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Veröffentlichungshistorie

Episodenübersicht

Nur 430 Wohnungen in Freiburg netto mehr.Warteliste bei städtischer Wohnungsgesellschaft 7.000 mit Wohnberechtigungsschein

22.01.2026

Wohngenossenschaften und Wartelisten

Am Ende des Jahres stehen 7.000 Haushalte mit Wohnberechtigungsschein auf der Warteliste der Freiburger Stadtbau (FSB), während nur 430 neue Wohnungen netto im Rahmen des FSB-Programms 2030 errichtet werden. Die steigenden Wohngeldgrenzen erweitern den Kreis der anspruchsberechtigten Personen für geförderten Wohnungsbau.

Finanzierung und Bauprojekte

Der Oberbürgermeister und die Geschäftsführerin der FSB hatten zuvor von 1.000 im Bau befindlichen Wohnungen gesprochen. Es wird diskutiert, ob die hohen Preise für Eigentumswohnungen in Freiburg, wie die im Metzgergrün für bis zu eine Million Euro, realistisch sind. Kritiker betonen, dass diese Preise weit von der Lebensrealität vieler Freiburgerinnen und Freiburger entfernt sind.

Refinanzierung des Bauträgergeschäfts

Der kaufmännische Geschäftsführer der FSB, Michael Müller, erläutert die Notwendigkeit, Einnahmen aus dem Bauträgergeschäft zu generieren, um den sozialen Wohnungsbau zu finanzieren. Geplant sind jährliche Erträge von über 10 Millionen Euro für diesen Bereich, was auf die Wichtigkeit der Grundstücksübertragungen für die Wohnbauoffensive hinweist.

Mietpreise und soziale Unterstützung

Die Durchschnittsmiete der FSB liegt bei 7,22 Euro pro Quadratmeter, was 28 Prozent unter dem städtischen Durchschnitt ist. Die FSB hält sich damit als wichtiger Anbieter von bezahlbarem Wohnraum in der Stadt. Zudem werden über 150 Haushalte mit einem Sozialbonus unterstützt, um Mieterhöhungen zu deckeln oder zu vermeiden.

Herausforderungen und Instandhaltung

Trotz der Erfolge gibt es Herausforderungen, insbesondere im Verhältnis von Ausgaben für Instandhaltung und Modernisierung. Die FSB investiert in Modernisierungsgebiete, was zu einer Verschiebung des Fokus von Instandhaltung hin zu umfangreicheren Modernisierungsmaßnahmen führt.

Wohngenossenschaften und Wartelisten

Am Ende des Jahres stehen 7.000 Haushalte mit Wohnberechtigungsschein auf der Warteliste der Freiburger Stadtbau (FSB), während nur 430 neue Wohnungen netto im Rahmen des FSB-Programms 2030 errichtet werden. Die steigenden Wohngeldgrenzen erweitern den Kreis der anspruchsberechtigten Personen für geförderten Wohnungsbau.

Finanzierung und Bauprojekte

Der Oberbürgermeister und die Geschäftsführerin der FSB hatten zuvor von 1.000 im Bau befindlichen Wohnungen gesprochen. Es wird diskutiert, ob die hohen Preise für Eigentumswohnungen in Freiburg, wie die im Metzgergrün für bis zu eine Million Euro, realistisch sind. Kritiker betonen, dass diese Preise weit von der Lebensrealität vieler Freiburgerinnen und Freiburger entfernt sind.

Refinanzierung des Bauträgergeschäfts

Der kaufmännische Geschäftsführer der FSB, Michael Müller, erläutert die Notwendigkeit, Einnahmen aus dem Bauträgergeschäft zu generieren, um den sozialen Wohnungsbau zu finanzieren. Geplant sind jährliche Erträge von über 10 Millionen Euro für diesen Bereich, was auf die Wichtigkeit der Grundstücksübertragungen für die Wohnbauoffensive hinweist.

Mietpreise und soziale Unterstützung

Die Durchschnittsmiete der FSB liegt bei 7,22 Euro pro Quadratmeter, was 28 Prozent unter dem städtischen Durchschnitt ist. Die FSB hält sich damit als wichtiger Anbieter von bezahlbarem Wohnraum in der Stadt. Zudem werden über 150 Haushalte mit einem Sozialbonus unterstützt, um Mieterhöhungen zu deckeln oder zu vermeiden.

Herausforderungen und Instandhaltung

Trotz der Erfolge gibt es Herausforderungen, insbesondere im Verhältnis von Ausgaben für Instandhaltung und Modernisierung. Die FSB investiert in Modernisierungsgebiete, was zu einer Verschiebung des Fokus von Instandhaltung hin zu umfangreicheren Modernisierungsmaßnahmen führt.

Freiburg: Markenlogo "Green City" bald durch Energieversorger Badenova in "Fossil City" gewendet

22.01.2026

Kritische Debatte über Badenovas Fernwärme-Ziele

Im Hauptausschuss wurde der Beteiligungsbericht von Badenova intensiv diskutiert, insbesondere das Ziel, die Fernwärme bis 2034 zu vervierfachen, wobei drei Viertel weiterhin fossil bleiben sollen. Im Vergleich zum Vorjahr stellten die Gemeinderäte kritische Fragen an den Konzernführer Herrn Hellebrand, der in seiner Präsentation den Anstieg des CO2-Ausstoßes um 50% bis 2034 nicht erwähnte.

Finanzielle Bedenken und Gewinnthesaurierung

Bärbel Schäfer von den Grünen äußerte Bedenken hinsichtlich der geplanten Gewinneinbehaltungen von Badenova zur Investitionsfinanzierung. Die Diskussion über die Notwendigkeit dieser Einbehaltungen wurde geführt, da jede Million, die nicht ausgeschüttet wird, potenziell Projekte in der Stadt beeinträchtigen könnte.

Zukünftige Investitionen und Herausforderungen

Hellebrand erklärte den Bedarf an Investitionen zur Erreichung der Klimaneutralität und erwähnte die Notwendigkeit eines Dialogs auf kommunaler, Landes- und Bundesebene zur Finanzierung. Er betonte, dass trotz höherer Gewinne die Mittel im Unternehmen für zukünftige Infrastrukturprojekte wie Wasserstofftechnologie und Wärmeversorgung verwendet werden sollen.

Preisentwicklung und Kundenbindung

Die Preisgestaltung von Badenova wurde ebenfalls kritisch hinterfragt. Hellebrand betonte, dass das Unternehmen seinen Bestandskunden stabile Preise bieten möchte, jedoch steht die langfristige Kundenbindung in Frage, insbesondere angesichts der steigenden CO2-Preise und der fossilen Abhängigkeit der Wärmeversorgung.

Transformation zur Klimaneutralität

Aktuell beträgt der Anteil erneuerbarer Energien im Wärmeportfolio von Badenova etwa 25%. Das Unternehmen plant, bis 2035 die Fernwärme vollständig umzustellen und auf nachhaltige Energieträger wie grüne Gase und Geothermie zu setzen. Dennoch bleibt unklar, ob die ambitionierten Ziele erreicht werden können, da Herausforderungen wie der Ausbau der Tiefengeothermie bestehen.

Kritische Debatte über Badenovas Fernwärme-Ziele

Im Hauptausschuss wurde der Beteiligungsbericht von Badenova intensiv diskutiert, insbesondere das Ziel, die Fernwärme bis 2034 zu vervierfachen, wobei drei Viertel weiterhin fossil bleiben sollen. Im Vergleich zum Vorjahr stellten die Gemeinderäte kritische Fragen an den Konzernführer Herrn Hellebrand, der in seiner Präsentation den Anstieg des CO2-Ausstoßes um 50% bis 2034 nicht erwähnte.

Finanzielle Bedenken und Gewinnthesaurierung

Bärbel Schäfer von den Grünen äußerte Bedenken hinsichtlich der geplanten Gewinneinbehaltungen von Badenova zur Investitionsfinanzierung. Die Diskussion über die Notwendigkeit dieser Einbehaltungen wurde geführt, da jede Million, die nicht ausgeschüttet wird, potenziell Projekte in der Stadt beeinträchtigen könnte.

Zukünftige Investitionen und Herausforderungen

Hellebrand erklärte den Bedarf an Investitionen zur Erreichung der Klimaneutralität und erwähnte die Notwendigkeit eines Dialogs auf kommunaler, Landes- und Bundesebene zur Finanzierung. Er betonte, dass trotz höherer Gewinne die Mittel im Unternehmen für zukünftige Infrastrukturprojekte wie Wasserstofftechnologie und Wärmeversorgung verwendet werden sollen.

Preisentwicklung und Kundenbindung

Die Preisgestaltung von Badenova wurde ebenfalls kritisch hinterfragt. Hellebrand betonte, dass das Unternehmen seinen Bestandskunden stabile Preise bieten möchte, jedoch steht die langfristige Kundenbindung in Frage, insbesondere angesichts der steigenden CO2-Preise und der fossilen Abhängigkeit der Wärmeversorgung.

Transformation zur Klimaneutralität

Aktuell beträgt der Anteil erneuerbarer Energien im Wärmeportfolio von Badenova etwa 25%. Das Unternehmen plant, bis 2035 die Fernwärme vollständig umzustellen und auf nachhaltige Energieträger wie grüne Gase und Geothermie zu setzen. Dennoch bleibt unklar, ob die ambitionierten Ziele erreicht werden können, da Herausforderungen wie der Ausbau der Tiefengeothermie bestehen.

Das "Schattenamt" oder der kalte Wind des Operationsplan Deutschland der Bundeswehr beim Kommunalen Katastrophen- und Zivilschutz in Freiburg

17.10.2025

Einführung in den Operationsplan Deutschland

Im Kontext des kommunalen Katastrophen- und Zivilschutzes in Freiburg wurde ein Sachstandsbericht über den Operationsplan Deutschland der Bundeswehr angefordert. Der scheidende Ordnungs- und Finanzbürgermeister Stefan Breiter erklärte, dass Deutschland als Drehscheibe für Truppenbewegungen fungieren wird und logistische Herausforderungen bewältigt werden müssen.

Rhetorik und persönliche Eindrücke

Breiter äußerte seine Verwunderung über die militärische Rhetorik, die er bisher nicht kannte, und reflektierte über seinen persönlichen Hintergrund als Friedenskind. Die Diskussion über die Zusammenarbeit zwischen beruflichen und ehrenamtlichen Kräften im Katastrophenschutz wurde ebenfalls angesprochen.

Herausforderungen im Ehrenamt

Ein zentrales Problem ist die Vielzahl an Ehrenämtern, die von einzelnen Personen wahrgenommen werden, was die Effektivität im Katastrophenschutz beeinträchtigen könnte. Eine Bereinigung der Listen der aktiven Kräfte wurde als notwendig erachtet.

Die Rolle des Flugplatzes

Ein weiterer Punkt war die Betriebspflicht des Flugplatzes, die in unsicheren Zeiten besonders relevant ist. Der Flugplatz muss betriebsbereit gehalten werden, auch wenn keine Flüge stattfinden.

Vorbereitung auf Notfälle

Die Diskussion drehte sich auch um die Grenzen des Zivilschutzes und die Notwendigkeit, sich auf außergewöhnliche Situationen vorzubereiten, die möglicherweise nicht im Einklang mit dem Grundgesetz stehen. Der Begriff "Schattenamt" wurde eingeführt, um die Strukturen eines Notfallamtes zu beschreiben, das im Bedarfsfall aktiviert wird.

Rolle des Gemeinderats

Der Gemeinderat wird in Aktion treten, wenn hohe Investitionen oder besondere Maßnahmen erforderlich sind, die nicht im regulären Haushalt abgedeckt sind. Defizite in der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit, insbesondere mit Frankreich, wurden ebenfalls thematisiert.

Einführung in den Operationsplan Deutschland

Im Kontext des kommunalen Katastrophen- und Zivilschutzes in Freiburg wurde ein Sachstandsbericht über den Operationsplan Deutschland der Bundeswehr angefordert. Der scheidende Ordnungs- und Finanzbürgermeister Stefan Breiter erklärte, dass Deutschland als Drehscheibe für Truppenbewegungen fungieren wird und logistische Herausforderungen bewältigt werden müssen.

Rhetorik und persönliche Eindrücke

Breiter äußerte seine Verwunderung über die militärische Rhetorik, die er bisher nicht kannte, und reflektierte über seinen persönlichen Hintergrund als Friedenskind. Die Diskussion über die Zusammenarbeit zwischen beruflichen und ehrenamtlichen Kräften im Katastrophenschutz wurde ebenfalls angesprochen.

Herausforderungen im Ehrenamt

Ein zentrales Problem ist die Vielzahl an Ehrenämtern, die von einzelnen Personen wahrgenommen werden, was die Effektivität im Katastrophenschutz beeinträchtigen könnte. Eine Bereinigung der Listen der aktiven Kräfte wurde als notwendig erachtet.

Die Rolle des Flugplatzes

Ein weiterer Punkt war die Betriebspflicht des Flugplatzes, die in unsicheren Zeiten besonders relevant ist. Der Flugplatz muss betriebsbereit gehalten werden, auch wenn keine Flüge stattfinden.

Vorbereitung auf Notfälle

Die Diskussion drehte sich auch um die Grenzen des Zivilschutzes und die Notwendigkeit, sich auf außergewöhnliche Situationen vorzubereiten, die möglicherweise nicht im Einklang mit dem Grundgesetz stehen. Der Begriff "Schattenamt" wurde eingeführt, um die Strukturen eines Notfallamtes zu beschreiben, das im Bedarfsfall aktiviert wird.

Rolle des Gemeinderats

Der Gemeinderat wird in Aktion treten, wenn hohe Investitionen oder besondere Maßnahmen erforderlich sind, die nicht im regulären Haushalt abgedeckt sind. Defizite in der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit, insbesondere mit Frankreich, wurden ebenfalls thematisiert.