
Platform Stories
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Beschreibung
Von Internal Developer Platforms über GitOps bis hin zu Cloud Native Technologien - die Hosts tauchen tief in die Themen ein, die Platform Engineers und DevOps-Teams bewegen.
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Veröffentlichungshistorie
Episodenübersicht

Souveräne Produktivität: 4 Plattformlösungen im Überblick | Platform Stories S2E6
Einführung in die Episode
In dieser Episode geht es um Plattformlösungen im Bereich Platform Engineering. Jörg und Christina stellen vier zentrale Plattformlösungen vor, die sie in ihrer Praxis beobachtet und entwickelt haben.
Überblick der Plattformlösungen
Die vier wichtigsten Plattformlösungen sind: 1. Playgrounds für Kompetenzaufbau, 2. Landing Zones für den Start in die Cloud, 3. Internal Developer Platforms zur Produktivitätssteigerung und 4. eine Multi-Cloud-Broker-Plattform zur zentralen Verwaltung und Souveränität.
Playgrounds und Trainingsumgebungen
Playgrounds ermöglichen es Mitarbeitern, sich mit neuen Technologien vertraut zu machen, indem sie in einer sicheren Umgebung experimentieren können. Die Herausforderung besteht darin, die Berührungsängste abzubauen und eine einfache Nutzung zu gewährleisten.
Landing Zones
Landing Zones sind strukturierte Umgebungen für produktive Anwendungen. Sie bieten die nötige Infrastruktur, Netzwerkkonnektivität und Sicherheitsrichtlinien, um sicherzustellen, dass Anwendungen ordnungsgemäß betrieben werden können.
Internal Developer Platforms (IDP)
IDPs erleichtern Entwicklern die Arbeit, indem sie eine integrierte Umgebung bereitstellen, die alle notwendigen Tools und Ressourcen enthält. Dies reduziert den administrativen Aufwand und steigert die Effizienz.
Multi-Cloud-Broker-Plattform
Diese Plattform ermöglicht es Unternehmen, mehrere Cloud-Dienste zu verwalten und als eine zentrale Anlaufstelle für alle technologischen Ressourcen zu fungieren. Sie fördert die Zusammenarbeit zwischen Teams und optimiert den Ressourceneinsatz.
Zusammenfassung und Ausblick
Die vorgestellten Plattformlösungen bieten Unternehmen die Möglichkeit, ihre Cloud-Strategien effizient zu gestalten und die Produktivität zu steigern. Ein zentrales Management und die Schaffung eines Service-Ökosystems sind entscheidend für den Erfolg in einer Multi-Cloud-Umgebung.

Hyperscaler, europäische Provider und die Frage nach Exit-Strategien – mit Christian Schreiner (Computacenter)
Einführung und Gastvorstellung
Im Podcast Platform Stories begrüßen Jörg und Christina ihren Gast Christian Schreiner, Unit Director bei Computacenter. Die Diskussion dreht sich um Themen wie Souveränität, AI und die Herausforderungen im Bereich Plattformen.
Computacenter und seine Rolle
Computacenter ist ein weltweiter Systemintegrator, der sich auf große Enterprise-Kunden und den öffentlichen Sektor spezialisiert hat. Christian erläutert seine Verantwortung für die Portfolioentwicklung und die strategische Unterstützung der Kunden.
Aktuelle Herausforderungen in der Cloud-Entwicklung
Christian beschreibt die dritte Welle der Cloud-Adaption, in der das Thema Souveränität in den Vordergrund rückt. Geopolitische Veränderungen beeinflussen die Risikodiskussionen der Kunden, die nun stärker auf digitale Lieferketten und Resilienz achten.
Die Rolle von AI und Daten
Das Thema AI wird zunehmend wichtig, wobei die Diskussion oft mit Datenqualität und -sicherheit verknüpft ist. Die Herausforderungen, die sich aus der Nutzung von AI ergeben, betreffen sowohl technische als auch kommerzielle Aspekte.
Souveränität und Risikomanagement
Christian betont, dass Souveränität und Resilienz zwei Seiten derselben Medaille sind. Unternehmen müssen entscheiden, wie viel Kontrolle sie über ihre Technologien und Daten haben wollen, um handlungsfähig zu bleiben.
Trend zu lokalen Inferenzmodellen
Die Möglichkeit, AI-Modelle lokal zu betreiben, wird immer relevanter. Unternehmen evaluieren, welche Modelle für ihre spezifischen Anforderungen am besten geeignet sind, um Abhängigkeiten zu minimieren.
Die Zukunft der AI und Souveränität
In den kommenden Jahren wird eine stärkere Automatisierung und der Einsatz von AI in Unternehmen erwartet. Die Rolle des Menschen wird sich ändern, während das Management des Kontexts für die Nutzung von AI entscheidend sein wird.

CIO des Jahres Saskia Kohlhaas über KI, Plattformen & Führung
Einordnung von IAV und der Rolle von IT
IAV wird als Engineering Service Provider beschrieben, der tiefes Ingenieurswissen mit Software, Daten und KI über den Fahrzeug- und Mobilitätslebenszyklus verbindet. Das Unternehmen entwickelt digitale, skalierbare Lösungen und Plattformen, wobei die enge Verzahnung von IT, Engineering und Business im Fokus steht. Die CIO-/CDO-Rolle wandelt sich von reiner Betriebs-IT hin zu einem beschleunigenden Transformator des Unternehmens.
Fokus auf Schnelligkeit, Umfeld und Team
Saskia Kohlhaas betont, dass schnelles, aber verantwortungsvolles Handeln zentral ist: Vertrauensaufbau, klare Entscheidungen und die Entwicklung von Kolleginnen und Kollegen stehen im Vordergrund. Sie strebt ein Umfeld an, in dem Fachwissen ergänzt wird, um gemeinsam Ziele zu erreichen, ohne dass Einzelpersonen als Engpässe fungieren. Lernen aus Fehlern wird als notwendiger Bestandteil des Fortschritts gesehen.
Plattform Engineering – Silos aufbrechen
Im Gespräch wird Plattform Engineering als Mittel gesehen, zentrale Plattformen bereitzustellen und Silos zu überwinden. Wichtig sind integrative Leadership, Skalierung, Partizipation und frühzeitiges Teilen von Erfolgen. Eine generalistische KI-Plattform soll Mitarbeitenden den Zugang zu neuen Möglichkeiten erleichtern, indem Prozesse standardisiert und regulatorische Hürden reduziert werden, damit Teams schneller konkrete Ergebnisse erzielen können.
Zukunft von Führung, Bildung und Zusammenarbeit
Die Diskussion berührt die Koordination von Technologie und Organisation, insbesondere die Zusammenarbeit mit CHROs, um personelle Transformation und Fähigkeiten aufzubauen. Coding-Entwicklung verändert sich durch KI, bleibt aber architektonisches Kernwissen und Verantwortung. Es wird betont, dass Leadership situativ bleibt, Transparenz benötigt und das Vorbild die Unternehmenskultur prägt, während Lernen und Unternehmertum künftig stärker gefordert sind.