
Health 2 Go
Marienklinik - Martinsbrunn ParkClinic
Beschreibung
La salute spiegata dagli esperti della Marienklinik & Martinsbrunn ParkClinic.
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Veröffentlichungshistorie
Episodenübersicht

Health 2 Go I 37. Vergesslich oder Warnsignal? Was unser Gehirn uns früh verrät
Einführung in das Thema
In dieser Episode wird die Neurologin Dr. Angelika Angerer vorgestellt, die über die zunehmenden Erkrankungen Alzheimer und Parkinson spricht. Sie betont die Wichtigkeit der Früherkennung und der neurologischen Diagnostik.
Rolle der Neurologie
Neurologinnen untersuchen Erkrankungen des Gehirns, Rückenmarks, der Nerven und Muskeln. Häufige Beschwerden, die Patienten behandeln lassen, sind Kopfschmerzen, Schwindel und Gedächtnisstörungen.
Früherkennung von Alzheimer
Dr. Angerer erklärt, dass die Früherkennung von Alzheimer durch moderne Bildgebungstechniken und Biomarker im Nervenwasser oder Blut möglich ist. Gedächtnisstörungen sollten immer abgeklärt werden, da sie nicht notwendigerweise auf Demenz hindeuten.
Unterschiede zwischen Vergesslichkeit und Demenz
Normale Vergesslichkeit ist häufig und beeinträchtigt den Alltag nicht wesentlich, während Demenz eine fortschreitende Verschlechterung kognitiver Funktionen mit sich bringt.
Diagnoseverfahren
Die Diagnostik umfasst Gespräche, neurologische Untersuchungen und spezifische Tests wie den Mini-Mental-Status-Test. Weiterführende Untersuchungen können in einer Memory-Klinik stattfinden.
Medikamentöse Therapie
Frühe Diagnosen ermöglichen den Einsatz von Medikamenten, die bei leichten Demenzen helfen können. Derzeit sind jedoch einige Therapien aufgrund möglicher Nebenwirkungen nur eingeschränkt verfügbar.
Parkinson: Frühe Symptome
Dr. Angerer erläutert, dass Parkinson oft mit nicht-motorischen Symptomen wie Schlafstörungen oder Geruchsverlust beginnen kann. Frühe Warnzeichen sind wichtig, um rechtzeitig handeln zu können.
Lebensstil und Lebensqualität
Eine frühe Diagnose von Parkinson kann helfen, den Lebensstil zu ändern und positive Effekte auf den Krankheitsverlauf zu erzielen. Regelmäßige Bewegung und geistige Aktivität sind entscheidend für die Lebensqualität.
Tipps zur Gehirngesundheit
Für die Erhaltung der Gehirngesundheit empfiehlt Dr. Angerer körperliche und geistige Bewegung sowie eine mediterrane Ernährung. Soziale Interaktionen sind ebenfalls wichtig, um das Gehirn aktiv zu halten.

Health 2 Go I 36. Sempre stanchi? Forse la risposta è nel vostro piatto.
Einführung in das Thema Ernährung und Müdigkeit
Im Podcast wird die Verbindung zwischen Ernährung und Müdigkeit behandelt, insbesondere während der Sommermonate, wenn viele Menschen eine erhöhte Erschöpfung erleben. Gabi Turner begrüßt die Ernährungsexpertin Angelica Sagrava, die erläutert, wie bestimmte Essgewohnheiten die Vitalität beeinflussen können.
Einfluss der Ernährung auf Müdigkeit
Angelica erklärt, dass Mangelernährung, insbesondere an Mineralstoffen wie Eisen und Vitaminen wie B12, Müdigkeit verursachen kann. Sie betont, dass eine ausgewogene Ernährung vor der Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln priorisiert werden sollte. Auch Lebensstilfaktoren wie Schlafmangel und Dehydration spielen eine wesentliche Rolle.
Häufige Ernährungsfehler
Zu den häufigsten Fehlern gehören zuckerreiche Mahlzeiten und unregelmäßige Essgewohnheiten, die zu Energietiefs führen. Angelica diskutiert die Bedeutung eines ausgewogenen Frühstücks, das aus Ballaststoffen, komplexen Kohlenhydraten, Proteinen und gesunden Fetten bestehen sollte, um den Tag energisch zu beginnen.
Auswirkungen des Essverhaltens auf die Leistung
Sie weist darauf hin, dass das Auslassen von Mahlzeiten und der Konsum von energielosen Snacks die Energieversorgung beeinträchtigen und zu Stimmungsschwankungen führen können. Die richtige Zusammensetzung der Mahlzeiten trägt dazu bei, die Energieleistung zu verbessern.
Hydration und ihre Bedeutung
Angelica hebt die Bedeutung der Flüssigkeitszufuhr hervor und empfiehlt, täglich ausreichend Wasser zu trinken, um die körperliche Leistungsfähigkeit zu unterstützen. Sie erläutert, wie Dehydration die körperliche Leistungsfähigkeit beeinträchtigen kann.
Praktische Tipps für mehr Energie
Die Expertin gibt einfache Tipps zur Verbesserung der Ernährung, wie das Hinzufügen von Proteinquellen zu Mahlzeiten und das Einhalten einer ausgewogenen Ernährung, um die allgemeine Energie und Vitalität zu steigern. Ein Fokus auf frische und unverarbeitete Lebensmittel wird empfohlen, um die Gesundheit zu fördern.

Health 2 Go I 35. Zucker: Der süße Betrüger in unserem Alltag
Zuckerarten und ubiquitäre Präsenz
Zucker umfasst einfache Zucker wie Glucose und Fruktose sowie Saccharose als Zweifachzucker; daneben spielen Mehrfachzucker wie Stärke eine Rolle. Im Alltag finden sich diese Zuckerarten in Getränken, Fertigprodukten, Joghurt und Snacks. Wichtig ist die Menge und Form des Zuckerkonsums, da der Körper zwar Energie benötigt, dauerhafte Überversorgung jedoch problematisch ist. Der Begriff Zucker wird oft vereinfacht genutzt, in der Realität gibt es verschiedene Zuckerarten mit unterschiedlichen Auswirkungen.
Verstoffwechselung, Insulin und Prädiabetes
Nach einer zuckerreichen Mahlzeit steigt der Blutzucker, worauf Insulin die Glucose in Zellen transportiert. Bei dauerhafter Überlastung entwickelt sich Insulinresistenz, das Gewebe reagiert weniger empfindlich auf Insulin; die Bauchspeicheldrüse muss mehr produzieren. Langfristig kann dies zu Typ-2-Diabetes führen. Bereits im Prädiabetes- Stadium wechseln Leber, Bauchfett und Blutdruck in auffällige Muster, weshalb eine ganzheitliche Stoffwechselbetrachtung sinnvoll ist.
Zucker, Lebergesundheit und Gehirn
Fruchtzucker wird überwiegend in der Leber verstoffwechselt; zu viel Fruktose lagert Leberfett ein und kann Entzündungen oder Fibrose begünstigen. Nichtalkoholische Fettleber ist weltweit verbreitet und hängt eng mit Zuckerzufuhr zusammen. Chronischer hoher Blutzucker sowie Insulinresistenz können Gefäße schädigen und das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen erhöhen. Zudem gibt es Hinweise auf Zusammenhänge zwischen Blutzuckerspitzen und kognitiven Beeinträchtigungen.
Alltagstaugliche Beobachtungen und Maßnahmen
Zugesetzter Zucker in Getränken und verarbeiteten Lebensmitteln trägt wesentlich zum Stoffwechselstress bei. Mehr unverarbeitete Lebensmittel, ballaststoffreiche Kohlenhydrate, bewusster Umgang mit Fruchtzucker und Bewegung verbessern die Insulinempfindlichkeit. Zucker in Form von Süßgetränken wird als besonders problematisch beschrieben. Eine heuristische Herangehensweise empfiehlt, Zuckerquellen zu identifizieren, den Konsum zu reduzieren und Süßes bevorzugt in den Alltag sinnvoll zu integrieren, ohne Verbote auszusprechen.