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Revierleuchten
team@starkimland.de
Beschreibung
Weitere Informationen unter: www.mission2038.de
Diese Maßnahme wird mitfinanziert mit Steuermitteln auf Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes.
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Veröffentlichungshistorie
Episodenübersicht

Jonas aus Bautzen
Freiheit, Identität und Jugendentwicklung
Der Blick betont Freiheit als zentralen Wert: Unfreiheit wird als belastend empfunden, Routine als Einschränkung gesehen. Junge Menschen sollen stärker gehört werden, besonders in einer Region mit Demografieproblemen, die um Bindung und Rückkehr junger Menschen kämpft. Kooperation, Tanzen und Lachen werden als Quellen des Freiraums und der Lebensqualität beschrieben, während die Frage nach Strukturen und Sicherheit im Fokus bleibt.
Junges Engagement, Alltagsleben und Netzwerke
Jonas’ Alltag vereint Studium, Kommunalpolitik, Lehre und Ehrenamt. Er beschreibt konkrete Aufgaben, Wochenrhythmen und Lernprozesse, betont aber auch die Bedeutung von Mentoren, familiärer Unterstützung und einem solidarischen Netz. Sein Engagement für CSD, Vielfalt und demokratische Teilhabe prägt sein Wirken und seine Sicht auf die Region Bautzen.
Strukturwandel, Region Bautzen und kulturelle Potenziale
Der Text thematisiert den Kohleausstieg und damit verbundene Transformationsprozesse. Es fehlen klare Zielrichtungen, Visionen und langfristige Strategien. Die Sorbische Kultur, grenznahe Zusammenarbeit und touristische Potenziale werden als Chancen erkannt, doch es braucht mehr Koordination, Investitionen und Aufschlüsse darüber, wie Bautzen als Energiestandort, Kulturstandort und Lebensort funktionieren soll.
Zukunftsvisionen, drei konkrete Wünsche und Perspektiven
Drei konkrete Wünsche schlagen vor: Bautzen klimaneutral gestalten, nazifreie Strukturen konsequent bekämpfen und die Sorbische Sprache stärker verankern. Dazu gehören auch mehr gesellschaftliches Miteinander, offene Räume für Jugendliche und ein stärkeres Bindungspotenzial der Region. Die Zukunft wird als Balance zwischen wirtschaftlicher Entwicklung, kulturellem Erhalt und sicherer, diskriminierungsfreier Lebensweise gesehen.

Nathalie aus Zittau
Nathalie, Engagement und Beweggründe
Nathalie, 22, studiert Lehramt in Leipzig und kehrt nach dem Abschluss voraussichtlich nach Zittau zurück. Ihr Engagement entstand durch den Tagebau in der Nähe und das damit verbundene Umwelt- und Klima-Thema. Ursprünglich über Fridays for Future aktiv, entwickelte sich daraus eine lokale Initiative mit unterschiedlichen Beteiligungsformen, wobei Gleichberechtigung, Demokratie, Umweltschutz und Jugendbeteiligung für sie zentrale Werte bleiben. Sie sieht ihr Engagement als Teil einer langfristigen Regionalentwicklung.
Jugendbeteiligung als Strukturbestandteil
Aus der Schule entstand der Impuls, ein Jugendparlament zu gründen. Weil dies scheiterte, formte sich der Jugendbeirat, der Jugendliche in den Stadtrat einbeziehen soll. Unabhängig davon arbeiten die Jugendlichen an konkreten Projekten, etwa zur Mitgestaltung der Stadt. Der Prozess war langwierig, inkl. Unterschriftensammlungen und politischer Prüfungen, doch der Beirat existiert nun seit zwei Jahren und bietet eine beratende Perspektive.
Kampf für Sichtbarkeit und konkrete Erfolge
Ein zentrales Element war das Bürgerbegehren zum Anbau einer Schule, das durch die Initiative der Jugendlichen ermöglicht wurde. Die Unterschriften sammelten sie eigenständig, das Vorhaben wurde schließlich bestätigt. Inzwischen organisieren Nathalie und ihr Team den jährlichen CSD in Zittau, wodurch Sichtbarkeit, Akzeptanz und Gemeinschaft gestärkt werden. Erfolge zeigen, dass jugendliche Initiativen reale Veränderungen bewirken können.
Strukturwandel, Region und Zukunftsausblick
Der Strukturwandel im Lausitzer Revier beeinflusst Lebens- und Arbeitsbedingungen in Zittau. Nathalie betont den Wandel hin zu erneuerbaren Energien, neuer Infrastruktur und regionaler Zusammenarbeit. Die Region bleibt ihr eigentliches Zuhause; sie plant, hier zu arbeiten und zu leben, während sie gleichzeitig über politische Bildung, inklusive Zugang und Schutz für LGBTQIA+ Personen nachdenkt. Ihre Vision ist eine lebendige, inklusive Region, in der Jugendliche gehört werden.

Hanna aus Colditz
Hannas Engagement und Heimatliebe
Hanna, eine 21-jährige Studentin der sozialen Arbeit aus Kolditz, beschreibt ihre tiefe Verbundenheit mit ihrer Heimat und die Bedeutung des ehrenamtlichen Engagements im Go-Team. Sie sieht großen Potenzial in der Einbindung von Kindern und Jugendlichen in die Gemeinschaft und möchte, dass ihre eigenen Kinder in Kolditz aufwachsen.
Wandel und Herausforderungen in Kolditz
Im Kontext des Kohleausstiegs und der damit verbundenen Veränderungen im mitteldeutschen Revier zeigt Hanna auf, dass sie sich in Kolditz wohlfühlt, jedoch auch Herausforderungen im Bereich der Jugendkultur und -beteiligung sieht. Sie fordert mehr Angebote für junge Menschen, um diesen Raum zur Entfaltung zu bieten.
Das Go-Team und dessen Projekte
Das Go-Team, gegründet 2019, engagiert sich für die Kinder- und Jugendbeteiligung in Kolditz durch Veranstaltungen und Projekte. Hanna beschreibt die Wichtigkeit des neuen Treffs und die positiven Veränderungen, die die neuen Räumlichkeiten mit sich gebracht haben. Es wird ein Raum geschaffen, in dem Jugendliche Freundschaften schließen und aktiv an der Gestaltung ihrer Freizeit teilnehmen können.
Persönliche Perspektiven und Zukunftsvisionen
Hanna spricht über ihre Vorbilder, insbesondere ihre Mutter, und äußert den Wunsch, im Jugendamt zu arbeiten, um jungen Menschen zu helfen. Sie sieht sich in zehn Jahren in einem festen Berufsleben, weiterhin im Ehrenamt und mit einer eigenen Familie in Kolditz.