
Zyklus Secrets - hormonfrei leben leicht gemacht
Katharina Dinzen (Ovulista)
Beschreibung
In Zyklus Secrets teile ich alles, was du über natürliche Verhütung, hormonfreundliche Ernährung, einen zyklusfreundlichen Lebensstil und deinen Zyklus wissen musst, um deine Hormone ins Gleichgewicht zu bringen und dich wohlzufühlen.
Hol dir praktische Tipps für einen gesunden Zyklus, sichere Verhütung und mehr Wohlbefinden – ganz ohne Hormone.
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Veröffentlichungshistorie
Episodenübersicht

Was du daraus mitnehmen kannst: Ich war krank – und DAS passierte in meinem Zyklus
Einführung und persönliche Erfahrung
In dieser Episode teilt Katharina ihre Erfahrungen mit einem Magen-Darm-Virus und dessen Einfluss auf ihren Zyklus. Sie beschreibt, wie sie durch Zyklus-Tracking wichtige Erkenntnisse über die Auswirkungen von Krankheiten auf die Lutealphase gewonnen hat.
Zyklusgrundlagen
Der weibliche Zyklus besteht aus zwei Phasen: der variablen Follikelphase und der konstanten Lutealphase. Der Zeitpunkt des Eisprungs bestimmt die Zykluslänge. Katharina erklärt, wie sich Krankheiten und Stress auf die Lutealphase auswirken können und weshalb es wichtig ist, darauf zu achten.
Einfluss von Lebensstil und Hormonen
Katharina betont, dass äußere Einflüsse wie Ernährung, Bewegung, Schlaf und Stressmanagement den Zyklus und die Hormone beeinflussen können. Sie ermutigt die Zuhörer, auf ihren Körper zu hören und einen gesunden Lebensstil zu führen, um das Immunsystem zu stärken.
Die Rolle von NFP
Sie hebt die Bedeutung von NFP (Natürliche Familienplanung) hervor, die nicht nur zur Schwangerschaftsvermeidung oder -planung dient, sondern auch dazu, ein besseres Verständnis für den eigenen Zyklus zu entwickeln. NFP ermöglicht es, Veränderungen im Zyklus zu erkennen und darauf zu reagieren.
Tipps und Ressourcen
Katharina bietet einen kostenlosen Ernährungsguide an, der grundlegende Tipps für eine hormonstabilisierende Ernährung enthält. Sie verweist auch auf eine weitere Podcast-Folge über Anzeichen eines gesunden Zyklus, die für alle Frauen von Interesse sein kann, unabhängig von einem Kinderwunsch.

Proteinshake & Co. Schuld an PMS, Akne und Zyklusproblemen?
Protein als Baustein, nicht Alleinstellungsmerkmal
Proteine sind grundlegend für Hormone, Enzyme und Botenstoffe. Sie unterstützen Sättigung und Blutzuckerstabilität, doch das Gleichgewicht mit Kohlenhydraten und Fetten bleibt wichtig. Es gibt empfohlene Mengen je nach Aktivität, doch eine übermäßige Proteinzufuhr wird als Hype beschrieben, der dem Körper mehr belasten als nutzen kann, besonders bei Zyklusproblemen.
Makronährstoffe im Gleichgewicht und Auswirkungen auf den Zyklus
Weniger Kalorien und ein Ungleichgewicht aus Protein, Kohlenhydraten und Fett können Stress für den Körper bedeuten. Dauerhaftes Kaloriendefizit kann Immunsystem, Verdauung und Zyklus beeinträchtigen, während ausreichende Kohlenhydrate und gesunde Fette wichtig für Hormongesundheit sind und Haut sowie Regelschmerz beeinflussen können.
Zutaten, Verträglichkeit und Verdauung
Viele Proteinprodukte enthalten isolierte Proteine sowie Zusatzstoffe wie Süßstoffe, Zuckeralkohole und Konservierungsstoffe. Diese können Verdauungsbeschwerden, Blähungen und Entzündungsprozesse fördern, was sich auf Hautprobleme oder PMS auswirken kann. Eine stärkere Fokussierung auf natürliche Lebensmittel wird als Alternative vorgeschlagen.
Individuelle Signale des Körpers und ein ganzheitlicher Ansatz
Der eigene Körper zeigt, welche Bausteine er braucht. Intuitives Essen und eine abwechslungsreiche, möglichst unverarbeitete Ernährung unterstützen das Hormongleichgewicht. Eine alleinige Proteinzufuhr reicht oft nicht; Essen sollte insgesamt ausgewogen sein und auf persönliche Verträglichkeiten Rücksicht nehmen.

Aus PCOS wird PMOS: Was sich jetzt verändert (und was nicht)
PMOS als Ganzheitlicher Blick auf Zyklusgesundheit
Der neue Begriff PMOS betont, dass Beschwerden rund um Hormonsysteme, Stoffwechsel und Eierstöcke zusammenhängen. Er hebt hervor, dass Insulinresistenz, Entzündung und weitere Effekte jenseits der Eierstöcke eine Rolle spielen. Der Name dient der besseren Zuordnung von Symptomen und verhindert, dass Betroffene vorrangig auf Fruchtbarkeit reduziert werden. Eine vollständige Umstellung der Behandlung erfolgt damit nicht automatisch.
Diagnosekriterien bleiben unverändert
Die Rotterdam-Kriterien bestimmen nach wie vor zwei von drei Merkmalen: unregelmäßiger Zyklus oder Ausbleiben der Periode, erhöhte Androgene, sowie polyzystische Ovarien im Ultraschall. Sobald zwei Merkmale vorliegen, wird die Diagnose gestellt. Eine klare Abgrenzung zu anderen Ursachen, insbesondere zur hypothalamischen Amenorrhoe, bleibt essenziell.
Abgrenzung zur hypothalamischen Amenorrhoe
Bei funktioneller hypothalamischer Amenorrhoe manifestieren sich ähnliche Kriterien, doch die Ursachen unterscheiden sich deutlich. Stress, Energiemangel, Nährstoffmängel und übermäßige Belastung senken die Reproduktionsachse. PMOS erfordert eine andere Behandlung als Hypothalamus-bedingte Störungen, da hier unterschiedliche Mechanismen und Behandlungsziele vorliegen.
Zukunftsperspektiven und individuelle Behandlung
Es besteht Interesse an weiteren Anpassungen der Subtypen und einer differenzierteren Therapie. Die Umbenennung allein löst noch keine Diagnoseprobleme oder Behandlungsunterschiede. Offen bleibt, wie Subtypen besser erkannt und individuell adressiert werden können, um langfristig Gesundheit und Lebensqualität zu verbessern.