
Der Pendler Club
Luxemburger Wort
Beschreibung
Immer dienstags liefert das kompakte „Wochenupdate“ die wichtigsten Nachrichten für Grenzgängerinnen und Grenzgänger – seriös, verständlich und in wenigen Minuten auf den Punkt gebracht. Jeden zweiten Donnerstag nehmen Marc Blasius und Jil Reale die Hörerinnen und Hörer mit in ihre Gespräche zu Themen, die Pendler bewegen: von Mobilität und Arbeitsalltag über Steuern und Bürokratie bis hin zu Kultur, Freizeit und persönlichen Erfahrungen. Regelmäßig kommen auch Expertinnen und Experten zu Wort, die tiefere Einblicke geben. Der Podcast verbindet Information mit Austausch, nah dran am Alltag, verständlich aufbereitet und immer mit dem Blick dafür, was Grenzgänger wirklich betrifft.
Der Pendler Club ist ein Podcast vom Luxemburger Wort.Abonniert jetzt schnell den Podcast und schickt uns eure Fragen und Themen, die euch interessieren, an pendler@wort.lu oder als DM auf Instagram oder TikTok!
Der Pendler Club ist ein Podcast vom Luxemburger Wort
Podmon Kategorien
Upgrade dein Konto, um kontextuelle Kategorien zu sehen!
Veröffentlichungshistorie
Episodenübersicht

Index-Info, Grenzkontrollen & ein neuer Spitzenreiter
Steigende Kraftstoffpreise
Die Kraftstoffpreise in Luxemburg haben einen signifikanten Anstieg verzeichnet, insbesondere beim Diesel, der von 1,39 Euro auf 2,10 Euro pro Liter gestiegen ist. Diese Preissteigerungen sind durch Spannungen im Nahen Osten und Probleme auf den Energiemärkten bedingt, was auch den Transport von Waren verteuert.
Index-Tranche und Inflationsprognosen
Das Luxemburger Statistikamt prognostiziert, dass die nächste Index-Tranche erst im dritten Quartal 2027 fällig werden sollte, schließt aber eine frühere Auslösung bei anhaltend hohen Ölpreisen nicht aus. Ein alternatives Szenario sieht eine mögliche Index-Tranche bereits im vierten Quartal 2026.
Grenzkontrollen in der Großregion
Die deutschen Grenzkontrollen bleiben ein umstrittenes Thema. Eine Delegation der LSAP-Fraktion erlebte kürzlich eine Kontrolle, was die Ironie der Situation unterstreicht, da diese Region für offene Grenzen bekannt ist. Die Luxemburger Regierung hat die deutschen Praktiken mehrfach kritisiert und Einspruch bei der Europäischen Kommission eingelegt, lehnt jedoch eine Klage ab.
Dussmann als neuer Spitzenreiter auf dem Arbeitsmarkt
Dussmann hat die CFL als größten Arbeitgeber in Luxemburg überholt und beschäftigt nun 5.340 Mitarbeiter, vor allem im Reinigungsbereich. Diese Entwicklung verdeutlicht die wachsende Bedeutung von Dienstleistungsberufen im Land.
Fachkräftemangel im Handwerk
Die Handwerkskammer warnt vor einem zunehmenden Fachkräftemangel, insbesondere im Bausektor. Präsident Tom Oberweis hebt die Herausforderungen durch Ruhestandswellen und die Notwendigkeit hervor, qualifiziertes Personal zu finden. Er sieht Chancen in der Künstlichen Intelligenz, die jedoch handwerkliches Können nicht ersetzen kann.

Drohnenalarm, Steuerreform & mehr Lohntransparenz
Drohnen-Sichtungen über dem Flughafen Luxemburg
Über dem Flughafen Findel kam es zu erheblichen Störungen im Flugverkehr aufgrund von Drohnensichtungen, die zur Schließung des Flughafens führten. 19 Flüge wurden umgeleitet und über 1800 Passagiere betroffen. Nach Inspektionen konnten die Behörden die Flugsicherheit bestätigen, und der Flughafen wurde bald wieder eröffnet. Es gibt derzeit keine Hinweise auf eine russische Beteiligung an den Vorfällen.
Geplante Steuerreform in Luxemburg
Luxemburg plant eine umfassende Steuerreform, die eine neue Steuerklasse U einführen soll, um Steuerpflichtige unabhängig von ihrem Familienstand gleich zu behandeln. Familien mit Kindern und Alleinerziehende sollen besonders profitieren. Die Reform wird voraussichtlich Ende Oktober beschlossen und soll ab 2028 in Kraft treten.
Neue Regelungen zur Lohntransparenz
Auf EU-Ebene wurden neue Regelungen zur Lohntransparenz eingeführt, die es BewerberInnen erleichtern sollen, Informationen über Gehälter zu erhalten. Arbeitgeber müssen das Einstiegsgehalt in Stellenanzeigen angeben und dürfen nicht mehr nach dem bisherigen Gehalt fragen. In Luxemburg wird diese Regelung jedoch noch nicht vollständig umgesetzt, insbesondere in kleineren Unternehmen.
Berufseinstieg ohne Studium
Eine Umfrage zeigt, dass zwei Drittel der ArbeitnehmerInnen in Luxemburg glauben, akademische Abschlüsse hätten an Bedeutung verloren. Praktische Erfahrungen werden immer wichtiger, und einige Unternehmen, wie Spurcase, bieten Einstiegsmöglichkeiten auch ohne Hochschulabschluss, wobei Weiterbildungen angeboten werden.

Bradford-Faktor, Belgiens Pkw-Vignette & neue Mobilitätszahlen
Krankmeldungen und der Bradford-Faktor
Unternehmen in Luxemburg analysieren zunehmend die Fehlzeiten ihrer Mitarbeiter, wobei der Bradford-Faktor zur Bewertung genutzt wird. Dieser berücksichtigt sowohl die Anzahl der Krankentage als auch die Häufigkeit der Krankmeldungen. Häufige, kurze Abwesenheiten werden als problematischer angesehen als längere, zusammenhängende Krankheitsphasen. Gewerkschaften warnen jedoch vor einer zu simplen Bewertung von Krankheitsfällen, da diese viele Ursachen haben können und eine komplexe Betrachtung erfordern.
Neues zu Belgischer Pkw-Vignette
Die Einführung einer digitalen Pkw-Vignette in Belgien ist für den 1. Mai 2027 geplant. Diese Vignette wird für PKW und leichte Nutzfahrzeuge gelten, und die Preise variieren je nach Umweltklasse. Luxemburg beobachtet die Entwicklungen genau, da es Bedenken gibt, dass Autofahrer, um Gebühren zu vermeiden, auf kleinere Straßen ausweichen könnten, was die Gemeinden an der Grenze belasten würde.
Zufriedenheit mit Mobilität unter Grenzgängern
Eine aktuelle Umfrage zeigt, dass die Zufriedenheit mit der Mobilität in Luxemburg insgesamt hoch ist. Grenzgänger sind jedoch weniger zufrieden, insbesondere deutsche (56%), belgische (55%) und französische (43%) Grenzgänger. Der Anteil an Autofahrten mit nur einem Fahrer ist gesunken, während Fahrgemeinschaften zugenommen haben.
Direktverbindung von Luxemburg nach Saarbrücken
Die geplante Direktverbindung von Luxemburg nach Saarbrücken ist vorerst gestoppt aufgrund hoher Kosten für das Saarland. Eine mögliche zukünftige Verbindung über Konz könnte jedoch in Aussicht stehen, benötigt aber Fördermittel des Bundes.