Let's Talk - Swissinfo auf Deutsch
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Beschreibung

«Let’s talk» ist das Format, mit dem wir relevante Themen mit profilierten Persönlichkeiten diskutieren. Let’s talk will Sie als Auslandschweizer:in dabei haben. Diskutieren Sie online ins Studio zugeschaltet mit Expert:innen über das, was Sie zur Schweiz bewegt. Ein Thema brennt Ihnen auf der Zunge? Schreiben Sie unserem Format-Verantwortlichen Balz Rigendinger.

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Veröffentlichungshistorie

Episodenübersicht

Thomas Maissen, warum tut sich die Schweiz so schwer mit Europa?

10.07.2026

Auswandern und neue Lebensweisen

Der Podcast thematisiert die Herausforderungen und Chancen des Auswanderns, einschließlich der Jobsuche im Ausland und der Dynamik in Beziehungen, wenn Partner ins Ausland ziehen. Das Leben als Digital Nomad wird ebenfalls angesprochen, was die Flexibilität und die neuen Möglichkeiten in der heutigen Arbeitswelt verdeutlicht.

Die Schweiz und Europa im Dialog

Im Gespräch mit Historiker Thomas Meissen wird die Beziehung zwischen der Schweiz und Europa behandelt. Meissen hebt die vielfältigen kulturellen und historischen Verflechtungen hervor, die die Schweiz mit den europäischen Nachbarn verbinden. Er spricht über die Herausforderungen, die die ländliche und urbane Schweiz gegenüberstehen, und die unterschiedlichen Perspektiven innerhalb des Landes.

Identität und nationale Narrative

Meissen diskutiert die Konstruktion von Identität in der Schweiz, die oft über Abgrenzungen und unterschiedliche Erfahrungen innerhalb des Landes definiert wird. Er argumentiert, dass die Schweiz ihre Identität stark aus der Differenz zu den Nachbarländern schöpft, was sowohl eine Stärke als auch eine Herausforderung darstellt.

Neutralität und geopolitische Herausforderungen

Das Gespräch thematisiert auch die Rolle der Neutralität der Schweiz in der europäischen geopolitischen Landschaft und die damit verbundenen Herausforderungen. Meissen betont, dass die Neutralität funktional war, jedoch nicht als absolute Sicherheit betrachtet werden kann.

Zukunft der Auslandsschweizer

Abschließend wird die Situation der Auslandsschweizer in Europa angesprochen. Unsicherheiten bezüglich der rechtlichen Rahmenbedingungen und der zukünftigen Abkommen zwischen der Schweiz und der EU stellen Herausforderungen für die rund 830.000 Auslandsschweizer dar. Meissen äußert sich optimistisch über die Integration und die Chancen für Auslandsschweizer.

Auswandern und neue Lebensweisen

Der Podcast thematisiert die Herausforderungen und Chancen des Auswanderns, einschließlich der Jobsuche im Ausland und der Dynamik in Beziehungen, wenn Partner ins Ausland ziehen. Das Leben als Digital Nomad wird ebenfalls angesprochen, was die Flexibilität und die neuen Möglichkeiten in der heutigen Arbeitswelt verdeutlicht.

Die Schweiz und Europa im Dialog

Im Gespräch mit Historiker Thomas Meissen wird die Beziehung zwischen der Schweiz und Europa behandelt. Meissen hebt die vielfältigen kulturellen und historischen Verflechtungen hervor, die die Schweiz mit den europäischen Nachbarn verbinden. Er spricht über die Herausforderungen, die die ländliche und urbane Schweiz gegenüberstehen, und die unterschiedlichen Perspektiven innerhalb des Landes.

Identität und nationale Narrative

Meissen diskutiert die Konstruktion von Identität in der Schweiz, die oft über Abgrenzungen und unterschiedliche Erfahrungen innerhalb des Landes definiert wird. Er argumentiert, dass die Schweiz ihre Identität stark aus der Differenz zu den Nachbarländern schöpft, was sowohl eine Stärke als auch eine Herausforderung darstellt.

Neutralität und geopolitische Herausforderungen

Das Gespräch thematisiert auch die Rolle der Neutralität der Schweiz in der europäischen geopolitischen Landschaft und die damit verbundenen Herausforderungen. Meissen betont, dass die Neutralität funktional war, jedoch nicht als absolute Sicherheit betrachtet werden kann.

Zukunft der Auslandsschweizer

Abschließend wird die Situation der Auslandsschweizer in Europa angesprochen. Unsicherheiten bezüglich der rechtlichen Rahmenbedingungen und der zukünftigen Abkommen zwischen der Schweiz und der EU stellen Herausforderungen für die rund 830.000 Auslandsschweizer dar. Meissen äußert sich optimistisch über die Integration und die Chancen für Auslandsschweizer.

Affäre Donzallaz: Schlaglicht auf die Schwächen der Schweizer Justiz

17.06.2026

Einführung in die Affäre Donsala

Der Podcast behandelt die kontroverse Beziehung zwischen Justiz und Politik in der Schweiz, insbesondere durch die Affäre um den Bundesrichter Yves Donsala, der in eine Liebesbeziehung mit einer Kollegin verwickelt war. Diese Beziehung wirft Fragen zu den politischen Einflüssen auf die Justiz auf und beleuchtet die Probleme der richterlichen Unabhängigkeit.

Die Brisanz der Beziehung

Die Affäre wurde von der „Weltwoche“ publik gemacht und hat eine Debatte darüber ausgelöst, ob es rechtlich und moralisch vertretbar ist, dass Richter romantische Beziehungen zueinander pflegen. Es besteht die Sorge, dass solche Beziehungen die Unabhängigkeit der Richter beeinträchtigen könnten.

Das Schweizer System der Richterwahl

Das Schweizer Justizsystem zeichnet sich durch eine enge Verknüpfung zwischen Politik und Justiz aus, da Richterstellen oft gemäß der Parteigröße im Parlament vergeben werden. Dies führt zu einem politischen Einfluss auf die Justiz, der international kritisiert wird.

Kritik an der politischen Einflussnahme

Politiker aus verschiedenen Parteien äußern Besorgnis über den Einfluss der Politik auf die Justiz. Es wird diskutiert, dass die SVP besonders aktiv versucht, Einfluss auf Urteile und die Besetzung von Richterposten zu nehmen, was die Unabhängigkeit der Justiz gefährden könnte.

Der Donsala-Fall als Beispiel für politische Einflüsse

Donsala, der in der Vergangenheit Entscheidungen getroffen hat, die der SVP missfallen haben, wird als Beispiel für die Schwierigkeiten betrachtet, die entstehen, wenn Richter nicht den Erwartungen ihrer politischen Parteien entsprechen. Es gibt Bedenken, dass die Politik versuchen könnte, die Justiz zu kontrollieren.

Reformvorschläge und Herausforderungen

Es gibt Vorschläge zur Reform des Schweizer Justizsystems, darunter die Abschaffung der Mandatssteuer und die Einführung von längeren Amtszeiten für Richter. Diese Reformen sollen den Druck von politischen Parteien auf die Justiz verringern und die Unabhängigkeit der Richter stärken.

Einführung in die Affäre Donsala

Der Podcast behandelt die kontroverse Beziehung zwischen Justiz und Politik in der Schweiz, insbesondere durch die Affäre um den Bundesrichter Yves Donsala, der in eine Liebesbeziehung mit einer Kollegin verwickelt war. Diese Beziehung wirft Fragen zu den politischen Einflüssen auf die Justiz auf und beleuchtet die Probleme der richterlichen Unabhängigkeit.

Die Brisanz der Beziehung

Die Affäre wurde von der „Weltwoche“ publik gemacht und hat eine Debatte darüber ausgelöst, ob es rechtlich und moralisch vertretbar ist, dass Richter romantische Beziehungen zueinander pflegen. Es besteht die Sorge, dass solche Beziehungen die Unabhängigkeit der Richter beeinträchtigen könnten.

Das Schweizer System der Richterwahl

Das Schweizer Justizsystem zeichnet sich durch eine enge Verknüpfung zwischen Politik und Justiz aus, da Richterstellen oft gemäß der Parteigröße im Parlament vergeben werden. Dies führt zu einem politischen Einfluss auf die Justiz, der international kritisiert wird.

Kritik an der politischen Einflussnahme

Politiker aus verschiedenen Parteien äußern Besorgnis über den Einfluss der Politik auf die Justiz. Es wird diskutiert, dass die SVP besonders aktiv versucht, Einfluss auf Urteile und die Besetzung von Richterposten zu nehmen, was die Unabhängigkeit der Justiz gefährden könnte.

Der Donsala-Fall als Beispiel für politische Einflüsse

Donsala, der in der Vergangenheit Entscheidungen getroffen hat, die der SVP missfallen haben, wird als Beispiel für die Schwierigkeiten betrachtet, die entstehen, wenn Richter nicht den Erwartungen ihrer politischen Parteien entsprechen. Es gibt Bedenken, dass die Politik versuchen könnte, die Justiz zu kontrollieren.

Reformvorschläge und Herausforderungen

Es gibt Vorschläge zur Reform des Schweizer Justizsystems, darunter die Abschaffung der Mandatssteuer und die Einführung von längeren Amtszeiten für Richter. Diese Reformen sollen den Druck von politischen Parteien auf die Justiz verringern und die Unabhängigkeit der Richter stärken.

"Keine 10-Millionen Schweiz": Ist die Schweiz am Limit?

13.05.2026

Bevölkerungswachstum und Initiative

Der Text thematisiert das wachsende Bevölkerungsniveau in der Schweiz, sichtbare Folgen wie Stau, volle ÖV-Fahrten und schwierige, teure Wohnungssuche. Die SVP fordert eine Obergrenze von 10 Millionen Einwohnern. Der Bundesrat warnt vor Wohlstandsverlust, auch im Ausland, während Grüne die Initiative ablehnen.

Positionen zu Zuwanderung und Arbeitsmarkt

Grüne Politikerin betont, dass Zuwanderung oft als Gefühl wahrgenommen wird, aber Realitäten berührt. SVP-Vertreter sprechen von Bedarf an Arbeitskräften, legen aber Wert auf Kontrolle und Begrenzung unkontrollierter Zuwanderung. Diskussionen drehen sich um Fachkräfte, Demografie, AHV-Finanzierung und potenzielle Engpässe in Pflege, Bildung und Bau.

Auswirkungen auf Raumplanung, Infrastruktur und EU-Beziehungen

Es wird argumentiert, dass mehr Zuwanderung mehr Infrastruktur, Housing und Personal erfordert. Kritiker verweisen auf Raumplanung, Mietpreise und soziale Kosten. Die Debatte um Schengen-Dublin verdeutlicht, dass eine Kündigung der bilateralen Abkommen schwerwiegende Sicherheits- und Beziehungsrisiken zur EU birgt.

Auslandsschweizer, Perspektiven und Schlussgedanken

Auslandsschweizerinnen und -Schweizer bekommen Aufmerksamkeit; ihre Rechte beim Jobwechsel und Familiennachzug könnten betroffen sein. Vorschläge reichen von strengeren Kontrollen bis zu Investitionen in gemeinnützigen Wohnungsbau. Am Ende wird betont, dass Politiken realistisch, wirtschaftlich sinnvoll und partnerschaftlich mit der EU abgestimmt bleiben sollten.

Bevölkerungswachstum und Initiative

Der Text thematisiert das wachsende Bevölkerungsniveau in der Schweiz, sichtbare Folgen wie Stau, volle ÖV-Fahrten und schwierige, teure Wohnungssuche. Die SVP fordert eine Obergrenze von 10 Millionen Einwohnern. Der Bundesrat warnt vor Wohlstandsverlust, auch im Ausland, während Grüne die Initiative ablehnen.

Positionen zu Zuwanderung und Arbeitsmarkt

Grüne Politikerin betont, dass Zuwanderung oft als Gefühl wahrgenommen wird, aber Realitäten berührt. SVP-Vertreter sprechen von Bedarf an Arbeitskräften, legen aber Wert auf Kontrolle und Begrenzung unkontrollierter Zuwanderung. Diskussionen drehen sich um Fachkräfte, Demografie, AHV-Finanzierung und potenzielle Engpässe in Pflege, Bildung und Bau.

Auswirkungen auf Raumplanung, Infrastruktur und EU-Beziehungen

Es wird argumentiert, dass mehr Zuwanderung mehr Infrastruktur, Housing und Personal erfordert. Kritiker verweisen auf Raumplanung, Mietpreise und soziale Kosten. Die Debatte um Schengen-Dublin verdeutlicht, dass eine Kündigung der bilateralen Abkommen schwerwiegende Sicherheits- und Beziehungsrisiken zur EU birgt.

Auslandsschweizer, Perspektiven und Schlussgedanken

Auslandsschweizerinnen und -Schweizer bekommen Aufmerksamkeit; ihre Rechte beim Jobwechsel und Familiennachzug könnten betroffen sein. Vorschläge reichen von strengeren Kontrollen bis zu Investitionen in gemeinnützigen Wohnungsbau. Am Ende wird betont, dass Politiken realistisch, wirtschaftlich sinnvoll und partnerschaftlich mit der EU abgestimmt bleiben sollten.