt man den urbanen Rhythmus, das Umfeld, den Blick auf den Kiez. Das Publikum setzt sich aus Hamburgerinnen und Hamburgern sowie Regionalbesuchern zusammen, selten touristisch geprägt. Nähe zum FC St. Pauli und der Nachbarschaft prägt das Klima. Das Theater versteht sich als Teil der Stadt, verbindet Lokalstolz mit offenem Austausch und bleibt dennoch flexibel in der Programmgestaltung.

Wesen der Ensembles und zentrale Akteurinnen

Schlüsselrollen nehmen Thomas Collin, Ulrich Waller, Marlies Gerken und das Team hinter den Kulissen ein. Die Kulturarbeit wird durch eine enge Verbindung von künstlerischer Leitung, technischer Präzision und familiärem Geist getragen. Kooperationen mit Schulen, die Betreuung junger Talente und die Bereitschaft, Neues auszuprobieren, prägen die Identität. Das Ensemble bleibt eine Gemeinschaft, die sich gegenseitig inspiriert und zusammenhält.