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Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB)

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Veröffentlichungshistorie

Episodenübersicht

BWP-Podcast (23): Gesundheitswesen

11.05.2026

Baustellen im Gesundheitswesen

Es werden drei zentrale Herausforderungen gesehen: Gesundheit der Bevölkerung stärken statt bloße Krankenbehandlung, Brüche zwischen ambulant, stationär und Pflege überwinden sowie die digitale Transformation vorantreiben. Die Elektronische Patientenakte soll Sektorenbrüche besser verbinden und Prozesse durch KI verbessern. Ziel ist eine ganzheitliche Versorgung, die auf Prävention setzt und Finanzierung neu ausrichtet, um bezahlbare, gerechte Versorgung zu gewährleisten.

Rolle des Robert-Bosch-Zentrums

Das Zentrum arbeitet in einem umfassenden Ökosystem am Bosch Health Campus und fokussiert fünf Handlungsfelder: Gesundheitskompetenz stärken, sektorenverbindende Versorgung, Fachkräfte der Zukunft, digitale Transformation und Gesundheitspolitik. Es werden Modelle like Port-Gesundheitszentren entwickelt, Health-Literacy-Studien unterstützt, Präventionsangebote realisiert und digitale Tools wie KI-gestützte Chatbots eingesetzt.

Bildung, Kompetenzen und neue Berufsprofile

Besonderes Augenmerk liegt auf Digitalkompetenz, Leadership und innovativen Ausbildungsansätzen. Projekte stärken Pflegefachpersonen in der Ausbildung, nutzen Reverse Engineering aus der Praxis und fördern die multiprofessionelle Zusammenarbeit. Community Health Nurse-Modelle sollen Brücken zwischen Sektoren schlagen und neue Rollen in der Versorgung ermöglichen.

Kooperationen, Skalierung und Perspektiven

Gemeinsam mit Politik, Wissenschaft und internationalen Akteuren werden Lernprozesse diskutiert, um Modelle in die Breite zu tragen. Der Fokus liegt auf neuen Rahmenbedingungen, die Überführung von Innovationsprojekten in die Regelversorgung erleichtern und von Erfahrungen aus anderen Ländern profitieren.

Baustellen im Gesundheitswesen

Es werden drei zentrale Herausforderungen gesehen: Gesundheit der Bevölkerung stärken statt bloße Krankenbehandlung, Brüche zwischen ambulant, stationär und Pflege überwinden sowie die digitale Transformation vorantreiben. Die Elektronische Patientenakte soll Sektorenbrüche besser verbinden und Prozesse durch KI verbessern. Ziel ist eine ganzheitliche Versorgung, die auf Prävention setzt und Finanzierung neu ausrichtet, um bezahlbare, gerechte Versorgung zu gewährleisten.

Rolle des Robert-Bosch-Zentrums

Das Zentrum arbeitet in einem umfassenden Ökosystem am Bosch Health Campus und fokussiert fünf Handlungsfelder: Gesundheitskompetenz stärken, sektorenverbindende Versorgung, Fachkräfte der Zukunft, digitale Transformation und Gesundheitspolitik. Es werden Modelle like Port-Gesundheitszentren entwickelt, Health-Literacy-Studien unterstützt, Präventionsangebote realisiert und digitale Tools wie KI-gestützte Chatbots eingesetzt.

Bildung, Kompetenzen und neue Berufsprofile

Besonderes Augenmerk liegt auf Digitalkompetenz, Leadership und innovativen Ausbildungsansätzen. Projekte stärken Pflegefachpersonen in der Ausbildung, nutzen Reverse Engineering aus der Praxis und fördern die multiprofessionelle Zusammenarbeit. Community Health Nurse-Modelle sollen Brücken zwischen Sektoren schlagen und neue Rollen in der Versorgung ermöglichen.

Kooperationen, Skalierung und Perspektiven

Gemeinsam mit Politik, Wissenschaft und internationalen Akteuren werden Lernprozesse diskutiert, um Modelle in die Breite zu tragen. Der Fokus liegt auf neuen Rahmenbedingungen, die Überführung von Innovationsprojekten in die Regelversorgung erleichtern und von Erfahrungen aus anderen Ländern profitieren.

BWP-Podcast (22): Teilqualifikationen

06.02.2026

Einführung in Teilqualifikationen

Teilqualifikationen sind standardisierte, kleine Ausbildungseinheiten, die Personen ohne Berufsabschluss oder solche, die ihren Beruf nicht mehr ausüben können, die Möglichkeit bieten, einen vollwertigen Berufsabschluss zu erlangen. Diese Maßnahmen werden durch die Arbeitsagentur gefördert und finden in Unternehmen zunehmend Anerkennung.

Das Beispiel der Standard Metallwerke GmbH

Die Standard Metallwerke GmbH in Werl bietet seit 2015 Teilqualifikationen an. Vanessa Kiko, die seit 2011 für die Aus- und Weiterbildung verantwortlich ist, erläutert die Beweggründe und positiven Erfahrungen des Unternehmens mit diesem Konzept.

Teilqualifikationen im Detail

Insgesamt haben 33 Beschäftigte an Teilqualifikationen teilgenommen, wobei 18 einen Berufsabschluss erreicht haben. Die Teilqualifikationen sind in Module unterteilt, und die Teilnehmer beginnen meist direkt im Modul 3 aufgrund ihrer Berufserfahrung.

Vorteile und Herausforderungen

Teilqualifikationen bieten Beschäftigten die Möglichkeit, ihre praktischen Erfahrungen in den Lernprozess einzubringen, was sie besonders attraktiv macht. Die Maßnahme erfordert jedoch auch ein hohes Maß an Engagement und Zeit, da sie sich über etwa zwei Jahre erstreckt.

Unterstützung und Finanzierung

Die Arbeitsagentur unterstützt die Teilqualifikationen finanziell, und die Zusammenarbeit mit der Kammer und der Agentur funktioniert gut. Kiko betont, dass die Mitarbeitervertretung die Maßnahmen aktiv unterstützt und auch eigene Mitglieder daran teilnehmen.

Perspektiven für Teilqualifizierte

Teilqualifizierte haben gute Aufstiegschancen im Unternehmen, da interne Stellen ausgeschrieben werden und Mitarbeiter sich darauf bewerben können. Einige haben bereits Führungspositionen oder spezialisierte Rollen erreicht.

Fazit

Die Erfahrungen der Standard Metallwerke GmbH zeigen, dass Teilqualifikationen eine wertvolle Möglichkeit zur Fachkräftesicherung sein können. Die Standardisierung dieser Maßnahmen könnte die Akzeptanz und die Durchführung in weiteren Unternehmen fördern.

Einführung in Teilqualifikationen

Teilqualifikationen sind standardisierte, kleine Ausbildungseinheiten, die Personen ohne Berufsabschluss oder solche, die ihren Beruf nicht mehr ausüben können, die Möglichkeit bieten, einen vollwertigen Berufsabschluss zu erlangen. Diese Maßnahmen werden durch die Arbeitsagentur gefördert und finden in Unternehmen zunehmend Anerkennung.

Das Beispiel der Standard Metallwerke GmbH

Die Standard Metallwerke GmbH in Werl bietet seit 2015 Teilqualifikationen an. Vanessa Kiko, die seit 2011 für die Aus- und Weiterbildung verantwortlich ist, erläutert die Beweggründe und positiven Erfahrungen des Unternehmens mit diesem Konzept.

Teilqualifikationen im Detail

Insgesamt haben 33 Beschäftigte an Teilqualifikationen teilgenommen, wobei 18 einen Berufsabschluss erreicht haben. Die Teilqualifikationen sind in Module unterteilt, und die Teilnehmer beginnen meist direkt im Modul 3 aufgrund ihrer Berufserfahrung.

Vorteile und Herausforderungen

Teilqualifikationen bieten Beschäftigten die Möglichkeit, ihre praktischen Erfahrungen in den Lernprozess einzubringen, was sie besonders attraktiv macht. Die Maßnahme erfordert jedoch auch ein hohes Maß an Engagement und Zeit, da sie sich über etwa zwei Jahre erstreckt.

Unterstützung und Finanzierung

Die Arbeitsagentur unterstützt die Teilqualifikationen finanziell, und die Zusammenarbeit mit der Kammer und der Agentur funktioniert gut. Kiko betont, dass die Mitarbeitervertretung die Maßnahmen aktiv unterstützt und auch eigene Mitglieder daran teilnehmen.

Perspektiven für Teilqualifizierte

Teilqualifizierte haben gute Aufstiegschancen im Unternehmen, da interne Stellen ausgeschrieben werden und Mitarbeiter sich darauf bewerben können. Einige haben bereits Führungspositionen oder spezialisierte Rollen erreicht.

Fazit

Die Erfahrungen der Standard Metallwerke GmbH zeigen, dass Teilqualifikationen eine wertvolle Möglichkeit zur Fachkräftesicherung sein können. Die Standardisierung dieser Maßnahmen könnte die Akzeptanz und die Durchführung in weiteren Unternehmen fördern.

BWP-Podcast (21): Ausbildungspersonal unterstützen

14.07.2025

Rolle des Ausbildungspersonals

Das betriebliche Ausbildungspersonal spielt eine zentrale Rolle in der beruflichen Qualifizierung und Sozialisierung von Auszubildenden. Ausbilder müssen sowohl fachlich kompetent als auch in der Lage sein, positive Beziehungen zu jungen Menschen aufzubauen, um deren Entwicklung zu fördern.

Unterstützung durch Unternehmen

Unternehmen wie Merck bieten Weiterbildungsmöglichkeiten und Unterstützung für ihr Ausbildungspersonal an. Dr. Thomas Koppe, Ausbildungsleiter bei Merck, beschreibt, wie junge Talente und erfahrene Mitarbeiter in der Ausbildung integriert werden. Es wird Wert auf kontinuierliche Entwicklung und das Einbringen neuer Ideen gelegt.

Veränderungen im Aufgabenspektrum

Das Aufgabenspektrum der Ausbilder hat sich in den letzten Jahren gewandelt, weg von der reinen Wissensvermittlung hin zu einer Coach- und Lernbegleitertätigkeit. Digitale Hilfsmittel werden zunehmend für die theoretische Ausbildung genutzt, während die praktische Anleitung weiterhin wichtig bleibt.

Herausforderungen und Anreize

Unternehmen stehen vor der Herausforderung, geeignete Ausbilder zu finden, besonders im Bereich der betrieblichen Ausbildung. Anreize und Unterstützung durch Vorgesetzte sind entscheidend, um das Engagement der Mitarbeiter zu fördern.

Ausbildungszentrum und Innovationen

Das neue Learning Center von Merck ermöglicht eine moderne und transparente Ausbildungsumgebung, die verschiedene Berufe unter einem Dach vereint. Es bietet Raum für interdisziplinäre Zusammenarbeit und fördert den Austausch zwischen den Auszubildenden.

Attraktivität der beruflichen Bildung

Dr. Koppe betont die Bedeutung der beruflichen Ausbildung im Vergleich zur akademischen Bildung und plädiert für eine stärkere gesellschaftliche Anerkennung. Ausbildungspersonal sollte als Botschafter der beruflichen Bildung fungieren und deren Wert vermitteln.

Rolle des Ausbildungspersonals

Das betriebliche Ausbildungspersonal spielt eine zentrale Rolle in der beruflichen Qualifizierung und Sozialisierung von Auszubildenden. Ausbilder müssen sowohl fachlich kompetent als auch in der Lage sein, positive Beziehungen zu jungen Menschen aufzubauen, um deren Entwicklung zu fördern.

Unterstützung durch Unternehmen

Unternehmen wie Merck bieten Weiterbildungsmöglichkeiten und Unterstützung für ihr Ausbildungspersonal an. Dr. Thomas Koppe, Ausbildungsleiter bei Merck, beschreibt, wie junge Talente und erfahrene Mitarbeiter in der Ausbildung integriert werden. Es wird Wert auf kontinuierliche Entwicklung und das Einbringen neuer Ideen gelegt.

Veränderungen im Aufgabenspektrum

Das Aufgabenspektrum der Ausbilder hat sich in den letzten Jahren gewandelt, weg von der reinen Wissensvermittlung hin zu einer Coach- und Lernbegleitertätigkeit. Digitale Hilfsmittel werden zunehmend für die theoretische Ausbildung genutzt, während die praktische Anleitung weiterhin wichtig bleibt.

Herausforderungen und Anreize

Unternehmen stehen vor der Herausforderung, geeignete Ausbilder zu finden, besonders im Bereich der betrieblichen Ausbildung. Anreize und Unterstützung durch Vorgesetzte sind entscheidend, um das Engagement der Mitarbeiter zu fördern.

Ausbildungszentrum und Innovationen

Das neue Learning Center von Merck ermöglicht eine moderne und transparente Ausbildungsumgebung, die verschiedene Berufe unter einem Dach vereint. Es bietet Raum für interdisziplinäre Zusammenarbeit und fördert den Austausch zwischen den Auszubildenden.

Attraktivität der beruflichen Bildung

Dr. Koppe betont die Bedeutung der beruflichen Ausbildung im Vergleich zur akademischen Bildung und plädiert für eine stärkere gesellschaftliche Anerkennung. Ausbildungspersonal sollte als Botschafter der beruflichen Bildung fungieren und deren Wert vermitteln.