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Markus G. Sänger und Lars Daum

Beschreibung

TuneFish – Dein Musiknerd Podcast. 
Manche Podcasts dauern 30 Minuten. Unsere erste Antwort manchmal auch.
Wir sind Markus und Lars. Zwei musikmachende Musiknerds aus dem
Ruhrgebiet mit einer manischen Passion für gute Songs, spannende Gäst*innen und
tiefgehenden Gesprächen.

Wir sind Fans – von Musik. Genau deshalb machen wir diesen Podcast.
Nicht als Pressekonferenz mit Mikrofonen, sondern als respektvolles Gespräch
unter Menschen, die Musik lieben und wissen wollen, warum andere ihr Leben
dafür geben.

Uns interessieren nicht die Fragen, die ohnehin schon überall gestellt
werden. Uns interessieren die Geschichten dahinter. Die Umwege. Die Zweifel.
Die kleinen Momente, aus denen große Songs entstehen. Und wenn das Gespräch
unterwegs plötzlich bei Horrorfilmen, Tiefkühlpizza oder der besten Snare der
Neunziger landet, dann ist das eben so. Gute Gespräche haben selten einen
geraden Weg.

Und weil Musik Menschen verbinden sollte, ist unsere Haltung genauso
klar wie unser Musikgeschmack bunt: TuneFish steht für Demokratie, Vielfalt und
Respekt – und gegen Faschismus, Rassismus, Sexismus, Homophobie und jede andere Form von Menschenfeindlichkeit. Nicht, weil wir besonders mutig sein wollen.
Sondern weil das für uns die einzig vernünftige Grundlage für ein gutes
Miteinander ist. 

Wenn Du Musik nur hörst, findest Du wahrscheinlich kürzere Podcasts. Wenn Du sie fühlst,
auseinandernehmen, feiern, diskutieren und manchmal auch völlig
überinterpretieren möchtest …
… dann bist Du bei uns genau richtig. 

Alle 14 Tage neu.

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Veröffentlichungshistorie

Episodenübersicht

Episode 55 | MUFF POTTER – Kann ich Euch abends anrufen, um einfach über Musik zu reden? – mit Thorsten Nagelschmidt

02.10.2026
Muff Potter: Klepto, kreative Krisen und ein ziemlich guter Shit-DetektorWir hatten eine Stunde verabredet. Dann haben wir angefangen, über Musik zu reden. Ihr kennt das Problem. Thorsten Nagelschmidt jetzt auch."Man muss nicht alles verstehen, um alles fühlen zu können."In Folge 55 ist der Schriftsteller, Sänger, Gitarrist und Texter von Muff Potter zu Gast – und Markus versucht zumindest anfangs noch, seine jahrzehntelange Begeisterung für diese Band in ein halbwegs professionelles Gespräch zu verwandeln. Klappt stellenweise. Zum Glück hat Thorsten mindestens genauso viel Lust, sich in Songs, Sprache und den vermeintlich kleinen Entscheidungen zu verlieren, die am Ende eine ziemlich große Platte ausmachen.Selber machen. Bis man nicht mehr kann.Wir sprechen über die Anfänge in der DIY-Szene, selbst veröffentlichte Platten und die Freiheit, niemanden um Erlaubnis fragen zu müssen. Aber auch darüber, was von dieser Freiheit übrig bleibt, wenn man vor lauter Organisation, Vermarktung und Existenzsicherung kaum noch zum Musikmachen kommt.Thorsten erzählt offen von Überforderung, der Auflösung 2009, der Trauer und Erleichterung danach – und von der durchaus berechtigten Frage, warum man sich eigentlich auflösen muss, wenn man auch einfach lange nichts machen könnte. Dazu geht es um die Rückkehr der Band, das Leben zwischen Musik und Literatur und einen gekündigten Nebenjob, dessen Ende bis heute zu seinen schönsten Erinnerungen gehört.Bitte weniger fett. Und vielleicht ein bisschen falscher.Mit „Klepto“ steigen wir tief in den Maschinenraum von Muff Potter: Wie werden aus Einflüssen, Zitaten und aufgeschnappten Gedanken eigene Songs? Warum kann eine beiläufige Bassübung der Anfang von etwas Großem sein? Und weshalb nimmt man Gesang noch einmal auf, obwohl die Töne beim ersten Versuch doch eigentlich alle "richtig" waren?Wir reden über pappige Toms, lebendige Aufnahmen, eine schrottige GarageBand-Trompete, die bleiben durfte, und den bandinternen Shit-Detektor. Über Texte, die erst in Mexiko fertig werden, und die Kunst, ein Album so zusammenzustellen, dass die Songs miteinander etwas anfangen können.Lars öffnet zwischendurch selbstverständlich noch die Tür zur Vinylphysik. Wir sind schließlich nicht zum Spaß Musiknerds. Also äh, ... doch. Genau deswegen.Offen bleiben. Auch wenn’s draußen härter wird.Es geht um Selbstzweifel und das Vertrauen ins eigene Gespür. Um musikalische Neugier, Angine de Poitrine und die Freiheit, Musik zu lieben, ohne vorher sämtliche Referenzen entschlüsselt zu haben. Und darum, sich gegen gesellschaftliche Härte zu stellen, ohne selbst innerlich zu versteinern.Ein ausführliches, herzliches Gespräch über die Arbeit hinter der Kunst – mit reichlich Abschweifungen, ehrlicher Begeisterung und einem Gast, der am Ende fragt, ob er uns auch einfach abends zum Musikquatschen anrufen darf.Darf er. Ihr könnt schon jetzt zuhören......MUFF POTTER LINKS: Muff Potter – offizielle Website Das neue Album KLEPTO, Vorbestellung, die Singles und sämtliche Tourtermine inklusive Ticketlinks. Das Album erscheint am 18. September 2026. Muff Potter – offizielle WebsiteKLEPTO – Album auf Bandcamp Die offizielle Bandcamp-Seite enthält die komplette Tracklist: Muff Potter – KLEPTO auf BandcampKLEPTO-Tour 2026 / Tickets Im November folgt eine umfangreiche Tour mit Leipzig, München, Darmstadt, Dortmund, Bremen, Köln, Münster, Hamburg, Erlangen, Wien und Berlin. Auf der offiziellen Bandseite stehen die direkten Ticketlinks. KLEPTO Tour 2026 & TicketsDie komplette Muff-Potter-Diskografie auf BandcampDie offizielle Bandcamp-Seite versammelt die Diskografie ziemlich schön. Muff Potter – komplette DiskografieMUFF POTTER auf Youtube Thorsten Nagelschmidt AutorenseiteBohren & der Club of Gore – offizielle WebsiteStudio Nord Bremen .....RUBRIK: Die HausaufgabeLars und Markus schlagen sich gegenseitig ein Album vor, das dann subjektiv auseinandergenommen wird.Wir vergeben Punkte zwischen 1 (mies) und 10 (genial). Es gibt immer jede Menge Gesprächsstoff!Ihr könnt jederzeit mitvoten. Jedes besprochene Album führen wir hier https://www.tunefish-podcast.de/hausaufgabe/ mit Wertung auf. Ihr könnt Eure Punktzahl als Mail an tunefish@derherrgott.de, über das Formular auf der Seite oder via Social Media schicken.>>> EUER SENF DAZU:Unser Podcast lebt immer auch von Eurem Input, daher scheut Euch bitte nicht zu kommentieren, zu kritisieren oder gerne auch zu loben. Sei es als Text oder Sprachnachricht. Wir senden unglaublich gerne Eure Meinungen. Alle Kontaktmöglichkeiten, Shownotes und Infos zu unseren Gästen (und natürlich auch alle Episoden selbst) findet Ihr auf unserer Website: https://www.tunefish-podcast.de/>>> EUER SUPPORT:Da wir den Podcast dauerhaft werbefrei halten wollen, Euch aber gleichzeitig mehr Musik im Podcast bieten wollen, haben wir uns auf Anregung einer Hörerin überlegt, wie Ihr – die Hörenden – uns hier vielleicht etwas unterstützen könntet. Wählt selbst:• Patreon• PayPal• BitcoinAlle Support-Infos:https://www.tunefish-podcast.de/support/Unsere begleitende Spotify Playlist zur Episode 55:>> https://open.spotify.com/playlist/3k3HhGaIRsXzc4dudfptnl?si=YR0jZinRS_uw46FcSEqgEAHier könnt Ihr die von uns in dieser Episode erwähnten Künstler, Songs oder Alben nachhören, die wir in den einzelnen Episoden besprechen:Wenn Euch gefällt, was wir tun ...... helft Ihr uns unglaublich damit, wenn Ihr uns eine positive Bewertung gebt, wo auch immer Ihr uns hört.5 Sterne, Abos und Likes bei den einzelnen Folgen sind unser schönster Applaus. Stay tunefished, Lars & Markus .....RSS-Feed zum Podcast:https://letscast.fm/podcasts/tunefish-862dcd8d/feed.....Schreibt uns eine Mail oder kommentiert auf unserer nagelneuen Website:https://www.tunefish-podcast.de/TuneFish aufInstagramBlueskyFacebookMastodon
Muff Potter: Klepto, kreative Krisen und ein ziemlich guter Shit-Detektor

Wir hatten eine Stunde verabredet. Dann haben wir angefangen, über Musik zu reden. Ihr kennt das Problem. Thorsten Nagelschmidt jetzt auch.

"Man muss nicht alles verstehen, um alles fühlen zu können."

In Folge 55 ist der Schriftsteller, Sänger, Gitarrist und Texter von Muff Potter zu Gast – und Markus versucht zumindest anfangs noch, seine jahrzehntelange Begeisterung für diese Band in ein halbwegs professionelles Gespräch zu verwandeln. Klappt stellenweise. Zum Glück hat Thorsten mindestens genauso viel Lust, sich in Songs, Sprache und den vermeintlich kleinen Entscheidungen zu verlieren, die am Ende eine ziemlich große Platte ausmachen.

Selber machen. Bis man nicht mehr kann.
Wir sprechen über die Anfänge in der DIY-Szene, selbst veröffentlichte Platten und die Freiheit, niemanden um Erlaubnis fragen zu müssen. Aber auch darüber, was von dieser Freiheit übrig bleibt, wenn man vor lauter Organisation, Vermarktung und Existenzsicherung kaum noch zum Musikmachen kommt.

Thorsten erzählt offen von Überforderung, der Auflösung 2009, der Trauer und Erleichterung danach – und von der durchaus berechtigten Frage, warum man sich eigentlich auflösen muss, wenn man auch einfach lange nichts machen könnte. Dazu geht es um die Rückkehr der Band, das Leben zwischen Musik und Literatur und einen gekündigten Nebenjob, dessen Ende bis heute zu seinen schönsten Erinnerungen gehört.

Bitte weniger fett. Und vielleicht ein bisschen falscher.
Mit „Klepto“ steigen wir tief in den Maschinenraum von Muff Potter: Wie werden aus Einflüssen, Zitaten und aufgeschnappten Gedanken eigene Songs? Warum kann eine beiläufige Bassübung der Anfang von etwas Großem sein? Und weshalb nimmt man Gesang noch einmal auf, obwohl die Töne beim ersten Versuch doch eigentlich alle "richtig" waren?

Wir reden über pappige Toms, lebendige Aufnahmen, eine schrottige GarageBand-Trompete, die bleiben durfte, und den bandinternen Shit-Detektor. Über Texte, die erst in Mexiko fertig werden, und die Kunst, ein Album so zusammenzustellen, dass die Songs miteinander etwas anfangen können.

Lars öffnet zwischendurch selbstverständlich noch die Tür zur Vinylphysik. Wir sind schließlich nicht zum Spaß Musiknerds. Also äh, ... doch. Genau deswegen.

Offen bleiben. Auch wenn’s draußen härter wird.
Es geht um Selbstzweifel und das Vertrauen ins eigene Gespür. Um musikalische Neugier, Angine de Poitrine und die Freiheit, Musik zu lieben, ohne vorher sämtliche Referenzen entschlüsselt zu haben. Und darum, sich gegen gesellschaftliche Härte zu stellen, ohne selbst innerlich zu versteinern.

Ein ausführliches, herzliches Gespräch über die Arbeit hinter der Kunst – mit reichlich Abschweifungen, ehrlicher Begeisterung und einem Gast, der am Ende fragt, ob er uns auch einfach abends zum Musikquatschen anrufen darf.
Darf er. Ihr könnt schon jetzt zuhören.

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MUFF POTTER LINKS:

Muff Potter – offizielle Website

Das neue Album KLEPTO, Vorbestellung, die Singles und sämtliche Tourtermine inklusive Ticketlinks. Das Album erscheint am 18. September 2026.
Muff Potter – offizielle Website

KLEPTO – Album auf Bandcamp
Die offizielle Bandcamp-Seite enthält die komplette Tracklist:
Muff Potter – KLEPTO auf Bandcamp

KLEPTO-Tour 2026 / Tickets
Im November folgt eine umfangreiche Tour mit Leipzig, München, Darmstadt, Dortmund, Bremen, Köln, Münster, Hamburg, Erlangen, Wien und Berlin. Auf der offiziellen Bandseite stehen die direkten Ticketlinks.
KLEPTO Tour 2026 & Tickets

Die komplette Muff-Potter-Diskografie auf Bandcamp
Die offizielle Bandcamp-Seite versammelt die Diskografie ziemlich schön.
Muff Potter – komplette Diskografie

MUFF POTTER auf Youtube
Thorsten Nagelschmidt Autorenseite
Bohren & der Club of Gore – offizielle Website
Studio Nord Bremen

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RUBRIK: Die Hausaufgabe

Lars und Markus schlagen sich gegenseitig ein Album vor, das dann subjektiv auseinandergenommen wird.
Wir vergeben Punkte zwischen 1 (mies) und 10 (genial). Es gibt immer jede Menge Gesprächsstoff!

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Stay tunefished, 
Lars & Markus

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Episode 54 | Die Geschichte des Metals TEIL 3 – "Electric Callboy ist kein Metal"

18.09.2026
Metal ist tot. Schon wieder. Oder vielleicht war er einfach nie lebendiger.Im dritten Teil unserer Metal-Reihe versuchen wir deshalb gar nicht erst, die vergangenen 25 Jahre brav in Subgenres zu sortieren. Gemeinsam mit Gitarrist und Produzent Axel Ritt sowie Marcus Görner vom Metal Marcus Metal Podcast geraten Markus und Lars stattdessen mitten hinein in die große Identitätskrise des modernen Metal:Was bedeutet eigentlich „authentisch“ – ehrlich zu sein oder lediglich genau so zu klingen, wie andere es bereits kennen?Von Manowars grauenhaftem True-Metal-Pathos über Ghost, Sleep Token und Electric Callboy bis zu Black Metal mit Banjo geht es um die Frage, wer heute noch festlegen darf, was Metal ist. Reicht das richtige Riff? Braucht es eine Szene, eine Kutte oder wenigstens eine glaubwürdige Fellunterhose? Und warum akzeptieren wir Masken, Kunstfiguren und aufwendige Bühnenshows – regen uns aber über Backingtracks auf?Wir sprechen über Wacken als gigantisches Treffen zahlreicher Szenen, über Genrepolizei und Generationenkonflikte, über Retro-Rock zwischen liebevoller Traditionspflege und nahezu perfekter Kopie. Wann ist ein musikalisches Vorbild eine Inspiration – und wann lebt eine Band nur noch als gut gekleideter Parasit auf dem Rücken der Vergangenheit?Axel nimmt uns außerdem mit hinter die Studiotür: in eine Welt aus DAWs, Drum-Samples, Amp-Simulationen und Presets, in der technisch perfekte Produktionen paradoxerweise immer ähnlicher klingen können. Wenn Tausende Gitarristen dasselbe Plugin und dieselbe Signalkette verwenden, wie viel Persönlichkeit bleibt dann noch im Ton? Und wäre ein nicht ganz perfekter, aber unverwechselbarer Sound möglicherweise das modernere Statement?Schließlich landen wir bei künstlicher Intelligenz und einem Gedankenexperiment: Wenn eine Maschine morgen einen vollkommen überzeugenden neuen Neil-Young-Song erschafft – berührt uns dann die Musik oder fühlen wir uns lediglich besonders kunstvoll belogen?Eine Folge über Originale und Kopien, echte Gefühle und kalkulierte Wirkung, schwarze Löcher der Euphorie und die beruhigende Erkenntnis, dass Metal offenbar sogar seine eigenen Todesanzeigen überlebt.Und Lars fällt am Ende ein abschließendes Urteil:Electric Callboy ist kein Metal. Punkt......Diese Links sind redaktionelle Ergänzungen und wurden nicht ausdrücklich in der Sendung versprochen:Axel Ritt – offizielle WebsiteJÄST – offizielle WebsiteMetal Marcus Metal PodcastMetal Marcus – Interview mit Axel RittTuneFish – EpisodenübersichtGROZA bei BandcampPanopticon bei BandcampPanopticon – KentuckyNeural DSP – Archetype: Nolly XGary Moore feat. Ozzy Osbourne – Led Clones bei SpotifyWacken Open AirHellfest.....RUBRIK: Die HausaufgabeLars und Markus schlagen sich gegenseitig ein Album vor, das dann subjektiv auseinandergenommen wird.Wir vergeben Punkte zwischen 1 (mies) und 10 (genial). Es gibt immer jede Menge Gesprächsstoff!Ihr könnt jederzeit mitvoten. Jedes besprochene Album führen wir hier https://www.tunefish-podcast.de/hausaufgabe/ mit Wertung auf. Ihr könnt Eure Punktzahl als Mail an tunefish@derherrgott.de, über das Formular auf der Seite oder via Social Media schicken.>>> EUER SENF DAZU:Unser Podcast lebt immer auch von Eurem Input, daher scheut Euch bitte nicht zu kommentieren, zu kritisieren oder gerne auch zu loben. Sei es als Text oder Sprachnachricht. Wir senden unglaublich gerne Eure Meinungen. Alle Kontaktmöglichkeiten, Shownotes und Infos zu unseren Gästen (und natürlich auch alle Episoden selbst) findet Ihr auf unserer Website: https://www.tunefish-podcast.de/>>> EUER SUPPORT:Da wir den Podcast dauerhaft werbefrei halten wollen, Euch aber gleichzeitig mehr Musik im Podcast bieten wollen, haben wir uns auf Anregung einer Hörerin überlegt, wie Ihr – die Hörenden – uns hier vielleicht etwas unterstützen könntet. Wählt selbst:• Patreon• PayPal• BitcoinAlle Support-Infos:https://www.tunefish-podcast.de/support/Unsere begleitende Spotify Playlist zur Episode 54:>> https://open.spotify.com/playlist/5UKurCmy7hQGNghtIlh2yF?si=2da8c40fcd0d42aaHier könnt Ihr die von uns in dieser Episode erwähnten Künstler, Songs oder Alben nachhören, die wir in den einzelnen Episoden besprechen:Wenn Euch gefällt, was wir tun ...... helft Ihr uns unglaublich damit, wenn Ihr uns eine positive Bewertung gebt, wo auch immer Ihr uns hört.5 Sterne, Abos und Likes bei den einzelnen Folgen sind unser schönster Applaus. Stay tunefished, Lars & Markus .....RSS-Feed zum Podcast:https://letscast.fm/podcasts/tunefish-862dcd8d/feed.....Schreibt uns eine Mail oder kommentiert auf unserer nagelneuen Website:https://www.tunefish-podcast.de/TuneFish aufInstagramBlueskyFacebookMastodon
Metal ist tot. Schon wieder. Oder vielleicht war er einfach nie lebendiger.

Im dritten Teil unserer Metal-Reihe versuchen wir deshalb gar nicht erst, die vergangenen 25 Jahre brav in Subgenres zu sortieren. Gemeinsam mit Gitarrist und Produzent Axel Ritt sowie Marcus Görner vom Metal Marcus Metal Podcast geraten Markus und Lars stattdessen mitten hinein in die große Identitätskrise des modernen Metal:
Was bedeutet eigentlich „authentisch“ – ehrlich zu sein oder lediglich genau so zu klingen, wie andere es bereits kennen?

Von Manowars grauenhaftem True-Metal-Pathos über Ghost, Sleep Token und Electric Callboy bis zu Black Metal mit Banjo geht es um die Frage, wer heute noch festlegen darf, was Metal ist. Reicht das richtige Riff? Braucht es eine Szene, eine Kutte oder wenigstens eine glaubwürdige Fellunterhose? Und warum akzeptieren wir Masken, Kunstfiguren und aufwendige Bühnenshows – regen uns aber über Backingtracks auf?

Wir sprechen über Wacken als gigantisches Treffen zahlreicher Szenen, über Genrepolizei und Generationenkonflikte, über Retro-Rock zwischen liebevoller Traditionspflege und nahezu perfekter Kopie. Wann ist ein musikalisches Vorbild eine Inspiration – und wann lebt eine Band nur noch als gut gekleideter Parasit auf dem Rücken der Vergangenheit?

Axel nimmt uns außerdem mit hinter die Studiotür: in eine Welt aus DAWs, Drum-Samples, Amp-Simulationen und Presets, in der technisch perfekte Produktionen paradoxerweise immer ähnlicher klingen können. Wenn Tausende Gitarristen dasselbe Plugin und dieselbe Signalkette verwenden, wie viel Persönlichkeit bleibt dann noch im Ton? Und wäre ein nicht ganz perfekter, aber unverwechselbarer Sound möglicherweise das modernere Statement?
Schließlich landen wir bei künstlicher Intelligenz und einem Gedankenexperiment: Wenn eine Maschine morgen einen vollkommen überzeugenden neuen Neil-Young-Song erschafft – berührt uns dann die Musik oder fühlen wir uns lediglich besonders kunstvoll belogen?

Eine Folge über Originale und Kopien, echte Gefühle und kalkulierte Wirkung, schwarze Löcher der Euphorie und die beruhigende Erkenntnis, dass Metal offenbar sogar seine eigenen Todesanzeigen überlebt.

Und Lars fällt am Ende ein abschließendes Urteil:
Electric Callboy ist kein Metal. Punkt.

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Diese Links sind redaktionelle Ergänzungen und wurden nicht ausdrücklich in der Sendung versprochen:
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RUBRIK: Die Hausaufgabe

Lars und Markus schlagen sich gegenseitig ein Album vor, das dann subjektiv auseinandergenommen wird.
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Episode 53 | StammFish 7 – Deine Lieblingsplatte tut mir weh

04.09.2026
Konsens ist auch keine Lösung – vier Musiknerds, kein Skript und die Hoffnung, dass wenigstens einer denselben Song gut findet.StammFish Nummer 7! Lars, Stefan, Ludger und Markus sitzen wieder zusammen, empfehlen sich gegenseitig Musik und versuchen anschließend zu verstehen, was zum Teufel die anderen daran finden. Natürlich respektvoll. Meistens. Schließlich wollen wir unseren musikalischen Horizont erweitern, auch wenn der sich gelegentlich von innen gegen die Tür stemmt.Zurück in die Musikgeschichte – bitte nichts anfassen!Diesmal stellt Ludger die Einstiegsfrage: Welche zehn Minuten der Musikgeschichte würdet ihr gern persönlich miterleben? Plötzlich stehen wir mit Rick Rubin und Danzig im Studio, bei Depeche Mode im Rose Bowl oder vor einem ausverkauften Bad-Religion-Konzert. Woodstock lockt ebenfalls, sofern man auf historische Schwingungen und sehr schlechtes Camping steht. Dass manche von uns die Zeitmaschine lieber zur nachträglichen Verhinderung bestimmter Bands nutzen würden, war leider absehbar.Die Suche nach dem Konsensalbum geht weiter. Die Erfolgsaussichten bleiben unübersichtlich.Mit Cardinals, mary in the junkyard und Margaret Glaspy landen ziemlich unterschiedliche Vorschläge auf dem Tisch. Wir reden über Akkordeons, aufdringliche Gitarren, Stimmen, die einem direkt ins Ohr kriechen, und die Frage, warum Musik für den einen emotionaler Volltreffer und für den anderen bloß sympathisches Hintergrundgeräusch ist.Unsere eigentliche Hausaufgabe liefert TWIN NOIR: Zwischen Punk, Elektronik, düsteren Sounds und unbedingtem Tanzdrang diskutieren wir, wie frisch die Achtziger heute klingen können. Stefan und Markus wollen am liebsten die Möbel aus dem Fenster werfen und lostanzen. Lars sucht eher Leid und Abgründe, möchte dabei aber bitte nicht auf die Tanzfläche gezerrt werden. Ludger hört derweil sehr genau hin, bevor hier irgendjemand leichtfertig zehn Punkte verteilt.Lieblingsplatten, lebende Legenden und erstaunliche BildungslückenWarum bleibt Robert Smith für uns so großartig? Wann sollte man alte Aufnahmen neu machen – und wann lieber ihre lieb gewonnenen Macken in Ruhe lassen? Über The Cure, die Toten Hosen, Placebo und Pink Floyd geraten wir mitten in die Frage, ob Musiknerds eigentlich alle großen Klassiker gehört haben müssen. Es folgen Geständnisse, die andernorts vermutlich zum Entzug des Plattenspielers führen würden. Ludger erklärt unterdessen, warum „Born to Run“ als Rechtfertigung für die Existenz der Menschheit durchaus ausreicht.Und dann wird’s ernst. Auch ohne Einigkeit.Von Ikimels Provokationen führt uns das Gespräch zur Debatte um Danger Dan und das ZDF: Wo endet künstlerische Zuspitzung, wann hören wir einen Gewaltaufruf – und legen wir dieselben Maßstäbe an, wenn uns die politische Haltung dahinter nicht gefällt? Wir widersprechen uns deutlich, fragen nach und diskutieren über Kunstfreiheit, Selbstverteidigung und Verantwortung.Auch KI-Musik beschäftigt uns: Was möchten wir darüber wissen, wie ein Song entstanden ist? Und was passiert mit unserer Begeisterung, wenn ausgerechnet die berührendste Stelle von einer Maschine stammt?Zum Durchatmen erzählt Ludger vom Gent Jazz und den Alabama Shakes, Admiral Freebie sorgt für überraschende Zustimmung, und die Vergabe der nächsten Hausaufgaben entwickelt sich zu einer mittelschweren Verfahrenskrise.Setzt euch dazu, hört mit und widersprecht uns gern: Welches Album könnte uns alle vier begeistern? Wir nehmen Vorschläge entgegen. Und anschließend auseinander.Disclaimer: Aufgezeichnet am 20. Juli. Die besprochenen Debatten beziehen sich auf den Stand zum Aufnahmezeitpunkt......RUBRIK: Die HausaufgabeLars und Markus schlagen sich gegenseitig ein Album vor, das dann subjektiv auseinandergenommen wird.Wir vergeben Punkte zwischen 1 (mies) und 10 (genial). Es gibt immer jede Menge Gesprächsstoff!Ihr könnt jederzeit mitvoten. Jedes besprochene Album führen wir hier https://www.tunefish-podcast.de/hausaufgabe/ mit Wertung auf. Ihr könnt Eure Punktzahl als Mail an tunefish@derherrgott.de, über das Formular auf der Seite oder via Social Media schicken.>>> EUER SENF DAZU:Unser Podcast lebt immer auch von Eurem Input, daher scheut Euch bitte nicht zu kommentieren, zu kritisieren oder gerne auch zu loben. Sei es als Text oder Sprachnachricht. Wir senden unglaublich gerne Eure Meinungen. Alle Kontaktmöglichkeiten, Shownotes und Infos zu unseren Gästen (und natürlich auch alle Episoden selbst) findet Ihr auf unserer Website: https://www.tunefish-podcast.de/>>> EUER SUPPORT:Da wir den Podcast dauerhaft werbefrei halten wollen, Euch aber gleichzeitig mehr Musik im Podcast bieten wollen, haben wir uns auf Anregung einer Hörerin überlegt, wie Ihr – die Hörenden – uns hier vielleicht etwas unterstützen könntet. 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Konsens ist auch keine Lösung – vier Musiknerds, kein Skript und die Hoffnung, dass wenigstens einer denselben Song gut findet.
StammFish Nummer 7! Lars, Stefan, Ludger und Markus sitzen wieder zusammen, empfehlen sich gegenseitig Musik und versuchen anschließend zu verstehen, was zum Teufel die anderen daran finden. Natürlich respektvoll. Meistens. Schließlich wollen wir unseren musikalischen Horizont erweitern, auch wenn der sich gelegentlich von innen gegen die Tür stemmt.

Zurück in die Musikgeschichte – bitte nichts anfassen!
Diesmal stellt Ludger die Einstiegsfrage: Welche zehn Minuten der Musikgeschichte würdet ihr gern persönlich miterleben? Plötzlich stehen wir mit Rick Rubin und Danzig im Studio, bei Depeche Mode im Rose Bowl oder vor einem ausverkauften Bad-Religion-Konzert. Woodstock lockt ebenfalls, sofern man auf historische Schwingungen und sehr schlechtes Camping steht. Dass manche von uns die Zeitmaschine lieber zur nachträglichen Verhinderung bestimmter Bands nutzen würden, war leider absehbar.

Die Suche nach dem Konsensalbum geht weiter. Die Erfolgsaussichten bleiben unübersichtlich.
Mit Cardinals, mary in the junkyard und Margaret Glaspy landen ziemlich unterschiedliche Vorschläge auf dem Tisch. Wir reden über Akkordeons, aufdringliche Gitarren, Stimmen, die einem direkt ins Ohr kriechen, und die Frage, warum Musik für den einen emotionaler Volltreffer und für den anderen bloß sympathisches Hintergrundgeräusch ist.

Unsere eigentliche Hausaufgabe liefert TWIN NOIR: Zwischen Punk, Elektronik, düsteren Sounds und unbedingtem Tanzdrang diskutieren wir, wie frisch die Achtziger heute klingen können. Stefan und Markus wollen am liebsten die Möbel aus dem Fenster werfen und lostanzen. Lars sucht eher Leid und Abgründe, möchte dabei aber bitte nicht auf die Tanzfläche gezerrt werden. Ludger hört derweil sehr genau hin, bevor hier irgendjemand leichtfertig zehn Punkte verteilt.

Lieblingsplatten, lebende Legenden und erstaunliche Bildungslücken
Warum bleibt Robert Smith für uns so großartig? Wann sollte man alte Aufnahmen neu machen – und wann lieber ihre lieb gewonnenen Macken in Ruhe lassen? Über The Cure, die Toten Hosen, Placebo und Pink Floyd geraten wir mitten in die Frage, ob Musiknerds eigentlich alle großen Klassiker gehört haben müssen. Es folgen Geständnisse, die andernorts vermutlich zum Entzug des Plattenspielers führen würden. Ludger erklärt unterdessen, warum „Born to Run“ als Rechtfertigung für die Existenz der Menschheit durchaus ausreicht.
Und dann wird’s ernst. Auch ohne Einigkeit.

Von Ikimels Provokationen führt uns das Gespräch zur Debatte um Danger Dan und das ZDF: Wo endet künstlerische Zuspitzung, wann hören wir einen Gewaltaufruf – und legen wir dieselben Maßstäbe an, wenn uns die politische Haltung dahinter nicht gefällt? Wir widersprechen uns deutlich, fragen nach und diskutieren über Kunstfreiheit, Selbstverteidigung und Verantwortung.
Auch KI-Musik beschäftigt uns: Was möchten wir darüber wissen, wie ein Song entstanden ist? Und was passiert mit unserer Begeisterung, wenn ausgerechnet die berührendste Stelle von einer Maschine stammt?
Zum Durchatmen erzählt Ludger vom Gent Jazz und den Alabama Shakes, Admiral Freebie sorgt für überraschende Zustimmung, und die Vergabe der nächsten Hausaufgaben entwickelt sich zu einer mittelschweren Verfahrenskrise.

Setzt euch dazu, hört mit und widersprecht uns gern: Welches Album könnte uns alle vier begeistern? Wir nehmen Vorschläge entgegen. Und anschließend auseinander.

Disclaimer: Aufgezeichnet am 20. Juli. Die besprochenen Debatten beziehen sich auf den Stand zum Aufnahmezeitpunkt.

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Lars und Markus schlagen sich gegenseitig ein Album vor, das dann subjektiv auseinandergenommen wird.
Wir vergeben Punkte zwischen 1 (mies) und 10 (genial). Es gibt immer jede Menge Gesprächsstoff!

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