
MEDIENAPOSTEL - der vertikale Podcast
Kirsten Mulach
Beschreibung
Hier begegnet dir ein Mensch, der Tiefe lebt und sucht.
Ich bin Kirsten Mulach – Autorin, Podcasterin und kreative Cross-Media-Frau.
Seit Mai 2024 spreche ich in meinem Podcast „MEDIENAPOSTEL – der vertikale Blick“ über das, was trägt:
Gott und die Welt. Kultur, Gesellschaft, Philosophie, Politik und Spiritualität.
Ich bin eine existenzielle katholische Christin – ehrlich ringend, fragend, glaubend.
Zwischen Zweifel und Zuversicht suche ich nach Wahrheit, Sinn und Licht.
Mein Blick geht nicht quer – sondern nach oben.
📍 Katholisch, aber unkonventionell.
🎧 Tiefgründig. Intelligent. Relevanz mit Stil.
✨ Glaube mit Haltung. Kultur mit Tiefe. Leben mit Licht.
👉 Abonniere jetzt – und geh mit mir vertikal durchs Leben.
Podmon Kategorien
Upgrade dein Konto, um kontextuelle Kategorien zu sehen!
Veröffentlichungshistorie
Episodenübersicht

LOGOS LOUNGE: Hat der Westen das Geheimnis verloren?
Sinnlichkeit der Liturgie
Die Darstellung betont Sinnlichkeit statt abstrakter Begrifflichkeit: Gold, Ikonen, Duft und Gesänge erzeugen ein sinnliches Erlebnis der Liturgie. Die Wahrnehmung von Licht und Dunkelheit, die sinnlichen Reize von Sehen, Hören, Riechen und Tasten verbinden sich zu einer ganzheitlichen Erfahrung, die den Glauben unmittelbar spürbar macht und das Lebensgefühl prägt.
Vom Sinnlichen zur Gotteserfahrung
Zunächst bleibt der Zugang zur Gottheit eine sinnliche Erfahrung, die allmählich zu einer abstrakten Gottesfrage führt. Texte begleiten diesen Weg, doch die unmittelbare Erfahrung steht im Vordergrund. Diese Wahrnehmung wird als Grundlage für ein tieferes Verständnis und eine Bewusstwerdung des Glaubens beschrieben.
Körperliche Praxis und Kontemplation
Es wird eine Verbindung zwischen liturgischer Praxis, Atem- und Gebetsübungen sowie Kontemplation hergestellt. Der Hesychasmus, das Wiederholen eines einfachen Wortes und das langsame Durchschmecken des Moments wirken als körperliche Betätigung, die das Innere vertiefen und den Zugang zum Heiligen Geist erleichtern soll.
Jesusgebet, Rhythmus und Gemeinschaft
Das Jesusgebet wird als meditativer, mantraartiger Rhythmus dargestellt, der Räume öffnet und Erfahrungen des Heiligen Geistes ermöglicht. Dieser innere Prozess wird als Grundlage gesehen, um sich in einer kreativen, solidarischen Haltung zu verankern und Glauben mit Liebe sowie gesellschaftlicher Verantwortung zu verbinden.

LOGOS LOUNGE – Spiritus Caro Vivificat | Folge 05: Warum ist der Geist im Leib?
Pfingstbild und Gemeinschaftserfahrung
Die Erzählung der Jünger um Pfingsten wird als zentrales Bild der Gemeinschaftserfahrung verstanden: der Heilige Geist erscheint als Flammen, die auf Kopf und Gemeinschaft ruhen. Es wird reflektiert, was die Jünger dabei empfanden und wie die Gegenwart des Geistes auch im Gegenüber wahrgenommen werden kann. Die Erfahrung von Wärme, Verbindung und gelebter Gemeinschaft wird als wesentlicher Aspekt der Geistwirkung beschrieben.
Egoismus, Erschöpfung und Quelle der Kraft
Der Text thematisiert eine starke Ich-zentrierte Haltung, die zu Erschöpfung führt, weil Lösungen primär im eigenen Denken und in Selbstoptimierung gesucht werden. Es wird gefragt, wie das gesunde Gleichgewicht zwischen Selbstfürsorge, Nächstenliebe und einer von Gott getragenen Quelle gefunden werden kann, um eine Sackgassenlogik zu vermeiden.
Kirche, Angebot und transzendente Erfahrung
Es wird diskutiert, welches Angebot in der Kirche hilfreich sein könnte, wenn Egoismus und Leistungsdruck dominieren. Die Rolle des Heiligen Geistes wird als Quelle gemeinsamer Kraft beschrieben, die über individuelle Anstrengung hinausgeht. Die Begegnung mit dem Geist wird als Weg zur Erfahrung von Fülle und Gemeinschaft dargestellt.
Taube, Leib und die Gotteserfahrung
Die Taube als Symbol der Sanftheit, Reinheit und friedvollen Gegenwart des Geistes wird mit der Christusfahrung verbunden. Der Text setzt sich mit dem Verhältnis von Mensch und Geist auseinander, betont die leibliche Gegenwart Gottes und fragt danach, wie der Heilige Geist im Fleisch sichtbar wird und das Handeln im Alltag formt.

LOGOS LOUNGE – Spiritus Caro Vivificat | Folge 06: Was heißt es heute „gesandt zu sein"?
Christologie versus Digitalität
Im Gespräch zeigt sich eine Spannung zwischen dem christlichen Verständnis von Geist und der modernen Digitalität. Der Sprecher betont ein christologisches Problem statt eines technologischen, fragt nach der Bedeutung von Stillsein, Atmen und gemeinsamer Präsenz jenseits von Bildschirmen. Digitalität wird als Feld wahrgenommen, in dem sich Glauben und Erfahrung von Leiblichkeit gegenseitig herausfordern und hinterfragen.
Der Heilige Geist in der digitalen Welt
Es wird diskutiert, ob der Geist in Algorithmen, Bits und Bytes wirken kann. Zugleich bleibt offen, wie Umwelt, Seelen und Menschen beeinflusst werden. Ein menschlicher Kanal wird als möglicher Weg gesehen, ethisch zu handeln und die Wirkung der Digitalisierung auf Geist, Schöpfung und Gemeinschaft zu reflektieren.
Sakramente, Leib und Übertragung
Fragen zur digitalen Vermittlung von Sakramenten werden thematisiert: Ob eine zu Hause gehaltene Hostie oder digitale Segnungen dieselbe Wirklichkeit transportieren. Es bleibt unklar, wie Körperlichkeit, Berührung und apostolische Sukzession in einer digitalen Praxis sichtbar bleiben oder verloren gehen. Der Leib Christi wird als zentrale Frage von Gegenwart und Vermittlung verstanden.
Pfingsten, Stille und Gemeinschaft
Am Pfingstgeschehen wird die Erfahrung des Heiligen Geistes im Gegenüber betont: Die Flamme, das Spüren der Geisteswirkung, die Gemeinschaft der Gläubigen. Vorschläge drehen sich um innere Stille, Blickrichtung auf Leben in der Kirche und das Vertrauen in gemeinschaftliches Erleben, um den Geist in der Gegenwart zu erkennen und zu erleben.