Update Hochschule
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Update Hochschule

Franz Vergöhl und Ronny Röwert

Beschreibung

Franz Vergöhl und Ronny Röwert gehen in diesem Mitmach-Podcast schrittweise der Frage nach, welche Updates Hochschulen gut tun würden. Gefüllt mit O-Tönen oder durch tiefgehende Interviews sollen überraschende Einsichten darüber gewonnen werden, wie Innovation und Tradition in der Hochschulwelt miteinander interagieren.

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Veröffentlichungshistorie

Episodenübersicht

#57 Social Media

16.07.2026

Wissenschaftskommunikation und Demokratie

In dieser Episode wird die Rolle der Wissenschaftskommunikation in der modernen Demokratie diskutiert. Es wird erörtert, wie Forschung in sozialen Medien und politischen Debatten stattfindet und wie Vertrauen in Wissenschaft aufgebaut werden kann. Der Fokus liegt auf der Notwendigkeit, WissenschaftlerInnen in sozialen Medien sichtbarer zu machen, um gegen die wachsende Wissenschaftsfeindlichkeit anzugehen.

Der Gast: Lisa Niendorf

Lisa Niendorf, bekannt als Frau Forschung, ist zum zweiten Mal im Podcast und teilt ihre Erfahrungen über die Nutzung von Instagram für Wissenschaftskommunikation. Ihr Buch ist mittlerweile ein Bestseller, und sie spricht darüber, wie wichtig es ist, WissenschaftlerInnen zu ermutigen, ihre Geschichten auf sozialen Plattformen zu teilen.

Herausforderungen der Wissenschaftskommunikation

Die Diskussion beleuchtet die Herausforderungen, die WissenschaftlerInnen in sozialen Medien gegenüberstehen, einschließlich der Angst vor negativen Reaktionen und der Unsicherheiten, die durch den akademischen Druck verstärkt werden. Lisa betont, dass Transparenz und Authentizität entscheidend sind, um das Vertrauen der Öffentlichkeit zu gewinnen.

Strategien zur Verbesserung der Kommunikation

Um die Wissenschaftskommunikation zu verbessern, wird vorgeschlagen, dass Hochschulen und Führungskräfte aktiver in sozialen Medien werden und sich mehr mit der Öffentlichkeit austauschen. Auch die Notwendigkeit, über die Spielregeln der Plattformen nachzudenken und sich nicht nur auf traditionelle Kommunikationsmethoden zu verlassen, wird hervorgehoben.

Vernetzung und Unterstützung in der Wissenschaft

Die Episode schließt mit einem Aufruf zur Vernetzung unter WissenschaftlerInnen und zur Unterstützung der Wissenschaftskommunikation durch die Community. Der Austausch und die Zusammenarbeit in sozialen Medien können dazu beitragen, die Sichtbarkeit und das Verständnis für Wissenschaft zu erhöhen.

Wissenschaftskommunikation und Demokratie

In dieser Episode wird die Rolle der Wissenschaftskommunikation in der modernen Demokratie diskutiert. Es wird erörtert, wie Forschung in sozialen Medien und politischen Debatten stattfindet und wie Vertrauen in Wissenschaft aufgebaut werden kann. Der Fokus liegt auf der Notwendigkeit, WissenschaftlerInnen in sozialen Medien sichtbarer zu machen, um gegen die wachsende Wissenschaftsfeindlichkeit anzugehen.

Der Gast: Lisa Niendorf

Lisa Niendorf, bekannt als Frau Forschung, ist zum zweiten Mal im Podcast und teilt ihre Erfahrungen über die Nutzung von Instagram für Wissenschaftskommunikation. Ihr Buch ist mittlerweile ein Bestseller, und sie spricht darüber, wie wichtig es ist, WissenschaftlerInnen zu ermutigen, ihre Geschichten auf sozialen Plattformen zu teilen.

Herausforderungen der Wissenschaftskommunikation

Die Diskussion beleuchtet die Herausforderungen, die WissenschaftlerInnen in sozialen Medien gegenüberstehen, einschließlich der Angst vor negativen Reaktionen und der Unsicherheiten, die durch den akademischen Druck verstärkt werden. Lisa betont, dass Transparenz und Authentizität entscheidend sind, um das Vertrauen der Öffentlichkeit zu gewinnen.

Strategien zur Verbesserung der Kommunikation

Um die Wissenschaftskommunikation zu verbessern, wird vorgeschlagen, dass Hochschulen und Führungskräfte aktiver in sozialen Medien werden und sich mehr mit der Öffentlichkeit austauschen. Auch die Notwendigkeit, über die Spielregeln der Plattformen nachzudenken und sich nicht nur auf traditionelle Kommunikationsmethoden zu verlassen, wird hervorgehoben.

Vernetzung und Unterstützung in der Wissenschaft

Die Episode schließt mit einem Aufruf zur Vernetzung unter WissenschaftlerInnen und zur Unterstützung der Wissenschaftskommunikation durch die Community. Der Austausch und die Zusammenarbeit in sozialen Medien können dazu beitragen, die Sichtbarkeit und das Verständnis für Wissenschaft zu erhöhen.

#56 Lehrkräftebildung

25.06.2026

Einführung und Kontext

In der Episode diskutieren Ronny und sein Co-Moderator über die Herausforderungen der Lehrkräftebildung in Deutschland, insbesondere im Kontext des Lehrkräftemangels, der Digitalisierung und der psychischen Belastung von Lehrkräften. Sie sprechen über die Notwendigkeit, die universitäre Ausbildung von Lehrkräften zu reformieren, um den Anforderungen des modernen Bildungssystems gerecht zu werden.

Die Gäste und ihre Perspektiven

Die Diskussion wird bereichert durch verschiedene Gäste: Professor Dr. Kira Weber von der Universität Hamburg, die sich mit Kompetenzentwicklung in der Lehrkräftebildung beschäftigt; Monika Strausberg, eine engagierte Schulleiterin, die innovative Schulentwicklung vorantreibt; und Jano Riebe, ein Student, der die Perspektive der Lernenden einbringt.

Herausforderungen der Lehrkräftebildung

Ein zentrales Thema ist die unzureichende Praxisorientierung der Lehramtsstudiengänge. Jano schildert, dass die Praxis im Studium oft zu kurz kommt, während die theoretischen Inhalte nicht immer an den Bedürfnissen der Schulen ausgerichtet sind. Die Diskussion thematisiert auch die Notwendigkeit einer stärkeren Verzahnung von Theorie und Praxis, um Lehrkräfte besser auf ihre zukünftige Rolle vorzubereiten.

Die Rolle der Studierenden

Die Studierenden werden als entscheidende Akteure in der Lehrkräftebildung beschrieben. Sie bringen frische Perspektiven und innovative Ideen ein, die zur Transformation des Bildungssystems beitragen können. Es wird betont, dass engagierte Studierende, wie Jano und Svea, wichtige Impulsgeber für Veränderungen sind.

Perspektiven für die Zukunft

Die Diskussion schließt mit einer positiven Note, in der die Teilnehmer die Hoffnung äußern, dass durch engagierte Lehrkräfte und Studierende das Bildungssystem erfolgreich reformiert werden kann. Die Bedeutung von Teamarbeit, Offenheit für Veränderungen und Mut wird hervorgehoben.

Einführung und Kontext

In der Episode diskutieren Ronny und sein Co-Moderator über die Herausforderungen der Lehrkräftebildung in Deutschland, insbesondere im Kontext des Lehrkräftemangels, der Digitalisierung und der psychischen Belastung von Lehrkräften. Sie sprechen über die Notwendigkeit, die universitäre Ausbildung von Lehrkräften zu reformieren, um den Anforderungen des modernen Bildungssystems gerecht zu werden.

Die Gäste und ihre Perspektiven

Die Diskussion wird bereichert durch verschiedene Gäste: Professor Dr. Kira Weber von der Universität Hamburg, die sich mit Kompetenzentwicklung in der Lehrkräftebildung beschäftigt; Monika Strausberg, eine engagierte Schulleiterin, die innovative Schulentwicklung vorantreibt; und Jano Riebe, ein Student, der die Perspektive der Lernenden einbringt.

Herausforderungen der Lehrkräftebildung

Ein zentrales Thema ist die unzureichende Praxisorientierung der Lehramtsstudiengänge. Jano schildert, dass die Praxis im Studium oft zu kurz kommt, während die theoretischen Inhalte nicht immer an den Bedürfnissen der Schulen ausgerichtet sind. Die Diskussion thematisiert auch die Notwendigkeit einer stärkeren Verzahnung von Theorie und Praxis, um Lehrkräfte besser auf ihre zukünftige Rolle vorzubereiten.

Die Rolle der Studierenden

Die Studierenden werden als entscheidende Akteure in der Lehrkräftebildung beschrieben. Sie bringen frische Perspektiven und innovative Ideen ein, die zur Transformation des Bildungssystems beitragen können. Es wird betont, dass engagierte Studierende, wie Jano und Svea, wichtige Impulsgeber für Veränderungen sind.

Perspektiven für die Zukunft

Die Diskussion schließt mit einer positiven Note, in der die Teilnehmer die Hoffnung äußern, dass durch engagierte Lehrkräfte und Studierende das Bildungssystem erfolgreich reformiert werden kann. Die Bedeutung von Teamarbeit, Offenheit für Veränderungen und Mut wird hervorgehoben.

#55 Flexibilisierung

27.05.2026

Grundlagen der Flexibilisierung: Ebenen und Dimensionen

Flexibilisierung bezieht sich auf zeitliche, räumliche und methodisch-didaktische Anpassungen im Studium. Sie wird auf mehreren Ebenen diskutiert: Systemebene mit Gesetzen, hochschulübergreifende Kooperationen, Hochschulen selbst, Studiengänge und Lehrveranstaltungen. Gleichzeitig gibt es Dimensionen wie Mobilität, Teilzeitangebote, Wahlmöglichkeiten und Anrechnungen. Ziel ist, Strukturen zu schaffen, die individuelle Lernwege ermöglichen, ohne Qualitätsstandards zu gefährden. Die Übersicht schafft Orientierung, welche Hebel wo wirken können.

Bedarfe, Perspektiven und notwendige Sprachregelungen

Verschiedene Akteure bringen unterschiedliche Bedarfe ein: Gleichstellungsbeauftragte setzen Vereinbarkeit von Studium und Beruf/Privatlife durch, Lehrende befürchten Mehrbelastung, Verwaltung untersucht Anerkennung und Rechtsrahmen. Die Kunst besteht darin, eine gemeinsame Sprache und Vision zu entwickeln, die Bedarfe berücksichtigt und trotzdem klare Rahmungen bietet. Es geht um Balance zwischen Struktur und Flexibilität, damit Lernende Orientierung behalten und dennoch individuell lernen können.

Praktische Umsetzung: Beispiele, Haltungen und Herausforderungen

Aus Praxisberichten ergeben sich mehrere Ansätze: modulare Micro-Zertifikate, Teilzeit- und Fernstudienmodelle, asynchrone Lernphasen und flexible Prüfungsformen. Studierende fordern mehr Prüfungsflexibilität und größere inhaltliche Auswahl, während Lehrende pragmatische Umsetzungswege benötigen. Wichtige Faktoren sind Transparenz, Anerkennung von Leistungen, klare Ansprechpartner und die Einbettung von flexiblen Angeboten in Curricula statt isolierter Zusatzangebote.

Ausblick: Ganzheitliche Haltung und lebenslanges Lernen

Flexibilisierung wird als Querschnittsthema verstanden, das alle Hochschulbereiche betrifft. Strategisch geht es um Strukturen, die Lebenslangen Lernprozessen gerecht werden, ohne Abschlüsse zu entwerten. Langfristig braucht es klare Studienpfade, Prozesssicherheit und die Bereitschaft, bestehende Spielräume besser sichtbar zu machen. Ziel ist ein kohärentes Hochschulsystem, das individuelle Lebensläufe respektiert und Lernwege wirkungsvoll ermöglicht.

Grundlagen der Flexibilisierung: Ebenen und Dimensionen

Flexibilisierung bezieht sich auf zeitliche, räumliche und methodisch-didaktische Anpassungen im Studium. Sie wird auf mehreren Ebenen diskutiert: Systemebene mit Gesetzen, hochschulübergreifende Kooperationen, Hochschulen selbst, Studiengänge und Lehrveranstaltungen. Gleichzeitig gibt es Dimensionen wie Mobilität, Teilzeitangebote, Wahlmöglichkeiten und Anrechnungen. Ziel ist, Strukturen zu schaffen, die individuelle Lernwege ermöglichen, ohne Qualitätsstandards zu gefährden. Die Übersicht schafft Orientierung, welche Hebel wo wirken können.

Bedarfe, Perspektiven und notwendige Sprachregelungen

Verschiedene Akteure bringen unterschiedliche Bedarfe ein: Gleichstellungsbeauftragte setzen Vereinbarkeit von Studium und Beruf/Privatlife durch, Lehrende befürchten Mehrbelastung, Verwaltung untersucht Anerkennung und Rechtsrahmen. Die Kunst besteht darin, eine gemeinsame Sprache und Vision zu entwickeln, die Bedarfe berücksichtigt und trotzdem klare Rahmungen bietet. Es geht um Balance zwischen Struktur und Flexibilität, damit Lernende Orientierung behalten und dennoch individuell lernen können.

Praktische Umsetzung: Beispiele, Haltungen und Herausforderungen

Aus Praxisberichten ergeben sich mehrere Ansätze: modulare Micro-Zertifikate, Teilzeit- und Fernstudienmodelle, asynchrone Lernphasen und flexible Prüfungsformen. Studierende fordern mehr Prüfungsflexibilität und größere inhaltliche Auswahl, während Lehrende pragmatische Umsetzungswege benötigen. Wichtige Faktoren sind Transparenz, Anerkennung von Leistungen, klare Ansprechpartner und die Einbettung von flexiblen Angeboten in Curricula statt isolierter Zusatzangebote.

Ausblick: Ganzheitliche Haltung und lebenslanges Lernen

Flexibilisierung wird als Querschnittsthema verstanden, das alle Hochschulbereiche betrifft. Strategisch geht es um Strukturen, die Lebenslangen Lernprozessen gerecht werden, ohne Abschlüsse zu entwerten. Langfristig braucht es klare Studienpfade, Prozesssicherheit und die Bereitschaft, bestehende Spielräume besser sichtbar zu machen. Ziel ist ein kohärentes Hochschulsystem, das individuelle Lebensläufe respektiert und Lernwege wirkungsvoll ermöglicht.