Thorax Schweiz: Der Podcast
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Thorax Schweiz: Der Podcast

Tariq Abu-Naaj & Dr. med. Roland Kuster

Beschreibung

Facettenreiche Antworten, die relevant sind: Entdecken Sie interessante, unterhaltsame und informative Beiträge aus dem Bereich der Thoraxmedizin. Ihre Hosts Dr. Roland Kuster und Tariq Abu-Naaj reisen exklusiv durch die gesamte Schweiz und präsentieren alle 14 Tage ein fesselndes Gespräch mit anerkannten Expert:innen. Der spannende Podcast deckt die gesamte Bandbreite der Thoraxmedizin ab: Prävention, Therapie und Nachsorge bei Erkrankungen wie Asthma, Lungenkrebs, COPD oder Schlafapnoe. Neben Onkologen, Pneumologen und Thoraxchirurgen kommen Seelsorgende und Qualitätsmanager zu Wort. Der Patientenratgeber richtet sich an Betroffene jeglicher Couleur: Patienten, Angehörige, medizinisches Fachpersonal und interessierte Laien. Abonnieren Sie den Thorax Schweiz Podcast und reden Sie mit!

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Veröffentlichungshistorie

Episodenübersicht

#77 Spitalhygiene: Sicherheit, die man nicht sieht

09.09.2026

Einführung in die Spitalhygiene

Im Podcast wird die Bedeutung der Spitalhygiene hervorgehoben, die weit über die Händedesinfektion hinausgeht. Sie umfasst Infektionsschutz, Prävention, Organisation und Schulung, was für die Patientensicherheit entscheidend ist.

Vorstellung des Experten

Marc Friese, Leiter der Spitalhygiene der Klinik Hörslanden Zürich, teilt seine Erfahrungen und erklärt, wie seine Karriere in der Pflege begann und wie er sich auf die Spitalhygiene spezialisiert hat.

Moderne Hygienemanagement

Die moderne Spitalhygiene wird als Hygienemanagement beschrieben, das sich mit verschiedenen Themen wie Bau- und Wasserhygiene sowie der Implementierung von Hygienemaßnahmen in klinischen Prozessen befasst. Dies erfolgt auf Grundlage von Datenanalysen und Schulungen des Personals.

Herausforderungen in der Spitalhygiene

Die Herausforderungen umfassen die steigende Zahl älterer und multimorbider Patienten, die Notwendigkeit, nosokomiale Infektionen zu überwachen, und die Bekämpfung multiresistenter Erreger. Es wird betont, dass Hygiene und Infektionsprävention in modernen Kliniken von höchster Relevanz sind.

Rolle der Schulungen

Schulungen spielen eine zentrale Rolle, um das Personal für Hygienemaßnahmen zu sensibilisieren. Durch regelmäßige Schulungen wird versucht, die Mitarbeitenden emotional zu erreichen und sie in die Wichtigkeit der Hygiene einzubeziehen.

Digitalisierung und Hygienequalität

Die Digitalisierung wird als zukünftige Herausforderung angesehen. Die Nutzung digitaler Systeme zur Dokumentation und zur Durchführung von Audits ist entscheidend für die Überwachung der Hygienequalität.

Schlussfolgerung

Die Zuhörer werden ermutigt, ihre Sorgen vor Infektionen im Krankenhaus zu minimieren, da die Spitalhygiene in der Schweiz gut umgesetzt wird. Der Podcast schließt mit einem Dank an den Experten und einer Aufforderung, den Podcast weiterzuempfehlen.

Einführung in die Spitalhygiene

Im Podcast wird die Bedeutung der Spitalhygiene hervorgehoben, die weit über die Händedesinfektion hinausgeht. Sie umfasst Infektionsschutz, Prävention, Organisation und Schulung, was für die Patientensicherheit entscheidend ist.

Vorstellung des Experten

Marc Friese, Leiter der Spitalhygiene der Klinik Hörslanden Zürich, teilt seine Erfahrungen und erklärt, wie seine Karriere in der Pflege begann und wie er sich auf die Spitalhygiene spezialisiert hat.

Moderne Hygienemanagement

Die moderne Spitalhygiene wird als Hygienemanagement beschrieben, das sich mit verschiedenen Themen wie Bau- und Wasserhygiene sowie der Implementierung von Hygienemaßnahmen in klinischen Prozessen befasst. Dies erfolgt auf Grundlage von Datenanalysen und Schulungen des Personals.

Herausforderungen in der Spitalhygiene

Die Herausforderungen umfassen die steigende Zahl älterer und multimorbider Patienten, die Notwendigkeit, nosokomiale Infektionen zu überwachen, und die Bekämpfung multiresistenter Erreger. Es wird betont, dass Hygiene und Infektionsprävention in modernen Kliniken von höchster Relevanz sind.

Rolle der Schulungen

Schulungen spielen eine zentrale Rolle, um das Personal für Hygienemaßnahmen zu sensibilisieren. Durch regelmäßige Schulungen wird versucht, die Mitarbeitenden emotional zu erreichen und sie in die Wichtigkeit der Hygiene einzubeziehen.

Digitalisierung und Hygienequalität

Die Digitalisierung wird als zukünftige Herausforderung angesehen. Die Nutzung digitaler Systeme zur Dokumentation und zur Durchführung von Audits ist entscheidend für die Überwachung der Hygienequalität.

Schlussfolgerung

Die Zuhörer werden ermutigt, ihre Sorgen vor Infektionen im Krankenhaus zu minimieren, da die Spitalhygiene in der Schweiz gut umgesetzt wird. Der Podcast schließt mit einem Dank an den Experten und einer Aufforderung, den Podcast weiterzuempfehlen.

#76 Tuberkulose: Die unterschätzte Infektionskrankheit

08.09.2026
Tuberkulose: Die unterschätzte InfektionskrankheitEin unscheinbarer Laborraum, sterile Arbeitsflächen und hoch konzentrierte Arbeit: Hier entscheidet sich, ob in einer Patientenprobe Krankheitserreger nachgewiesen werden können. Gerade bei Tuberkulose ist diese diagnostische Arbeit besonders anspruchsvoll.Viele Menschen verbinden Tuberkulose mit vergangenen Jahrhunderten. Tatsächlich gehört sie jedoch weiterhin zu den bedeutendsten Infektionskrankheiten weltweit. Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation erkrankten im Jahr 2024 schätzungsweise 10,7 Millionen Menschen an Tuberkulose; rund 1,23 Millionen Menschen starben daran. Auch in der Schweiz tritt die Erkrankung weiterhin auf – allerdings deutlich seltener als in vielen anderen Teilen der Welt. Das Bundesamt für Gesundheit spricht aktuell von rund 550 Erkrankungen pro Jahr. Doch wie wird Tuberkulose eigentlich diagnostiziert? Warum kann es mehrere Wochen dauern, bis ein Ergebnis sicher vorliegt? Und wie hoch ist das Ansteckungsrisiko in der Schweiz?Unsere GästinDarüber sprechen Dr. med. Roland Kuster und Tariq Abu-Naaj mit Dr. sc. nat. Bettina Schulthess. Sie ist:Leiterin Mykobakteriologie am Institut für Medizinische Mikrobiologie der Universität ZürichLeiterin a.i. MykologieFAMH MikrobiologieCo-Leiterin des Nationalen Zentrums für MykobakterienMit ihrem Team untersucht sie Proben von Patientinnen und Patienten, bei denen der Verdacht auf Tuberkulose oder eine andere Infektion mit Mykobakterien besteht. Dabei arbeitet sie an der Schnittstelle von mikrobiologischer Diagnostik, Forschung, klinischer Medizin und öffentlicher Gesundheit.Weshalb Tuberkulose schwer nachzuweisen istMykobakterien unterscheiden sich in wichtigen Eigenschaften von vielen anderen Bakterien. Sie besitzen eine besondere Zellwand und vermehren sich aussergewöhnlich langsam. Während sich manche Bakterien unter günstigen Bedingungen bereits nach etwa 20 Minuten teilen, benötigen Mykobakterien dafür ungefähr 20 bis 24 Stunden.Das hat direkte Auswirkungen auf die Diagnostik. Beim sogenannten kulturellen Nachweis werden die Erreger im Labor vermehrt. Bis ein abschliessendes Ergebnis vorliegt, können deshalb bis zu acht Wochen vergehen.Für Patientinnen und Patienten sowie die behandelnden Ärztinnen und Ärzte ist diese Wartezeit eine grosse Belastung. Moderne PCR-Verfahren ermöglichen heute deutlich schneller erste verlässliche Ergebnisse. Sie weisen Bestandteile des Erbguts der Bakterien nach und können teilweise bereits Hinweise darauf geben, ob wichtige Antibiotika voraussichtlich wirksam sind.Mikroskop, PCR und kultureller NachweisBei einer vermuteten Lungentuberkulose wird häufig Sputum untersucht. Damit ist Material gemeint, das aus den tieferen Atemwegen abgehustet wird.Im Labor stehen mehrere diagnostische Verfahren zur Verfügung:Mikroskopischer Nachweis der BakterienNachweis des bakteriellen Erbguts mittels PCRVermehrung und kultureller Nachweis der ErregerUntersuchung der Empfindlichkeit gegenüber verschiedenen AntibiotikaGenetischer Vergleich von Erregern zur Abklärung möglicher InfektionskettenDie verschiedenen Methoden ergänzen einander. Während PCR-Tests schnelle Ergebnisse liefern, bleibt der kulturelle Nachweis unter anderem für weiterführende Untersuchungen und eine umfassende Resistenzbestimmung wichtig.Wie ansteckend ist Tuberkulose?Tuberkulose wird über die Luft übertragen. Ein relevantes Ansteckungsrisiko besteht vor allem bei längerem und engem Kontakt mit einer Person, die an einer ansteckenden Lungentuberkulose erkrankt ist.Besonders betroffen können deshalb Menschen aus dem unmittelbaren Umfeld sein – beispielsweise Familienangehörige, enge Freundinnen und Freunde oder Arbeitskolleginnen und Arbeitskollegen. Eine kurze Begegnung bedeutet hingegen in der Regel noch kein hohes Ansteckungsrisiko.Da Tuberkulose in der Schweiz selten ist und die Beschwerden häufig unspezifisch sind, steht sie bei Husten oder allgemeinem Unwohlsein meist nicht an erster Stelle der möglichen Ursachen. Dennoch ist es wichtig, bei länger anhaltenden, ungewöhnlichen oder sich verschlechternden Beschwerden ärztlichen Rat einzuholen.Antibiotikaresistenzen frühzeitig erkennenDie Behandlung einer Tuberkulose umfasst normalerweise mehrere Antibiotika und dauert häufig mindestens sechs Monate. Diese lange Behandlungsdauer ist notwendig, weil Mykobakterien langsam wachsen und zeitweise in eine Art Ruhezustand übergehen können.Eine besondere Herausforderung sind multiresistente Tuberkuloseerreger. Bei ihnen wirken wichtige Standardmedikamente nicht mehr ausreichend. Deshalb müssen Resistenzen möglichst früh erkannt und die eingesetzten Medikamente gezielt auf den jeweiligen Erreger abgestimmt werden.In der Schweiz treten resistente Formen vergleichsweise selten auf. Weltweit stellen sie jedoch ein erhebliches medizinisches Problem dar. Neue Antibiotika haben die Behandlungsmöglichkeiten verbessert. Damit diese Medikamente langfristig wirksam bleiben, müssen sie kontrolliert und resistenzgerecht eingesetzt werden.Arbeiten im HochsicherheitslaborDa im Labor mit ansteckenden Krankheitserregern gearbeitet wird, gelten umfangreiche Sicherheitsvorkehrungen. Der Zugang ist streng geregelt, die Räume stehen unter Unterdruck und die Raumluft wird über spezielle Filter gereinigt.Die Mitarbeitenden tragen zusätzliche Schutzkleidung, Handschuhe und – abhängig von der jeweiligen Tätigkeit – Schutzmasken. Diese Massnahmen schützen sowohl das Laborpersonal als auch die Umgebung.Wie Bettina Schulthess erklärt, ist der Arbeitsalltag zwar stark strukturiert und reguliert, jedoch deutlich weniger dramatisch, als Hochsicherheitslabore häufig in Filmen dargestellt werden.In dieser Folge erfahren Sie:weshalb Tuberkulose auch heute noch relevant istwie häufig die Erkrankung in der Schweiz vorkommtwelche Menschen ein erhöhtes Erkrankungsrisiko haben könnenwann eine Tuberkulose ansteckend istwarum Mykobakterien diagnostisch besonders anspruchsvoll sindwie Mikroskopie, PCR und kultureller Nachweis funktionierenweshalb eine endgültige Diagnose mehrere Wochen dauern kannwelche Aufgaben das Nationale Zentrum für Mykobakterien übernimmtwarum Antibiotikaresistenzen frühzeitig erkannt werden müssenwie die Behandlung einer Tuberkulose erfolgtwie der Alltag in einem Hochsicherheitslabor aussiehtwelche Fortschritte in Diagnostik und Therapie Hoffnung gebenEin Gespräch über eine Erkrankung, die in der Schweiz selten geworden ist, weltweit aber weiterhin Millionen Menschen betrifft – und über die wichtige Arbeit, die meist im Hintergrund stattfindet, bevor aus einem Verdacht eine gesicherte Diagnose wird.Wir bedanken uns herzlich bei Dr. sc. nat. Bettina Schulthess für die verständlichen Erklärungen und die Einblicke in ihre Arbeit.Über thorax-schweiz.chZiel des von "Thorax-Schweiz" ist es, Hoffnung zu vermitteln und Chancen bei schwierigen Diagnosen aufzuzeigen. Dazu betrachten wir das Thema Thoraxerkrankungen aus einer ganzheitlichen Perspektive.Hier geht es zur Webseite von thorax-schweiz >>Unsere facebook community finden Sie hier facebook thorax-schweizthorax-schweiz gibt es auch auf linkedIn >>Sie haben Fragen oder wollen mit den hosts von thorax-schweiz in Kontakt treten ?Senden Sie uns eine email an: abu-naaj@medical-brand.com

#75 Pneumonie – behandeln, begleiten, entscheiden

07.09.2026

Einleitung

Im Thorax Schweiz Podcast diskutieren Dr. Roland Kuster und Tarek Abounai mit Dr. Dominik Schneider, Chefarzt der Inneren Medizin im Spital Menedorf, über die Themen Pneumonie und Palliativcare. Die Gesprächsrunde hebt die Bedeutung der Thoraxmedizin und die Herausforderungen in der Behandlung von Lungenkrankheiten hervor.

Pneumonie – Definition und Ursachen

Dr. Schneider erklärt, dass Pneumonie eine Entzündung der Lunge ist, die meist durch Infektionen (Bakterien, Viren oder seltener Pilze) verursacht wird. Tröpfcheninfektionen sind die häufigste Übertragungsart. Wichtige Symptome sind Fieber, Husten, Schüttelfröste und Atemnot, wobei insbesondere die Atemnot ernst genommen werden sollte.

Behandlung und Fortschritte

Die Behandlung von Pneumonien variiert je nach Ursache. Virale Pneumonien erfordern meist supportive Maßnahmen, während bakterielle Infektionen mit Antibiotika behandelt werden. Es gibt Fortschritte in der Therapie, wie kürzere Behandlungsdauern zur Vermeidung von Antibiotikaresistenzen.

Risikogruppen

Besonders gefährdet für schwere Pneumonien sind ältere Menschen über 65, immunsupprimierte Patienten und Menschen mit chronischen Erkrankungen. Impfungen wie die Pneumokokken- und Corona-Impfung sind wichtig für diese Gruppen.

Palliativcare – Definition und Bedeutung

Palliativcare zielt darauf ab, die Lebensqualität von Patienten mit unheilbaren Erkrankungen zu verbessern, indem Symptome behandelt werden. Dies geschieht in einer ganzheitlichen Weise, die körperliche, psychische und soziale Aspekte berücksichtigt.

Zusammenarbeit zwischen Therapieansätzen

Bei Patienten mit schweren Lungenerkrankungen wie Lungenkrebs oder Pneumonie spielt Palliativcare eine wesentliche Rolle. Die Zusammenarbeit zwischen Onkologen und Palliativmedizinern ist entscheidend, um die bestmögliche Betreuung und Symptomlinderung zu gewährleisten.

Herausforderungen der zukünftigen Medizin

Die steigende Anzahl älterer Menschen wird eine Herausforderung für die innere Medizin darstellen. In der Notfallmedizin wird die Überlastung der Notfallstationen ein zentrales Problem sein. Die Palliativcare muss sich an die wachsende Zahl von Patienten anpassen, die Unterstützung benötigen, während sie ihre Lebensqualität aufrechterhalten wollen.

Empfehlungen für Patienten und Angehörige

Dr. Schneider empfiehlt, sich bereits im gesunden Zustand Gedanken über die eigene medizinische Versorgung und Patientenverfügungen zu machen. Der Austausch mit Angehörigen über Wünsche und Vorstellungen kann in Krisensituationen entscheidend sein.

Einleitung

Im Thorax Schweiz Podcast diskutieren Dr. Roland Kuster und Tarek Abounai mit Dr. Dominik Schneider, Chefarzt der Inneren Medizin im Spital Menedorf, über die Themen Pneumonie und Palliativcare. Die Gesprächsrunde hebt die Bedeutung der Thoraxmedizin und die Herausforderungen in der Behandlung von Lungenkrankheiten hervor.

Pneumonie – Definition und Ursachen

Dr. Schneider erklärt, dass Pneumonie eine Entzündung der Lunge ist, die meist durch Infektionen (Bakterien, Viren oder seltener Pilze) verursacht wird. Tröpfcheninfektionen sind die häufigste Übertragungsart. Wichtige Symptome sind Fieber, Husten, Schüttelfröste und Atemnot, wobei insbesondere die Atemnot ernst genommen werden sollte.

Behandlung und Fortschritte

Die Behandlung von Pneumonien variiert je nach Ursache. Virale Pneumonien erfordern meist supportive Maßnahmen, während bakterielle Infektionen mit Antibiotika behandelt werden. Es gibt Fortschritte in der Therapie, wie kürzere Behandlungsdauern zur Vermeidung von Antibiotikaresistenzen.

Risikogruppen

Besonders gefährdet für schwere Pneumonien sind ältere Menschen über 65, immunsupprimierte Patienten und Menschen mit chronischen Erkrankungen. Impfungen wie die Pneumokokken- und Corona-Impfung sind wichtig für diese Gruppen.

Palliativcare – Definition und Bedeutung

Palliativcare zielt darauf ab, die Lebensqualität von Patienten mit unheilbaren Erkrankungen zu verbessern, indem Symptome behandelt werden. Dies geschieht in einer ganzheitlichen Weise, die körperliche, psychische und soziale Aspekte berücksichtigt.

Zusammenarbeit zwischen Therapieansätzen

Bei Patienten mit schweren Lungenerkrankungen wie Lungenkrebs oder Pneumonie spielt Palliativcare eine wesentliche Rolle. Die Zusammenarbeit zwischen Onkologen und Palliativmedizinern ist entscheidend, um die bestmögliche Betreuung und Symptomlinderung zu gewährleisten.

Herausforderungen der zukünftigen Medizin

Die steigende Anzahl älterer Menschen wird eine Herausforderung für die innere Medizin darstellen. In der Notfallmedizin wird die Überlastung der Notfallstationen ein zentrales Problem sein. Die Palliativcare muss sich an die wachsende Zahl von Patienten anpassen, die Unterstützung benötigen, während sie ihre Lebensqualität aufrechterhalten wollen.

Empfehlungen für Patienten und Angehörige

Dr. Schneider empfiehlt, sich bereits im gesunden Zustand Gedanken über die eigene medizinische Versorgung und Patientenverfügungen zu machen. Der Austausch mit Angehörigen über Wünsche und Vorstellungen kann in Krisensituationen entscheidend sein.