Versorgung integriert! Der DGIV-Podcast.
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Versorgung integriert! Der DGIV-Podcast.

Martina Kloepfer

Beschreibung

Eine effiziente Gesundheitsversorgung, die den Patienten, die Patientin wirklich in den Mittelpunkt stellt, scheitert unter anderem noch an den Grenzen Ambulant und Stationär.
Wir diskutieren, wie diese Grenzen überwunden werden können, welche rechtlichen Rahmenbedingungen es braucht und welche Strukturen grundsätzlich verändert werden müssen, um zielgerichtet, am jeweiligen Krankheitsbild orientiert, Sektor übergreifend, behandeln zu können.

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Veröffentlichungshistorie

Episodenübersicht

07. DGIV - Podcast: Potentiale eines Primärversorgungssystems integriert zu versorgen - Teil 2

30.04.2026

Definition und Ziele eines integrierten Primärversorgungssystems

Die Diskussion fokussiert darauf, ambulante und stationäre Strukturen zu vernetzen, um Patientinnen und Patienten besser im System zu halten. Es geht um ein breiteres Versorgungsmodell, in dem Teams aus Ärzten, MFAs und anderen Gesundheitsberufen zusammenarbeiten und soziale Aspekte mit einbeziehen, statt einzelne Maßnahmen isoliert zu betrachten.

Verantwortung, Delegation und Curriculum

Es wird befürchtet, dass neue Aufgaben delegiert oder substituiert werden könnten. Unklar bleibt, wer Verantwortung trägt und welche Ausbildung die Beteiligten benötigen. Ein einheitliches Curriculum für neue Gesundheitsberufe sowie Klärung, wer welche Aufgaben übernimmt, stehen im Fokus der Diskussion.

Vergütung, Strukturreformen und Zugang

Behandelt werden die Vergütungsfragen für delegierte oder substituierende Aufgaben und die Frage, ob eine umfassende EBM-Reform nötig ist oder verzögert bleibt. Zudem wird der Zugang zum System, inklusive First-Contact- und Triage-Verfahren, als zentraler Aspekt gesehen, der die patientenorientierte Terminsteuerung beeinflusst.

Selektivverträge, Netzwerke und Terminsteuerung

Diskutiert wird, ob ein Primärversorgungssystem die Selektivverträge ablösen könnte, um Verantwortung und Finanzierung zu bündeln. Die Rolle von Netzwerken, Überweisungen mit qualifizierter Dokumentation und der Ausbau von Terminservicestellen wird als Voraussetzung für eine effizientere Zusammenarbeit gesehen.

Definition und Ziele eines integrierten Primärversorgungssystems

Die Diskussion fokussiert darauf, ambulante und stationäre Strukturen zu vernetzen, um Patientinnen und Patienten besser im System zu halten. Es geht um ein breiteres Versorgungsmodell, in dem Teams aus Ärzten, MFAs und anderen Gesundheitsberufen zusammenarbeiten und soziale Aspekte mit einbeziehen, statt einzelne Maßnahmen isoliert zu betrachten.

Verantwortung, Delegation und Curriculum

Es wird befürchtet, dass neue Aufgaben delegiert oder substituiert werden könnten. Unklar bleibt, wer Verantwortung trägt und welche Ausbildung die Beteiligten benötigen. Ein einheitliches Curriculum für neue Gesundheitsberufe sowie Klärung, wer welche Aufgaben übernimmt, stehen im Fokus der Diskussion.

Vergütung, Strukturreformen und Zugang

Behandelt werden die Vergütungsfragen für delegierte oder substituierende Aufgaben und die Frage, ob eine umfassende EBM-Reform nötig ist oder verzögert bleibt. Zudem wird der Zugang zum System, inklusive First-Contact- und Triage-Verfahren, als zentraler Aspekt gesehen, der die patientenorientierte Terminsteuerung beeinflusst.

Selektivverträge, Netzwerke und Terminsteuerung

Diskutiert wird, ob ein Primärversorgungssystem die Selektivverträge ablösen könnte, um Verantwortung und Finanzierung zu bündeln. Die Rolle von Netzwerken, Überweisungen mit qualifizierter Dokumentation und der Ausbau von Terminservicestellen wird als Voraussetzung für eine effizientere Zusammenarbeit gesehen.

06. DGIV - Podcast: Potentiale eines Primärversorgungssystems integriert zu versorgen - Teil 1

30.04.2026

Übergreifende Versorgungskonzepte und Zielsetzung

Es geht darum, Grenzen zwischen ambulantem und stationärem Sektor zu überwinden und eine bedarfsgerechte Primärversorgung zu gestalten. Der Fokus liegt auf einem integrierten Ansatz, der alle relevanten Akteure einbezieht und Versorgungslinien stärkt, ohne einzelne Gruppen herauszufordern oder zu benachteiligen.

Selektivverträge vs. Kollektivverträge: Erfahrungen aus Baden-Württemberg

Aus Baden-Württemberg wird eine enge Verzahnung von Hausarztzentrierung, Facharztangeboten und selektiven Verträgen beschrieben. Die Verbindung von RZV und 140a-Verträgen ermöglicht sinnvolle Anreize, eine abgestimmte Weiterleitung und eine verbindliche Berichtspflicht. Ein vollständiger Abbau des Kollektivsystems wird kritisch gesehen; stattdessen wird Parallelität als Modellregion angestrebt.

Rollen, Delegation und neue Fachkräfte

Die Diskussion betont Delegation an Gesundheitsfachberufe, Physician Assistance und fortgeschrittene MFAs. Qualifizierte Überweisungen sowie eine angepasste EBM- und Vergütungsstruktur werden als entscheidend betrachtet. Telemedizin und digitale Ersteinschätzungen sollen den Zugang verbessern, ohne Bürokratie zu erhöhen, und die Versorgung sinnvoll entlasten.

Bedarfsplanung, Anreize und Krankenhausbeteiligung

Eine sektorenübergreifende Bedarfsplanung wird als zentrale Forderung genannt. Krankenhäuser sollen integrativ mit denken, besonders in ländlichen Regionen, wo Hybriddiagnostik nötig ist. Anreize sollen Wohlverhalten belohnen und klare Strukturen schaffen, damit der Zugang zu Fachärzten effizienter wird und Versorgungsqualität insgesamt steigt.

Übergreifende Versorgungskonzepte und Zielsetzung

Es geht darum, Grenzen zwischen ambulantem und stationärem Sektor zu überwinden und eine bedarfsgerechte Primärversorgung zu gestalten. Der Fokus liegt auf einem integrierten Ansatz, der alle relevanten Akteure einbezieht und Versorgungslinien stärkt, ohne einzelne Gruppen herauszufordern oder zu benachteiligen.

Selektivverträge vs. Kollektivverträge: Erfahrungen aus Baden-Württemberg

Aus Baden-Württemberg wird eine enge Verzahnung von Hausarztzentrierung, Facharztangeboten und selektiven Verträgen beschrieben. Die Verbindung von RZV und 140a-Verträgen ermöglicht sinnvolle Anreize, eine abgestimmte Weiterleitung und eine verbindliche Berichtspflicht. Ein vollständiger Abbau des Kollektivsystems wird kritisch gesehen; stattdessen wird Parallelität als Modellregion angestrebt.

Rollen, Delegation und neue Fachkräfte

Die Diskussion betont Delegation an Gesundheitsfachberufe, Physician Assistance und fortgeschrittene MFAs. Qualifizierte Überweisungen sowie eine angepasste EBM- und Vergütungsstruktur werden als entscheidend betrachtet. Telemedizin und digitale Ersteinschätzungen sollen den Zugang verbessern, ohne Bürokratie zu erhöhen, und die Versorgung sinnvoll entlasten.

Bedarfsplanung, Anreize und Krankenhausbeteiligung

Eine sektorenübergreifende Bedarfsplanung wird als zentrale Forderung genannt. Krankenhäuser sollen integrativ mit denken, besonders in ländlichen Regionen, wo Hybriddiagnostik nötig ist. Anreize sollen Wohlverhalten belohnen und klare Strukturen schaffen, damit der Zugang zu Fachärzten effizienter wird und Versorgungsqualität insgesamt steigt.

05. DGIV - Podcast Versorgung integriert

26.02.2026

Einführung und Begrüßung

Albrecht Klöpfer begrüßt die Gäste, Frau Prof. Heidi Höppner und Frau Prof. Clarissa Kurscheit, und stellt das Thema der Episode vor: die Rolle und Potenziale der Gesundheitsfachberufe in der integrierten Versorgung.

Potenziale der Gesundheitsfachberufe

Clarissa Kurscheit diskutiert die Chancen für Gesundheitsfachberufe, insbesondere therapeutische Berufe, sich im Gesundheitssystem besser zu integrieren, um den Herausforderungen des demografischen Wandels und chronischen Krankheiten zu begegnen. Es wird eine verstärkte Zusammenarbeit mit Ärzten gefordert.

Bildung und Akademisierung

Heidi Höppner hebt hervor, dass das volle Potenzial der Gesundheitsberufe in Deutschland noch nicht genutzt wird, insbesondere im Vergleich zu anderen Ländern. Bildung und Akademisierung sind Schlüssel, um die Berufe zu stärken und in neue Versorgungsmodelle zu integrieren.

Hierarchien und Zusammenarbeit

Die Diskussion thematisiert die bestehenden Hierarchien zwischen Ärzten und Gesundheitsberufen. Es wird angeregt, Tätigkeiten neu zu delegieren und die Kompetenzen der Gesundheitsberufe zu stärken, um eine bessere Patientenversorgung zu gewährleisten.

Akademisierung der Gesundheitsberufe

Die Notwendigkeit einer Akademisierung und die Herausforderungen, die damit verbunden sind, werden diskutiert. Es gibt Argumente für eine Teilakademisierung, um den Zugang zu diesen Berufen zu erleichtern und gleichzeitig die Qualität der Versorgung zu verbessern.

Patientenempowerment

Die Gäste betonen die Bedeutung des Empowerments von Patienten, damit diese eine aktivere Rolle in ihrer Versorgung übernehmen können. Es wird ein Mangel an Unterstützung für Patienten festgestellt, die Verantwortung für ihre Gesundheit zu übernehmen.

Strukturelle Veränderungen im Gesundheitswesen

Die Notwendigkeit klarer Strukturen und besserer Koordination im ambulanten Bereich wird hervorgehoben, um die Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Gesundheitsberufen zu fördern und die Versorgung zu verbessern.

Ausblick und Fazit

Die Diskussion endet mit einer Einschätzung der aktuellen gesundheitspolitischen Lage und den Herausforderungen, die die neue Koalition mit sich bringt. Es wird auf zukünftige Veranstaltungen verwiesen, um das Thema weiter zu vertiefen.

Einführung und Begrüßung

Albrecht Klöpfer begrüßt die Gäste, Frau Prof. Heidi Höppner und Frau Prof. Clarissa Kurscheit, und stellt das Thema der Episode vor: die Rolle und Potenziale der Gesundheitsfachberufe in der integrierten Versorgung.

Potenziale der Gesundheitsfachberufe

Clarissa Kurscheit diskutiert die Chancen für Gesundheitsfachberufe, insbesondere therapeutische Berufe, sich im Gesundheitssystem besser zu integrieren, um den Herausforderungen des demografischen Wandels und chronischen Krankheiten zu begegnen. Es wird eine verstärkte Zusammenarbeit mit Ärzten gefordert.

Bildung und Akademisierung

Heidi Höppner hebt hervor, dass das volle Potenzial der Gesundheitsberufe in Deutschland noch nicht genutzt wird, insbesondere im Vergleich zu anderen Ländern. Bildung und Akademisierung sind Schlüssel, um die Berufe zu stärken und in neue Versorgungsmodelle zu integrieren.

Hierarchien und Zusammenarbeit

Die Diskussion thematisiert die bestehenden Hierarchien zwischen Ärzten und Gesundheitsberufen. Es wird angeregt, Tätigkeiten neu zu delegieren und die Kompetenzen der Gesundheitsberufe zu stärken, um eine bessere Patientenversorgung zu gewährleisten.

Akademisierung der Gesundheitsberufe

Die Notwendigkeit einer Akademisierung und die Herausforderungen, die damit verbunden sind, werden diskutiert. Es gibt Argumente für eine Teilakademisierung, um den Zugang zu diesen Berufen zu erleichtern und gleichzeitig die Qualität der Versorgung zu verbessern.

Patientenempowerment

Die Gäste betonen die Bedeutung des Empowerments von Patienten, damit diese eine aktivere Rolle in ihrer Versorgung übernehmen können. Es wird ein Mangel an Unterstützung für Patienten festgestellt, die Verantwortung für ihre Gesundheit zu übernehmen.

Strukturelle Veränderungen im Gesundheitswesen

Die Notwendigkeit klarer Strukturen und besserer Koordination im ambulanten Bereich wird hervorgehoben, um die Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Gesundheitsberufen zu fördern und die Versorgung zu verbessern.

Ausblick und Fazit

Die Diskussion endet mit einer Einschätzung der aktuellen gesundheitspolitischen Lage und den Herausforderungen, die die neue Koalition mit sich bringt. Es wird auf zukünftige Veranstaltungen verwiesen, um das Thema weiter zu vertiefen.