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Veröffentlichungshistorie

Episodenübersicht

Jürgen Habermas, Taktgeber der Nachkriegsgeneration und kritischer Staatsphilosoph

27.05.2026

Habermas als Taktgeber und Gegenwartsdebatte

Die Diskussion reflektiert Habermas als prägenden Denker der Nachkriegsjahrzehnte, dessen Werk Bereiche der Gesellschaftswissenschaften beeinflusst hat. Die Sprecher sehen in ihm eine polarisierende Figur: einerseits Verteidiger der Aufklärung und der Demokratie, andererseits eine Quelle politischer Debatten und Kontroversen, deren Interpretationen sich über Generationen hinweg fortsetzen.

Dialektik der Aufklärung und zwei Perspektiven

Zwei Standpunkte ordnen Habermas’ Denken neu: einerseits betont er die dialektische Struktur der Aufklärung und die Bedeutung von Öffentlichkeit, Lebenswelt und Diskurs; andererseits wird kritisiert, dass seine Theorie oft zu sehr auf Kommunikation fokussiert ist, während ökonomische und Machtstrukturen selbstremain kritisch analysiert werden müssten.

Praxis, Kritik und Anspruch an die politische Wirkung

Die Diskutanten verbinden Habermas’ theoretische Konzepte mit praktischen Fragen: Wie lässt sich Kommunikation als Mittel der Verständigung nutzen, ohne rechte Tendenzen zu verschleiern? Es wird diskutiert, ob seine normative Haltung in realen Konflikten ausreichend reflektiert wurde und welche Widersprüche in politische Entscheidungen hineinspielen.

Rollen, Iranerung und heutige Relevanz

Die Auseinandersetzung betont, dass Habermas’ Erbe weiterhin relevant ist, doch eine differenzierte Perspektive erfordert. Interaktion, Anerkennung und Resonanz werden als ergänzende Felder betrachtet, um Gegenwart und Widerstand einer Gesellschaft zu erfassen und den Diskurs über Aufklärung kritisch fortzuführen.

Habermas als Taktgeber und Gegenwartsdebatte

Die Diskussion reflektiert Habermas als prägenden Denker der Nachkriegsjahrzehnte, dessen Werk Bereiche der Gesellschaftswissenschaften beeinflusst hat. Die Sprecher sehen in ihm eine polarisierende Figur: einerseits Verteidiger der Aufklärung und der Demokratie, andererseits eine Quelle politischer Debatten und Kontroversen, deren Interpretationen sich über Generationen hinweg fortsetzen.

Dialektik der Aufklärung und zwei Perspektiven

Zwei Standpunkte ordnen Habermas’ Denken neu: einerseits betont er die dialektische Struktur der Aufklärung und die Bedeutung von Öffentlichkeit, Lebenswelt und Diskurs; andererseits wird kritisiert, dass seine Theorie oft zu sehr auf Kommunikation fokussiert ist, während ökonomische und Machtstrukturen selbstremain kritisch analysiert werden müssten.

Praxis, Kritik und Anspruch an die politische Wirkung

Die Diskutanten verbinden Habermas’ theoretische Konzepte mit praktischen Fragen: Wie lässt sich Kommunikation als Mittel der Verständigung nutzen, ohne rechte Tendenzen zu verschleiern? Es wird diskutiert, ob seine normative Haltung in realen Konflikten ausreichend reflektiert wurde und welche Widersprüche in politische Entscheidungen hineinspielen.

Rollen, Iranerung und heutige Relevanz

Die Auseinandersetzung betont, dass Habermas’ Erbe weiterhin relevant ist, doch eine differenzierte Perspektive erfordert. Interaktion, Anerkennung und Resonanz werden als ergänzende Felder betrachtet, um Gegenwart und Widerstand einer Gesellschaft zu erfassen und den Diskurs über Aufklärung kritisch fortzuführen.

Asexualität

08.04.2026

Workshop zur Asexualität

In einem Workshop in Wien wurde Asexualität als ein bedeutendes Thema im zeitgenössischen Sexualitätsdiskurs untersucht. Asexualität bezieht sich auf Individuen, die kein sexuelles Interesse oder keine sexuelle Anziehung verspüren. Die Veranstaltung beleuchtete die vielfältigen Facetten der Asexualität, einschließlich der Herausforderungen, die Asexuelle in Gesellschaft und Diskursen erleben. Die Präsentationen umfassten kulturelle, philosophische und psychoanalytische Perspektiven, um die Dynamiken der Asexualität zu erforschen.

Vorträge und Perspektiven

Die Vorträge reichten von Analysen von YouTube-Videos über Asexualität bis hin zu psychoanalytischen Betrachtungen. Insa Hertel, eine der Vortragenden, verknüpfte Asexualität mit der literarischen Figur Bartleby und bemerkte, dass die Diskussion über Asexualität oft unklar bleibt. Olaf Knellesen sprach über die Veränderungen in der Sexualität und deren Verbindung zur Asexualität, während Ulrike Kadi die Leihmutterschaft als eine Form der Asexualität thematisierte.

Asexuelle Ästhetik und Kunst

Beate Absalon erforschte die Schnittstelle zwischen Asexualität und Kunst. Sie stellte fest, dass asexuelle Narrative von der Norm abweichen und oft nicht auf einen Höhepunkt oder ein Ziel hin orientiert sind. Ihre Analyse zeigt, dass Asexualität nicht nur eine sexuelle Orientierung, sondern auch eine politische Kategorie sein kann, die neue Definitionen von Sexualität und Intimität anregt.

Workshop zur Asexualität

In einem Workshop in Wien wurde Asexualität als ein bedeutendes Thema im zeitgenössischen Sexualitätsdiskurs untersucht. Asexualität bezieht sich auf Individuen, die kein sexuelles Interesse oder keine sexuelle Anziehung verspüren. Die Veranstaltung beleuchtete die vielfältigen Facetten der Asexualität, einschließlich der Herausforderungen, die Asexuelle in Gesellschaft und Diskursen erleben. Die Präsentationen umfassten kulturelle, philosophische und psychoanalytische Perspektiven, um die Dynamiken der Asexualität zu erforschen.

Vorträge und Perspektiven

Die Vorträge reichten von Analysen von YouTube-Videos über Asexualität bis hin zu psychoanalytischen Betrachtungen. Insa Hertel, eine der Vortragenden, verknüpfte Asexualität mit der literarischen Figur Bartleby und bemerkte, dass die Diskussion über Asexualität oft unklar bleibt. Olaf Knellesen sprach über die Veränderungen in der Sexualität und deren Verbindung zur Asexualität, während Ulrike Kadi die Leihmutterschaft als eine Form der Asexualität thematisierte.

Asexuelle Ästhetik und Kunst

Beate Absalon erforschte die Schnittstelle zwischen Asexualität und Kunst. Sie stellte fest, dass asexuelle Narrative von der Norm abweichen und oft nicht auf einen Höhepunkt oder ein Ziel hin orientiert sind. Ihre Analyse zeigt, dass Asexualität nicht nur eine sexuelle Orientierung, sondern auch eine politische Kategorie sein kann, die neue Definitionen von Sexualität und Intimität anregt.

Number Two. Eine Vermessung der schlechten Nachrichten

15.01.2026

Einführung und Themenwechsel

Miriam Metze begrüßt die Hörer und erklärt, dass sie ursprünglich ein Kapitel aus ihrem Buch lesen wollte, sich jedoch aufgrund der aktuellen Nachrichten umentschieden hat. In der neuen Sendung mit dem Titel "Number Two, eine Vermessung der schlechten Nachrichten" möchte sie Gedanken äußern, die zur Reflexion anregen.

Wortlosigkeit und Sprachlosigkeit

Metze thematisiert die Sprachlosigkeit in der Gesellschaft angesichts aktueller Ereignisse und verweist auf Renée Goode, eine US-Amerikanerin, die kürzlich ermordet wurde. Die Diskussion wird auch Gewalt und Kannibalismus umfassen, und sie hofft, dass ihre Überlegungen zum Nachdenken anregen.

Die Herausforderung, die richtigen Worte zu finden

Sie argumentiert, dass es oft an präzisen Worten mangelt, um das Unaussprechliche auszudrücken. Milan Kundera wird zitiert, um zu verdeutlichen, dass wir oft Probleme ignorieren und uns nicht mit der Realität auseinandersetzen wollen.

Der Biedermann-Effekt

Metze veranschaulicht dies mit dem Beispiel des Theaterstücks "Biedermann und die Brandstifter" von Max Frisch, in dem ein Spießbürger die Gefahren ignoriert und sich selbst ins Verderben stürzt.

Das Böse und der Teufel in uns

Denis de Rougemont wird zitiert, um zu verdeutlichen, dass das Böse in der Menschheit selbst verankert ist und nicht als externes Phänomen betrachtet werden sollte. Dies führt zur Diskussion über die Korrelation zwischen Einsamkeit und Hass.

Einsamkeit als ein Problem

Hannah Arendt wird zitiert, um zu zeigen, dass Einsamkeit die Menschen dazu bringt, andere als überflüssig zu betrachten, was zu unmenschlichem Verhalten führen kann. Arendt warnt vor der Gefährlichkeit, Einsamkeit zu glorifizieren.

Der moderne Zyniker

Metze beschreibt den modernen Zyniker als jemanden, der sich jeglicher moralischen Verantwortung entzieht. Dieser Zynismus kann gefährlich sein, da er oft in der Politik und Gesellschaft zu beobachten ist.

Fazit und Ausblick

Die Sendung schließt mit einer Reflexion über die Notwendigkeit von Empathie und Akzeptanz in der Gesellschaft, um gegen den Hass und die Einsamkeit anzukämpfen. Metze wünscht den Hörern ein frohes neues Jahr und eine nachdenkliche Zeit.

Einführung und Themenwechsel

Miriam Metze begrüßt die Hörer und erklärt, dass sie ursprünglich ein Kapitel aus ihrem Buch lesen wollte, sich jedoch aufgrund der aktuellen Nachrichten umentschieden hat. In der neuen Sendung mit dem Titel "Number Two, eine Vermessung der schlechten Nachrichten" möchte sie Gedanken äußern, die zur Reflexion anregen.

Wortlosigkeit und Sprachlosigkeit

Metze thematisiert die Sprachlosigkeit in der Gesellschaft angesichts aktueller Ereignisse und verweist auf Renée Goode, eine US-Amerikanerin, die kürzlich ermordet wurde. Die Diskussion wird auch Gewalt und Kannibalismus umfassen, und sie hofft, dass ihre Überlegungen zum Nachdenken anregen.

Die Herausforderung, die richtigen Worte zu finden

Sie argumentiert, dass es oft an präzisen Worten mangelt, um das Unaussprechliche auszudrücken. Milan Kundera wird zitiert, um zu verdeutlichen, dass wir oft Probleme ignorieren und uns nicht mit der Realität auseinandersetzen wollen.

Der Biedermann-Effekt

Metze veranschaulicht dies mit dem Beispiel des Theaterstücks "Biedermann und die Brandstifter" von Max Frisch, in dem ein Spießbürger die Gefahren ignoriert und sich selbst ins Verderben stürzt.

Das Böse und der Teufel in uns

Denis de Rougemont wird zitiert, um zu verdeutlichen, dass das Böse in der Menschheit selbst verankert ist und nicht als externes Phänomen betrachtet werden sollte. Dies führt zur Diskussion über die Korrelation zwischen Einsamkeit und Hass.

Einsamkeit als ein Problem

Hannah Arendt wird zitiert, um zu zeigen, dass Einsamkeit die Menschen dazu bringt, andere als überflüssig zu betrachten, was zu unmenschlichem Verhalten führen kann. Arendt warnt vor der Gefährlichkeit, Einsamkeit zu glorifizieren.

Der moderne Zyniker

Metze beschreibt den modernen Zyniker als jemanden, der sich jeglicher moralischen Verantwortung entzieht. Dieser Zynismus kann gefährlich sein, da er oft in der Politik und Gesellschaft zu beobachten ist.

Fazit und Ausblick

Die Sendung schließt mit einer Reflexion über die Notwendigkeit von Empathie und Akzeptanz in der Gesellschaft, um gegen den Hass und die Einsamkeit anzukämpfen. Metze wünscht den Hörern ein frohes neues Jahr und eine nachdenkliche Zeit.