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BBZN - Berufsbildungszentrum Natur und Ernährung - Kanton Luzern

Beschreibung

Willkommen bei „FeldFunk“ – dem Podcast des Berufsbildungszentrums Natur und Ernährung (BBZN) Luzern. Dieser Podcast richtet sich an alle produzierenden und in der Landwirtschaft tätigen Personen, die sich flexibel weiterbilden möchten.                                         In den entsprechenden Episoden bietet „FeldFunk“ spannende Einblicke in die Landwirtschaft der Zentralschweiz – rund um Haus, Hof und Feld. Unsere Gäste sind Experten und Praktikerinnen aus der Region, die ihr Wissen und ihre Erfahrungen mit Ihnen teilen.                                                                                                Abonnieren Sie „FeldFunk“ und profitieren Sie von einer innovativen Lösung für Ihre landwirtschaftliche Weiterbildung – flexibel, praxisnah und aktuell!https://www.bbzn.lu.ch/kurse  feldfunk-podcast.bbzn@sluz.ch 

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Veröffentlichungshistorie

Episodenübersicht

#24: Antibiotika-Einsatz in der Milchviehhaltung

10.08.2026

Antibiotika-Resistenzen in der Tier- und Humanmedizin

Antibiotika-Resistenzen sind ein ernstes Problem in der Veterinär- und Humanmedizin. Trotz einer Reduzierung des Antibiotikaverbrauchs in der Humanmedizin um 30% und in der Veterinärmedizin um 40%, bleibt der Einsatz von über 20 Tonnen Antibiotika in der Nutztierhaltung, insbesondere bei Rindern, besorgniserregend.

Möglichkeiten zur Senkung des Antibiotikaverbrauchs

Um den Antibiotikaverbrauch bei Milchkühen zu senken, sollten der Krankheitsdruck verringert und der Tierverkehr reduziert werden. Insbesondere der Tränkerhandel stellt ein Risiko dar, da junge Tiere verschiedenen Stallfloren ausgesetzt sind. Eine frühere Integration in die Mast könnte helfen, den Einsatz von Antibiotika zu minimieren.

Stallklima und Hygiene

Die Verbesserung des Stallklimas und der Hygiene ist entscheidend zur Reduzierung des Keimdrucks. Frischluftzufuhr und regelmäßige Reinigung fördern eine gesunde Stallflora. Der Einsatz von effektiven Mikroorganismen kann helfen, eine gute Stallflora zu erhalten.

Gesundheitsfördernde Maßnahmen

Die Zucht gesunder Kühe sowie eine ausgewogene und vielfältige Fütterung sind zentral für die Gesundheit der Tiere. Die richtige Kolostrumversorgung und Impfungen stärken das Immunsystem der Kälber, wodurch der Bedarf an Antibiotika gesenkt werden kann.

Gezielte Antibiotikabehandlung

Im Falle einer notwendigen Antibiotikabehandlung sollten gezielte Tests durchgeführt werden, um den spezifischen Erreger zu identifizieren und das passende Antibiotikum auszuwählen. Eine präzise Dosierung und die Einhaltung der Behandlungsdauer sind entscheidend, um Resistenzen zu vermeiden.

Fazit

Es gibt keine universelle Lösung zur Reduzierung des Antibiotika-Einsatzes. Jeder Betrieb sollte individuelle Maßnahmen ergreifen, um den Verbrauch zu senken und die Gesundheit der Tiere zu fördern. Ein ganzheitlicher Ansatz ist erforderlich, um die Antibiotikaresistenzen nachhaltig zu bekämpfen.

Antibiotika-Resistenzen in der Tier- und Humanmedizin

Antibiotika-Resistenzen sind ein ernstes Problem in der Veterinär- und Humanmedizin. Trotz einer Reduzierung des Antibiotikaverbrauchs in der Humanmedizin um 30% und in der Veterinärmedizin um 40%, bleibt der Einsatz von über 20 Tonnen Antibiotika in der Nutztierhaltung, insbesondere bei Rindern, besorgniserregend.

Möglichkeiten zur Senkung des Antibiotikaverbrauchs

Um den Antibiotikaverbrauch bei Milchkühen zu senken, sollten der Krankheitsdruck verringert und der Tierverkehr reduziert werden. Insbesondere der Tränkerhandel stellt ein Risiko dar, da junge Tiere verschiedenen Stallfloren ausgesetzt sind. Eine frühere Integration in die Mast könnte helfen, den Einsatz von Antibiotika zu minimieren.

Stallklima und Hygiene

Die Verbesserung des Stallklimas und der Hygiene ist entscheidend zur Reduzierung des Keimdrucks. Frischluftzufuhr und regelmäßige Reinigung fördern eine gesunde Stallflora. Der Einsatz von effektiven Mikroorganismen kann helfen, eine gute Stallflora zu erhalten.

Gesundheitsfördernde Maßnahmen

Die Zucht gesunder Kühe sowie eine ausgewogene und vielfältige Fütterung sind zentral für die Gesundheit der Tiere. Die richtige Kolostrumversorgung und Impfungen stärken das Immunsystem der Kälber, wodurch der Bedarf an Antibiotika gesenkt werden kann.

Gezielte Antibiotikabehandlung

Im Falle einer notwendigen Antibiotikabehandlung sollten gezielte Tests durchgeführt werden, um den spezifischen Erreger zu identifizieren und das passende Antibiotikum auszuwählen. Eine präzise Dosierung und die Einhaltung der Behandlungsdauer sind entscheidend, um Resistenzen zu vermeiden.

Fazit

Es gibt keine universelle Lösung zur Reduzierung des Antibiotika-Einsatzes. Jeder Betrieb sollte individuelle Maßnahmen ergreifen, um den Verbrauch zu senken und die Gesundheit der Tiere zu fördern. Ein ganzheitlicher Ansatz ist erforderlich, um die Antibiotikaresistenzen nachhaltig zu bekämpfen.

#23: Erntezeit – zwischen Mähdrescher und Mühle

13.07.2026

Die Herausforderungen der Erntezeit

Die Erntezeit ist eine kritische Phase, in der Landwirte und Tröscherfahrer hohe Erwartungen an Ertrag und Qualität haben. Während einige Landwirte erfreut über ihre Ernte sind, kämpfen andere mit Problemen wie zu feuchtem oder unreifem Getreide und dem Einfluss des Wetters. Die Qualität der Ernte wird häufig von der richtigen Handhabung und der Kontrolle der Feuchtigkeit beeinflusst.

Rolle von Tröscherfahrern und Müllern

Die Tröscherfahrer sind für die Ernte verantwortlich und müssen sicherstellen, dass die Ernte in optimalem Zustand angeliefert wird. Viele haben jahrelange Erfahrung, dennoch gibt es Unterschiede in der Qualität der gelieferten Ware. Müller, wie Martin Willimann, empfangen die Ernte und müssen auf die Qualität achten, einschließlich Feuchtigkeit und Mykotoxin-Tests, um sicherzustellen, dass die Ware für die Verarbeitung geeignet ist.

Verkehrssicherheit und technische Herausforderungen

Ein weiteres wichtiges Thema im Podcast ist die Verkehrssicherheit. Die großen Maschinen, die während der Ernte eingesetzt werden, stellen fahrerische Herausforderungen dar. Fabian Koch gibt wertvolle Tipps zur Sicherheit im Straßenverkehr, besonders in Bezug auf die Überprüfung der Maschinen vor dem Fahren und das Vermeiden von Überladungen.

Strategien für zukünftige Herausforderungen

Die Diskussion dreht sich auch um zukünftige Herausforderungen wie den Verzicht auf Pflanzenschutzmittel und Herbizidresistenzen. Die Experten betonen die Notwendigkeit, flexibel zu sein und Strategien anzupassen, um die Qualität der Ernte zu sichern. Es wird empfohlen, frühzeitig auf Probleme zu reagieren und die richtigen Maßnahmen zu ergreifen.

Die Herausforderungen der Erntezeit

Die Erntezeit ist eine kritische Phase, in der Landwirte und Tröscherfahrer hohe Erwartungen an Ertrag und Qualität haben. Während einige Landwirte erfreut über ihre Ernte sind, kämpfen andere mit Problemen wie zu feuchtem oder unreifem Getreide und dem Einfluss des Wetters. Die Qualität der Ernte wird häufig von der richtigen Handhabung und der Kontrolle der Feuchtigkeit beeinflusst.

Rolle von Tröscherfahrern und Müllern

Die Tröscherfahrer sind für die Ernte verantwortlich und müssen sicherstellen, dass die Ernte in optimalem Zustand angeliefert wird. Viele haben jahrelange Erfahrung, dennoch gibt es Unterschiede in der Qualität der gelieferten Ware. Müller, wie Martin Willimann, empfangen die Ernte und müssen auf die Qualität achten, einschließlich Feuchtigkeit und Mykotoxin-Tests, um sicherzustellen, dass die Ware für die Verarbeitung geeignet ist.

Verkehrssicherheit und technische Herausforderungen

Ein weiteres wichtiges Thema im Podcast ist die Verkehrssicherheit. Die großen Maschinen, die während der Ernte eingesetzt werden, stellen fahrerische Herausforderungen dar. Fabian Koch gibt wertvolle Tipps zur Sicherheit im Straßenverkehr, besonders in Bezug auf die Überprüfung der Maschinen vor dem Fahren und das Vermeiden von Überladungen.

Strategien für zukünftige Herausforderungen

Die Diskussion dreht sich auch um zukünftige Herausforderungen wie den Verzicht auf Pflanzenschutzmittel und Herbizidresistenzen. Die Experten betonen die Notwendigkeit, flexibel zu sein und Strategien anzupassen, um die Qualität der Ernte zu sichern. Es wird empfohlen, frühzeitig auf Probleme zu reagieren und die richtigen Maßnahmen zu ergreifen.

#22: Bio-Schaffleisch im Porträt

08.06.2026

Biolandbau, Schafhaltung und Perspektiven

Der Text beleuchtet Schaf- und Lammfleischproduktion im Biolandbau und zeigt, wie Schafe vielseitige Aufgaben übernehmen: Landschaftspflege, Nährstoffkreisläufe und nachhaltige Fleischproduktion. Es wird sichtbar, dass Vermarktung eine zentrale Herausforderung bleibt, während die ökologische Bedeutung von Schafen in steilen, mageren Flächen voll erkennbar wird. Die Diskussion hebt Chancen als Nischenprodukt sowie die langfristige Rolle der Schafhaltung in der Landwirtschaft hervor.

Der Betrieb und seine Herausforderungen

Vor Ort schildert ein Biolandbetrieb die Entwicklung von Milchrund auf Fleischschafe umgestellten Systemen. Schafe dienen der Verbuschungskontrolle, befressen unzugängliche Flächen und tragen zur Artenvielfalt bei. Herausforderungen ergeben sich aus Klauen- und Parasitenproblemen, dem Umgang mit nassen Verhältnissen und der saisonalen Betreuung. Die Tierpflege umfasst Klauenpflege und Schutzmaßnahmen, um die Gesundheit der Herde zu sichern.

Vermarktung, Konsumenten und Labels

Eine Umfrage zeigt, dass viele Konsumenten Schaf- und Lammfleisch selten kaufen, oft Rindfleisch bevorzugen und dem Vorurteil gegenüber Schaffleisch begegnen. Betriebe verkaufen direkt über Händler oder Schlachthöfe, lösen Labels unterschiedlich, wobei einige sichtbar sind und andere fehlen. Transparenz über Herkunft und Landschaftsbeitrag wird als wichtiger Faktor für Nachfrage gesehen, während regionale Märkte und Edelstücke eine Rolle spielen.

Marktentwicklung und Rezeptideen

Der Markt bleibt für Lamm- und Schaffleisch tendenziell begrenzt, mit einem leichten Preisanstieg über die Jahre. Die Vielseitigkeit der Produkte wird betont, seien es Voressen, Würste oder andere Zubereitungen. Rezepte reichen von einfachen Voressen bis zu gegrillten Gerichten, wodurch Verbraucherinnen und Verbraucher ermutigt werden, neue Zubereitungen auszuprobieren und das Angebot besser kennenzulernen.

Biolandbau, Schafhaltung und Perspektiven

Der Text beleuchtet Schaf- und Lammfleischproduktion im Biolandbau und zeigt, wie Schafe vielseitige Aufgaben übernehmen: Landschaftspflege, Nährstoffkreisläufe und nachhaltige Fleischproduktion. Es wird sichtbar, dass Vermarktung eine zentrale Herausforderung bleibt, während die ökologische Bedeutung von Schafen in steilen, mageren Flächen voll erkennbar wird. Die Diskussion hebt Chancen als Nischenprodukt sowie die langfristige Rolle der Schafhaltung in der Landwirtschaft hervor.

Der Betrieb und seine Herausforderungen

Vor Ort schildert ein Biolandbetrieb die Entwicklung von Milchrund auf Fleischschafe umgestellten Systemen. Schafe dienen der Verbuschungskontrolle, befressen unzugängliche Flächen und tragen zur Artenvielfalt bei. Herausforderungen ergeben sich aus Klauen- und Parasitenproblemen, dem Umgang mit nassen Verhältnissen und der saisonalen Betreuung. Die Tierpflege umfasst Klauenpflege und Schutzmaßnahmen, um die Gesundheit der Herde zu sichern.

Vermarktung, Konsumenten und Labels

Eine Umfrage zeigt, dass viele Konsumenten Schaf- und Lammfleisch selten kaufen, oft Rindfleisch bevorzugen und dem Vorurteil gegenüber Schaffleisch begegnen. Betriebe verkaufen direkt über Händler oder Schlachthöfe, lösen Labels unterschiedlich, wobei einige sichtbar sind und andere fehlen. Transparenz über Herkunft und Landschaftsbeitrag wird als wichtiger Faktor für Nachfrage gesehen, während regionale Märkte und Edelstücke eine Rolle spielen.

Marktentwicklung und Rezeptideen

Der Markt bleibt für Lamm- und Schaffleisch tendenziell begrenzt, mit einem leichten Preisanstieg über die Jahre. Die Vielseitigkeit der Produkte wird betont, seien es Voressen, Würste oder andere Zubereitungen. Rezepte reichen von einfachen Voressen bis zu gegrillten Gerichten, wodurch Verbraucherinnen und Verbraucher ermutigt werden, neue Zubereitungen auszuprobieren und das Angebot besser kennenzulernen.