
Naturheilpraktisch - der heilkundliche Podcast
Nadja Röthlisberger
Beschreibung
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Veröffentlichungshistorie
Episodenübersicht

Interview mit Adrian Schranz, Begeisterung 11 von 10
Begeisterung und Lernkultur
Im Gespräch wird Begeisterung als Grundvoraussetzung für Lernen betont. Es geht darum, die Lebendigkeit in Klassen zu holen, Hierarchie bei Lerninhalten zu überwinden und Lernprozesse stärker als integrales Erlebnis zu sehen, statt nur Fächer abzuarbeiten.
Beziehung zu jedem Kind
Der Fokus liegt darauf, zu jedem einzelnen Schüler eine Verbindung herzustellen. Die Lehrperson sollte das Kind in seiner Biografie sehen, gemeinsame Anknüpfungspunkte finden und dadurch Vertrauen schaffen. Elternarbeit wird als partnerschaftlich und respektvoll beschrieben, wobei Gespräche offen und kindorientiert erfolgen sollen.
Praxisnähe und Lernformen
Es wird betont, wie wichtig Bewegung, praktische Projekte und Hausbesuche sind, um Lernprozesse sinnvoll zu gestalten. Vermittelt wird, dass Lernen in vielen Momenten stattfindet und nicht nur im Unterricht: Beobachtung, Experimente und alltägliche Erfahrungen liefern tiefe Einsichten.
Begriffe und Vision
Der Titel Bezeichnet eine breite Auffassung von Lehre als Prozess, der über klassische Lehrerrollen hinausgeht. Lernen wird als individuelles Entfalten verstanden, bei dem verschiedene Perspektiven und Altersstufen als Lernbegleiter fungieren können.

Interview mit Tina Haldi, ASS Fachexpertin
Einführung und Vorstellung
Nadja Rödisberger begrüßt die Fachexpertin für Autismus, Tina Haldi, und spricht über ihre lange Suche nach Expertinnen und Experten in diesem Bereich. Tina wird für ihre Unterstützung bei der Arbeit mit Kindern im Autismus-Spektrum gelobt.
Tinas Werdegang
Tina Haldi berichtet über ihren beruflichen Hintergrund in der Sozialarbeit und ihre Ausbildung zum Autismus- und ADHS-Coach. Sie hebt hervor, dass sowohl sie selbst als auch ihre Kinder betroffen sind und dass dies ihre Spezialisierung auf Neurodivergenz beeinflusst hat.
Missverständnisse über Autismus
Es wird angesprochen, dass viele Eltern ein veraltetes Bild von Autismus haben, basierend auf Klischees aus Filmen wie "Rain Man". Tina erklärt, dass Autismus in vielen verschiedenen Formen auftreten kann und dass die Diagnostik oft Geschlechterunterschiede nicht berücksichtigt.
Frühe Anzeichen und Diagnostik
Tina ermutigt Eltern, frühzeitig mit Fachleuten zu sprechen, wenn sie Anzeichen von Neurodivergenz bei ihren Kindern bemerken, und betont die Wichtigkeit, dass Kinderärzte diese Themen ernst nehmen.
Eltern als Betroffene
Eltern von Kindern mit Autismus oder ADHS erleben oft hohen Stress und Burnout. Tina stellt fest, dass es wichtig ist, dass auch die Bedürfnisse der Eltern ernst genommen werden, und bietet an, Eltern zu unterstützen.
Unterstützungssysteme und Ressourcen
Tina empfiehlt, dass Eltern sich an Coaches und Fachstellen wenden, um Unterstützung bei der Diagnostik und Behandlung zu finden. Sie betont, wie wichtig es ist, jemanden zu haben, der die Eltern ernst nimmt.
Neurodivergenz und Gesellschaft
Die Diskussion dreht sich um die gesellschaftliche Wahrnehmung von Neurodivergenz, insbesondere die Herausforderungen, vor denen neurodivergente Menschen stehen, sowie die mögliche Zunahme an Diagnosen in der Zukunft. Tina sieht großes Potenzial in der neuen Generation von Kindern und deren Fähigkeit, Veränderungen in der Gesellschaft herbeizuführen.
Schulsystem und Lernen
Tina spricht über die Herausforderungen, die das traditionelle Schulsystem für neurodivergente Kinder mit sich bringt, und die Bedeutung von individueller Förderung und Sinnhaftigkeit im Lernprozess. Sie hebt hervor, dass Kinder oft in Bereichen, die sie interessieren, sehr fokussiert sein können.
Abschluss und Aufruf zur Unterstützung
Tina schließt mit der Botschaft, dass Eltern ihren Instinkten vertrauen und das, was ihre Kinder ihnen mitteilen, ernst nehmen sollten. Sie ermutigt dazu, Unterstützung zu suchen und offen für neue Ansätze zu sein.

Interview mit Barbara Indermaur, Sexualtherapeutin
Einführung in die Sexualtherapie
Nadja Röttisberger spricht mit Barbara Indermaur, einer Sexualtherapeutin, über die Rolle und Bedeutung von Sexualtherapie. Barbara erklärt ihre Funktion als Beraterin, Coachin und Wegbegleiterin, insbesondere für Frauen, die unter Schmerzen beim Geschlechtsverkehr leiden oder deren Sexualität nicht befriedigend ist.
Ursachen von Sexualschmerzen
Barbara betont, dass viele Frauen Schmerzen beim Geschlechtsverkehr akzeptieren, was nicht sein sollte. Sie erläutert, dass verschiedene Faktoren, wie körperliche Erkrankungen (z.B. Endometriose) und psychologische Aspekte, zu diesen Schmerzen führen können. Es ist wichtig, die Ursachen zu erforschen und Unterstützung zu suchen.
Verbindung zwischen Körper und Sexualität
Die Therapeutin beschreibt, dass Sexualität erlernt ist und dass körperliche Anspannung, insbesondere im Beckenbodenbereich, zu Schmerzen führen kann. Sie erklärt, dass der Körper und die Psyche eine Einheit bilden, und dass die Therapie auch körperliche Übungen beinhaltet, um das sexuelle Empfinden zu verbessern.
Therapieansatz und Sitzungen
Barbara beschreibt, dass ihre Sitzungen in einem vertrauensvollen Rahmen stattfinden, wobei Gespräche mit Atem- und Körperübungen kombiniert werden. Die Therapie zielt darauf ab, die Lust und das Vergnügen an der Sexualität zurückzugewinnen und nicht nur funktionale Probleme zu lösen.
Der Einfluss von Erfahrungen und Erwartungen
Barbara spricht darüber, dass negative Erfahrungen, wie Schmerzen beim Sex, zu einem Teufelskreis führen können. Sie ermutigt Frauen, sich mit ihrer Sexualität auseinanderzusetzen und neue Wege zu entdecken, um Freude zu empfinden.
Die Vielfalt der Sexualität
Abschließend wird die Vielfalt der sexuellen Erfahrungen und Herausforderungen betont, sowohl für Frauen als auch für Männer. Barbara ermutigt alle dazu, neugierig zu sein und ihre Sexualität aktiv zu erkunden.