Podcast Dialog Gesundheit – Eine Initiative für mehr gesunde Lebensjahre.
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Podcast Dialog Gesundheit – Eine Initiative für mehr gesunde Lebensjahre.

Uta-Maria Ohndorf

Beschreibung

Uta-Maria Ohndorf, General Manager von Roche Diagnostics Österreich ist im Austausch mit Expert:innen, Entscheider:innen und Gestalter:innen des österreichischen Gesundheitssystems.
Es geht um Früherkennung, Diagnostik und das Management von Erkrankungen sowie die digitale Transformation und Innovation. Kurz: um Chancen und Lösungen im Gesundheitssystem. Für mehr gesunde Lebensjahre für alle.

Mehr zu „Dialog Gesundheit – Eine Initiative für mehr gesunde Lebensjahre“ und zu dieser Folge finden Sie auf https://www.roche.at/stories/dialog-gesundheit.

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Veröffentlichungshistorie

Episodenübersicht

Dialog Gesundheit | Paul Rockenbauer | Folge 13 | Standortpolitik ist Gesundheitspolitik

10.08.2026

Datenqualität und digitale Infrastruktur

Daten werden als wertvoller Schatz betrachtet, insbesondere in Österreich, wo die Datenqualität hoch ist. Es wird betont, dass wissenschaftliche Nutzung dieser Daten notwendig ist, um Innovationen im Gesundheitssystem voranzutreiben. Die Herausforderung liegt jedoch in der mangelhaften digitalen Infrastruktur, die die Daten nicht effektiv zusammenführt.

Gesundheitssystem und Innovation

Das Gesundheitssystem funktioniert nicht für alle, und es wird die langsame Umsetzung von Innovationen kritisiert. Uta Maria Ohndorf moderiert den Dialog, um neue Perspektiven auf Gesundheit zu gewinnen und unterschiedliche Meinungen zusammenzubringen.

Paul Rockenbauer und seine Rolle

Paul Rockenbauer, Kabinettschef der Republik, spricht über seine Motivation, im politischen Bereich zu arbeiten, und die Herausforderungen, die mit der Umsetzung der Industriestrategie Österreich 2035 verbunden sind. Er betont die Wichtigkeit von Tempo und Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Stakeholdern.

Schlüsseltechnologien und deren Bedeutung

Es werden neun Schlüsseltechnologien definiert, wobei Life Sciences und Biotech sowie künstliche Intelligenz im Gesundheitsbereich als besonders wichtig hervorgehoben werden. Die Notwendigkeit einer harmonisierten Regulierung wird diskutiert, um Innovationen nicht zu bremsen.

Regulierung und Innovationsförderung

Die Regulierung im Gesundheitssektor wird als wichtig erachtet, jedoch darf sie nicht zu einer Innovationsbremse werden. Ein Beispiel ist die lange Wartezeit für die Genehmigung von Medizintechnologien, die die Entwicklung verzögert.

Digitale Infrastruktur und Datenverwendung

Die digitale Infrastruktur in Österreich wird als unzureichend beschrieben, was den Zugriff auf wichtige Gesundheitsdaten betrifft. Der Once-Only-Ansatz wird als Lösung vorgeschlagen, um die Datenverfügbarkeit zu verbessern.

Talentförderung in der Gesundheitswirtschaft

Die Bedeutung von Talenten für die Innovationskraft wird diskutiert, wobei betont wird, dass ein attraktives Umfeld für Forscher und Fachkräfte geschaffen werden muss, um den Standort Österreich zu stärken.

Made in Europe und Resilienz

Der Ansatz „Made in Europe“ wird als wichtig für die Resilienz der europäischen Wirtschaft hervorgehoben. Es wird diskutiert, wie europäische Produkte gefördert werden können, um die Wettbewerbsfähigkeit zu sichern.

Persönliche Einblicke von Paul Rockenbauer

Rockenbauer teilt persönliche Ansichten über die Balance zwischen Arbeit, Freizeit und Gesundheit. Er glaubt, dass Sport, soziale Kontakte und Freude an der Arbeit entscheidend für ein gesundes Leben sind.

Datenqualität und digitale Infrastruktur

Daten werden als wertvoller Schatz betrachtet, insbesondere in Österreich, wo die Datenqualität hoch ist. Es wird betont, dass wissenschaftliche Nutzung dieser Daten notwendig ist, um Innovationen im Gesundheitssystem voranzutreiben. Die Herausforderung liegt jedoch in der mangelhaften digitalen Infrastruktur, die die Daten nicht effektiv zusammenführt.

Gesundheitssystem und Innovation

Das Gesundheitssystem funktioniert nicht für alle, und es wird die langsame Umsetzung von Innovationen kritisiert. Uta Maria Ohndorf moderiert den Dialog, um neue Perspektiven auf Gesundheit zu gewinnen und unterschiedliche Meinungen zusammenzubringen.

Paul Rockenbauer und seine Rolle

Paul Rockenbauer, Kabinettschef der Republik, spricht über seine Motivation, im politischen Bereich zu arbeiten, und die Herausforderungen, die mit der Umsetzung der Industriestrategie Österreich 2035 verbunden sind. Er betont die Wichtigkeit von Tempo und Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Stakeholdern.

Schlüsseltechnologien und deren Bedeutung

Es werden neun Schlüsseltechnologien definiert, wobei Life Sciences und Biotech sowie künstliche Intelligenz im Gesundheitsbereich als besonders wichtig hervorgehoben werden. Die Notwendigkeit einer harmonisierten Regulierung wird diskutiert, um Innovationen nicht zu bremsen.

Regulierung und Innovationsförderung

Die Regulierung im Gesundheitssektor wird als wichtig erachtet, jedoch darf sie nicht zu einer Innovationsbremse werden. Ein Beispiel ist die lange Wartezeit für die Genehmigung von Medizintechnologien, die die Entwicklung verzögert.

Digitale Infrastruktur und Datenverwendung

Die digitale Infrastruktur in Österreich wird als unzureichend beschrieben, was den Zugriff auf wichtige Gesundheitsdaten betrifft. Der Once-Only-Ansatz wird als Lösung vorgeschlagen, um die Datenverfügbarkeit zu verbessern.

Talentförderung in der Gesundheitswirtschaft

Die Bedeutung von Talenten für die Innovationskraft wird diskutiert, wobei betont wird, dass ein attraktives Umfeld für Forscher und Fachkräfte geschaffen werden muss, um den Standort Österreich zu stärken.

Made in Europe und Resilienz

Der Ansatz „Made in Europe“ wird als wichtig für die Resilienz der europäischen Wirtschaft hervorgehoben. Es wird diskutiert, wie europäische Produkte gefördert werden können, um die Wettbewerbsfähigkeit zu sichern.

Persönliche Einblicke von Paul Rockenbauer

Rockenbauer teilt persönliche Ansichten über die Balance zwischen Arbeit, Freizeit und Gesundheit. Er glaubt, dass Sport, soziale Kontakte und Freude an der Arbeit entscheidend für ein gesundes Leben sind.

Dialog Gesundheit | Edith Lachinger | Folge 12

30.06.2026

Gesundheitsbewusstsein und Prävention

Das Gesundheitsbewusstsein muss mit der modernen Diagnostik wachsen und in den Alltag integriert werden. Die Krankenbehandlung ist eine Pflichtleistung der Kassen, während Prävention oft als Kannleistung betrachtet wird. Innovative Ansätze wie das Health-Mobil zeigen, wie Prävention erfolgreich gestaltet werden kann.

Herausforderungen in der Prävention

Die Prävention erreicht häufig nicht die Menschen, die sie am meisten benötigen. Gründe dafür sind unter anderem die Logistik, die Psychologie der Menschen und die Notwendigkeit, Gesundheitskompetenz frühzeitig zu fördern. Prävention sollte einfach, zugänglich und eigenverantwortlich sein.

Das Konzept des Health-Mobils

Das Health-Mobil bietet mobile medizinische Untersuchungen und ermöglicht es, Prävention in den Alltag der Menschen zu integrieren. Es wird als Teil der MaviWork-Initiative eingesetzt, um Unternehmen und deren Mitarbeiter zu unterstützen.

Die Rolle der Digitalisierung

Die Digitalisierung spielt eine entscheidende Rolle in der effizienten Organisation von medizinischen Leistungen. Sie hilft, die Koordination zwischen verschiedenen Fachrichtungen zu verbessern und den Zugang zu präventiven Maßnahmen zu erleichtern.

Strategien zur Verbesserung der Gesundheitsvorsorge

Um die Vorsorge in Österreich zu verbessern, müssen verschiedene Akteure zusammenarbeiten. Die Schaffung von Bewusstsein, die Nutzung von Daten und die Förderung von niederschwelligen Angeboten sind entscheidend, um mehr Menschen zu erreichen und die Gesundheitskompetenz zu erhöhen.

Persönliche Ansichten und Empfehlungen

Die Gäste betonen die Wichtigkeit kleiner Schritte und die Integration von Bewegung und mentaler Gesundheit in den Alltag. Ein gemeinsamer Dialog zwischen verschiedenen Stakeholdern im Gesundheitssystem könnte zu einem effektiven Präventionsplan führen.

Gesundheitsbewusstsein und Prävention

Das Gesundheitsbewusstsein muss mit der modernen Diagnostik wachsen und in den Alltag integriert werden. Die Krankenbehandlung ist eine Pflichtleistung der Kassen, während Prävention oft als Kannleistung betrachtet wird. Innovative Ansätze wie das Health-Mobil zeigen, wie Prävention erfolgreich gestaltet werden kann.

Herausforderungen in der Prävention

Die Prävention erreicht häufig nicht die Menschen, die sie am meisten benötigen. Gründe dafür sind unter anderem die Logistik, die Psychologie der Menschen und die Notwendigkeit, Gesundheitskompetenz frühzeitig zu fördern. Prävention sollte einfach, zugänglich und eigenverantwortlich sein.

Das Konzept des Health-Mobils

Das Health-Mobil bietet mobile medizinische Untersuchungen und ermöglicht es, Prävention in den Alltag der Menschen zu integrieren. Es wird als Teil der MaviWork-Initiative eingesetzt, um Unternehmen und deren Mitarbeiter zu unterstützen.

Die Rolle der Digitalisierung

Die Digitalisierung spielt eine entscheidende Rolle in der effizienten Organisation von medizinischen Leistungen. Sie hilft, die Koordination zwischen verschiedenen Fachrichtungen zu verbessern und den Zugang zu präventiven Maßnahmen zu erleichtern.

Strategien zur Verbesserung der Gesundheitsvorsorge

Um die Vorsorge in Österreich zu verbessern, müssen verschiedene Akteure zusammenarbeiten. Die Schaffung von Bewusstsein, die Nutzung von Daten und die Förderung von niederschwelligen Angeboten sind entscheidend, um mehr Menschen zu erreichen und die Gesundheitskompetenz zu erhöhen.

Persönliche Ansichten und Empfehlungen

Die Gäste betonen die Wichtigkeit kleiner Schritte und die Integration von Bewegung und mentaler Gesundheit in den Alltag. Ein gemeinsamer Dialog zwischen verschiedenen Stakeholdern im Gesundheitssystem könnte zu einem effektiven Präventionsplan führen.

Dialog Gesundheit | Julia Mader | Folge 11

11.05.2026

Diabetes in Österreich: Systemisch bedingte Herausforderungen

Nur ein Bruchteil der Menschen mit Diabetes erreicht Behandlungsziele. Hauptproblem ist das späte Einsteigen in Behandlungen, unzureichende Vernetzung der Daten und eine Infrastruktur, die Gesundheitsprobleme oft erst spät adressiert. Es besteht der Eindruck, dass das Gesundheitssystem gut funktioniert, aber nicht für alle Patientinnen und Patienten optimale Ergebnisse liefert. Die Kosten sind hoch, doch der Nutzen bleibt hinter den Erwartungen zurück.

Typ-1- versus Typ-2-Diabetes, Diagnostik und Prävention

Der überwiegende Anteil der Erkrankten hat Typ 2, der stark durch Lebensstil beeinflusst wird, während Typ 1 eine Autoimmunerkrankung ist und Insulintherapie benötigt. Früherkennung ist zentral: HbA1c, oraler Glukosetoleranztest und sensorbasierte Messungen helfen, Muster zu erkennen. Prädiabetes wird zunehmend kritisch betrachtet, und der Einsatz moderner Sensoren verändert frühzeitige Diagnostik und Verlaufskontrollen.

Behandlung, Implementierung und Prävention

Die Leitlinien betonen primärpräventive Ansätze und eine konsequente Lebensstiländerung, doch oft fehlen Motivation, regelmäßige Nachfolgetermine und eine flächendeckende Primärversorgung. Kosten- und bürokratische Hürden hindern schnelle Therapieverläufe. Bessere Vernetzung von Diagnosen, Medikamenten und Verordnungen könnte Spätschäden reduzieren und Primärprävention stärken, wodurch Ressourcen effizienter genutzt würden.

Technologie, Zukunft und Lebensqualität

Sensoren im Unterhautfettgewebe liefern kontinuierliche Glukosewerte, unterstützen Insulinabgabe und erhöhen Sicherheit, besonders beim Autofahren oder Nachtzeiten. Zukünftige Systeme arbeiten mit KI-gestützten Vorhersagen und digitalen Zwillingen, um Therapien zu personalisieren. Der Lebensqualitätsschwerpunkt liegt auch auf Schlaf, psychischer Unterstützung und einer stärker integrierten Gesundheitskompetenz, damit Prävention dauerhaft gelingt.

Diabetes in Österreich: Systemisch bedingte Herausforderungen

Nur ein Bruchteil der Menschen mit Diabetes erreicht Behandlungsziele. Hauptproblem ist das späte Einsteigen in Behandlungen, unzureichende Vernetzung der Daten und eine Infrastruktur, die Gesundheitsprobleme oft erst spät adressiert. Es besteht der Eindruck, dass das Gesundheitssystem gut funktioniert, aber nicht für alle Patientinnen und Patienten optimale Ergebnisse liefert. Die Kosten sind hoch, doch der Nutzen bleibt hinter den Erwartungen zurück.

Typ-1- versus Typ-2-Diabetes, Diagnostik und Prävention

Der überwiegende Anteil der Erkrankten hat Typ 2, der stark durch Lebensstil beeinflusst wird, während Typ 1 eine Autoimmunerkrankung ist und Insulintherapie benötigt. Früherkennung ist zentral: HbA1c, oraler Glukosetoleranztest und sensorbasierte Messungen helfen, Muster zu erkennen. Prädiabetes wird zunehmend kritisch betrachtet, und der Einsatz moderner Sensoren verändert frühzeitige Diagnostik und Verlaufskontrollen.

Behandlung, Implementierung und Prävention

Die Leitlinien betonen primärpräventive Ansätze und eine konsequente Lebensstiländerung, doch oft fehlen Motivation, regelmäßige Nachfolgetermine und eine flächendeckende Primärversorgung. Kosten- und bürokratische Hürden hindern schnelle Therapieverläufe. Bessere Vernetzung von Diagnosen, Medikamenten und Verordnungen könnte Spätschäden reduzieren und Primärprävention stärken, wodurch Ressourcen effizienter genutzt würden.

Technologie, Zukunft und Lebensqualität

Sensoren im Unterhautfettgewebe liefern kontinuierliche Glukosewerte, unterstützen Insulinabgabe und erhöhen Sicherheit, besonders beim Autofahren oder Nachtzeiten. Zukünftige Systeme arbeiten mit KI-gestützten Vorhersagen und digitalen Zwillingen, um Therapien zu personalisieren. Der Lebensqualitätsschwerpunkt liegt auch auf Schlaf, psychischer Unterstützung und einer stärker integrierten Gesundheitskompetenz, damit Prävention dauerhaft gelingt.