
Der Weg zum Kommunismus
Revolutionäre Kommunistische Partei der Schweiz (RKP)
Beschreibung
Wir kämpfen in der Schweiz und international für den Sozialismus zu unseren Lebzeiten.
Website: kommunismus.ch
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Veröffentlichungshistorie
Episodenübersicht

Perspektiven der Revolution in der Schweiz - Referat - Kongress der RKP 2026
Globaler Umbruch und die Schweiz als Spiegel der Krise
Der Text skizziert einen weltweiten Umbruch, in dem imperialistische Konflikte zunehmen, Handels- und Waffenkapazitäten sich verschieben und die bisher dominierende US-Hegemonie sich auflöst. In dieser neuen Konfliktlage wird die Schweiz als Kleinstaat mit schwacher Position dargestellt, der zwischen rivalisierenden Blöcken zu zerdrücken droht und deren Exportabhängigkeit sowie Finanzplatz eine riskante Abhängigkeit von äußeren Mächten verstärken.
Historische Entwicklung des Schweizer Kapitalismus und seine Krise
Es wird eine longue durée von Neutralität, Exportorientierung und Banking-Dominanz beschrieben, gefolgt von Krisen ab den 70er-Jahren, Deregulierung, Globalisierung und Überakkumulation. Die Schweiz profitierte zeitweise vom Wiederaufbau Europas, geriet jedoch durch Deregulierung, Zukauf von Großbanken und US-Druck unter Druck. Der Text betont das Ende dieses klassischen Erfolgsmodells und die zunehmende Verletzlichkeit des Systems.
Politische Lage, Klasse, und die Rolle der Linken
Gegenstand ist die strategische Schwäche der Linken, der Polarisierung der Arbeiterklasse und das Versagen linker Organisationen, eine radikale Alternative zu bieten. Die SVP-Initiative wird als Taktik der Kapitalisten beschrieben, um die Arbeiter zu spalten, während Reformen als unzureichend gelten. Die Notwendigkeit einer massenhaften, marxistisch orientierten Arbeiterpartei wird betont, um die Kriese zu bewältigen und eine Gegenkraft zu formen.
Ausblick: Klassenkampf als Weg zur Transformation
Der Text schließt mit dem Argument, dass die gegenwärtige Periode durch Krisen die Entstehung eines neuen Klassenbewusstseins fördert. Es gibt Aufbruchstimmung unter Jugendlichen, Streiks und Mobilisierungspotenzial, doch ohne klare Führung droht Marginalisierung. Die Perspektive ist eine revolutionäre Kraft, die die Arbeiterklasse organisiert, eine Partei aufbaut und den Weg zu Sozialismus oder Barbarei markiert.

Perspektiven der Weltrevolution – Referat - Kongress der RKP 2026
Globale Perspektiven und der Iran-Krieg
Weltweite Verflechtungen prägen Konflikte und Entscheidungen. Der Iran-Konflikt wird als folgenreicher internationaler Bezugspunkt beschrieben, der die politische und wirtschaftliche Dynamik verschärft und neue Sicherheitsordnungen in der Region beeinflusst.
Kapitalismus, Krisen und militaristische Antworten
Die Darstellung betont eine wiederkehrende Abfolge von Krisen: Finanz-, Industrie- und Energiepreisschocks. Staaten erhöhen Schulden, Militarisierung dient kurzfristig der Stabilisierung, langfristig verschärfen sich Inflation und Ungleichheit. Globale Produktion ist stark vernetzt, Monopole dominieren, und nationale Lösungen scheitern am strukturellen Ausmaß der Globalisierung.
Proteste, politische Verschiebungen und linksreformistische Tendenzen
Wellen von Mobilisierung zeigen, dass traditionelle Parteien an Legitimität verlieren. Linksreformistische Strömungen gewinnen in Teilen Europas und Nordamerikas an Bedeutung, während Protestbewegungen soziale Ungleichheit, Korruption und Kriegsfolgen thematisieren und neue Bündnisse entstehen.
Ausblick: Jugend, Organisation und Perspektive des Kampfs
Die Rede plädiert für eine neue, kampagnenorientierte Partei mit Fokus auf die Jugend. Ziel ist es, den Kapitalismus durch kollektives Handeln zu überwinden und eine langfristige demokratische Alternative zu schaffen, die Produktivkräfte mit sozialer Gerechtigkeit verbindet.

Die bürgerliche Revolution in der Schweiz - Marxistische Herbstschule 2025
Einleitung und Ankündigungen
Die Session der Herbstschule thematisiert die bürgerliche Revolution in der Schweiz und erfreut sich über mehr als 200 Anmeldungen, was das Interesse an revolutionären Ideen unterstreicht. Die Notwendigkeit, die eigene Geschichte zu verstehen, wird betont, um den revolutionären Kampf effektiver führen zu können.
Die Rolle der Bourgeoisie und der Arbeitsklasse
Es wird diskutiert, dass die Bourgeoisie in der Schweiz eine fortschrittliche Rolle hatte, indem sie die feudalen Strukturen durchbrach. Dennoch ist die Bourgeoisie durch ihre Besitzverhältnisse oft zögerlich und konservativ, was den revolutionären Prozess hemmt. Die Arbeiterklasse, die in der Schweiz an Bedeutung gewinnt, wird als entscheidende Kraft in der Revolution gesehen.
Der Verlauf der bürgerlichen Revolution
Die Periode zwischen 1798 und 1848 ist geprägt von Revolution und Konterrevolution. Die alte Ordnung wird durch die Helvetische Revolution und die nachfolgenden bürgerlichen Umwälzungen in Frage gestellt. Es wird hervorgehoben, dass die Schweiz einen einzigartigen Weg der politischen Entwicklung geht, geprägt durch lokale Gegebenheiten und die Notwendigkeit, sich gegen äußere Bedrohungen zu behaupten.
Das Scheitern der bürgerlichen Revolution
Die bürgerliche Revolution hat zwar Fortschritte gebracht, jedoch nicht alle feudalen Strukturen überwunden. Die Bourgeoisie sucht Kompromisse, was zu einer Zersplitterung und einem Flickenteppich von Kantonen führt. Die Rolle der Massen wird in der bürgerlichen Geschichtsschreibung oft vernachlässigt, was die Dynamik der sozialen Bewegungen untergräbt.
Der Weg zur nächsten Revolution
Die Notwendigkeit einer sozialistischen Revolution wird betont, um die bestehenden Widersprüche zu überwinden. Die bürgerliche Revolution hat den Boden für die Arbeiterbewegung bereitet, die nun als revolutionäre Kraft agieren muss, um die Herrschaft der Bourgeoisie zu beenden und eine sozialistische Gesellschaft aufzubauen.