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Veröffentlichungshistorie

Episodenübersicht

Zurück in den Hinterhof: Trumps neue Lateinamerika-Politik - Gespräch mit Tobias Lambert

01.09.2026

Die Donrö-Doktrin und ihre Neuerungen

Die Donrö-Doktrin, eine moderne Interpretation der Monroe-Doktrin, wird von der Trump-Regierung hervorgehoben, die stolz darauf ist, sich zur Doktrin zu bekennen. Im Gegensatz zu den vorherigen demokratischen Regierungen, die den Einfluss der USA in Lateinamerika vernachlässigten, plant Trump, die Dominanz der USA in der Region mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln wiederherzustellen. Diese Strategie beinhaltet auch eine Abgrenzung zu China, das in den letzten Jahren an Einfluss gewonnen hat.

Chinas Einfluss in Lateinamerika

China hat sich als wichtiger Wirtschaftspartner für viele lateinamerikanische Länder etabliert, was die Abhängigkeit von den USA verringert. Diese Diversifizierung der Wirtschaftsbeziehungen ermöglicht es den Ländern, ihre Interessen besser zu vertreten und verschiedene Machtblöcke gegeneinander auszuspielen. Dennoch bleibt der Einfluss Chinas nicht ohne Herausforderungen, insbesondere im Hinblick auf die Ausbeutung von Rohstoffen.

US-amerikanische Friedensvorstellungen

Die USA verfolgen in Lateinamerika eine Politik, die weniger auf einem emanzipatorischen Frieden basiert, sondern eher auf Sicherheitsinteressen abzielt. Dies zeigt sich im sogenannten Krieg gegen Drogen und die damit verbundenen militärischen Interventionen. Der Frieden, den die USA anstreben, ist mehr eine Kontrolle der Region als ein echtes Bemühen um soziale Gerechtigkeit und Gleichheit.

Gesellschaftliche Herausforderungen und Widerstand

Die sozialen Ungleichheiten in Lateinamerika und die Bedrohungen durch gewaltsame Kriminalität führen zu einem anderen Verständnis von Frieden bei der Bevölkerung. Der Widerstand gegen die US-Politik wird sich aus Bewegungen und der kritischen Reflexion der linken Regierungsprojekte entwickeln müssen. Um erfolgreich zu sein, müssen diese Bewegungen jedoch auch politische Alternativen formulieren, die über bloßen Protest hinausgehen.

Die Donrö-Doktrin und ihre Neuerungen

Die Donrö-Doktrin, eine moderne Interpretation der Monroe-Doktrin, wird von der Trump-Regierung hervorgehoben, die stolz darauf ist, sich zur Doktrin zu bekennen. Im Gegensatz zu den vorherigen demokratischen Regierungen, die den Einfluss der USA in Lateinamerika vernachlässigten, plant Trump, die Dominanz der USA in der Region mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln wiederherzustellen. Diese Strategie beinhaltet auch eine Abgrenzung zu China, das in den letzten Jahren an Einfluss gewonnen hat.

Chinas Einfluss in Lateinamerika

China hat sich als wichtiger Wirtschaftspartner für viele lateinamerikanische Länder etabliert, was die Abhängigkeit von den USA verringert. Diese Diversifizierung der Wirtschaftsbeziehungen ermöglicht es den Ländern, ihre Interessen besser zu vertreten und verschiedene Machtblöcke gegeneinander auszuspielen. Dennoch bleibt der Einfluss Chinas nicht ohne Herausforderungen, insbesondere im Hinblick auf die Ausbeutung von Rohstoffen.

US-amerikanische Friedensvorstellungen

Die USA verfolgen in Lateinamerika eine Politik, die weniger auf einem emanzipatorischen Frieden basiert, sondern eher auf Sicherheitsinteressen abzielt. Dies zeigt sich im sogenannten Krieg gegen Drogen und die damit verbundenen militärischen Interventionen. Der Frieden, den die USA anstreben, ist mehr eine Kontrolle der Region als ein echtes Bemühen um soziale Gerechtigkeit und Gleichheit.

Gesellschaftliche Herausforderungen und Widerstand

Die sozialen Ungleichheiten in Lateinamerika und die Bedrohungen durch gewaltsame Kriminalität führen zu einem anderen Verständnis von Frieden bei der Bevölkerung. Der Widerstand gegen die US-Politik wird sich aus Bewegungen und der kritischen Reflexion der linken Regierungsprojekte entwickeln müssen. Um erfolgreich zu sein, müssen diese Bewegungen jedoch auch politische Alternativen formulieren, die über bloßen Protest hinausgehen.

»Ich habe großes Vertrauen in die Syrische Bevölkerung« - Die Syrische Friedensorganisation Swaadna

01.09.2026

Entstehung und Ziele von Savadna

Savadna wurde 2014 von Aktivistinnen gegründet, um den Syrerinnen die Verantwortung für Veränderungen in ihrem Land zu übertragen. Die Organisation bietet Nothilfe, psychosoziale Unterstützung und Bildungsangebote, insbesondere für Kinder, um ihnen zu helfen, mit den Folgen des Krieges umzugehen.

Nachhaltigkeit und Entwicklung

Die Organisation erkannte die Notwendigkeit von Nachhaltigkeit und entwickelte eine Strategie für humanitäre Hilfe, die Bildung, Schutz, Frauenförderung und Ernährungssicherheit umfasst. Nach der Befreiung Syriens wurde der Wiederaufbau als zusätzliche Priorität identifiziert.

Psychosoziale Unterstützung für Kinder und Frauen

Savadna konzentriert sich auf die Unterstützung traumatisierter Kinder, die durch Krieg und Vertreibung stark betroffen sind. Die Organisation schafft sichere Räume und arbeitet daran, Kinder zurück in die Bildung zu bringen, während auch Frauen durch wirtschaftliche und soziale Programme unterstützt werden.

Bildung als Schlüssel zu Frieden

Bildung wird als entscheidend für langfristigen Frieden angesehen, da sie hilft, Unwissenheit und Konflikte zu reduzieren. Savadna fördert die Ausbildung junger Menschen, um sie als zukünftige Führungspersönlichkeiten in ihren Gemeinschaften zu stärken.

Überwindung von Konflikten und Versöhnung

Die Organisation fördert den Dialog zwischen verschiedenen ethnischen Gruppen und arbeitet daran, den Hass, der durch den Krieg verstärkt wurde, zu überwinden. Es besteht ein Bedarf an staatlich geförderter Versöhnung und Gerechtigkeit, um weiteren Konflikten vorzubeugen.

Stärken von Savadna im Vergleich zu großen NGOs

Als lokale Organisation hat Savadna ein besseres Verständnis für die Bedürfnisse der Gemeinschaft und kann flexibler agieren als große internationale NGOs. Die enge Beziehung zur Bevölkerung ermöglicht es, Projekte effektiver umzusetzen.

Der Weg zu einem dauerhaften Frieden

Ein stabiler und rechtlich geführter Staat ist entscheidend für den Frieden in Syrien. Die Organisation fordert eine glaubwürdige Transitional Justice, um alle Täter des Krieges zur Verantwortung zu ziehen und das Vertrauen der Bevölkerung in den Staat wiederherzustellen.

Hoffnung durch die Syrerinnen

Die Hoffnung für die Zukunft Syriens liegt in den Syrerinnen selbst, die trotz der Herausforderungen an einem Wandel arbeiten. Es gibt positive Entwicklungen, wie die Rückkehr von Flüchtlingen und Erfolge in der Bildung von Kindern, die Hoffnung auf eine bessere Zukunft geben.

Entstehung und Ziele von Savadna

Savadna wurde 2014 von Aktivistinnen gegründet, um den Syrerinnen die Verantwortung für Veränderungen in ihrem Land zu übertragen. Die Organisation bietet Nothilfe, psychosoziale Unterstützung und Bildungsangebote, insbesondere für Kinder, um ihnen zu helfen, mit den Folgen des Krieges umzugehen.

Nachhaltigkeit und Entwicklung

Die Organisation erkannte die Notwendigkeit von Nachhaltigkeit und entwickelte eine Strategie für humanitäre Hilfe, die Bildung, Schutz, Frauenförderung und Ernährungssicherheit umfasst. Nach der Befreiung Syriens wurde der Wiederaufbau als zusätzliche Priorität identifiziert.

Psychosoziale Unterstützung für Kinder und Frauen

Savadna konzentriert sich auf die Unterstützung traumatisierter Kinder, die durch Krieg und Vertreibung stark betroffen sind. Die Organisation schafft sichere Räume und arbeitet daran, Kinder zurück in die Bildung zu bringen, während auch Frauen durch wirtschaftliche und soziale Programme unterstützt werden.

Bildung als Schlüssel zu Frieden

Bildung wird als entscheidend für langfristigen Frieden angesehen, da sie hilft, Unwissenheit und Konflikte zu reduzieren. Savadna fördert die Ausbildung junger Menschen, um sie als zukünftige Führungspersönlichkeiten in ihren Gemeinschaften zu stärken.

Überwindung von Konflikten und Versöhnung

Die Organisation fördert den Dialog zwischen verschiedenen ethnischen Gruppen und arbeitet daran, den Hass, der durch den Krieg verstärkt wurde, zu überwinden. Es besteht ein Bedarf an staatlich geförderter Versöhnung und Gerechtigkeit, um weiteren Konflikten vorzubeugen.

Stärken von Savadna im Vergleich zu großen NGOs

Als lokale Organisation hat Savadna ein besseres Verständnis für die Bedürfnisse der Gemeinschaft und kann flexibler agieren als große internationale NGOs. Die enge Beziehung zur Bevölkerung ermöglicht es, Projekte effektiver umzusetzen.

Der Weg zu einem dauerhaften Frieden

Ein stabiler und rechtlich geführter Staat ist entscheidend für den Frieden in Syrien. Die Organisation fordert eine glaubwürdige Transitional Justice, um alle Täter des Krieges zur Verantwortung zu ziehen und das Vertrauen der Bevölkerung in den Staat wiederherzustellen.

Hoffnung durch die Syrerinnen

Die Hoffnung für die Zukunft Syriens liegt in den Syrerinnen selbst, die trotz der Herausforderungen an einem Wandel arbeiten. Es gibt positive Entwicklungen, wie die Rückkehr von Flüchtlingen und Erfolge in der Bildung von Kindern, die Hoffnung auf eine bessere Zukunft geben.

südnordfunk #148 | Trumps Lateinamerika-Politik | 90 Jahre Spanischer Bürgerkrieg | Friedensarbeit in Syrien

01.09.2026

Einführung und Programmüberblick

Die Episode des Süd-Nordfunk widmet sich der SEZ-geförderten Sendereihe "Frieden gestalten" und beleuchtet verschiedene Themen, darunter die US-Politik in Lateinamerika, den Spanischen Bürgerkrieg und Friedensarbeit in Syrien.

US-Machtpolitik in Lateinamerika

Christian Kondi spricht mit Tobias Lambert über die Donro-Doktrin von Donald Trump und deren Fortsetzung der imperialen Politik der USA in Lateinamerika. Es wird diskutiert, wie diese Politik die Gewalt in der Region verstärken könnte und welche Rolle China als neuer Einflussfaktor spielt.

Der Spanische Bürgerkrieg und internationale Brigaden

Der Beitrag von Sarah Werle thematisiert den Spanischen Bürgerkrieg und den internationalen Einsatz von Freiwilligen aus dem globalen Süden, die gegen den Faschismus kämpften. Ihre Motivation war oft eng mit ihren eigenen Erfahrungen von Kolonialismus und Unterdrückung verbunden.

Friedensarbeit in Syrien

Sarah Almir von der Organisation Sawatna berichtet über die Herausforderungen und Fortschritte nach dem Sturz des Assad-Regimes. Ihre Arbeit konzentriert sich auf die Unterstützung von traumatisierten Frauen und Kindern in einem fragilen politischen Umfeld. Es wird betont, wie wichtig Bildung und psychosoziale Unterstützung für den Frieden sind.

Widerstand und gesellschaftliche Transformation

Die Diskussion hebt hervor, dass Widerstand gegen die US-Politik in Lateinamerika aus sozialen Bewegungen entstehen wird, die auf jahrzehntelangen Erfahrungen basieren. Auch die Notwendigkeit einer kritischen Aufarbeitung der linken Regierungsprojekte wird angesprochen.

Einführung und Programmüberblick

Die Episode des Süd-Nordfunk widmet sich der SEZ-geförderten Sendereihe "Frieden gestalten" und beleuchtet verschiedene Themen, darunter die US-Politik in Lateinamerika, den Spanischen Bürgerkrieg und Friedensarbeit in Syrien.

US-Machtpolitik in Lateinamerika

Christian Kondi spricht mit Tobias Lambert über die Donro-Doktrin von Donald Trump und deren Fortsetzung der imperialen Politik der USA in Lateinamerika. Es wird diskutiert, wie diese Politik die Gewalt in der Region verstärken könnte und welche Rolle China als neuer Einflussfaktor spielt.

Der Spanische Bürgerkrieg und internationale Brigaden

Der Beitrag von Sarah Werle thematisiert den Spanischen Bürgerkrieg und den internationalen Einsatz von Freiwilligen aus dem globalen Süden, die gegen den Faschismus kämpften. Ihre Motivation war oft eng mit ihren eigenen Erfahrungen von Kolonialismus und Unterdrückung verbunden.

Friedensarbeit in Syrien

Sarah Almir von der Organisation Sawatna berichtet über die Herausforderungen und Fortschritte nach dem Sturz des Assad-Regimes. Ihre Arbeit konzentriert sich auf die Unterstützung von traumatisierten Frauen und Kindern in einem fragilen politischen Umfeld. Es wird betont, wie wichtig Bildung und psychosoziale Unterstützung für den Frieden sind.

Widerstand und gesellschaftliche Transformation

Die Diskussion hebt hervor, dass Widerstand gegen die US-Politik in Lateinamerika aus sozialen Bewegungen entstehen wird, die auf jahrzehntelangen Erfahrungen basieren. Auch die Notwendigkeit einer kritischen Aufarbeitung der linken Regierungsprojekte wird angesprochen.