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Was leistet eine Denkfabrik? Sie denkt. Sie forscht, entwickelt, bewertet. Produziert Wissen, Strategien, Lösungsvorschläge. Gibt Denkanstösse und Impulse, zeigt den Handlungsbedarf auf. So entwickelt Avenir Suisse Ideen für unsere Gesellschaft. Prospektive Gedanken jenseits des Mainstreams zu Themen, die uns bewegen. Lust, dem Think-Tank beim Denken zuzuhören?

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Veröffentlichungshistorie

Episodenübersicht

Zu Gast: Volle Bundeskasse – und trotzdem höhere Steuern?

10.09.2026

Bundesfinanzen im Aufschwung

Die Einnahmen des Bundes sind in den letzten 15 Jahren erheblich gewachsen und übersteigen die Erwartungen. Trotz eines prognostizierten Defizits wird ein Überschuss erwartet, da große Unternehmen mehr Steuern zahlen. Die Diskussion über steigende Mehrwertsteuern für die AHV und die Armee wirft Fragen über die Prioritäten der finanziellen Mittel auf.

Stabilität der Bundesfinanzen

Serge Gajar, ehemaliger Direktor der Finanzverwaltung, erklärt, dass die Bundesfinanzen in einer stabilen Lage sind. Die Schuldenbremse wird eingehalten und es gibt kein finanzielles Ungleichgewicht zwischen Ausgaben und Einnahmen, was der Politik mehr Handlungsfreiheit gibt.

Verteidigungsausgaben und Steuererhöhungen

Die Diskussion über die Notwendigkeit von Steuererhöhungen wird angestoßen, insbesondere in Bezug auf die gestiegenen Verteidigungsausgaben. Gajar plädiert für eine Volksabstimmung, um den Bedarf an zusätzlichen Mitteln zu legitimieren.

Sozialversicherungen und die AHV

Die Ausgaben für Sozialversicherungen, insbesondere die AHV, wachsen schneller als die Steuer Einnahmen. Gajar sieht Lösungen in einer Beitragserhöhung oder der Anhebung des Rentenalters, während die Problematik der Altersvorsorge übertrieben wird.

Krankenversicherungsproblematik

Die Kosten der obligatorischen Krankenversicherung steigen überproportional, was zu finanziellen Belastungen führt. Gajar fordert eine verantwortliche Stellenübernahme, um die Kosten zu steuern und die Effizienz im Gesundheitswesen zu verbessern.

Subventionen und Klimapolitik

Gajar warnt vor ineffizienten Subventionen in der Klimapolitik und schlägt vor, diese zu überprüfen, um finanzielle Mittel besser einzusetzen. Der Fokus sollte auf Effizienz und Zielerreichung liegen, anstatt bloßes Geld zu verteilen.

Bundesfinanzen im Aufschwung

Die Einnahmen des Bundes sind in den letzten 15 Jahren erheblich gewachsen und übersteigen die Erwartungen. Trotz eines prognostizierten Defizits wird ein Überschuss erwartet, da große Unternehmen mehr Steuern zahlen. Die Diskussion über steigende Mehrwertsteuern für die AHV und die Armee wirft Fragen über die Prioritäten der finanziellen Mittel auf.

Stabilität der Bundesfinanzen

Serge Gajar, ehemaliger Direktor der Finanzverwaltung, erklärt, dass die Bundesfinanzen in einer stabilen Lage sind. Die Schuldenbremse wird eingehalten und es gibt kein finanzielles Ungleichgewicht zwischen Ausgaben und Einnahmen, was der Politik mehr Handlungsfreiheit gibt.

Verteidigungsausgaben und Steuererhöhungen

Die Diskussion über die Notwendigkeit von Steuererhöhungen wird angestoßen, insbesondere in Bezug auf die gestiegenen Verteidigungsausgaben. Gajar plädiert für eine Volksabstimmung, um den Bedarf an zusätzlichen Mitteln zu legitimieren.

Sozialversicherungen und die AHV

Die Ausgaben für Sozialversicherungen, insbesondere die AHV, wachsen schneller als die Steuer Einnahmen. Gajar sieht Lösungen in einer Beitragserhöhung oder der Anhebung des Rentenalters, während die Problematik der Altersvorsorge übertrieben wird.

Krankenversicherungsproblematik

Die Kosten der obligatorischen Krankenversicherung steigen überproportional, was zu finanziellen Belastungen führt. Gajar fordert eine verantwortliche Stellenübernahme, um die Kosten zu steuern und die Effizienz im Gesundheitswesen zu verbessern.

Subventionen und Klimapolitik

Gajar warnt vor ineffizienten Subventionen in der Klimapolitik und schlägt vor, diese zu überprüfen, um finanzielle Mittel besser einzusetzen. Der Fokus sollte auf Effizienz und Zielerreichung liegen, anstatt bloßes Geld zu verteilen.

Polens Wirtschaft: Vom Krisenfall zum Vorbild Europas

02.07.2026
Hyperinflation, Massenarbeitslosigkeit und der Zusammenbruch der Planwirtschaft: Nach dem Ende des Kommunismus stand Polen wirtschaftlich am Abgrund. Heute zählt das Land zu den dynamischsten Volkswirtschaften Europas. Das Bruttoinlandprodukt pro Kopf hat sich seit 1989 verdreifacht, und über viele Jahre wuchs die Wirtschaft zwei- bis dreimal schneller als der EU-Durchschnitt. Wie gelang dieser beeindruckende Aufstieg? Veronica Weisser (UBS), Michael Grampp (Deloitte) und Christoph Eisenring (Avenir Suisse) diskutieren, wie radikale Reformen, der Kampf gegen Korruption sowie der Zugang zum EU-Binnenmarkt diesen Erfolg ermöglichten. Gleichzeitig steht das Land vor neuen Herausforderungen – von der äusserst tiefen Geburtenrate über die exponierte geografische Lage bis zur stark kohlelastigen Stromproduktion. Was können andere Länder von Polen lernen? Antworten gibt es bei «Eco on the Rocks». Im Podcast diskutieren jeweils Ökonominnen und Ökonomen aus der Schweiz über relevante Wirtschaftsthemen. In unterschiedlicher Formation treffen sich dafür Veronica Weisser (Ökonomin UBS), Peter A. Fischer (Chefökonom NZZ), Michael Grampp (Chefökonom Deloitte Schweiz) sowie Forscher von Avenir Suisse zum Gespräch. Bei ausgewählten Themen werden auch Gäste aus dem In- und Ausland eingeladen. «Eco on the Rocks» erscheint immer einmal im Monat zur Feierabendzeit. Stay tuned – and cheers! The post Polens Wirtschaft: Vom Krisenfall zum Vorbild Europas appeared first on Avenir Suisse.

Zu Gast: Gut gerüstet für KI dank der Berufsbildung

28.05.2026

Soft Skills als Grundpfeiler

In der Darstellung wird betont, dass soziale Kompetenzen, Selbstmanagement und Teamfähigkeit heute stärker ins Zentrum rücken. Fachwissen bleibt wichtig, doch Firmen legen vermehrt Gewicht auf Grundkompetenzen, die stabil bleiben, wenn sich Technologien wandeln. Lesen, Schreiben, Rechnen und ICT-Kompetenz bilden weiterhin unverzichtbare Basen, auf denen Fachwissen sinnvoll aufbaut und neue Aufgaben bewältigt werden können.

Künstliche Intelligenz im Lernen

KI-Tools eröffnen Chancen für personalisiertes Lernen und Mentoring, müssen aber sinnvoll in Lernumgebungen eingebettet werden. Bedenken bestehen hinsichtlich ethischer Nutzung, Qualität der Begleitung und möglicher kognitiver Abhängigkeit. Es braucht kontrollierte Evaluierungen, klare Einsatzrahmen und Berücksichtigung von individuellen Lernbedingungen, damit KI das Lernen ergänzt statt ersetzt.

Schweizer Bildungssystem und Berufsbildung

Die Berufsausbildung in der Schweiz gilt als zentraler Vorteil: enge Verknüpfung mit der Wirtschaft, schnelle Anpassung an neue Anforderungen und breites Profilangebot. Gleichzeitig wird betont, dass Curricula regelmäßig aktualisiert werden müssen, um Innovationen zu nutzen. Universitäten und Fachhochschulen arbeiten autonom, was Veränderungen langsamer macht; die höhere Berufsbildung bleibt eine flexible, praxisnahe Option.

Zukünftige Wege, Lernen und Karriere

Die Kombination aus Lehre, Berufsmatur und späterem Hochschulzugang bleibt ein bewährter Weg. Lifelong Learning wird als notwendig erkannt, um mit dem Wandel Schritt zu halten. Praktika, Traineeships und erreichbare Durchlässigkeit fördern den Einstieg und den Aufstieg, während die Studienlandschaft ein Gleichgewicht zwischen Grundlagenwissen und anwendungsorientierter Weiterbildung benötigt.

Soft Skills als Grundpfeiler

In der Darstellung wird betont, dass soziale Kompetenzen, Selbstmanagement und Teamfähigkeit heute stärker ins Zentrum rücken. Fachwissen bleibt wichtig, doch Firmen legen vermehrt Gewicht auf Grundkompetenzen, die stabil bleiben, wenn sich Technologien wandeln. Lesen, Schreiben, Rechnen und ICT-Kompetenz bilden weiterhin unverzichtbare Basen, auf denen Fachwissen sinnvoll aufbaut und neue Aufgaben bewältigt werden können.

Künstliche Intelligenz im Lernen

KI-Tools eröffnen Chancen für personalisiertes Lernen und Mentoring, müssen aber sinnvoll in Lernumgebungen eingebettet werden. Bedenken bestehen hinsichtlich ethischer Nutzung, Qualität der Begleitung und möglicher kognitiver Abhängigkeit. Es braucht kontrollierte Evaluierungen, klare Einsatzrahmen und Berücksichtigung von individuellen Lernbedingungen, damit KI das Lernen ergänzt statt ersetzt.

Schweizer Bildungssystem und Berufsbildung

Die Berufsausbildung in der Schweiz gilt als zentraler Vorteil: enge Verknüpfung mit der Wirtschaft, schnelle Anpassung an neue Anforderungen und breites Profilangebot. Gleichzeitig wird betont, dass Curricula regelmäßig aktualisiert werden müssen, um Innovationen zu nutzen. Universitäten und Fachhochschulen arbeiten autonom, was Veränderungen langsamer macht; die höhere Berufsbildung bleibt eine flexible, praxisnahe Option.

Zukünftige Wege, Lernen und Karriere

Die Kombination aus Lehre, Berufsmatur und späterem Hochschulzugang bleibt ein bewährter Weg. Lifelong Learning wird als notwendig erkannt, um mit dem Wandel Schritt zu halten. Praktika, Traineeships und erreichbare Durchlässigkeit fördern den Einstieg und den Aufstieg, während die Studienlandschaft ein Gleichgewicht zwischen Grundlagenwissen und anwendungsorientierter Weiterbildung benötigt.