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Veröffentlichungshistorie
Episodenübersicht
PerspekDIVA Markt der Feminismen
Einführung zum Markt der Feminismen
Der Markt der Feminismen ist eine Initiative der Gruppe Perspektiva, einem Kollektiv, das sich für feministische und kommunalpolitische Anliegen in Halle und dem Saale-Kreis einsetzt. Ziel ist es, verschiedene Initiativen und Kollektive zusammenzubringen, um sich zu vernetzen, auszutauschen und solidarisch zu agieren.
Politische Relevanz und Engagement
Der Markt findet vor den Landtagswahlen statt, um ein Zeichen gegen die AfD und ihren Antifeminismus zu setzen. Perspektiva möchte zeigen, dass es aktive, feministisch orientierte Initiativen gibt, die sich für Gleichstellung und Menschenrechte einsetzen.
Ziele und Visionen von Perspektiva
Das Kollektiv strebt an, eine überparteiliche Initiative für Frauen und Flinters zu sein, die sich politisch engagieren wollen. Angesichts der Unterrepräsentation von Frauen in der Kommunalpolitik ist es wichtig, Schutzräume und Solidarität anzubieten, um Hürden beim politischen Engagement abzubauen.
Vernetzung und zukünftige Aktivitäten
Der Markt der Feminismen soll als Plattform dienen, um langfristige Kooperationen und strategische Allianzen zu entwickeln. Perspektiva plant Workshops und offene Formate, um gemeinsam Strategien zu erarbeiten und die Sichtbarkeit von Frauen und Flinters zu erhöhen.
Appell an die Gemeinschaft
Perspektiva ruft Frauen und Flinters aus dem Saale-Kreis dazu auf, sich zu beteiligen und ihre Anliegen einzubringen. Die Gruppe möchte die Mobilität und Erreichbarkeit für politisches Engagement verbessern und fordert Unterstützung für eine bessere Infrastruktur vor Ort.
#PlatzDerRepublik - Der CSD im Burgenlandkreis
Entwicklung des CSD Burgenlandkreis
Der CSD Burgenlandkreis hat seinen Ursprung im Jahr 2023 in Weißenfels und ist seitdem stetig gewachsen. Die Gruppe hat sich durch das Engagement von Unterstützerinnen und die Durchführung von CSD-Veranstaltungen in Naumburg etabliert. Die Sichtbarkeit von queeren Themen in ländlichen Gebieten ist herausfordernd, vor allem aufgrund von Widerstand und Vorurteilen gegenüber Queerness.
Sichtbarkeit und Toleranz queeren Lebens
Die Sichtbarkeit von queeren Lebensweisen im Burgenlandkreis ist begrenzt, besonders für Jugendliche. Allerdings haben Initiativen wie die mobilen Queer-Beauftragten von Pro Familia seit letztem Jahr begonnen, queere Beratungen und Veranstaltungen anzubieten, was zu einer Verbesserung der Situation beiträgt.
Mobilisierung und Unterstützung
Die Mobilisierung für die CSD-Veranstaltungen ist stark von der Unterstützung aus größeren Städten wie Leipzig und Berlin abhängig. Die letzten zwei CSDs in Naumburg wurden durch gute lokale Strukturen und aktive Unterstützung ermöglicht, was auch strategisch genutzt wurde, um vor den Wahlen Sichtbarkeit zu erzielen.
Sicherheitskonzept und Zusammenarbeit
Die CSDs in Naumburg haben ein Sicherheitskonzept, das in Absprache mit der Polizei entwickelt wurde, um potenziellen Gefahren, insbesondere nach Vorfällen in anderen Städten, zu begegnen. Die Polizei hat auch Queer-Beauftragte, um die Sensibilität für queer-relevante Themen zu erhöhen und den Umgang mit möglichen Übergriffen zu verbessern.
Die Gefährliche Alte #17 (Margrit) über Guerilla, Gefängnis und Generationen - Teil 1
Einführung und Gesprächspartnerin
In dieser Episode wird Margret Schiller vorgestellt, eine ehemalige RAF-Mitglied und politische Gefangene. Die Gastgeberin, Petra, dankt Jo für die Verbindung zu Margret und lädt Hörer ein, weitere relevante Personen vorzuschlagen.
Margrets Lebensweg
Margret wird als eine Person beschrieben, deren Lebensgeschichte weit über ihre Zeit in der RAF hinausgeht. Aufgewachsen in einem von Gewalt geprägten Umfeld, kehrte sie 2003 nach Jahren im Exil in Kuba und Uruguay nach Deutschland zurück und ist weiterhin politisch aktiv.
Politische Prägung und 68er-Bewegung
Margret spricht über ihre Kindheit und die frühe Politisierung, die durch die 68er-Bewegung beeinflusst wurde. Sie beschreibt, wie sie sich von der Isolation ihrer Jugend befreite und aktiv an politischen Diskussionen teilnahm.
Erfahrungen im Gefängnis
Margrets Erfahrungen im Gefängnis sind von Isolation und psychischen Herausforderungen geprägt. Sie berichtet von der extremen Einsamkeit und den Folgen der Haftbedingungen, die ihre physische und psychische Gesundheit nachhaltig beeinflussten.
Reflexion über Gewalt und gesellschaftliche Strukturen
Das Gespräch thematisiert die Gewaltfrage und Margrets Ansichten zu staatlicher Gewalt im Vergleich zu den Aktionen der RAF. Sie diskutiert die Herausforderungen, die mit ihrer Vergangenheit verbunden sind, und reflektiert über die Reaktionen der Gesellschaft auf ihre Entscheidungen.
Abschluss und Ausblick
Das Gespräch endet mit einem Ausblick auf die nächsten Episoden, in denen Margrets Rückkehr nach Deutschland und die aktuellen politischen Themen weiter behandelt werden. Zudem wird ein musikalischer Beitrag von Velvet Something Superdark vorgestellt.