
Make-it-C.L.I.C.K. – Der Podcast
Jenny-Joy Kreindl
Beschreibung
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Veröffentlichungshistorie
Episodenübersicht

Barbara Hofkamp
Berufliche Neuorientierung und Leidenschaft für Kunst
Barbara Hofkamp, ehemalige Chief of Staff bei UBS, spricht über ihren Wechsel von der Finanzwelt zur Kunstforschung. Sie betont, wie wichtig es ist, eine spezielle Kompetenz zu entwickeln und den eigenen Mehrwert zu definieren, bevor man einen beruflichen Neustart wagt. Ihre Leidenschaft für Kunst begleitete sie schon lange und führte sie zur Biografie des deutschen Impressionisten Philipp Klein.
Die Herausforderungen des Wechsels von Corporate zu Selbstständigkeit
Hofkamp beschreibt den Wechsel von einem strukturierten Corporate-Umfeld zu einem freiberuflichen Leben als bruchhaft, aber befreiend. Sie genießt die Freiheit, ihren eigenen Zeitplan zu bestimmen, vermisst aber auch den Austausch mit intelligenten Kollegen und die Dynamik eines großen Unternehmens.
Kunst und gesellschaftlicher Sinn
Im Gespräch wird die Rolle der Kunst als Medium zur Reflexion gesellschaftlicher Themen thematisiert. Hofkamp hebt hervor, dass nicht alle Kunst eine politische Botschaft haben muss, sondern auch einfach als ästhetischer Genuss geschätzt werden kann. Sie sieht die Verantwortung von Sammlern darin, Kunstwerke für zukünftige Generationen zu bewahren.
Die Bedeutung von Netzwerken und Zusammenarbeit
Die Ausstellung von Philipp Klein in Hannover ist das Ergebnis von Zusammenarbeit mit Museen und dem Austausch mit anderen Kunstinteressierten. Hofkamp ermutigt dazu, aktiv auf Menschen zuzugehen und Fragen zu stellen, um Chancen zu schaffen und neue Wege zu gehen.
Ausblick auf zukünftige Projekte
Hofkamp arbeitet bereits an einem neuen Künstlerprojekt, das mehr Recherche erfordert und sich mit komplexeren historischen Kontexten auseinandersetzt. Ihr Ziel ist es, den kulturellen Reichtum und die Geschichte der Kunst für die Nachwelt zu bewahren.

Brigadier Meinrad Keller
Bewaffnete Neutralität und internationale Kooperation
Brigadier Meinrad Keller spricht über die Bedeutung der bewaffneten Neutralität der Schweiz und betont die Notwendigkeit, sowohl autonom als auch international kooperativ zu sein. Er beschreibt die Welt als interdependent und hebt hervor, dass die Schweizer Armee in der heutigen Zeit auf internationale Kooperation angewiesen ist, um die Werte Europas zu schützen.
Paternalismus und Identität
Im Gespräch wird auch der Patriotismus und die Identität in der Schweiz thematisiert. Keller erklärt, dass Patriotismus nicht nur erlaubt, sondern auch wichtig ist, um eine Verbindung zur Heimat zu schaffen. Er betont, dass die Werte der Freiheit und des Respekts für andere Grundpfeiler der Schweizer Gesellschaft sind.
Die Herausforderungen der modernen Kriegsführung
Keller beleuchtet die Herausforderungen, vor denen die Schweizer Armee steht, insbesondere im Hinblick auf die Vorbereitung auf mögliche Konflikte. Er diskutiert die Verantwortung von Soldaten und Offizieren, die moralisch und ethisch korrekt handeln müssen, auch in schwierigen Situationen. Dies schließt die Auseinandersetzung mit dem Kriegsvölkerrecht und die Notwendigkeit ein, menschliche Werte zu bewahren.
Realitätsnahe Ausbildung und Wertevermittlung
Ein zentrales Thema ist die Ausbildung der Soldaten, die darauf abzielt, sie auf den Ernstfall vorzubereiten, ohne über Kriegserfahrungen zu verfügen. Keller beschreibt den Ansatz, moderne Kriegsführung in die Ausbildung zu integrieren, um Soldaten auf die Realität von Konflikten vorzubereiten und ihnen zu helfen, die richtigen Entscheidungen zu treffen.
Politische Verantwortung und gesellschaftliches Bewusstsein
Keller appelliert an die Politik und die Gesellschaft, sich der Realität bewusst zu sein und Sicherheit als Priorität zu betrachten. Er fordert, dass die Schweiz sich nicht in einer 'Käseglocke' der Sicherheit wähnt und stattdessen in die Verteidigungsfähigkeit investiert, um zukünftigen Bedrohungen gewachsen zu sein.

Leadership Check-In Nr. 3 mit Dr. Siegfried Hoenle
Die Bedeutung von Beziehungen in der Führung
In erfolgreichen Teams sind starke Beziehungen und Vertrauen entscheidend. Leadership wird als Beziehung zwischen Menschen definiert, im Gegensatz zu Management, das eher auf Befehl und Kontrolle beruht. Mitarbeiter, die sich einem Leader verbunden fühlen, sind motivierter und leisten Außerordentliches.
Führung zwischen Dominanz und Partizipation
Im Podcast wird das Spannungsfeld zwischen autoritären Führungsstilen, die kurzfristige Erfolge bringen, und partizipativer Führung, die auf langfristige Beziehungen abzielt, diskutiert. Autoritäre Stile können kurzfristig funktionieren, führen jedoch nicht zu nachhaltigem Erfolg.
Psychologische Sicherheit und Innovationskultur
Psychologische Sicherheit ist zentral für die Leistungsfähigkeit eines Teams. Mitarbeiter müssen sich sicher fühlen, um ihre Ideen einzubringen. Ein Beispiel ist Microsoft, das unter Satya Nadella eine Kultur des Wachstums und der Zusammenarbeit gefördert hat, was zu messbarem Erfolg führte.
Herausforderungen im Change Management
Ständige Transformationen in Unternehmen können zu Ermüdung führen. Die Notwendigkeit, sich ständig weiterzuentwickeln, kann dazu führen, dass Mitarbeiter sich zurückziehen und autoritäre Führung bevorzugen. Es ist wichtig, dass Führungskräfte eine Balance zwischen Nähe und Distanz finden.
Coaching und persönliche Entwicklung
Im Coaching wird der Fokus auf individuelle Stärken gelegt. Führungskräfte sollten sich ihrer eigenen Selbstwahrnehmung bewusst sein, um effektiv führen zu können. Ein gutes Beispiel für effektive Führung ist Zappos, wo der Kundenservice über alles gestellt wird.