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Veröffentlichungshistorie
Episodenübersicht

4. Sendlinger Bilderfries
Einführung zur Ausstellung
Die Kulturschmiede bereitet sich auf die Hängung des 4. Bilderfries vor, der von Dorothea Knott und ihrem Organisationsteam geplant wurde. Dieses Jahr steht die Ausstellung unter dem Motto "Chaos oder Struktur", was eine Reflexion über die aktuellen gesellschaftlichen Herausforderungen darstellt.
Thema und Organisation
Das Thema wurde demokratisch gewählt, nachdem verschiedene Vorschläge gesammelt und abgestimmt wurden. Die Vielfalt der Kunstwerke spiegelt sich in den 44 teilnehmenden Künstlern wider, die aus den unterschiedlichsten Bereichen kommen, darunter Malerei, Fotografie und Skulpturen.
Beiprogramm der Ausstellung
Die Vernissage findet am 2. Juli um 19 Uhr statt, musikalisch begleitet von der Gruppe Peter and the Lost Boys. Zusätzlich sind weitere Veranstaltungen wie Künstlerführungen, ein Sonntagscafé mit Fotopräsentationen und eine Autorenlesung geplant.
Abschluss der Ausstellung
Die Ausstellung endet mit einer Finissage am 30. Juli, die musikalisch von Riccardo Volkert begleitet wird. Die Vorfreude auf die Eröffnung und die Vielfalt der ausgestellten Werke ist spürbar.

LIN 25 - die Bäume bleiben vorerst stehen und die Initiative feiert
Ein Jahr Linn 25 und der Erhalt der Bäume
Im Biergarten im Sendlinger Tannengarten feiern die Beteiligten ein Jahr Linn 25, den Kampf um den Erhalt von fünf Bäumen. Die Bäume spenden an heißen Tagen Schatten und ziehen zahlreiche Vögel an, was die Freude über ihren Erhalt steigert. Die Hoffnung auf ein positives Gerichtsurteil bleibt bestehen.
Aktueller Stand der Gerichtsbarkeit
Der Zugang zum Hof ist weiterhin eingeschränkt, da ein Bauzaun den Zutritt verhindert. Die Münchner Kommunalpolitik wartet auf ein Urteil des Bayerischen Verwaltungsgerichtshofs, das aufgrund der komplexen rechtlichen Lage schwierig zu erwarten ist. Es besteht die Sorge, dass eine Rücknahme der Baugenehmigung durch die Stadtverwaltung ohne Gerichtsurteil zu weiteren rechtlichen Problemen führen könnte.
Politische Initiativen und öffentliche Unterstützung
Die Fraktionen der ÖDP, der Grünen und der SPD planen eine gemeinsame Initiative, um die Stadtverwaltung zur Rücknahme der Baugenehmigung zu bewegen. Eine laufende Petition hat bereits fast 10.000 Unterschriften gesammelt, die den Erhalt des Hinterhofs und der Bäume unterstützen. Die Petition bleibt aktiv, bis ein Gerichtsurteil vorliegt.
Langfristige Auswirkungen und Anliegen
Das Urteil wird große Auswirkungen auf Immobiliengeschäfte in München haben und könnte eine neue Begründungslogik für Baumrecht etablieren. Es wird betont, dass die fälligen Bäume nicht für Wohnraum für Münchner Familien, sondern für ein profitables Bauprojekt gefällt werden sollen, das eher auf kurzfristigen Gewinn abzielt.

Führung durch die Großmarkthalle München
Einführung in die Großmarkthalle München
Leonard Dünninger von der Geschäftsstelle der Stadtmärkte München führt durch die Großmarkthalle in Sendling, die 1853 mit der Schrannenhalle begann, um den Groß- und Einzelhandel sowie den Getreidehandel zu trennen.
Historische Entwicklung
Die Halle wurde 1910 gebaut, nachdem langjährige Diskussionen im Stadtrat stattfanden. Die Eröffnung fand 1912 statt. Der Bau ging schnell und ohne moderne Technik vonstatten, was im Vergleich zur heutigen Bauweise bemerkenswert ist.
Einfluss des Zweiten Weltkriegs und Veränderungen im Handel
Nach dem Ersten Weltkrieg wurde das Gelände erweitert, jedoch wurde es im Zweiten Weltkrieg stark zerstört. In der Folge kam der Großteil der Waren nicht mehr per Eisenbahn, sondern über LKW, was die Bedeutung der Halle für die Ernährung der Bevölkerung verringerte.
Aktuelle Diskussionen über die Zukunft der Großmarkthalle
Es gibt Bestrebungen, die Halle zu renovieren oder sogar an den Stadtrand zu verlegen. Diese Diskussionen sorgen für Unsicherheit unter den Beschäftigten, die eine Verlagerung als nachteilig empfinden. Viele Mitarbeiter betonen die zentrale Lage und die guten Verkehrsanbindungen der Halle.
Meinungen der Beschäftigten
In Gesprächen mit Angestellten wird deutlich, dass die meisten eine Verlagerung ablehnen. Sie sehen die Großmarkthalle als Teil der Stadtgeschichte und als wichtige Arbeitsstätte, die gut erreichbar ist.
Kritik und Zukunftsperspektiven
Einige Händler äußern, dass die Diskussion um eine Verlagerung zu spät kommt und bemängeln fehlende Renovierungen. Zukünftig wird die Sicherheit des Standorts bis 2030 diskutiert, während die Suche nach alternativen Standorten für einen Umzug ungewiss bleibt.