Espresso - Der erziehungswissenschaftliche Podcast über Schule und Gesellschaft
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Espresso - Der erziehungswissenschaftliche Podcast über Schule und Gesellschaft

Dr.'in Anna Grabosch und Max Frederic Remmert

Beschreibung

Schnell, aromatisch & mit einem ordentlichen Kick. Der neue Podcast aus dem Institut für Erziehungswissenschaft will Alltagsfragen über Schule & Gesellschaft aus einer wissenschaftlichen Perspektive beleuchten. In jeweils knapp 15-minütigen Episoden werden verschiedene Themen behandelt: Zahlt sich Bildung (noch) aus? Wieso gehen Kinder (nicht) gerne in die Schule? Was bringen Hausaufgaben und Noten? Macht KI das Lernen überflüssig? Stirbt der Lehrer*innenberuf bald aus? Zu solchen & weiteren Fragen werden einschlägige Forscher:innen eingeladen & um pointierte und verständliche Antwort gebeten.

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Veröffentlichungshistorie

Episodenübersicht

Staffel 5, Folge 2: KI und Schule

24.06.2026

Einführung in das Thema KI in der Schule

Die Diskussion über Künstliche Intelligenz (KI) in der Schule spaltet die Meinungen. Einige sind begeistert von den Möglichkeiten, die KI bietet, während andere skeptisch sind und einen Kontakt zu KI vermeiden möchten. Max teilt seine positiven Erfahrungen mit KI im Musikbereich, während Anna eine eher zurückhaltende Haltung einnimmt und das Lernen ohne KI schätzt.

Interview mit Juliane Koglin

Juliane Koglin, eine Expertin für KI in der Bildung, erklärt, dass sie sich mit der Rolle der KI in künstlerischen Praktiken beschäftigt hat. Sie stellt fest, dass KI eine komplexe Thematik darstellt, die weit über einfache Programmierungen hinausgeht und die Art und Weise, wie wir Medien wahrnehmen, beeinflusst.

Unterschied zwischen KI und einfachen Programmen

Juliane erläutert den Unterschied zwischen traditioneller Software und KI, indem sie erklärt, dass KI auf komplexen Algorithmen basiert, die Muster in Daten erkennen können, anstatt fixen Regeln zu folgen. Dies führt zu einem neuen Verständnis von Intelligenz, das nicht mit menschlicher Intelligenz gleichzusetzen ist.

Die Rolle von KI im Bildungswesen

KI hat in der Schule bereits Einzug gehalten, beispielsweise durch textgenerierende Modelle, die sowohl von Lehrkräften zur Erstellung von Materialien als auch von SchülerInnen zur Erledigung von Aufgaben genutzt werden. Dies wirft Fragen zur Sinnhaftigkeit und den Prüfungsformaten auf.

Horrorszenarien und Chancen der KI

Die Angst, dass KI die Lehrkräfte ersetzt oder das Lernen überflüssig macht, wird als unbegründet betrachtet. Vielmehr wird betont, dass Lehrkräfte eine unverzichtbare Rolle im sozialen Lernprozess spielen. KI kann als Unterstützung dienen, erfordert jedoch ein Umdenken in der Bildungslandschaft.

Die Herausforderungen der KI

Ein wichtiges Thema sind die ethischen Implikationen der KI, insbesondere in Bezug auf den Energieverbrauch und die Datennutzung. Die Verzerrung in Algorithmen zeigt, dass die zugrunde liegenden Daten einen Einfluss auf die Ergebnisse haben, was Fragen der Fairness und Neutralität aufwirft.

Schlussfolgerung und Ausblick

Juliane betont, dass KI neue Möglichkeiten für Lehrkräfte und Lernende bietet, aber auch eine Veränderung in der Definition von Kreativität und Lernprozessen mit sich bringt. Der Dialog über die Integration von KI in die Bildung bleibt wichtig, um die Chancen zu nutzen, die sie bietet.

Einführung in das Thema KI in der Schule

Die Diskussion über Künstliche Intelligenz (KI) in der Schule spaltet die Meinungen. Einige sind begeistert von den Möglichkeiten, die KI bietet, während andere skeptisch sind und einen Kontakt zu KI vermeiden möchten. Max teilt seine positiven Erfahrungen mit KI im Musikbereich, während Anna eine eher zurückhaltende Haltung einnimmt und das Lernen ohne KI schätzt.

Interview mit Juliane Koglin

Juliane Koglin, eine Expertin für KI in der Bildung, erklärt, dass sie sich mit der Rolle der KI in künstlerischen Praktiken beschäftigt hat. Sie stellt fest, dass KI eine komplexe Thematik darstellt, die weit über einfache Programmierungen hinausgeht und die Art und Weise, wie wir Medien wahrnehmen, beeinflusst.

Unterschied zwischen KI und einfachen Programmen

Juliane erläutert den Unterschied zwischen traditioneller Software und KI, indem sie erklärt, dass KI auf komplexen Algorithmen basiert, die Muster in Daten erkennen können, anstatt fixen Regeln zu folgen. Dies führt zu einem neuen Verständnis von Intelligenz, das nicht mit menschlicher Intelligenz gleichzusetzen ist.

Die Rolle von KI im Bildungswesen

KI hat in der Schule bereits Einzug gehalten, beispielsweise durch textgenerierende Modelle, die sowohl von Lehrkräften zur Erstellung von Materialien als auch von SchülerInnen zur Erledigung von Aufgaben genutzt werden. Dies wirft Fragen zur Sinnhaftigkeit und den Prüfungsformaten auf.

Horrorszenarien und Chancen der KI

Die Angst, dass KI die Lehrkräfte ersetzt oder das Lernen überflüssig macht, wird als unbegründet betrachtet. Vielmehr wird betont, dass Lehrkräfte eine unverzichtbare Rolle im sozialen Lernprozess spielen. KI kann als Unterstützung dienen, erfordert jedoch ein Umdenken in der Bildungslandschaft.

Die Herausforderungen der KI

Ein wichtiges Thema sind die ethischen Implikationen der KI, insbesondere in Bezug auf den Energieverbrauch und die Datennutzung. Die Verzerrung in Algorithmen zeigt, dass die zugrunde liegenden Daten einen Einfluss auf die Ergebnisse haben, was Fragen der Fairness und Neutralität aufwirft.

Schlussfolgerung und Ausblick

Juliane betont, dass KI neue Möglichkeiten für Lehrkräfte und Lernende bietet, aber auch eine Veränderung in der Definition von Kreativität und Lernprozessen mit sich bringt. Der Dialog über die Integration von KI in die Bildung bleibt wichtig, um die Chancen zu nutzen, die sie bietet.

Staffel 5, Folge 1: Wie belastet sind Lehrkräfte?

20.05.2026

Einordnung von Belastung und Beanspruchung im Lehrberuf

Im Gespräch wird das Zusammenspiel von äußeren Anforderungen und individuellen Bewältigungsreaktionen skizziert. Belastung bezeichnet externe Faktoren, Beanspruchung die daraus resultierenden Reaktionen. Beide Begriffe können neutral verstanden werden: Sie beschreiben Gegebenheiten im Beruf und deren Einfluss auf das Erleben, ohne prinzipiell positiv oder negativ zu sein. Ziel ist, Muster möglicher Bewältigung und Wirkung zu erkennen, ohne Pauschalaussagen zu treffen.

Forschungsmethoden und Messzugänge

Die Forschung nutzt bevorzugt Befragungen zur subjektiven Wahrnehmung sowie Beobachtungen objektiver Faktoren wie Unterrichtsstörung oder Lärm. Ergänzend können biologische Indikatoren wie Herzfrequenz oder Blutdruck erhoben werden. Diskussionen berücksichtigen, dass subjektive Erfahrungen oft nicht eins zu eins mit objektiven Messgrößen korrespondieren, weshalb multiple Zugänge sinnvoll sind.

Befunde zu Belastung, Folgen und Unterrichtsqualität

Lehrkräfte berichten von einer hohen wahrgenommenen Belastung, doch psychische Erschöpfung unterscheidet sich nicht klar von anderen Berufsgruppen. Positive Merkmale bestehen in Gesundheitsverhalten, während Bluthochdruck ein gesundheitliches Risiko darstellt. Folgen im Unterricht zeigen nuancierte Effekte: Leistungsunterschiede sind gering, Kausalität bleibt unklar, und emotionale Erschöpfung wirkt sich nicht drivingly stark auf Qualität aus.

Schlüsselbedingungen und Perspektiven

Eine zentrale Schutzgröße ist soziale Unterstützung durch Familie, Kolleginnen, Kollegen und Schulleitung. Es gibt keine universelle Bewältigungsform; der Umgang ist individuell. Realistische Anforderungen und Entlastungspotenziale werden als relevant beschrieben, um Überforderung zu vermeiden und Ressourcen zu sichern, ohne starre Vorgaben zu vermitteln.

Einordnung von Belastung und Beanspruchung im Lehrberuf

Im Gespräch wird das Zusammenspiel von äußeren Anforderungen und individuellen Bewältigungsreaktionen skizziert. Belastung bezeichnet externe Faktoren, Beanspruchung die daraus resultierenden Reaktionen. Beide Begriffe können neutral verstanden werden: Sie beschreiben Gegebenheiten im Beruf und deren Einfluss auf das Erleben, ohne prinzipiell positiv oder negativ zu sein. Ziel ist, Muster möglicher Bewältigung und Wirkung zu erkennen, ohne Pauschalaussagen zu treffen.

Forschungsmethoden und Messzugänge

Die Forschung nutzt bevorzugt Befragungen zur subjektiven Wahrnehmung sowie Beobachtungen objektiver Faktoren wie Unterrichtsstörung oder Lärm. Ergänzend können biologische Indikatoren wie Herzfrequenz oder Blutdruck erhoben werden. Diskussionen berücksichtigen, dass subjektive Erfahrungen oft nicht eins zu eins mit objektiven Messgrößen korrespondieren, weshalb multiple Zugänge sinnvoll sind.

Befunde zu Belastung, Folgen und Unterrichtsqualität

Lehrkräfte berichten von einer hohen wahrgenommenen Belastung, doch psychische Erschöpfung unterscheidet sich nicht klar von anderen Berufsgruppen. Positive Merkmale bestehen in Gesundheitsverhalten, während Bluthochdruck ein gesundheitliches Risiko darstellt. Folgen im Unterricht zeigen nuancierte Effekte: Leistungsunterschiede sind gering, Kausalität bleibt unklar, und emotionale Erschöpfung wirkt sich nicht drivingly stark auf Qualität aus.

Schlüsselbedingungen und Perspektiven

Eine zentrale Schutzgröße ist soziale Unterstützung durch Familie, Kolleginnen, Kollegen und Schulleitung. Es gibt keine universelle Bewältigungsform; der Umgang ist individuell. Realistische Anforderungen und Entlastungspotenziale werden als relevant beschrieben, um Überforderung zu vermeiden und Ressourcen zu sichern, ohne starre Vorgaben zu vermitteln.

Staffel 4, Folge 3: Wie politisch darf/kann/muss Schule sein?

24.11.2025

Einführung in das Thema

In dieser Episode diskutieren Anna Grabosch und Max-Frederik Remmert, wie politisch Schule sein kann, darf und muss. Der Anlass für diese Diskussion sind die anstehenden Demokratietage an der Universität Kassel und frühere Überlegungen zur politischen Bildung in Schulen.

Politische Bildung und ihre Bedeutung

Professor Andreas Eis erklärt, dass politische Bildung nicht nur das Weitergeben von Wissen beinhaltet, sondern auch die Förderung von Selbstbestimmung und Mitbestimmung bei jungen Menschen. Er betont, dass Bildung immer auch politisch ist und die Gestaltung des Zusammenlebens in einer demokratischen Gesellschaft beeinflusst.

Schule als politischer Raum

Eis diskutiert die Ambivalenz von Schule als einem Ort, der sowohl verwaltend als auch politisch sein kann. Während einige Aspekte von Schule hierarchisch und regulierend sind, können andere Aspekte, wie im Unterricht, Raum für politische Auseinandersetzungen bieten. Er verweist auf die Bedeutung von Schülerengagement, beispielsweise bei Bewegungen wie Fridays for Future.

Aktuelle Herausforderungen

Die Diskussion beleuchtet, ob Schulen heute politischer sind als früher, besonders im Kontext des Rechtsrucks in Europa. Eis argumentiert, dass Schulen sich den aktuellen gesellschaftlichen Konflikten stellen müssen, um relevanten politischen Bildungsinhalt zu vermitteln.

Fazit und Ausblick

Die Episode schließt mit der Erkenntnis, dass gute politische Bildung darauf abzielt, junge Menschen zu ermutigen, aktiv an der Demokratie teilzunehmen, anstatt sie als potenzielle Gefahren für die Gesellschaft zu betrachten. Die Diskussion endet mit einem Dank an Professor Eis für seine Einsichten.

Einführung in das Thema

In dieser Episode diskutieren Anna Grabosch und Max-Frederik Remmert, wie politisch Schule sein kann, darf und muss. Der Anlass für diese Diskussion sind die anstehenden Demokratietage an der Universität Kassel und frühere Überlegungen zur politischen Bildung in Schulen.

Politische Bildung und ihre Bedeutung

Professor Andreas Eis erklärt, dass politische Bildung nicht nur das Weitergeben von Wissen beinhaltet, sondern auch die Förderung von Selbstbestimmung und Mitbestimmung bei jungen Menschen. Er betont, dass Bildung immer auch politisch ist und die Gestaltung des Zusammenlebens in einer demokratischen Gesellschaft beeinflusst.

Schule als politischer Raum

Eis diskutiert die Ambivalenz von Schule als einem Ort, der sowohl verwaltend als auch politisch sein kann. Während einige Aspekte von Schule hierarchisch und regulierend sind, können andere Aspekte, wie im Unterricht, Raum für politische Auseinandersetzungen bieten. Er verweist auf die Bedeutung von Schülerengagement, beispielsweise bei Bewegungen wie Fridays for Future.

Aktuelle Herausforderungen

Die Diskussion beleuchtet, ob Schulen heute politischer sind als früher, besonders im Kontext des Rechtsrucks in Europa. Eis argumentiert, dass Schulen sich den aktuellen gesellschaftlichen Konflikten stellen müssen, um relevanten politischen Bildungsinhalt zu vermitteln.

Fazit und Ausblick

Die Episode schließt mit der Erkenntnis, dass gute politische Bildung darauf abzielt, junge Menschen zu ermutigen, aktiv an der Demokratie teilzunehmen, anstatt sie als potenzielle Gefahren für die Gesellschaft zu betrachten. Die Diskussion endet mit einem Dank an Professor Eis für seine Einsichten.