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Moritz und Mario

Beschreibung

Willkommen bei BauTechTalk – wo moderne Technologie auf traditionelle Baupraxis trifft!

Moritz und Mario, die erfahrenen Köpfe dieses Podcasts, führen dich durch die faszinierende Welt der digitalen Transformation in der Baubranche. Mit einem tiefen Verständnis für beide Welten – die des traditionellen Bauens und die der neuesten digitalen Entwicklungen – bieten sie dir wertvolle Einblicke direkt von der Baustelle.

Von BIM, das Bauprojekte revolutioniert, bis hin zum 3D-Druck, der neue Massstäbe im Bauwesen setzt – unser Podcast deckt alle wesentlichen Technologien ab, die die Baubranche verändern. Wir sprechen über reale Herausforderungen, tägliche Erfahrungen und praktische Lösungen, die Fachleute auf dem Feld anwenden.

Zusammen mit Gästen aus der Baubranche erzählen Moritz und Mario spannende Geschichten über die digitale Transformation und teilen unersetzliches Wissen aus erster Hand. Jede Episode bringt dir tiefgehende Erkenntnisse und die neuesten Trends, die du direkt in deine Arbeit einfließen lassen kannst.

Begleite uns auf dieser aufschlussreichen Reise und entdecke, wie Technologie die Art und Weise, wie wir bauen, neu definiert.

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Veröffentlichungshistorie

Episodenübersicht

Rechnet sich die Digitalisierung auf der Baustelle?

11.08.2026

Herausforderungen der Digitalisierung in der Baubranche

Benny Kuster diskutiert die Widerstände, die oft bei der Einführung neuer Technologien in der Bauindustrie auftreten. Während Büroangestellte bereits viele digitale Tools nutzen, haben viele Arbeiter auf Baustellen kaum Zugang dazu. Doch die richtige Technologie kann große Vorteile bringen und die Motivation steigern.

Die Rolle von Leadway und KMUs

Benjamin Kuster erklärt seine Erfahrungen in der Digitalisierung bei Beekeeper und seine aktuelle Arbeit mit Leadway, wo er KMUs und größere Unternehmen in der Baubranche unterstützt. Er betont, dass der Fokus auf bewährte Lösungen und die speziellen Bedürfnisse der Unternehmen gelegt werden sollte.

Adoption und Nutzererlebnis

Ein zentrales Thema ist die Benutzerakzeptanz. Kuster hebt hervor, dass Technologien nur dann erfolgreich sind, wenn das Nutzererlebnis für die Zielgruppen optimiert wird. Viele Unternehmen scheitern, weil sie nicht genügend auf die Bedürfnisse der Arbeiter eingehen.

Grundlagen der Digitalisierung

Die Diskussion beleuchtet, dass viele Unternehmen noch grundlegende Voraussetzungen für eine erfolgreiche Digitalisierung schaffen müssen. Dazu gehören die Identifizierung von Pain Points und die Schaffung von Rahmenbedingungen, um die neuen Technologien sinnvoll einzuführen.

Quick Wins und einfache Lösungen

Kuster empfiehlt, sich auf einfache, schnell umsetzbare Lösungen zu konzentrieren, die keine großen Veränderungen erfordern. Beispiele sind die Digitalisierung von administrativen Prozessen, wie das Einreichen von Arztzeugnissen, die die Effizienz steigern können.

Zukunftsausblick mit KI

Die Integration von KI wird als potenzieller Game Changer für die Branche angesehen, da sie die Benutzerfreundlichkeit erhöht und die Komplexität der Digitalisierung verringert. Unternehmen sollten jedoch sicherstellen, dass sie über ein gewisses Fundament verfügen, um diese Technologien erfolgreich zu implementieren.

Empfehlungen für KMUs

Kuster rät KMUs, an den Bereichen zu arbeiten, die die größten Herausforderungen darstellen. Der Fokus sollte darauf liegen, ihre Mitarbeiter in den Digitalisierungsprozess einzubeziehen und bewährte Lösungen zu wählen, die die identifizierten Probleme effektiv adressieren.

Herausforderungen der Digitalisierung in der Baubranche

Benny Kuster diskutiert die Widerstände, die oft bei der Einführung neuer Technologien in der Bauindustrie auftreten. Während Büroangestellte bereits viele digitale Tools nutzen, haben viele Arbeiter auf Baustellen kaum Zugang dazu. Doch die richtige Technologie kann große Vorteile bringen und die Motivation steigern.

Die Rolle von Leadway und KMUs

Benjamin Kuster erklärt seine Erfahrungen in der Digitalisierung bei Beekeeper und seine aktuelle Arbeit mit Leadway, wo er KMUs und größere Unternehmen in der Baubranche unterstützt. Er betont, dass der Fokus auf bewährte Lösungen und die speziellen Bedürfnisse der Unternehmen gelegt werden sollte.

Adoption und Nutzererlebnis

Ein zentrales Thema ist die Benutzerakzeptanz. Kuster hebt hervor, dass Technologien nur dann erfolgreich sind, wenn das Nutzererlebnis für die Zielgruppen optimiert wird. Viele Unternehmen scheitern, weil sie nicht genügend auf die Bedürfnisse der Arbeiter eingehen.

Grundlagen der Digitalisierung

Die Diskussion beleuchtet, dass viele Unternehmen noch grundlegende Voraussetzungen für eine erfolgreiche Digitalisierung schaffen müssen. Dazu gehören die Identifizierung von Pain Points und die Schaffung von Rahmenbedingungen, um die neuen Technologien sinnvoll einzuführen.

Quick Wins und einfache Lösungen

Kuster empfiehlt, sich auf einfache, schnell umsetzbare Lösungen zu konzentrieren, die keine großen Veränderungen erfordern. Beispiele sind die Digitalisierung von administrativen Prozessen, wie das Einreichen von Arztzeugnissen, die die Effizienz steigern können.

Zukunftsausblick mit KI

Die Integration von KI wird als potenzieller Game Changer für die Branche angesehen, da sie die Benutzerfreundlichkeit erhöht und die Komplexität der Digitalisierung verringert. Unternehmen sollten jedoch sicherstellen, dass sie über ein gewisses Fundament verfügen, um diese Technologien erfolgreich zu implementieren.

Empfehlungen für KMUs

Kuster rät KMUs, an den Bereichen zu arbeiten, die die größten Herausforderungen darstellen. Der Fokus sollte darauf liegen, ihre Mitarbeiter in den Digitalisierungsprozess einzubeziehen und bewährte Lösungen zu wählen, die die identifizierten Probleme effektiv adressieren.

5000 Seiten in 5 Stunden: KI und die Zukunft der Submission

14.07.2026

Einführung in KI im Bauwesen

Dominik Kraber, ein Experte für GNI und KI, diskutiert die Anwendung von Künstlicher Intelligenz (KI) im Bauwesen. Er hebt hervor, dass KI bereits viele Fähigkeiten besitzt, die jedoch durch strukturelle, datenschutzrechtliche und menschliche Barrieren eingeschränkt sind.

Dominiks Hintergrund

Mit einem Hintergrund in Wirtschaftsinformatik und einer frühen Begeisterung für KI-Technologien, insbesondere nach der Einführung von ChatGPT, hat Dominik seine Kenntnisse durch praktische Anwendung und Forschung erweitert. Er hat ein Beratungsunternehmen gegründet, um Bauunternehmen in der Nutzung von KI zu schulen und zu unterstützen.

Marktforschung und Interviews

Dominik und sein Team führten Interviews mit über 300 Bauunternehmen durch, um die Bedürfnisse und Herausforderungen in der Branche zu verstehen. Diese Gespräche halfen, spezifische Use Cases für KI zu entwickeln, insbesondere im Bereich der Submissionsanalyse.

Submissionsanalyse und Nutzung von KI

Die Submissionsanalyse ist ein zentraler Anwendungsbereich für KI im Bauwesen. Durch effiziente Datenverarbeitung kann KI helfen, Risiken zu identifizieren, die Dokumentation zu verwalten und den gesamten Submissionprozess zu optimieren. Dominik berichtete von einem Projekt mit 5000 Seiten, das durch KI in nur fünf Stunden analysiert werden konnte.

Herausforderungen und Zukunftsaussichten

Die Einführung von KI im Bauwesen steht vor Herausforderungen, insbesondere in Bezug auf die Akzeptanz bei den Mitarbeitenden und die Angst vor Arbeitsplatzverlusten. Dominik betont, dass ein gemeinsames Vorgehen von Management und Mitarbeitern notwendig ist, um die Vorteile von KI zu realisieren. Er sieht in den nächsten fünf Jahren eine massive Veränderung im Arbeitsmarkt durch die Integration von KI-Tools.

Einführung in KI im Bauwesen

Dominik Kraber, ein Experte für GNI und KI, diskutiert die Anwendung von Künstlicher Intelligenz (KI) im Bauwesen. Er hebt hervor, dass KI bereits viele Fähigkeiten besitzt, die jedoch durch strukturelle, datenschutzrechtliche und menschliche Barrieren eingeschränkt sind.

Dominiks Hintergrund

Mit einem Hintergrund in Wirtschaftsinformatik und einer frühen Begeisterung für KI-Technologien, insbesondere nach der Einführung von ChatGPT, hat Dominik seine Kenntnisse durch praktische Anwendung und Forschung erweitert. Er hat ein Beratungsunternehmen gegründet, um Bauunternehmen in der Nutzung von KI zu schulen und zu unterstützen.

Marktforschung und Interviews

Dominik und sein Team führten Interviews mit über 300 Bauunternehmen durch, um die Bedürfnisse und Herausforderungen in der Branche zu verstehen. Diese Gespräche halfen, spezifische Use Cases für KI zu entwickeln, insbesondere im Bereich der Submissionsanalyse.

Submissionsanalyse und Nutzung von KI

Die Submissionsanalyse ist ein zentraler Anwendungsbereich für KI im Bauwesen. Durch effiziente Datenverarbeitung kann KI helfen, Risiken zu identifizieren, die Dokumentation zu verwalten und den gesamten Submissionprozess zu optimieren. Dominik berichtete von einem Projekt mit 5000 Seiten, das durch KI in nur fünf Stunden analysiert werden konnte.

Herausforderungen und Zukunftsaussichten

Die Einführung von KI im Bauwesen steht vor Herausforderungen, insbesondere in Bezug auf die Akzeptanz bei den Mitarbeitenden und die Angst vor Arbeitsplatzverlusten. Dominik betont, dass ein gemeinsames Vorgehen von Management und Mitarbeitern notwendig ist, um die Vorteile von KI zu realisieren. Er sieht in den nächsten fünf Jahren eine massive Veränderung im Arbeitsmarkt durch die Integration von KI-Tools.

Wenn die Innovation aus dem Tunnel kommt

22.06.2026

Definition von Innovation

Für Karel bedeutet Innovation, reale Probleme mit passenden Lösungen anzugehen, die sowohl wirtschaftlichen als auch sozialen Mehrwert schaffen.

Karels Hintergrund

Karel kommt aus den Niederlanden, hat keine formelle Bauausbildung, ist jedoch seit über sechs Jahren in der Baubranche in der Schweiz tätig. Er hat als Leiter für Innovation bei Implenia gearbeitet und ist jetzt Chief Growth Officer bei Urbex, einem Startup, das modulare Systeme für Brücken und Velohochstrassen entwickelt.

Urbex und seine Innovationen

Urbex arbeitet an nachhaltigen Lösungen im Bauwesen, insbesondere durch die Industrialisierung von Infrastruktur. Ihr modulbasiertes System aus Holz wird für Brücken und Velostrecken eingesetzt.

Erfahrungen bei Implenia

Karel leitete ein Team, das Innovationen förderte und ein internes Entrepreneurship-Programm verwaltete. Dieses Programm unterstützte Mitarbeiterideen von der Konzeptphase bis zur Umsetzung.

Erfolgreiche Innovation im Tunnelbau

Eine bemerkenswerte Innovation war die Ersetzung eines traditionellen Stahlelements im Tunnelbau durch hochfestes Polystyren. Dieses Produkt wurde patentiert und findet Anwendung in bedeutenden Projekten wie dem Semmering-Basistunnel.

Prozessinnovationen

Karel spricht auch über kleinere, aber effektive Prozessinnovationen, wie ein datenbasiertes System zur Identifizierung von Zielgruppen für Immobilienprojekte, das die Effizienz verbessert.

Empfehlungen für KMUs

Kleinere Unternehmen sollten sich auf spezifische Herausforderungen konzentrieren und einfache, pragmatische Lösungen entwickeln. Karel betont die Bedeutung von Fokus und der engen Zusammenarbeit mit dem Tagesgeschäft.

Die Rolle der Geschäftsführung

Innovation sollte von der Geschäftsführung unterstützt werden, wobei es wichtig ist, dass die Einmischung nicht zu politisch wird. Die Förderung von Innovation durch motivierte Mitarbeiter ist entscheidend.

Die Zukunft der Baubranche

Karel glaubt, dass die Baubranche nicht überrollt, sondern sich allmählich anpassen wird. Herausforderungen und Konsolidierung sind jedoch wahrscheinlich, insbesondere durch technologische Entwicklungen und den Nachholbedarf in der Branche.

Schlusswort

Karel fordert eine mutigere und schnellere Herangehensweise an Innovationen und eine bessere Zusammenarbeit in der Branche, inspiriert durch die Erfahrungen aus den Niederlanden.

Definition von Innovation

Für Karel bedeutet Innovation, reale Probleme mit passenden Lösungen anzugehen, die sowohl wirtschaftlichen als auch sozialen Mehrwert schaffen.

Karels Hintergrund

Karel kommt aus den Niederlanden, hat keine formelle Bauausbildung, ist jedoch seit über sechs Jahren in der Baubranche in der Schweiz tätig. Er hat als Leiter für Innovation bei Implenia gearbeitet und ist jetzt Chief Growth Officer bei Urbex, einem Startup, das modulare Systeme für Brücken und Velohochstrassen entwickelt.

Urbex und seine Innovationen

Urbex arbeitet an nachhaltigen Lösungen im Bauwesen, insbesondere durch die Industrialisierung von Infrastruktur. Ihr modulbasiertes System aus Holz wird für Brücken und Velostrecken eingesetzt.

Erfahrungen bei Implenia

Karel leitete ein Team, das Innovationen förderte und ein internes Entrepreneurship-Programm verwaltete. Dieses Programm unterstützte Mitarbeiterideen von der Konzeptphase bis zur Umsetzung.

Erfolgreiche Innovation im Tunnelbau

Eine bemerkenswerte Innovation war die Ersetzung eines traditionellen Stahlelements im Tunnelbau durch hochfestes Polystyren. Dieses Produkt wurde patentiert und findet Anwendung in bedeutenden Projekten wie dem Semmering-Basistunnel.

Prozessinnovationen

Karel spricht auch über kleinere, aber effektive Prozessinnovationen, wie ein datenbasiertes System zur Identifizierung von Zielgruppen für Immobilienprojekte, das die Effizienz verbessert.

Empfehlungen für KMUs

Kleinere Unternehmen sollten sich auf spezifische Herausforderungen konzentrieren und einfache, pragmatische Lösungen entwickeln. Karel betont die Bedeutung von Fokus und der engen Zusammenarbeit mit dem Tagesgeschäft.

Die Rolle der Geschäftsführung

Innovation sollte von der Geschäftsführung unterstützt werden, wobei es wichtig ist, dass die Einmischung nicht zu politisch wird. Die Förderung von Innovation durch motivierte Mitarbeiter ist entscheidend.

Die Zukunft der Baubranche

Karel glaubt, dass die Baubranche nicht überrollt, sondern sich allmählich anpassen wird. Herausforderungen und Konsolidierung sind jedoch wahrscheinlich, insbesondere durch technologische Entwicklungen und den Nachholbedarf in der Branche.

Schlusswort

Karel fordert eine mutigere und schnellere Herangehensweise an Innovationen und eine bessere Zusammenarbeit in der Branche, inspiriert durch die Erfahrungen aus den Niederlanden.