Therapie auf den Punkt
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Therapie auf den Punkt

Henning Lütje

Beschreibung

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Mein Podcast zu Theorie und Praxis der Psychotherapie und verwandten Themen: Akzeptanz- und Commitment-Therapie, Philosophie der Psychiatrie, Philosophie des Geistes, Verhaltenstherapie, Persönlichkeitsstile

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Veröffentlichungshistorie

Episodenübersicht

Trauma #7 - Expositionstherapie bei PTBS (Prolonged Exposure)

26.10.2026
Prolonged Exposure ist die Expositionstherapie bei PTBS und im Vergleich zur kognitiven Therapie die, wie ich finde, etwas simplere Methode. Das belastende Erlebnis wird immer wieder erzählt, mit allen Details, bis die Belastung über die Zeit sinkt.Gleichzeitig setzt sich die Patientin in Eigenregie Situationen aus, die sie vorher vermieden hat, und erobert sich so nach und nach ihr Leben zurück. Die Methode ist aus Patientensicht nicht belastender als andere traumafokussierte Verfahren, aber deutlich leichter zu erlernen.Viel Erfolg! 🚀🚀🚀____________________________Zusammenfassung und Materialien: drive.google.com/drive/folders/1wX3TSb4lVYd5WJxh-8xTC63k6t8gp-p9?usp=sharingManual von Foa et al. (2019): psychologytools.com/tools/pdf-tools/prolonged-exposure-therapy-for-ptsd-therapist-guide?language=en-us____________________________Inhalt:0:00 Einleitung1:53 Emotional Processing Theory (EPT)13:18 Das individuelle Fallkonzept18:34 Interventionen30:23 Grober Ablauf der Therapie36:59 Abschluss

Prolonged Exposure ist die Expositionstherapie bei PTBS und im Vergleich zur kognitiven Therapie die, wie ich finde, etwas simplere Methode. Das belastende Erlebnis wird immer wieder erzählt, mit allen Details, bis die Belastung über die Zeit sinkt.

Gleichzeitig setzt sich die Patientin in Eigenregie Situationen aus, die sie vorher vermieden hat, und erobert sich so nach und nach ihr Leben zurück. Die Methode ist aus Patientensicht nicht belastender als andere traumafokussierte Verfahren, aber deutlich leichter zu erlernen.

Viel Erfolg! 🚀🚀🚀

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Zusammenfassung und Materialien: drive.google.com/drive/folders/1wX3TSb4lVYd5WJxh-8xTC63k6t8gp-p9?usp=sharing

Manual von Foa et al. (2019): psychologytools.com/tools/pdf-tools/prolonged-exposure-therapy-for-ptsd-therapist-guide?language=en-us

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Inhalt:

0:00 Einleitung

1:53 Emotional Processing Theory (EPT)

13:18 Das individuelle Fallkonzept

18:34 Interventionen

30:23 Grober Ablauf der Therapie

36:59 Abschluss

Trauma #6 - Die kognitive Therapie der PTBS

21.10.2026
Die Grundidee der kognitiven Therapie lautet: Die Symptome der PTBS kommen zustande, weil wir bestimmte Überzeugungen gebildet haben, durch die wir heute noch uns selbst, unsere Symptome und die Welt interpretieren. Gleichzeitig verhalten wir uns so, dass diese Überzeugungen bestätigt oder zumindest nicht widerlegt werden.Die Therapie zielt darauf ab, diese Überzeugungen zu identifizieren und zu verändern. Neben den kognitiven Standardmethoden, wie sie auch bei anderen Symptomen und Schwierigkeiten zum Einsatz kommen, spielt das imaginative Wiedererleben eine zentrale Rolle. Die Episode wird detailliert nacherzählt, aber nicht im Sinne einer Exposition, sondern um eben die Überzeugungen herauszuarbeiten, die verändert werden sollen.Eine ausführlichere Darstellung der kognitiven Therapie der posttraumatischen Belastungsstörung findet ihr im kostenlosen Manual von Ehlers und Clark oder in meiner Zusammenfassung desselben.Viel Erfolg! 🚀🚀🚀___________________________Gratis-Ressourcen auf oxcadatresources.comMeine Zusammenfassung, Fragebögen in Druckversion und überarbeitetes Patienten-Handout hier: drive.google.com/drive/folders/1FTUf2-iVsw6aLrepkJmDI9nUZmR1hOV0?usp=sharing___________________________Inhalt:0:00 Einleitung4:23 Das kognitive Modell in Kürze14:49 Die Fragebögen19:30 Das Fallkonzept27:46 Grober Ablauf34:06 Die Interventionen45:45 Nachwort

Die Grundidee der kognitiven Therapie lautet: Die Symptome der PTBS kommen zustande, weil wir bestimmte Überzeugungen gebildet haben, durch die wir heute noch uns selbst, unsere Symptome und die Welt interpretieren. Gleichzeitig verhalten wir uns so, dass diese Überzeugungen bestätigt oder zumindest nicht widerlegt werden.

Die Therapie zielt darauf ab, diese Überzeugungen zu identifizieren und zu verändern. Neben den kognitiven Standardmethoden, wie sie auch bei anderen Symptomen und Schwierigkeiten zum Einsatz kommen, spielt das imaginative Wiedererleben eine zentrale Rolle. Die Episode wird detailliert nacherzählt, aber nicht im Sinne einer Exposition, sondern um eben die Überzeugungen herauszuarbeiten, die verändert werden sollen.

Eine ausführlichere Darstellung der kognitiven Therapie der posttraumatischen Belastungsstörung findet ihr im kostenlosen Manual von Ehlers und Clark oder in meiner Zusammenfassung desselben.

Viel Erfolg! 🚀🚀🚀

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Gratis-Ressourcen auf oxcadatresources.com

Meine Zusammenfassung, Fragebögen in Druckversion und überarbeitetes Patienten-Handout hier: drive.google.com/drive/folders/1FTUf2-iVsw6aLrepkJmDI9nUZmR1hOV0?usp=sharing

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Inhalt:

0:00 Einleitung

4:23 Das kognitive Modell in Kürze

14:49 Die Fragebögen

19:30 Das Fallkonzept

27:46 Grober Ablauf

34:06 Die Interventionen

45:45 Nachwort

Trauma #5 - Das kognitive Modell der PTBS

06.10.2026
Die PTBS stellt uns vor zwei Rätsel: Wieso erleben die Betroffenen so oft Angst, wenn Angst doch zukünftige Bedrohungen anzeigt und sich das Ereignis bereits in der Vergangenheit befindet? Und wieso entwickeln manche Menschen nach einem traumatischen Ereignis eine PTBS und andere nicht?In ihrem kognitiven Modell erklären Ehlers und Clark diese Rätsel damit, dass die Betroffenen bestimmte Interpretationen erlernen und diese auf die Zukunft und sich selbst verallgemeinern: Die Welt ist gefährlich, ich bin hilflos, meine Intrusionen zeigen, dass ich verrückt werde etc. Diese Interpretationen führen wiederum zu Vermeidungs- und Sicherheitsverhaltensweisen, welche korrigierende Erfahrungen verhindern und die Interpretationen aufrechterhalten. Das Modell ist die theoretische Grundlage der kognitiven Therapie, die ich in der nächsten Episode bespreche.Kostenlose Ressourcen: oxcadatresources.com/_____________________Ehlers, A., & Clark, D. M. (2000). A cognitive model of posttraumatic stress disorder. Behaviour research and therapy, 38(4), 319-345._____________________Inhalt:0:00 Einleitung4:10 2 Rätsel8:53 Interpretationen17:48 Gedächtnis32:43 Maladaptive Strategien41:24 Zusammenfassung

Die PTBS stellt uns vor zwei Rätsel: Wieso erleben die Betroffenen so oft Angst, wenn Angst doch zukünftige Bedrohungen anzeigt und sich das Ereignis bereits in der Vergangenheit befindet? Und wieso entwickeln manche Menschen nach einem traumatischen Ereignis eine PTBS und andere nicht?

In ihrem kognitiven Modell erklären Ehlers und Clark diese Rätsel damit, dass die Betroffenen bestimmte Interpretationen erlernen und diese auf die Zukunft und sich selbst verallgemeinern: Die Welt ist gefährlich, ich bin hilflos, meine Intrusionen zeigen, dass ich verrückt werde etc. Diese Interpretationen führen wiederum zu Vermeidungs- und Sicherheitsverhaltensweisen, welche korrigierende Erfahrungen verhindern und die Interpretationen aufrechterhalten. Das Modell ist die theoretische Grundlage der kognitiven Therapie, die ich in der nächsten Episode bespreche.

Kostenlose Ressourcen: oxcadatresources.com/

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Ehlers, A., & Clark, D. M. (2000). A cognitive model of posttraumatic stress disorder. Behaviour research and therapy, 38(4), 319-345.

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Inhalt:

0:00 Einleitung

4:10 2 Rätsel

8:53 Interpretationen

17:48 Gedächtnis

32:43 Maladaptive Strategien

41:24 Zusammenfassung