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Beschreibung

Podcasts und Aufzeichnungen aus der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften, jetzt auch auf dem neuen Spotify-Kanal von L.I.S.A., dem Wissenschaftsportal der Gerda Henkel Stiftung.

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Veröffentlichungshistorie

Episodenübersicht

Kunst der Verhandlung – Über Chancen und Grenzen der Diplomatie

31.08.2026

Einleitung und Themenübersicht

Im Einsteinsaal des Gerda Henkel Forums wird über die Kunst der Verhandlungen und die Grenzen der Diplomatie diskutiert. Die Moderation dieses Panels übernimmt Herr Tzatzoudis, der die Teilnehmer einführt und das Thema Krieg und Diplomatie anspricht.

Panelisten und deren Hintergründe

Auf dem Podium sitzen Lynn Selle, Politikwissenschaftlerin mit Fokus auf Europastudien, Dick Förster, Historiker und Experte für Militärgeschichte, sowie Martin Kobler, ehemaliger Botschafter und Diplomat. Jeder bringt unterschiedliche Perspektiven und Erfahrungen ein, um das Spannungsfeld zwischen Krieg und Diplomatie zu erörtern.

Die Rolle der Diplomatie in Konflikten

Die Diskussion beleuchtet, ob in Kriegszeiten tatsächlich kommuniziert wird oder ob die Diplomatie versagt. Kobler argumentiert, dass Gespräche auch im Krieg stattfinden, während Förster die Schwierigkeiten beschreibt, mit Regierungen wie der von Putin zu verhandeln.

Empathie und Interessen in der Diplomatie

Ein zentraler Punkt der Diskussion ist die Notwendigkeit von Empathie und Verständnis für die Perspektiven der anderen Seite. Die Panelisten betonen, dass Diplomatie oft von Interessen geleitet wird und dass ein Verhandeln auch bei schwierigen Partnern möglich ist.

Öffentliche und geheime Verhandlungen

Die Panelisten diskutieren, ob diplomatische Aktivitäten öffentlich oder im Geheimen stattfinden sollten. Historische Beispiele zeigen, dass sowohl informelle als auch formelle Gespräche wichtig sind, um Konflikte zu lösen.

Die Rolle der EU in der Diplomatie

Die Panelisten erörtern die diplomatische Macht der EU und deren Rolle in der internationalen Politik. Während die EU in wirtschaftlichen Angelegenheiten stark ist, gibt es Bedenken hinsichtlich ihrer Wirksamkeit in sicherheitspolitischen Fragen.

Schlussfolgerungen zur Kunst der Verhandlung

Abschließend wird betont, dass ein erfolgreicher Verhandler sowohl klare Ziele haben als auch die Position der Gegenseite verstehen muss. Empathie und strategische Überlegungen sind entscheidend, um in der Diplomatie erfolgreich zu sein.

Einleitung und Themenübersicht

Im Einsteinsaal des Gerda Henkel Forums wird über die Kunst der Verhandlungen und die Grenzen der Diplomatie diskutiert. Die Moderation dieses Panels übernimmt Herr Tzatzoudis, der die Teilnehmer einführt und das Thema Krieg und Diplomatie anspricht.

Panelisten und deren Hintergründe

Auf dem Podium sitzen Lynn Selle, Politikwissenschaftlerin mit Fokus auf Europastudien, Dick Förster, Historiker und Experte für Militärgeschichte, sowie Martin Kobler, ehemaliger Botschafter und Diplomat. Jeder bringt unterschiedliche Perspektiven und Erfahrungen ein, um das Spannungsfeld zwischen Krieg und Diplomatie zu erörtern.

Die Rolle der Diplomatie in Konflikten

Die Diskussion beleuchtet, ob in Kriegszeiten tatsächlich kommuniziert wird oder ob die Diplomatie versagt. Kobler argumentiert, dass Gespräche auch im Krieg stattfinden, während Förster die Schwierigkeiten beschreibt, mit Regierungen wie der von Putin zu verhandeln.

Empathie und Interessen in der Diplomatie

Ein zentraler Punkt der Diskussion ist die Notwendigkeit von Empathie und Verständnis für die Perspektiven der anderen Seite. Die Panelisten betonen, dass Diplomatie oft von Interessen geleitet wird und dass ein Verhandeln auch bei schwierigen Partnern möglich ist.

Öffentliche und geheime Verhandlungen

Die Panelisten diskutieren, ob diplomatische Aktivitäten öffentlich oder im Geheimen stattfinden sollten. Historische Beispiele zeigen, dass sowohl informelle als auch formelle Gespräche wichtig sind, um Konflikte zu lösen.

Die Rolle der EU in der Diplomatie

Die Panelisten erörtern die diplomatische Macht der EU und deren Rolle in der internationalen Politik. Während die EU in wirtschaftlichen Angelegenheiten stark ist, gibt es Bedenken hinsichtlich ihrer Wirksamkeit in sicherheitspolitischen Fragen.

Schlussfolgerungen zur Kunst der Verhandlung

Abschließend wird betont, dass ein erfolgreicher Verhandler sowohl klare Ziele haben als auch die Position der Gegenseite verstehen muss. Empathie und strategische Überlegungen sind entscheidend, um in der Diplomatie erfolgreich zu sein.

Die Rechnung ohne den Wirt gemacht? Konflikte an Stand­ort­ge­mein­den für er­neu­er­bare Energien

14.08.2026

Gesellschaftlicher Wandel und Konflikte

Dagmar Schäfer begrüßt die Teilnehmer und thematisiert den gesellschaftlichen Wandel und die damit verbundenen Konflikte, insbesondere im Kontext der Energiewende. Sie verweist auf die Unterschiede in der Wahrnehmung von Konflikten in verschiedenen Gesellschaften und wie Geschichte uns hilft, diese zu verstehen.

Energiewandel als aktuelles Thema

Der Vortrag von Ordwin Renn befasst sich mit den Herausforderungen der Energiewende, die gegenwärtig stark umstritten ist. Er betont die Notwendigkeit, die Akzeptanz der Bevölkerung für Veränderungen in der Energieversorgung zu gewinnen und welche Faktoren dabei eine Rolle spielen.

Historische Anekdoten und deren Relevanz

Renn bringt historische Beispiele, um zu verdeutlichen, dass Widerstand gegen Veränderungen nicht neu ist. Er erzählt von Friedrich II. und seinem Umgang mit Widerständen, was Parallelen zu heutigen Konflikten über erneuerbare Energien aufzeigt.

Transformationsprozesse und ihre Komplexität

Der Vortrag thematisiert vier große Transformationsprozesse, die sich teils widersprechen: Wirtschaftswachstum, Globalisierung, Digitalisierung und Nachhaltigkeit. Renn diskutiert, wie diese Prozesse die öffentliche Wahrnehmung und Akzeptanz von Erneuerbaren Energien beeinflussen.

Vertrauensverlust in Institutionen

Ein zentrales Thema ist der Vertrauensverlust in politische und wissenschaftliche Institutionen. Dies führt zu einer Skepsis gegenüber den von diesen Institutionen vorgeschlagenen Lösungen und verstärkt die Konflikte.

Akzeptanzkriterien für erneuerbare Energien

Renn beschreibt vier Faktoren, die die Akzeptanz von erneuerbaren Energien beeinflussen: Sinnhaftigkeit der Veränderungen, persönlicher Nutzen, Wahrung der individuellen Souveränität und emotionale Identifikation mit den Veränderungen.

Beteiligung als Schlüssel zur Akzeptanz

Die Bedeutung von Bürgerbeteiligung wird hervorgehoben. Renn argumentiert, dass eine effektive Einbindung der Bevölkerung in Entscheidungsprozesse zu höherer Akzeptanz und weniger Widerstand führen kann. Die Ergebnisse zeigen, dass Beteiligungsverfahren nicht nur legitimierend wirken, sondern auch die Akzeptanz erhöhen können.

Gesellschaftlicher Wandel und Konflikte

Dagmar Schäfer begrüßt die Teilnehmer und thematisiert den gesellschaftlichen Wandel und die damit verbundenen Konflikte, insbesondere im Kontext der Energiewende. Sie verweist auf die Unterschiede in der Wahrnehmung von Konflikten in verschiedenen Gesellschaften und wie Geschichte uns hilft, diese zu verstehen.

Energiewandel als aktuelles Thema

Der Vortrag von Ordwin Renn befasst sich mit den Herausforderungen der Energiewende, die gegenwärtig stark umstritten ist. Er betont die Notwendigkeit, die Akzeptanz der Bevölkerung für Veränderungen in der Energieversorgung zu gewinnen und welche Faktoren dabei eine Rolle spielen.

Historische Anekdoten und deren Relevanz

Renn bringt historische Beispiele, um zu verdeutlichen, dass Widerstand gegen Veränderungen nicht neu ist. Er erzählt von Friedrich II. und seinem Umgang mit Widerständen, was Parallelen zu heutigen Konflikten über erneuerbare Energien aufzeigt.

Transformationsprozesse und ihre Komplexität

Der Vortrag thematisiert vier große Transformationsprozesse, die sich teils widersprechen: Wirtschaftswachstum, Globalisierung, Digitalisierung und Nachhaltigkeit. Renn diskutiert, wie diese Prozesse die öffentliche Wahrnehmung und Akzeptanz von Erneuerbaren Energien beeinflussen.

Vertrauensverlust in Institutionen

Ein zentrales Thema ist der Vertrauensverlust in politische und wissenschaftliche Institutionen. Dies führt zu einer Skepsis gegenüber den von diesen Institutionen vorgeschlagenen Lösungen und verstärkt die Konflikte.

Akzeptanzkriterien für erneuerbare Energien

Renn beschreibt vier Faktoren, die die Akzeptanz von erneuerbaren Energien beeinflussen: Sinnhaftigkeit der Veränderungen, persönlicher Nutzen, Wahrung der individuellen Souveränität und emotionale Identifikation mit den Veränderungen.

Beteiligung als Schlüssel zur Akzeptanz

Die Bedeutung von Bürgerbeteiligung wird hervorgehoben. Renn argumentiert, dass eine effektive Einbindung der Bevölkerung in Entscheidungsprozesse zu höherer Akzeptanz und weniger Widerstand führen kann. Die Ergebnisse zeigen, dass Beteiligungsverfahren nicht nur legitimierend wirken, sondern auch die Akzeptanz erhöhen können.

Demokratie: Lösung oder Teil des Problems?

03.08.2026

Einleitung zur Diskussion über Demokratie

Die Veranstaltung im Einstein-Saal des Gerda-Henkel-Forums thematisiert die Demokratie und fragt, ob sie eine Lösung oder Teil des Problems ist. Der Moderator Georgios Tzatzoudis leitet die Diskussion ein und stellt die Referenten vor, darunter Michael Zirn und David Salomon, die unterschiedliche Perspektiven zur aktuellen Situation der Demokratie bieten.

Die Krise der Demokratie

Die Referenten diskutieren die vermeintliche Krise der Demokratie, die seit etwa 20 Jahren zunehmend in den Fokus rückt. Michael Zirn verweist auf Colin Crouchs Konzept der Postdemokratie und erläutert, wie das Verständnis von Demokratie sich im Laufe der Geschichte verändert hat. Er betont, dass Demokratie immer umstritten war und nicht als selbstverständlich betrachtet werden sollte.

Demokratie als Konfliktbearbeitungsmechanismus

Die Gesprächspartner klären, dass Demokratie nicht dazu dient, Konflikte zu lösen, sondern sie zu bearbeiten. Es wird erörtert, dass die Unumstrittenheit der Demokratie in der Vergangenheit nicht der Normalzustand war und dass Konflikte sich über die Zeit hinweg verändern. Die Referenten stellen fest, dass die gegenwärtigen Konflikte nicht einfach als ökonomische Konflikte betrachtet werden können, sondern oft kulturelle Dimensionen haben.

Soziale und kulturelle Konflikte in der Demokratie

Es wird argumentiert, dass die Demokratie nicht nur in Bezug auf Klassenkonflikte betrachtet werden sollte. Der Fokus auf kulturelle Konflikte, wie Identitätspolitik und Migration, ist entscheidend. Die Referenten sind sich einig, dass die Wahrnehmung von Demokratie als Lösung oder Teil des Problems stark von der aktuellen gesellschaftlichen Situation abhängt.

Repräsentation und Demokratie

Die Diskussion beleuchtet, dass das Repräsentationsproblem in der Demokratie zugenommen hat. Viele Menschen fühlen sich von der politischen Klasse nicht mehr vertreten, was zu einem Vertrauensverlust führt. Dies wird als Teil der größeren Unzufriedenheit mit der Funktionsweise der Demokratie betrachtet, nicht mit den Prinzipien der Demokratie selbst.

Schlussfolgerung

Die Referenten schließen mit der Feststellung, dass Demokratie immer ein umstrittenes Thema war und weiterhin ist. Sie sehen die Möglichkeit, dass Demokratie sich anpassen und erneuern kann, um den Herausforderungen der heutigen Zeit gerecht zu werden.

Einleitung zur Diskussion über Demokratie

Die Veranstaltung im Einstein-Saal des Gerda-Henkel-Forums thematisiert die Demokratie und fragt, ob sie eine Lösung oder Teil des Problems ist. Der Moderator Georgios Tzatzoudis leitet die Diskussion ein und stellt die Referenten vor, darunter Michael Zirn und David Salomon, die unterschiedliche Perspektiven zur aktuellen Situation der Demokratie bieten.

Die Krise der Demokratie

Die Referenten diskutieren die vermeintliche Krise der Demokratie, die seit etwa 20 Jahren zunehmend in den Fokus rückt. Michael Zirn verweist auf Colin Crouchs Konzept der Postdemokratie und erläutert, wie das Verständnis von Demokratie sich im Laufe der Geschichte verändert hat. Er betont, dass Demokratie immer umstritten war und nicht als selbstverständlich betrachtet werden sollte.

Demokratie als Konfliktbearbeitungsmechanismus

Die Gesprächspartner klären, dass Demokratie nicht dazu dient, Konflikte zu lösen, sondern sie zu bearbeiten. Es wird erörtert, dass die Unumstrittenheit der Demokratie in der Vergangenheit nicht der Normalzustand war und dass Konflikte sich über die Zeit hinweg verändern. Die Referenten stellen fest, dass die gegenwärtigen Konflikte nicht einfach als ökonomische Konflikte betrachtet werden können, sondern oft kulturelle Dimensionen haben.

Soziale und kulturelle Konflikte in der Demokratie

Es wird argumentiert, dass die Demokratie nicht nur in Bezug auf Klassenkonflikte betrachtet werden sollte. Der Fokus auf kulturelle Konflikte, wie Identitätspolitik und Migration, ist entscheidend. Die Referenten sind sich einig, dass die Wahrnehmung von Demokratie als Lösung oder Teil des Problems stark von der aktuellen gesellschaftlichen Situation abhängt.

Repräsentation und Demokratie

Die Diskussion beleuchtet, dass das Repräsentationsproblem in der Demokratie zugenommen hat. Viele Menschen fühlen sich von der politischen Klasse nicht mehr vertreten, was zu einem Vertrauensverlust führt. Dies wird als Teil der größeren Unzufriedenheit mit der Funktionsweise der Demokratie betrachtet, nicht mit den Prinzipien der Demokratie selbst.

Schlussfolgerung

Die Referenten schließen mit der Feststellung, dass Demokratie immer ein umstrittenes Thema war und weiterhin ist. Sie sehen die Möglichkeit, dass Demokratie sich anpassen und erneuern kann, um den Herausforderungen der heutigen Zeit gerecht zu werden.