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Fachverein Polito | Institut für Politikwissenschaft UZH

Beschreibung

PoliTea - Der Politikwissenschaftspodcast des Institus Für Politikwissenschaft der Universität Zürich und des Fachverein Polito

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Veröffentlichungshistorie

Episodenübersicht

Der mächtigste Schweizer? Entscheidungsprozesse und Entscheidungsstrukturen der Schweiz - mit Prof. Dr. em. Hanspeter Kriesi: Teil 2

25.03.2026

Einführung in die Habilitationsarbeit

In dieser Episode wird die Habilitationsarbeit von Prof. Dr. Hans-Peter Kriesi behandelt, die 1980 veröffentlicht wurde und sich mit Entscheidungsprozessen und -strukturen in der Schweizer Politik beschäftigt. Kriesi erläutert seine Motivation, diese Themen zu untersuchen und welche Ansätze er dabei verfolgt hat.

Methodische Ansätze und Netzwerkanalyse

Kriesi beschreibt seine methodischen Ansätze, die eine Kombination aus Entscheidungsprozess-, Positions- und Reputationsansatz beinhalten. Diese Methoden ermöglichten es ihm, die Machtverteilung innerhalb der Schweizer Elite zu analysieren und die wichtigsten Entscheidungsträger zu identifizieren.

Einflussreiche Personen und politische Strukturen

Die Studie identifizierte Paul Jolles als eine der einflussreichsten Personen seiner Zeit, der als Beamter der Handelsabteilung maßgeblich am Freihandelsabkommen mit der EU mitwirkte. Kriesi hebt hervor, dass wirtschaftliche Spitzenverbände damals eine zentrale Rolle in der Politik spielten, was sich über die Jahre jedoch verändert hat.

Änderungen in der politischen Landschaft

Die Diskussion über die Veränderungen in der Schweizer Politik zeigt, dass Parteien, insbesondere die SVP, an Einfluss gewonnen haben, während wirtschaftliche Verbände an Bedeutung verloren. Diese Veränderungen reflektieren die wachsende Europäisierung und die veränderten gesellschaftlichen Prioritäten in der Schweiz.

Ausblick auf zukünftige Themen

Im dritten Teil der Podcast-Serie wird das Thema Populismus behandelt, was auf die fortdauernde Relevanz der diskutierten Themen hinweist und die Hörer dazu einlädt, auch in die kommende Episode hineinzuhören.

Einführung in die Habilitationsarbeit

In dieser Episode wird die Habilitationsarbeit von Prof. Dr. Hans-Peter Kriesi behandelt, die 1980 veröffentlicht wurde und sich mit Entscheidungsprozessen und -strukturen in der Schweizer Politik beschäftigt. Kriesi erläutert seine Motivation, diese Themen zu untersuchen und welche Ansätze er dabei verfolgt hat.

Methodische Ansätze und Netzwerkanalyse

Kriesi beschreibt seine methodischen Ansätze, die eine Kombination aus Entscheidungsprozess-, Positions- und Reputationsansatz beinhalten. Diese Methoden ermöglichten es ihm, die Machtverteilung innerhalb der Schweizer Elite zu analysieren und die wichtigsten Entscheidungsträger zu identifizieren.

Einflussreiche Personen und politische Strukturen

Die Studie identifizierte Paul Jolles als eine der einflussreichsten Personen seiner Zeit, der als Beamter der Handelsabteilung maßgeblich am Freihandelsabkommen mit der EU mitwirkte. Kriesi hebt hervor, dass wirtschaftliche Spitzenverbände damals eine zentrale Rolle in der Politik spielten, was sich über die Jahre jedoch verändert hat.

Änderungen in der politischen Landschaft

Die Diskussion über die Veränderungen in der Schweizer Politik zeigt, dass Parteien, insbesondere die SVP, an Einfluss gewonnen haben, während wirtschaftliche Verbände an Bedeutung verloren. Diese Veränderungen reflektieren die wachsende Europäisierung und die veränderten gesellschaftlichen Prioritäten in der Schweiz.

Ausblick auf zukünftige Themen

Im dritten Teil der Podcast-Serie wird das Thema Populismus behandelt, was auf die fortdauernde Relevanz der diskutierten Themen hinweist und die Hörer dazu einlädt, auch in die kommende Episode hineinzuhören.

Introducing Hanspeter Kriesi - Teil 1

14.03.2026

Einführung und Gastgeber

Im Podcast begrüßen Aileen und Alex ihre Zuhörer und stellen ihren prominenten Gast, Hans-Peter Chriesi, vor, einen emeritierten Professor für Politikwissenschaft und Associate Researcher. Sie erläutern den Aufbau der Episode, die aus drei Teilen besteht, die sich auf Chriesis persönliche und akademische Laufbahn, seine spezifische Forschung und das Thema Populismus konzentrieren.

Akademischer Werdegang von Hans-Peter Chriesi

Chriesi berichtet über seinen Start in der Soziologie an der Universität Bern und seine Ambitionen, Professor zu werden. Durch einen Mentor erhielt er wertvolle Einblicke in das akademische Arbeiten und nahm an einem Forschungsprojekt teil, das sein Interesse an politikwissenschaftlichen Themen weckte. Seine Zeit an der University of Chicago war geprägt von finanziellen Herausforderungen, die letztendlich zu seiner Rückkehr in die Schweiz führten.

Forschungsinteressen und Karriere

Nach seiner Habilitation begann Chriesi, sich intensiv mit Schweizer Politik zu beschäftigen und wurde Professor für Politikwissenschaft in Amsterdam. Dort spezialisierte er sich auf soziale Bewegungen und politische Verhaltensforschung. Seine Rückkehr in die Schweiz führte ihn über verschiedene Stationen schließlich nach Florenz, wo er weiterhin in der Forschung tätig war und zahlreiche Projekte leitete.

Besondere Projekte und Herausforderungen

Chriesi teilt seine Erfahrungen mit verschiedenen Forschungsprojekten in Europa und reflektiert über die Herausforderungen in der Zusammenarbeit zwischen Politikwissenschaftlern unterschiedlicher Fachrichtungen. Zudem geht er auf die Schwierigkeiten ein, die ihm bei einer Studie zur Zürcher Jugendbewegung begegneten, als ihm Materialien gestohlen wurden.

Ausblick auf die kommenden Teile

Der Podcast schließt mit der Ankündigung, dass die nächsten Teile sich mit Chriesis Habilitationsarbeit und dem Thema Populismus beschäftigen werden. Die Zuhörer werden ermutigt, auch die kommenden Episoden zu hören.

Einführung und Gastgeber

Im Podcast begrüßen Aileen und Alex ihre Zuhörer und stellen ihren prominenten Gast, Hans-Peter Chriesi, vor, einen emeritierten Professor für Politikwissenschaft und Associate Researcher. Sie erläutern den Aufbau der Episode, die aus drei Teilen besteht, die sich auf Chriesis persönliche und akademische Laufbahn, seine spezifische Forschung und das Thema Populismus konzentrieren.

Akademischer Werdegang von Hans-Peter Chriesi

Chriesi berichtet über seinen Start in der Soziologie an der Universität Bern und seine Ambitionen, Professor zu werden. Durch einen Mentor erhielt er wertvolle Einblicke in das akademische Arbeiten und nahm an einem Forschungsprojekt teil, das sein Interesse an politikwissenschaftlichen Themen weckte. Seine Zeit an der University of Chicago war geprägt von finanziellen Herausforderungen, die letztendlich zu seiner Rückkehr in die Schweiz führten.

Forschungsinteressen und Karriere

Nach seiner Habilitation begann Chriesi, sich intensiv mit Schweizer Politik zu beschäftigen und wurde Professor für Politikwissenschaft in Amsterdam. Dort spezialisierte er sich auf soziale Bewegungen und politische Verhaltensforschung. Seine Rückkehr in die Schweiz führte ihn über verschiedene Stationen schließlich nach Florenz, wo er weiterhin in der Forschung tätig war und zahlreiche Projekte leitete.

Besondere Projekte und Herausforderungen

Chriesi teilt seine Erfahrungen mit verschiedenen Forschungsprojekten in Europa und reflektiert über die Herausforderungen in der Zusammenarbeit zwischen Politikwissenschaftlern unterschiedlicher Fachrichtungen. Zudem geht er auf die Schwierigkeiten ein, die ihm bei einer Studie zur Zürcher Jugendbewegung begegneten, als ihm Materialien gestohlen wurden.

Ausblick auf die kommenden Teile

Der Podcast schließt mit der Ankündigung, dass die nächsten Teile sich mit Chriesis Habilitationsarbeit und dem Thema Populismus beschäftigen werden. Die Zuhörer werden ermutigt, auch die kommenden Episoden zu hören.

Studentische Proteste in Serbien - mit Dr. Valentina Petrović: Teil 2

08.01.2026

Einführung in die Proteste

In dieser Episode wird über die studentischen Proteste in Serbien gesprochen, die durch den tragischen Einsturz eines Vordachs in Novi Sad im November 2024 ausgelöst wurden, bei dem 16 Menschen starben. Dr. Valentina Petrović erklärt, dass ihre Forschung zu Korruption und Klientelismus in Serbien bereits sechs Monate vor diesem Vorfall durchgeführt wurde.

Klientelismus und politische Kontrolle

Klientelismus wird als ein bedeutendes Problem in Serbien beschrieben. Politische Parteien nutzen oft Zwang und Drohungen, um Wähler zu kontrollieren, insbesondere in ärmeren und ländlichen Gebieten. Die Studierenden haben sich als Hauptopposition herauskristallisiert und eine breite Koalition gebildet, die verschiedene gesellschaftliche Schichten einbezieht.

Rolle der Studierenden

Die Studierenden haben die Proteste initiiert und leiten sie, da sie eine demokratische Opposition vertreten und sich gegen die Gewalt und Ungerechtigkeiten in der Gesellschaft wehren. Die Emotionen rund um den Tod von Kindern und Jugendlichen haben die Protestbewegung verstärkt.

Vergangenheit der Protestbewegungen

Es wird auf historische Proteste in Serbien verwiesen, insbesondere die Studentenbewegungen der 1990er Jahre gegen das Regime von Slobodan Milošević. Im Gegensatz zu früheren Protesten, in denen Studierende oft mit bestehenden Oppositionsparteien kooperierten, verfolgen sie diesmal eine eigenständige Agenda, um die Institutionen und die Rechtsstaatlichkeit in Frage zu stellen.

Generationen- und Diasporakonflikte

Ein Vergleich zwischen der serbischen Diaspora und den in Serbien lebenden Menschen zeigt unterschiedliche Perspektiven auf die Proteste. Die ältere Generation ist oft nostalgisch und unterstützt die bestehende Regierung, während die jüngeren Generationen nach Veränderung streben.

Medien und politische Partizipation

Die Medien in Serbien sind stark von der Regierung kontrolliert, was den Zugang zu alternativen Informationen erschwert. Die Studierenden nutzen soziale Medien als Kommunikationsmittel, um ihre Forderungen zu verbreiten und die Öffentlichkeit zu mobilisieren.

Internationale Gemeinschaft und Zukunftsausblick

Die Rolle der EU und der internationalen Gemeinschaft wird kritisch betrachtet, da die Unterstützung für die Protestierenden begrenzt ist. Der Druck auf die serbische Regierung bleibt aus, trotz der Enttäuschung und der Herausforderungen, mit denen die Protestierenden konfrontiert sind. Dennoch gibt es Hoffnung auf bevorstehende Wahlen und eine mögliche Veränderung.

Einführung in die Proteste

In dieser Episode wird über die studentischen Proteste in Serbien gesprochen, die durch den tragischen Einsturz eines Vordachs in Novi Sad im November 2024 ausgelöst wurden, bei dem 16 Menschen starben. Dr. Valentina Petrović erklärt, dass ihre Forschung zu Korruption und Klientelismus in Serbien bereits sechs Monate vor diesem Vorfall durchgeführt wurde.

Klientelismus und politische Kontrolle

Klientelismus wird als ein bedeutendes Problem in Serbien beschrieben. Politische Parteien nutzen oft Zwang und Drohungen, um Wähler zu kontrollieren, insbesondere in ärmeren und ländlichen Gebieten. Die Studierenden haben sich als Hauptopposition herauskristallisiert und eine breite Koalition gebildet, die verschiedene gesellschaftliche Schichten einbezieht.

Rolle der Studierenden

Die Studierenden haben die Proteste initiiert und leiten sie, da sie eine demokratische Opposition vertreten und sich gegen die Gewalt und Ungerechtigkeiten in der Gesellschaft wehren. Die Emotionen rund um den Tod von Kindern und Jugendlichen haben die Protestbewegung verstärkt.

Vergangenheit der Protestbewegungen

Es wird auf historische Proteste in Serbien verwiesen, insbesondere die Studentenbewegungen der 1990er Jahre gegen das Regime von Slobodan Milošević. Im Gegensatz zu früheren Protesten, in denen Studierende oft mit bestehenden Oppositionsparteien kooperierten, verfolgen sie diesmal eine eigenständige Agenda, um die Institutionen und die Rechtsstaatlichkeit in Frage zu stellen.

Generationen- und Diasporakonflikte

Ein Vergleich zwischen der serbischen Diaspora und den in Serbien lebenden Menschen zeigt unterschiedliche Perspektiven auf die Proteste. Die ältere Generation ist oft nostalgisch und unterstützt die bestehende Regierung, während die jüngeren Generationen nach Veränderung streben.

Medien und politische Partizipation

Die Medien in Serbien sind stark von der Regierung kontrolliert, was den Zugang zu alternativen Informationen erschwert. Die Studierenden nutzen soziale Medien als Kommunikationsmittel, um ihre Forderungen zu verbreiten und die Öffentlichkeit zu mobilisieren.

Internationale Gemeinschaft und Zukunftsausblick

Die Rolle der EU und der internationalen Gemeinschaft wird kritisch betrachtet, da die Unterstützung für die Protestierenden begrenzt ist. Der Druck auf die serbische Regierung bleibt aus, trotz der Enttäuschung und der Herausforderungen, mit denen die Protestierenden konfrontiert sind. Dennoch gibt es Hoffnung auf bevorstehende Wahlen und eine mögliche Veränderung.