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Anne Thillosen
Beschreibung
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Veröffentlichungshistorie
Episodenübersicht

SCALE-UP – Lehren und Lernen und der Raum hilft mit
Einführung zur Veranstaltung
Anne Thielosen begrüßt die Teilnehmer der Online-Veranstaltung von eTeaching.org und kündigt die Referenten an. Die Veranstaltung behandelt das Lehr- und Raumkonzept Scale-Up, das die Rolle der Raumgestaltung für das Lernen thematisiert.
Vorangegangene Veranstaltungen
In den vorherigen Veranstaltungen wurden Themen wie projektorientiertes Lernen und verschiedene Perspektiven auf Lehre behandelt. Anne erwähnt die Bedeutung von aktiven Lehransätzen, insbesondere nach den Erfahrungen während der Corona-Pandemie.
Referenten
Die Referenten sind Prof. Dr. Claudia Schäfle und Prof. Dr. Peter Riegler. Beide haben umfangreiche Erfahrungen in der Hochschullehre und fokussieren sich auf innovative Lehrmethoden in den MINT-Fächern.
Das Scale-Up Konzept
Das Scale-Up Konzept fördert aktives Lernen in größeren Gruppen durch spezielle Raumgestaltungen, die kollaboratives Arbeiten unterstützen. Die Idee ist es, den Raum so zu gestalten, dass er als dritter Pädagoge wirkt und die Interaktion zwischen den Studierenden fördert.
Wichtige Elemente der Raumgestaltung
Die Gestaltung der Räume umfasst unter anderem runde Tische, gute Akustik und moderne Technik, die alle darauf abzielen, das Lernen zu fördern und die Lehrenden in ihrer Rolle als Unterstützer zu stärken.
Interaktive Elemente der Veranstaltung
Die Veranstaltung beinhaltet interaktive Elemente, bei denen die Teilnehmer in Breakout-Sessions arbeiten und ihre Erfahrungen teilen. Diese Methodik soll ein produktives und engagiertes Lernen ermöglichen.
Forschungsergebnisse und Vorteile aktiven Lernens
Es wird auf die positiven Effekte aktiven Lernens hingewiesen, unterstützt durch Studien, die zeigen, dass aktive Lernsettings die Leistungen der Studierenden verbessern können. Der Raum spielt dabei eine unterstützende Rolle.
Abschluss und Ausblick
Die Veranstaltung schließt mit einem Dank an die Teilnehmer und einem Aufruf zur weiteren Auseinandersetzung mit dem Thema. eTeaching.org plant zukünftige Veranstaltungen zu ähnlichen Themen.

Digitalisierung im Lehralltag – Handlungslogiken Lehrender verstehen
Einführung zur Veranstaltung
Anne Thielosen begrüßt die Teilnehmer zur Online-Veranstaltung über die Digitalisierung im Lehralltag mit Aline Bergert. Die Veranstaltung ist Teil einer Sommer-Event-Reihe und thematisiert unterschiedliche Perspektiven auf digitale Medien in der Lehre.
Organisatorische Hinweise
Die Veranstaltung wird aufgezeichnet und Teilnehmer können ein eTeaching.org Open Badge erwerben, wenn sie Community-Mitglieder sind.
Vorstellung von Dr. Aline Bergert
Aline Bergert, wissenschaftliche Mitarbeiterin an der TU Dresden, wird die Handlungslogiken von Lehrenden im digitalen Zeitalter vorstellen. Ihre Dissertation fokussiert sich auf die Herausforderungen und Perspektiven der Hochschullehre im Kontext digitaler Transformation.
Umfrageergebnisse
Die Umfrage zeigt, dass die Mehrheit der Teilnehmenden aus den Bereichen Beratung und Support kommt. Wichtige Themen sind Zeitmangel und hohe Arbeitsbelastung, die die digitale Transformation der Lehre beeinflussen.
Handlungslogiken von Lehrenden
Bergert diskutiert, dass Lehrende oft anders handeln als in den Konzepten vorgesehen. Ihre Beispiele verdeutlichen, dass die digitale Lehre nicht linear verläuft und dass Lehrende kreative Lösungen finden, jedoch auch vor Herausforderungen stehen.
Methodik der Forschung
Die Forschung basiert auf narrativen Interviews mit Lehrenden, um deren Handlungsorientierungen und die Struktur ihrer Aussagen zu verstehen. Es werden verschiedene Typen von Lehrenden identifiziert, die unterschiedliche Ansätze zur digitalen Lehre verfolgen.
Schlussfolgerungen
Die Ergebnisse der Forschung zeigen, dass das Handeln von Lehrenden in der digitalen Lehre nicht defizitär, sondern sinnvoll ist. Die Herausforderungen sind vielmehr Passungsprobleme zwischen den digitalen Anforderungen und der Lehrpraxis.
Diskussion und Fragen
Die Diskussion widmet sich der Relevanz der Ergebnisse für die Hochschulbildung und der Frage, wie Strategien zur Unterstützung von Lehrenden entwickelt werden können, die den tatsächlichen Herausforderungen in der Lehre Rechnung tragen.

Lernen durch Projekte: Hochschullehre aktivierend gestalten
Willkommen zur Online-Veranstaltung
Anne Thielosen eröffnet die Sommer-Event-Reihe von eTeaching.org und weist auf organisatorische Details hin, wie die Möglichkeit, ein eTeaching.org Open Badge zu erwerben.
Thema der Veranstaltung
Der Fokus liegt auf Projektlernen als Methode in der Hochschullehre. Die Reihe behandelt verschiedene Aspekte der digitalen Medien in der Lehre, beginnend mit dem heutigen Thema.
Vorstellung der Referenten
Franziska Preiß und Prof. Dr. Thomas Glugowski von der Hochschule Ravensburg-Weingarten sind die Referenten. Preiß hat einen MA in Educational Science und ist in der Lehr- und Lernforschung aktiv, während Glugowski Professor für Werkstoffkunde ist.
Definition von Projektlernen
Projektlernen wird als dynamisches Lehr-Lern-Szenario beschrieben, das aktives, selbstgesteuertes Lernen fördert und auf konkrete Ergebnisse abzielt. Es unterscheidet sich von Problemlernen durch den Fokus auf reale Arbeitsprobleme.
Herkunft und Entwicklung des Projektlernens
Die Ursprünge des Projektlernens reichen bis ins 16. Jahrhundert zurück. Über die Jahrhunderte wurde es von verschiedenen Bildungstheoretikern weiterentwickelt, wobei der Pragmatismus von Dewey eine bedeutende Rolle spielt.
Paradigmenwechsel in der Hochschullehre
Der Shift von Teaching zu Learning wird thematisiert. Im Projektlernen stehen die Studierenden im Vordergrund, was eine Veränderung der Lehrmethoden erfordert.
Gelingensfaktoren für Projektlernen
Die Referenten nennen fünf Schlüsselfaktoren für den Erfolg von Projektlernen: eine positive Haltung, Fehlerkultur, Reflexion, selbstgesteuertes Lernen und geeignete Projektmanagement-Tools.
Praktische Beispiele aus der Lehre
Prof. Glugowski teilt Erfahrungen aus der Praxis, wie Studierende in einem Projekt die Schadensanalyse von Stühlen durchführten. Dies förderte das aktive Lernen und die Selbstwirksamkeit der Studierenden.
Diskussion und Fragen
Die Veranstaltung schließt mit einer offenen Fragerunde, in der die Teilnehmenden ihre Erfahrungen und Fragen zum Thema Projektlernen teilen können.